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werden können. Dieser Streifen wird mit gleichmässiger Geschwindigkeit unter ständiger Zugspannung durch Kaliber geführt, welche auf die Querschnittsform des Metallstreifens einwirken und denselben zum Rohr umwandeln, wobei man durch die Beeinflussung der Kanten des Werkstückes für die Erzielung einer vollkommen geraden, parallel zur Rohrachse verlaufenden Naht Vorsorge trifft. Das Rohr kann im weiteren Verlauf des Verfahrens auch verschweisst werden und wird hiebei durch entsprechende Führung und Kühlung des Werkstückes sowie Anordnung der schweissflamme jede schädliche Erhitzung bzw.
Streckung oder Verdrehung des Rohrwerkstückes hintangehalten.
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weiterbewegenden Rohrwerkstück der Schweissgrat entfernt und dann das Rohr durch ein Ziehkaliber auf den endgiltig gewünschten Querschnitt gebracht, wodurch gleichzeitig infolge des auf den Aussenumfang des Rohres wirkenden Druckes die Gleichmässigkeit des Gefüges der
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aber jeder Teil des Werkstückes bei allen Bearbeitungsstufen ununterbrochen und gleichmässig mit Zugspannung weiter, und diese, eine gleichmässige Zugspannung bewirkende Einrichtung kann zweckmässig hinter der Kalibriervorrichtung angeordnet werden.
Sie kann von einer Mehrzahl auf endlosen Ketten bewegten Klemmbackenpaaren gebildet sein, welche die Erteilung eines gleichmässigen ständigen Bewegungsimpulses auf jede Stelle des durchgezogenen Werkstückes
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es schliesslich der Schneid- und Messvorrichtung zuführen. Die Schneid-und die auf verschiedene Längen einstellbare Messvorrichtung bewegen sich während der Arbeit des Scbneidorganes beide mit dem Rohre vorwärts, geben endlich das abgetrennte Röhrenstück frei und kehren bei ununterbrochener Weitererzeugung des Rohres aus dem Metallstre fen in ihre Anfangsstellung zurück.
Gemäss der Erfindung erhält man stumpfgeschweisste Rohre oder nur Rohre mit stumpf- gestossener (offener) Naht. Man könnte bei der Schweissung auch noch ein besonderes Mittel der Schweissstellt zuflühren. welches mit dem Rohrmaterial vollständig verschmolzen wird. oder einen Streifen, der die Stossstelle abdecken soll.
Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Maschine ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt. Natürlich können aber die einzelnen Einrichtungen auch bei anderen Maschinen Anwendung finden.
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durch das zur Abbicgung des Werkstückes dienende Rollengesenke und die Antriebsriemen- Scheibe desselben : Fig. 23 ist eine Vorderansicht der Riemenscheibe.
Die Maschine besteht alls einem starken Gestell Z, welches die verschiedenen Mechanismen tragt. An dem einen Ende der Bank befindet sich die Vorrichtung A zur Ahbiegung des Metall-
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mechanismus in entsprechender Weise verbunden ist. Der Steifen ist in bekannter Weise in Form eines Bündels oder einer Spule Y aufgewunden und diese Rolle ist so angebracht, dass das
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wird. Auf der Büchse sitzt drehbar ein Kragen oder Ring Axai, dessen Zähne AA2 mit den Zähnen einer Schnecke AA3 auf einer Spindel AA4 in Eingriff stehen.
Die Spindel ruht in Lagern A. 4" des Bockes Al7 und hat ein vierkantiges Ende AA6, so dass sie vermittelst eines Schraubenschlüssels gedreht werden kann. Der Kragen AA1 trägt einen kurzen Querarm AA7 (Fig. 3c'und 6a), welcher aus gehärtetem Stahl besteht und so angebracht ist, dass die Kanten des bombierten Streifens mit ihm in Berührung stehen. Durch Drehung des Kragens AAl kann der Arm AA7 ausgeschwungen werden, so dass er die eine oder die andere Kante des Streifens
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nach der Seite hin zu verdrehen, ausgeglichen. Um die Naht des Rohres in richtiger Stellung zu erhalten, ist es nur notwendig, die Vorrichtung AA gelegentlich einzustellen.
Die Schweissvorrichtung B (Fig. 1. 2, 3, 3d, 3e. 7 und 8) ist in der Nähe des letzten
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kanten tt des Rohres mit derselben Geschwindigkeit v erschweisst werden, mit welcher das Rohr die Abbbiegevorrichtung verlässt. Schweissvorrichtungen der verschiedensten Art können statt des in der Zeichnung gewählten Gasbrenners zur Verwendung gelangen. Der dargestellte Brenner entspricht jedoch sehr gut den Erfordernissen dieses Verfahrens. Der Hauptbestandteil der Schweissvornchtung B ist ein mit der Brennerdüse B1 versehener Brenner. Aus der Düse tritt
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kanten der Rohre schlägt.
