AT60057B - Kesselpresse, besonders zum Vulkanisieren von Kautschuk. - Google Patents

Kesselpresse, besonders zum Vulkanisieren von Kautschuk.

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AT60057B
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  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
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   Wasserdruckpresse   g angeordnet, die zum Heben und Senken des Kesselmantels dient. Die beiden Kesselmäntel   a   und al sind einander   vollständig   gleich. 
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 dagegen steht mit dem Innern des   Dampfkessels a-c-   in Verbindung, so dass sie immer unter demselben Druck wie dieser steht. 



   Um den Kesselboden c in seiner durch die Presse d hervorgebrachten höchsten Stellung zu verriegeln, dient folgende Einrichtung :
Zwischen dem   ringförmigen   Zylinder der Presse d und dem Kopf r des Pressstempels d' 
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 Ringe 0 gegen den Kopf r des Pressstempels d'verdrehen, bis die Oberflächen der Knaggen p an den   Unterflächen   der   Knaggen q   fest anliegen. Dadurch wird der Kesselboden c auch dann festgehalten, wenn der Druck in der Presse d aufhört. Auf diese Weise wird der Unglücksfall vermieden, der sonst durch Ausströmen des Dampfes aus dem Kessel beim Versagen der Presse d erfolgen könnte. 



   Dampf und Kühlwasser werden dem Kessel der Presse durch   Leitungen zugeführt,   die am Kopf   I   der Presse angebracht sind. Das entstehende Kondenswasser und das Kühlwasser werden durch eine abnehmbare, an der   tiefsten Stklie   des   Kesselbodens   angebrachte Leitung abgeführt. 



   Die Presse arbeitet wie folgt :
Eine von den Platten   t wird   auf einen Wagen gelegt. die zu pressenden Formen für Gummi oder sonstige Werkstücke daraufgelegt und der Wagen unter einen an der Führung n befindlichen Kesselmantel a oder u1 gefahren.   Der Kesselmante ! wird mitteis der Presse a nach   Herausziehen des Riegels k gesenkt, so dass die Platte t mit den Formen in ihn   hineingelangt.   Alsdann wird die Platte t durch die Greifer m an dem Kesselmantel befestigt. Der in der Presse befindliche Kesselmantel a wird nun von dem inneren Dampfdruck und von dem Druck der Presse d entlastet. 



  Durch Drehung des Hebels s wird auch die durch die Ringe o gebildete Verriegelung aufgehoben. 



  Der Kolben   11   der Hauptpresse wird gesenkt. Dadurch ist der in der Presse befindliche Kessel-   IDant. e1 a   oder   al. frei geworden   und nun wird das Rohr b, nachdem der Stift k'herausgezogen ist, der die Führungen A und i in ihrer Stellung festhält, mit den beiden Führungen h und i und den beiden daranhängenden   Kesselmänteln (1   und   a,     um IM) 0 gedreht.   Der federnde Stift k'fällt wieder ein. Alsdann wird Druckwasser in die Presse d gelassen. Dadurch wird der Kesselhoden c 
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 und der Dampf durch den Kopf l in den Dampfkessel der Presse eingelassen.

   Zugleiüh strömt der Dampf in die Niederdruckseite des   Druckmultiplikators f   und erhöht dadurch den Wasserdruck in der Presse   d   je nach dem Ansteigen des Druckes in dem Dampfkessel der Hauptpresse. 



   Der aus der Presse herausgedrehte Kesselmantel a oder al wird durch die Presse 9 an der 
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 den Greifern   m   gelöst worden ist. Die Platte t wird dann von den fertigen Werkstücken entleert, und frisch beschickt, wozu sie auf dem Wagen unter ein Hebezeug gefahren werden kann. Nach Fertigstellung der in der Presse befindlichen Beschickung wiederholb sich die Arbeit von Neuem. 
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 herrscht, so ist dieser bestrebt, den Kesselboden c herunterzudrücken und die Dichtung aufzuheben. Würde also der Druck in der Presse d nicht im Verhältnis mit dem Dampfdruck allmählich erhöht werden, so müsste der Druck von vornherein so hoch sein, dass er sowohl der Wirkung des Dampfdruckes auf den Boden c entgegenwirken, als auch die Abdichtung am oberen und unteren Rande des Kesselmantels a bewirken kann.

   Dadurch würden aber die 
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 schleunigt, und die Abdichtungen des Kesselmantels geschont werden. Ausserdem können der Kolben v und der Zylinder u der   Hauptpresse sehr kurz ausgeführt werden,   da sie nur die Formen   zusammenzupressen   und nicht wie bei anderen Pressen, bei der   Beschickung   und Entleerung der Presse zu heben haben. 



    PATE'N'T-ANSPRÜCHE-  
1. Kesselpresse, besonders zumVulkanisieren von Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass der Kesselmantel   (a)   samt seinem Inhalt unabhängig von dem Kesseldeckel (l) und - boden (c) aus der Presse herauszubewegen ist. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. ! In welcher der ausgeschwenkte Kesselmantel durch eine Presse (g) auf und ab bewegt werden kann.
    3. Kesselpresse nach Anspruch l, bei der zur Abdichtung des Kesselmantels gegen den Kesselboden und den Pressenkopf eine besondere Presse vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, EMI3.3 Niederdruckseite mit dem Innern des Dampfkessels in Verbindung steht.
    5. Kesselpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Pressgutes eine auswechselbare, am Kesselmantel (a) durch Greifer (m) festzuhaltende Platte (t) vorgesehenist.
    6. Vorrichtung zum Verriegeln des Kessels in abgedichteter Stellung, dadurch gekenn- zeichnet, dass Ringe (o) mit schräg begrenzten Knaggen drehbar unterhalb des den Kessel- EMI3.4
AT60057D 1911-02-02 1912-01-29 Kesselpresse, besonders zum Vulkanisieren von Kautschuk. AT60057B (de)

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