AT59766B - Luftbeweger mit elektromotorischen Antrieb. - Google Patents

Luftbeweger mit elektromotorischen Antrieb.

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August Schaeffer
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  Luftbeweger mit elektromotorischem Antrieb. 



   Die Erfindung betrifft einen als Handapparat ausgebildeten Luftbeweger mit elektro-   motorischem   Antrieb, wie solche für Warm- und Kaltiuftduschen Verwendung finden. Bei diesen Einrichtungen ist es bis heute üblich, wie bereits in dem Stammpatente Nr.   5570b   ausgeführt worden ist, sowohl den Motor, als auch die   Gebläsevorricui. uug mit einem   besonderen Gehäuse zu versehen und diese Teile durch ein gemeinsames Schutzgehäuse, das den Lufteinlass und den Ausblas sowie die Handhabe und die elektrischen Kontaktteile trägt und in   ansehnlicher   Form ausgeführt ist, nach aussen abzuschliessen.

   Diese mehrfache   Gehäuseanordnung   vergrössert nicht nur ganz wesentlich das Gewicht des Handapparates, sondern auch besonders das Volumen desselben, was insofern ein erheblicher Nachteil für Handapparate ist, als die Handhabe an dem gemeinsamen Gehäuse nicht anders angebracht werden kann, als dass ein labiler Gleichgewichtszustand entsteht, wodurch infolge der ständigen örtlichen Veränderungen die weiter vom Schwerpunkt liegenden   Gewichtsmasscn   bei   der Zurückfuhrung in   die Gleichgewichtslage bzw. zur Erhaltung derselben sehr erhebliche Kraftaufwendungen erforderlich machen.

   Andererseits ist es   wünschenswert,   zur Vermeidung von   Belästtgungen   beim Hantieren bei solchen Apparaten, bei denen die Heizvorrichtung vor dem Einsaug angeordnet ist, den Spielraum zwischen dem gemeinsamen Gehäuse und den   Antriebs-und Gebläseteilen im   Innern so gross wie möglich zu machen. Ein anderer grosser Nachteil der vorhandenen Apparate der ebenfalls durch die   mehrfache Gebläseausbildung bedingt   wird, ist in der   schwierigen Zngängltch-   keit zu sehen.

   Da die feinen Teile des Apparates infolge der hohen Geschwindigkeit und hohen Erhitzung nicht selten Ausbesserungen erforderlich machen, jedenfalls aber ständig überwacht werden müssen, und da ferner durch die hohe Luftgeschwindigkeit und die 
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 der Teile unvermeidlich sind, so ist es sehr vorteilhaft, wenn die Einrichtung in einfacher Weise ausgeblasen und gereinigt werden kann. Die bis heute auf dem Markt befindlichen Handapparate sind für den laien infolge ihrer vielfachen Verschlüsse vollstandig unzugänglich. 



     Gemäss der Ernndung sind   nun die Teile des Luftbewegers und die motorischen   Autriebsteile uboreinandergreifend unmittelbar in   dem einzigen vorteilhaft   linsenförmigen   
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 zugänglich sind. 



     Diese Ausbildung des Handapparates b@seitigt   die   vorstehend beschriebenen Mängel   in günstigster Weise und hat den Vorzug weitgehendster Billigkeit. Infolge der Anordnung der Luftbewegerflügel über den Motorteilen entsteht in   güustlgster Weise   ein Spielraum. der bei Heissluftduschen mit Hiezung im Einsang, ferner aber auch schon bei sich stärker 
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 lichen Teile, insbesondere des Gehäuses, unmöglich macht, da durch den ständigen Luftwechsel die Wärme stets sofort nach aussen abgeführt wird, also eine Wirkung entsteht, die nur durch einen sehr grossen Spielraum zwischen dem äusseren Schutzgehäuse und den inneren   reiten   erreicht werden kann. 



   Die Zeichnung stellt ein   Ausführuugsbeispiel   dar. 



     Die motortschen Antriebsteile bestehen,   wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, aus dem   lamell1erten   Statoreisen a mit den Wickelungen b und dem Rotor c. Die   Luftbewegerflüget   greifen um und über diese motorischen Teile, das ganze   Gehäuse   d ausfüllend.   Ms ist für   die beiden Einrichtungen ein einziges Gehäuse d vorhanden, und dieses ist gleichzeitig mit den   Einsaugöffnungen,   dem Ausblas und der Handhabe versehen. 
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 geführt, so dass der in Flg. 3 dargestellte, mit eutsprechendem Blechrand versehene Deckelteil auf den in Fig. 2 veranschaulichten Teil aufgesetzt werden kann, in welcher Lage er durch die   Mutter f des Handgriffes   und den Befestigungsring g an dem Ausblas noch 

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 gesichert wird.

   Die Lagerung des Motors und   Luftbewegers muss   dabei mittels eines geeigneten Bockes an dem Gehäuseteil nach Fig. 2 erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Als Handapparat ausgebildeter Luftbeweger mit elektrischem Antrieb, z. H. für Warm-und Kaltluftduschen nach Patent Nr. 55708, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Luftbewegers und die motorischen Antriebsteile überehandergreifend unmittelbar in einem einzigen aus zwei, z. B. steckdeckelartig vereimgten Schalenteilen des vorteilhaft linsenförmigen, die elektrischen Auschlüsse tragenden, zugleich mit Einsaug-und Ausblass- öffnung sowie der Handhabe versehenen Gehäuses derart angeordnet sind. dass sich EMI2.1 EMI2.2
AT59766D 1910-07-02 1912-01-25 Luftbeweger mit elektromotorischen Antrieb. AT59766B (de)

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DE59766X 1911-02-11

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