Der Brenner kann feststehend mit Bezug auf das beständig vorwärts- schreitende Arbeitsstück angeordnet sein, aber es könnte die Düse auch selbsttätig den seitlichen
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Umfang des Rohres durch eine bewegliche Platte mitgeteilt würde, welche entweder an der einen oder an beiden Kanten des Rohres anliegt. Werden vermittelst der Gesenke Rohre von ovalem. viereckigen oder sonstwie unrundem Querschnitt hergestellt, so können Vorrichtungen zur Einhaltung der Nahtstelle entbehrlich werden, da dann die Gesenke selbst dazu beitragen, diesen
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Achsen drehen und mit Umfangsnuten ersehen sind, die sich nach der in Fig. 8 gezeigten Art dem Querschnitt des herzustellenden Rohres anpassen.
Die Rollen stossen weht gegeneinander
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kann als aus zwei Teilen zusammengesetzt betrachtet werden. Einer dieser Teile ist eine kurze, äusserst heisse Flamme, während der zweite Teil von einer sich weiterhin erstreckenden Krone von niedriger Temperatur gebildet wird. Eine augenblickliche Einwirkung der kurzen und engen Flamme auf die Kanten des Arbeitsstückes verursacht deren Cberführung in den flüssigen Zustand und deren Verschmelzung.
Wenn sich das Rohr dann von der Flamme entfernt, kühlt sich das
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Metall ab, wobei jedoch die Kanten verschweisst aneinander bleiben Sorgfältige Regulierung der Flamme selbst sowie der Entfernung zwischen Flamme und Rohr und der Geschwindigkeit, mit welcher das Rohr durch die Maschine geführt wird, sind zur Erzeugung einer ununterbrochenen gleichmässigen Schweissnaht erforderlich. Alle diese Regulierungen werden mit grosser Genauigkeit selbsttätig durch die Maschine vorgenommen.
Wie in Fig. 7 gezeigt, ist der Brenner so angeordnet, dass die Flamme nach unten und rückwärts in einem Winkel zur Längsrichtung des Rohres gerichtet ist, so dass die Flamme zwisehen die beiden Rollen JB hineinragt und sich die Krone der Rohroberfläche entlang nach dem Zuggesenke A11 hin erstreckt. Der Zweck dieser Anordnung ist, die Vergeudung von Hitze möglichst zu vermeiden, indem die Kanten der Schweissnaht vor der eigentlichen Schweissstelle erhitzt werden, d. h. ehe die äusserst heisse kurze Flamme auf das
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erhöht werden, dass auch die Flamme eines anderen Brenners auf das Rohr einwirkt, ehe letzteres zwischen die Rollen B2 eintritt. Die Lage eines derartigen Brenners ist in Fig. 7 in gestrichelten Linien angedeutet.
Durch die vorhergehende Erwärmung wird die Zeitstrecke, welche notwendig ist, die Stossstelle der Kanten zu verschweissen, beträchtlich verringert ; deshalb kann das Rohr mit höherer Geschwindigkeit durch die ganze Maschine hindurchgeführt werden.
- Der Brenner ist derart unterstützt, dass er bequem in die Arbeitsstellung eingeführt oder daraus wegbewegt werden kann. Die Unterstützungsteile des Brenners sind in Fi,-. 7 und 8 dargestellt. Von den oberen Enden der vertikalen Achsen B# erheben sich die Arme B13, welche durch den Querarm B14 miteinander verbunden sind. Ungefähr in der Mitte dieses Querarmes ist ein
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Stifles baa ist an dem Hebel B16 eine Schelle B angeschlossen, innerhalb welcher eine Hülse " in Gestalt einer geschlitzten Büchse befestigt ist. Durch diese Büchse erstreckt sich das Brenner rohr By.
Diese Anordnung gestattet zwei voneinander unabhängige Bewegungen des Brenners.
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Eine der beiden Rollen B2 besitzt eine Anzahl von Vorsprüngen oder Stiften Bu. welche gegen dis Ende des Hebels B22 anschlagen und dadurch den Finger B21 hin und her bewegen. Der Hebel
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jede Unterbrechung vor sich, und zwar mit derselben Geschwindigkeit, mit welcher das Rohr durch den Schweissmechanismus hindurchgeführt wird. Der zwischen den beiden Rollen W der Schweissvorrichtung der heissen Flamme ausgesetzte Teil des Rohres ist äusserst klein. Während
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Rollen, dass der erhitzte Teil Rotglut annimmt, mit Ausnahme jenes Stückes des Rohres, welches unmittelbar der heissen Flamme ausgesetzt ist.
Aul diese Weise ist eine Verdrehung des Rohres infolge ungleichmässiger Erhitzung vollständig ausgeschlossen und tritt auch auf der ganzen
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Schlitten sind zwei Klemmbackempaare vorgesehen, und zwar je eine obere bewegliche Backe Gi6 und eine entsprechend ausgebildete untere Backe G17.
