PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren um Stoffbahnen beliebiger Dicke und Dehnung über eine Ebene differenz frei zu messen und zu markieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoffbahnen in stets gleichbleibender natürlicher Spannung durch kontinuierliche Abwicklung vorgezogen wird.
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das Vorziehen der Gewebebahn durch Gelenkkettenpaare (5, 6) geschieht, welche in gleichen Abständen mit Greifschienen (7 bis 14) ausgerüstet sind, deren eine (7) die Markiervorrichtung trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch-gekennzeichnet, dass die Greifschienen (7 bis 14) durch zu Kettenlaschen ausgebildete Brücken (48) mit den zugehörigen Ketten verbunden und an den Enden mit Laufrollen versehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei mit Federzugbolzen zu und Exzenter (42) ausgerüstete Schienen (36, 37), die die Stoffbahn an der markierten Stelle erfassen, im geschlossenen Zustande die Marke fest an den Stoff anpressen und kurz vor der
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hindern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfeuchtung des Markenbandes durch einen besonderen Leimkopf (97) erfolgt, welcher vor dem Ausstanzen mit dem die spätere Marke bildenden Teile des Papierstreifens in Berührung gebracht wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leimkopf (97) den Markenteil nur so weit mit Klebstoff versieht, dass ein schmaler Rand der Marke von Klebstun freibleibt, so dass dieser Teil als Schutz gegen das Hervortreten von Klebstoff beim Anpressen der Marke dient.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des Klebstoffes nach dem Leimkopf (97) von einer Tube (106) aus erfolgt. welche mittels Federzuges von einer Druckwalze (112) allmählich ausgepresst wird.
8. Einrichtung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwalze (112) durch Schnurzug (111) mit einer Federtrommel verkuppelt ist, wobei sie vor der Anfangsstellung In eine Zunge eingreift, um so zwecks Einlegen einer neuen Tube (106) festgelegt werden zu können.
9. Einrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet. dass die Klebstoffzufuhr von der Tube (106) aus nach dem Leimkopfe (97) durch Vermittlung von Umschalthahnen (101, 102)
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10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet. dass das Leimkopfgehäuse (9asz einstellbar zwischen zwei Stellschrauben in einem Schlitten (92) angeordnet ist, wobei der letztere
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durch den die eine Stellschraube tragenden Flansch (95) hindurchragt, um gegen die eine Seitenfläche des Stanzengehäuses (91) bewegt zu werden.
11. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Saugbewegung
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aus nach der Bewegung des Letzteren gegen das Markierband, auf das dieses ergiesst.
12. Einrichtung nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung dei Hähne (101, 102) dadurch erfolgt, dass diese an einem Ende durch Zahnrader (103, 104) in Zwangsverbindung stehen, wahrend ein am anderen Ende des einen Hahnkükens vorgesehenes
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einer feststehenden Zahnstange kämmt, während die Bewegung des Kolbens (99) dur Anschlag gegen feststehende Stellschrauben (87, 89) bewirkt wird.
13. Einrichtung nach Anspruch 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Anfeuchters bzw. Lemkopfes (97) in Verbindung mit einer Spann-, Vorschub-, Stanz- und Aut-
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schiene (7) ein schwingbarer Arm (51) vorgesehen ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Angnff der Betätigungsstange (57) auf die Betnebsteile der Markiereinrichtung durch Vermittlung einer Kolbenführung (139, 140, 141) erfolgt, bei welcher zwischen dem angetriebenen und treibenden Teil ein Spielraum vorhanden st, welcher durch den Druck einer Feder (142) ausgeschaltet wird, wahrend für die Bewegung des durch die Betätigungsstange (57) beeinflussten Schlittens (139) nach der einen Richtung ein nachgiebiger Anschlag (143) vorgesehen ist, um den Vorschub dch Markierbandes zu begrenzen, wobei die Betätigungsstange (57) sich aber infolge des Spielraumes und der Feder (142) noch etwas weiter bewegen kann.
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16. Einrichtung nach Anspruch 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das unter dem Zuge einer Friktionskupplung (79) in der Aufwindetrommel stehende Markenband von der Ablauftrommel (58) aus zunächst durch eine Klemmvorrichtung, bestehend aus einem unter Federdruck stehenden Arm (61), welcher sich auf einen Vorsprung der Greifschiene (7) legt, geführt wird, während den Vorschub des Markenbandes ein in der Greifschiene (7) geführter Schlitten (63) besorgt, der mit der Stange (57) verbunden ist und dessen Klemmittel (66, 68) zwecks Auslösung gegen einen Anschlaghebel (81) anläuft, der unter dem Einfluss eines Exzenters (83) der Welle der Klemmvorrichtung (128)
des Markenbandes während des Ausstanzen steht.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubvorrichtung bei ihrer Vorbewegung auf die Aufwindetrommel (59) unter Vermittlung derFriktionskupplung (79) durch eine Klinke einwirkt, welche in eine mit der Kupplung (19) verbundene Zahnung eingreift.
18. Einrichtung nach Anspruch 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Vorschubvorrichtung dem Leimkopf zugeführte Markenband der Stanzvorrichtung mit dem mit Klebstoff versehenen Teil gegenübertritt und hier von einem an sich bekannten Rahmen festgehalten wird, wobei ein äusserer Teil (117) der Stanzvorrichtung durch Hochheben das Ausstanzen der Marke besorgt, während ein innerer, kolbenartige Teil (118) des Stempels zum Andrücken der ausgestanzten Marke gegen die Stoffbahn dient.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der innere kolbenartige Abstreiferteil (118), welcher unter dem Einfluss einer Rückholfeder steht, am Ende der Hochbewegung des Stempels (117) vermittelst eines Druckhebels (119) gegen eine einstellbare Anschlagschraube stosst, um dadurch die Andrückbewegung hervorzurufen.
20. Einrichtung nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Stempels (117) ein von der Betätigungsstange (57) abragender Stift (124), ein Armpaar (122, 125) an einer gemeinsamen Welle (121) auf-und mederschwmgt. wobei der eine gegabelte Arm & den Stempel (117) am unteren Ende angreift.
21. Einrichtung nach Anspruch 5 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (128) zum Festklemmen des Markenbandes vor der Stanzvorrichtung gemeinsam mit dem Auslöse- hebel (80 82) für die Vorschubvorrichtung unter dem Einfluss zweier Winkelhebel (129) und eines Exzenters (83) steht, welcher auf einer durch Federzug in Drehung versetzten Welle (84) sieh befindet, welche von der Zahnung (137) des Schiebers (72), die mit dem Zahnrad (136) in Eingriff
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gegen den Zug einer Feder (138) bewegt wird.
22. Einrichtung nach Anspruch 21. dadurch gekennzeichnet, dass das Spannen des das Exzenter (83) betatigenden Federzuges durch die Bewegung der Betätigungsstange (57) ertolgt