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Es sind bereits Putzdecken bekannt geworden, welche aus einem von einem Tragnetz aus Draht gehaltenen Mörtelträger bestehen, wobei dieses Tragnetz unterhalb der festen Tragdecke des Raumes an den Seitenwänden möglichst straff befestigt ist. Die Unabhängigkeit der Putzdecke von der Tragdecke hat den Zweck, die SchAllübertragung durch die Decke hindurch zu verringern oder zu verhindern.
Derartige Decken haben nun den Nachteil, dass ein noch so strafes Spannen des Tragnetzes der Putzdecke ihr Durchhängen infolge des Eigengewichtes nicht verhindern kann. Wollte man dieses Durchhängen der Putzdecke durch Einfügung von an der Tragdecke angebrachten Stützen verhindern, so würde man damit die Schalleitungsfähigkeit der ganzen Konstruktion sofort erhöhen.
Um nun diesen Ubelstand des Durchhängens zu beseitigen, ohne die SchaUeitungsfähigke1t der Konstruktion zu erhöhen, wird die Putzdecke gemäss der vorliegenden Erfindung an einer oder mehreren Stellen an einem Hängewerk aus Draht oder dgl. aufgehängt, welches unabhängig von der Tragdecke an den Seitenwänden mittels Haken oder Rollen befestigt ist. Durch die Ver spannung dieses Hangewerkes, das in nz beliebiger Weise ausgeführt werden kann, kann eine vollkommene Putzdecke erzielt werden, & a durch das Spannen der Drähte der bekannten Putzdecken niemals erreicht werden konnte. Wenn gewünscht, kann durch ein derartiges Hängewerk auch eine der Putzdecke nach oben hervorgebracht werden.
Dadurch, dass das Hänge- werk mit der festen Tragdecke in keiner Verbindung steht, ist die Sc halh80lierwirkung des Hohlraumes zwischen Tragdecke und Putzdecke nicht vermindert. Dieses Hängewerk bildet aber ferner auch noch die Möglichkeit, durch verschieden starkes Spannen der Putzdecke deren & chwingunga- verhältnisse derart zu beeinflussen, dass auch hiedurch eine Schallübertragung durch die Deckenkonstruktion hindurch verhindert wird.
Die Zeichnung zeigt in den Fig 1 und 2 in schematischer Darstellung zwei aufeinander senkrecht stehende lotrechte Schnitte durch die Deckenkonstruktion, wobei a die feste Tragdecke, etwa aus Eisenbeton, ist, während b die Putzdecke bezeichnet, deren Tragnetz an den Haken c der Seitenwände d befestigt ist. In dem Raum zwischen der Decke a und der Decke b befindet sich das an den Seitenwänden d vermittelst der Haken e befestigte Hängewerk, welches die Putzdecke b an mehreren Stellen/trägt. Das Hängewerk besteht hier aus einer Anzahl von Drähten < / die in den Räumen zwischen den Balken der Tragdecke a liegen ; doch ist klar, dass auch@rgend eine andere Hängewerkkonstruktion verwendet werden kann.
Wichtig ist bloss, dass die Be- fcetigungsatellen des Hangewerkes an den Seitenwänden, nicht aber in der Tragdecke liegen.
Anstatt der Haken e können auch Rollen verwendet werden, wodurch das Spannen des
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sollte. Das vor der Putzdecke vorragende Drahtende kann dann in irgend einer Weise an der Seitenwand, am besten an den Haken c oder Rollen, die das Tragnetz tragen, befestigt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. An den Seitenwänden mittels Spanndrähten befestigte Putzdecke, dadurch gekennzeichnet, dass diese an einer MPr mehreren Stellen an einem Hängewerk aus Draht oder dgl. aufgehängt ist, welches unabhängig von der Tragdecke an den Seitenwänden nuttels Haken oder Rollen befestigt ist, zu dem Zwecke, die Putzdecke vollständig eben oder nach oben gewölbt zu erhalten und das an sich bekannte Spannen der Putzdecke leicht bewirken zu können.
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