Zwischen den beiden Klemmbackenpaaren befindet sich im Tisch ein Einschnitt, in welchen (Fig. 20) die Abtrennscheibe während des Abtrennvorgang eindringt. Zur Betätigung der oberen
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bewegt werden. Einer der Arme G19 ist mit einem Vorsprung G21 versehen, welcher dem betretenden Arm die Gestalt eines Winkelhebels verleiht. Am Ar, n Cl ist ein kleiner Daumen G22 vorgesehen. dessen unteres Ende mit einer vorspringenden Knagge G* in Berührung kommt, wenn sich der Daumen bewegt. Der Daumen gaza ist gelenkig am Arm G21 angebracht und seine Bewegung nach der einen Richtung ist begrenzt durch den Stift G24, so dass der Daumen sobald er bei der Vorwärtsbewegung des Schlitten gegen die Knagge G23 stösst, den Arm 6r2-1 ausschwingt.
Dadurch drücken die Hubscheiben G18 die Klemmbacken G16 auf das Rohr, während der Daumen über die Knagge G23 hinweggeht und vor dieselbe einfällt, so dass er für den nächsten Vorgang bereitgestellt ist. Beim Ende des Schlittenhubes und nachdem der Abtrennvorgang auch vollständig beendet ist, werden die beiden Klemmen vermittelst eines vom Verbindungsgliede GIO vorragenden Stiftes G25 ausgelöst, indem dieser Stift gegen einen Arm C 26 anschlägt. der sich vom Tisch erhebt und dadurch die Klemmarme nach der Offenstellung schwingt.
Die Schwingbewegung der Abtrennscheibe wird durch einen Arm G27 hervorgerufen (Fig. 20). der fest am Schlitten angebracht ist und sich infolgedessen mit ihm bewegt. Das freie Ende dieses Armes ist bei (ruz gegabelt und umfasst die Welle der Abtrennscheibe (Fig. wobei es am Bund J329 der Welle anliegt und auf diese Weise die Bewegung der Welle und Abtrennscheibe in der Längsrichtung bewirkt. Infolge der Gabelung kann sich dabei die Scheibe gleichzeitig gegen das Rohr hin und von demselben wegbewegen.
Zur Hervorrufung der Schwingbewegung
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Schlitz des einen Winkelbebelarmes ragenden, im Schlitten eingelassenen Stift (G31 mit dem Schlitten verbunden ist. während in den Schlitz des zweiten Winkelhebeiarmes ein Kuppelglied C eingreift, welches durch den Bolzen G36 an eine unter dem Tisch G10 gelagerte und quer
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geschwungen, so dass die Abtrennscheibe in den Raum zwischen den beiden Klemmen eintritt und das Rohr teilt. Bei der Vorbewegung des Schlittens wurden aber auch die Klemmbacken betätigt, so dass sie das Arbeitsstück erfassten und während des Abtrennvorganges festhalten. Der Abtrennvorgang findet statt, wenn sich das Rohr bewegt und die Abtrennscheibe bewegt sich deshalb unter Antrieb des Armes G27 gleichfalls mit dem Rohre.
Sobald die Schneidscheibe durch das Rohr hindurchgegangen ist, gibt die Riegelschiene G32 den Schwingrahmen frei und derselbe kehrt in seine anfangsstellung am Anschlage G9 unter dem Einfluss der Feder G8 zurück. Der Schlitten jedoch setzt seine Bewegung fort, his ein Arm H5 der Steuerstange an der Hubflche H6
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der Lehre aus der Bahn des Rohres entfernt wird.
Hiedurch ist die Steuerstange bzw. der Schlitten und die Schneidvorrichtung nicht mehr unter dem Einfluss des Werkstückes und kann sich selbst-
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liegt (Fig. 5 und 17), während der andere durch ein Gewicht H7 7 belastet ist, welches die Lehre in jene Stellung zurückschwingt, in welcher sie sich in der Rohrachse befindet, und zwar findet die Rückschwingung statt in jenem Zeitraume, in welchem auch der Schlitten in die Anfangs- stellung zurückkehrt. Eine Anzahl von Führungen H8 sind in der Rohrachse vorgesehen, die dazu
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Führungen können auf einer seitlichen Auslagerung 114 des Ständers H angeordnet sein.
Die BMptkraftwelle der Maschine ist durch den Kettentrieb E mit der fortwährend beweglichen Durchzugsvorrichtung verbunden. Der Motor FG zum Antriebe der Poliertrommel und zum Antriebe der Abtrennungssäge oder Schleifscheibe bedarf nur geringer Energie und nur geringe Kraft wird auch durch die Reibungsscheibe AIO verbraucht, welche gegebenenfalls die
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unaufhörlich durch die Maschine hindurch.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Metallrohren mit stumpf geschleisster oder offener Naht in wahlweise einstellbaren Längen aus beliebig langen Blechstreife dadurch gekennzeichnet. dass das Werkstück sich durch alle auf die Formgebung des Streifens bzw. Rohres einwirkenden Werkzeuge unter ständig ausgeübter Zugspannung bewegt und bei seiner Weiterbewegung vermittelst einer Messvorrichtung die Einschaltung der die Abtrennung auf die gewünschte Länge bewirkenden Schneidvorrichtung veranlasst, so dass die Herstellung der Rohrstücke in ununter- brochenem Arbeitsgange vorgenommen werden kann.