AT59869B - Seitenrichtvorrichtung für fahrbare Geschütze. - Google Patents

Seitenrichtvorrichtung für fahrbare Geschütze.

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  Seitenrichtvorrichtung für fahrbare   Geschütze.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine   Seitenrichtvorrichtung für fahrbare   Geschütze, die sich in erster Linie für solche Geschütze eignet, die zur Bekämpfung sich schnell bewegender Ziele (z. B. von Luftfahrzeugen) bestimmt sind. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine zum Teil im Schnitte gehaltene Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile des   Geschütztes   ; das eine Lafettonrad ist weggebrochen, Fig. 2 die zu Fig. 1 ge-   hörige   Oberansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Fig. 1 und Fig. 4 in grösserem   Massstabe   einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 2. 



   Auf der Radachse A des Geschützes ist in der Mitte zwischen den Lafettenrädern   R   eine Hülse B schwingbar gelagert. Die Hülse B nimmt einen Schaft C auf, mit dem ein Sporn D, D'drehbar und unverschiebbar verbunden ist. Der Sporn besitzt eine Druckplatte D und kreuzförmig angeordnete, zum Eingriffe in den Erdboden bestimmte Rippen D1. Der Schaft C kann in der Hülse B mittels eines   Schltisselbolzens E   in zwei verschiedenen Höhenlagen festgestellt worden. Zu diesem Zwecke sind in dem Schafte C zwei Bohrungen cl, 02 (siehe besonders Fig. 3) für den Schlüsselbolzen E vorgeschen. An seitlichen Armen   C3   des Schaftes C greifen Lenker F an, die in gelenkiger Verbindung 
 EMI1.1 
 eine der Hebel G trägt einen Handgriff G2. 



   Im hinteren Ende des   Lafettenkörpers H (Lafettenschwanz)   ist eine   Rolle K mittels   einer Welle   {1 derartig   gelagert, dass sie sich um eine in der   Symmetriebone   des Geschützes liegende wagerechte Achse drehen kann. Die Rolle K besitzt dreicckförmige Greifer k2, die parallel zur Drehachse der Rolle verlaufen und zum Eingriffe in den Erdboden bestimmt sind. Mit der Welle Kl der Rolle   K   steht unter Vermittlung einer   Kreuzgelenlikupplung M   die 
 EMI1.2 
 



   Beim Transporte des Geschützes nehmen der Sporn D, D', der Schaft C, die Hülse B, die Lenker F usw. die in Fig.   1   mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung ein, in der sio durch eine am Lafettenkörper angeordnete Feststellvorrichtung, die beliebiger Art sein kann, gehalten werden. Soll das   Geschütz feuern,   so wird zunächst der Schlüsselbolzen E entfernt und der Schaft C in der Hülse B nach der Radachse   A   hin verschoben. 



  Sodann wird der Sporn mit den Teilen C,   B, F'und G   in die auf der   Zeichnung mit aus-   gezogenen Linien wiedergegebene Stellung geschwenkt, der Sporn (durch Schläge auf die Druckplatte D) in den Erdboden eingetrieben und durch den Schtissell)bolzen E die Verbindung zwischen dem Schafte C und der Hülse B wieder hergestellt. Steht das Geschütz auf weichem 
 EMI1.3 
 die Bohrung cl des Schaftes C hindurchgeführt werden kann, während beim Schiessen auf harten Boden der Sporn nur so weit in den Erdboden eingetrieben zu werden braucht, dass der   Schllüsselbolzen E   in die Bohrung   C2   des Schaftes C eingeführt werden kann. 



   Will man nun dem Geschütze Seitenrichtung geben, so treibt man die Rolle   K     mittots   des Handrades N an. Die Rolle greift dann im Erdboden weiter, so dass das Geschütz   gegenüber   dem Sporne D,   Dl   um die Achse des Schaftes C geschwenkt wird. 



   Ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, könnte man auch die Rolle K in senkrechter Richtung verstellbar anordnen, um zu ermöglichen, dass ihre Greifer k2 bei auf dem Erdboden ruhenden Lafettenschwanze in weichen Erdboden weiter eingreifen können als im harten Erdboden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Seitenrichtvorrichtung für fahrbare Geschütze mit einem zwischen den Lafettenrädern angeordneten Sporne und einer am Lafettenschwanzo angeordneten, mit einem Antriebe ver- 
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 parallel zu ihrer Drehachse gerichtete Greifer (k2) zum Eingriffe in den Erdboden besitzt. 

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Claims (1)

  1. 2. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporne D. D gegenüber seinem Träger (B) in senkrechter Richtung verstellbar ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT59869D 1911-04-27 1911-08-07 Seitenrichtvorrichtung für fahrbare Geschütze. AT59869B (de)

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