AT59692B - Verfahren und Vorrichtung zur Ausführung von Heiß- und Tiefprägungen in Gold-, Silber-, Metall- und Körperfarben und dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ausführung von Heiß- und Tiefprägungen in Gold-, Silber-, Metall- und Körperfarben und dgl.

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Fritz Carl Wickel
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Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Ausführung von Heiss- und Tiefprägungen in Gold-,
Silber-, Metall-und Körperfarben und dgl. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausführung von   Heiss- und Tiefprägungen   in Gold-, Silber-, Metall-und Körperfarben und dgl. mittels Walzen. 



   Das Verfahren besteht darin, dass auf eine Prägewalze ununterbrochen zuerst ein Bindemittel und dann ein   pulverförmiger Farbstoff   aufgetragen wird, worauf das Prägematerial an das Werkstück durch die Pragewalze abgegeben wird. Das Werkstück kann aus einem Materialstreifen bestehen, der in Gestalt einer Bahn zwischen der Prägewalze und einer Gegenwalze hindurchgeführt wird. Das auf die Prägewalze aufzutragende Bindemittel besteht bei der Ausführung von Metallprägungen beispielsweise aus einer harten Wachsmasse, wie Karnaubawachs mit   Kopal,   Bienenwachs und dgl. Bei Ausführung nicht-   metallischer   Prägungen kann das Bindemittel beispielsweise aus einer ebenfalls schwer schmelzbaren Mischung von viel Leim, etwas Wasser, Melasse oder dgl. bestehen. 



   Die durch das vorliegende Verfahren erreichbaren Vorteile bestehen hauptsächlich darin, dass 1. das Prägegut unter keinen Umständen mit mehr Bronzepulver oder dgl. in Berührung kommt als zur Erzeugung des aufzubringenden Prägemusters unbedingt erforderlich ist, 2. Bronzewiedergewinnungs-oder Papierreinigungsvorrichtungen fortfallen, 3. sparsamster Farbmaterialverbraucb bei staubfreier Arbeit sich ergibt, 4. eine grosse Arbeitsgeschwindigkeit erzielt wird, 5. das auf die Prägewalze aufgebrachte Bindemittel den Glanz der Metallschicht   erhöht. und   sie gegen Oxydation schützt und 6. die Notwendigkeit der Vorbehandlung des zu beprägenden Materials, um es für das Bronzepulver oder dgl.   annahmefähig   zu machen, entfällt. 



   Die Zeichnung veranschaulicht das Schema einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. 



   In der Zeichnung ist a die das zu beprägende Prägemuster aufweisende beheizbare   Pragewalzo   und k deren Gegenwalze. Die Walze a steht in Berührung mit einer beispiels- weise aus Hartgummi bestehenden Walze e, die den Boden eines   Kastens f bildet. Dle=er  
Kasten enthalt ein Bindemittel, das, wie erwähnt, bei der   Ausführung   von Metallprägungen, beispielsweise aus einer harten   Wacbsuiaise.   wie Karnauhawachs mit Kopal. Bienenwachs 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 2> fortlaufend zuerst ein Bindemittel und dann ein pulverförmiger Farbstoff aufgetragen wird, worauf das Prägematerial auf den in an sich bekannter Weise zwischen der Prägewalze und einer Gegenwalze hindurchgeführten Materialstreifen fortlaufend abgegeben wird.
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel zur Befestigung der Farbe auf der Prägewalze und dem zu beprägenden Material Karnaubawachs dient, dessen Wirkung gegebenenfalls noch durch den Zusatz von nopal gefördert werden kann.
    3, Vorrichtung zur Ausführung dos Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer heizbaren Prägewalze zwei Watzcn in Berührung stehen, deren eine das Hindpnntte ! und deren andere den pulverförmigen Farbstoff auf die Prage- walze aufträgt. EMI2.1
AT59692D 1909-08-30 1910-08-26 Verfahren und Vorrichtung zur Ausführung von Heiß- und Tiefprägungen in Gold-, Silber-, Metall- und Körperfarben und dgl. AT59692B (de)

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