AT59184B - Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Füssigkeiten, insbesondere in fahrbaren Behältern, Zisternen und dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Füssigkeiten, insbesondere in fahrbaren Behältern, Zisternen und dgl.

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AT59184B
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R Ph Waagner L & J Biro & A Ku
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  Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Flüssigkeiten, insbesondere in fahrbaren
Behältern, Zisternen und dgl. 



   In dem Patente Nr. 40962 ist eine Einrichtung zum Erwärmen von   Flüssigkeiten   in stationären und   fahrbahren     Behältern.   Zisternen und dgl. geschützt, bei welcher an die Aus-   mündung der   den Behälter durchziehenden Heizrohre Brenner angeschlossen sind, zum Zwecke, die im Behälter enthaltene brennbare Flüssigkeit anzuwärmen und das Abfüllen derselben zu erleichtern.

   Die dauernde Befestigung de. s Brenners am Behälter, welche voraussetzt, dass der Brenner auch beim Transport des   Behälters nutgeführt werden muss,   hat mit Rücksicht auf den   verhältnismässig     grossen   Wert eines derartigen Brenners eine Reihe von Nachteilen, da leicht Beschädigungen oder auch   der gänzliche Verlust   des Brenners vorkommen können. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun diesen   Übelständen   dadurch abgeholfen, dass der die Verbrennungsprodukte abführende Kanal des Brenners mit einem vorzugsweise   konischen   Ansatz, einem Flansch oder   dtrl. versehen ist,   der an die   Ausmündung   der Heizrohre des Behälters dicht angeschlossen werden kann. um das Mitführen des Brenners während des Transportes des Behälters zu vermeiden.   Der Brenner selbst   kann auf einem fahrbahren Gestell angeordnet werden. wobei er vermittelt einer Rohrleitung, eines Schlauches oder dgl. an die Heizrohre des Behälters angeschlossen werden kann.

   Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein. dass der Brenner in einem Kasten untergebracht wird. wenn die   Flüssigkeit   angewärmt werden soll. aus demselben jedoch entfernt wird, wenn der Behälter im Transporte sich befindet. 



   In der Zeichnung ist in   Fig. l   und 2 ein Teil eines Zisternenwagens teilweise im Schnitt dargestellt, an welchen der auf einem fahrbaren Gestell vorgesehene Brenner angeschlossen ist. 



  Fig. 3 zeigt im Schnitt eine   Ausführungsform   der Brennerkonstruktion, bei welcher der Brenner mittels eines konisch verlaufenden Abzugkanales für die Verbrennungsprodukte in die Ausmündung der Heizrohre des Behälters eingefügt werden kann. Dieser Brenner kann gleichfalls an einem fahrbaren Gestell vorgesehen sein. 



   Wie die Fig. 1   und 2 zeigen,   ist der Behälter 1 des Zisternenwagens 2 von zwei Systemen von Heizrohren 3   und-4 durchzogen,   von welchen die einem System angehörenden Rohre bezüglich der   Anschliessbarkeit   an die Brenner J und der Lage der Schornsteine umgekehrt angeordnet sind gegenüber den Rohren des zweiten Systemes, um von beiden Seiten aus heizen und eine gleichmässige Heizwirkung auf die im   Behälter befindliche   Flüssigkeit erzielen zu können. Die 
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 Zisternenwagen geführt und durch eine Rohrleitung, einen Schlauch oder dgl. 8 dort an die Ausmündungsstelle der Heizrohre 3 bzw. 4 angeschlossen werden können.

   Die die Zisterne durch- 
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 Behälter 23   (Fig.   4)   ausmünden,   die mit Rohrstutzen oder dgl. versehen sind, an welche fahrbare oder sonst leicht transportable Brenner angeschlossen werden können, so dass die von den Brennern abziehenden Heizgase in diese Behälter und dann in die Heizrohre der Zisterne strömen. Diese 

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 die in den Kasten gestellt die entwickelten Heizgase an das Rohrsystem abgeben. 



   Statt der Anordnung der Brenner auf   fahrbaren   Gestellen kann die Anordnung, wie Fig. 3 zeigt, so getroffen sein, dass der Abzugkanal 9 für die Verbrennungsprodukte einen an der äusseren   Mantelssäche konisch gestalteten Fortsatz'10'trägt,   der ein dichtes Einfügen des Brenners in die   Ausmündung   der Heizrohre des Brenners gestattet. Statt des konisch gestalteten Fortsatzes kann das Abzugsrohr 9 an einem Ende auch mit einem Flansch oder dgl. versehen sein, um das Rohr an die   Heizrohrmündung   des Behälters   anschliessen   zu können oder es können beliebige andere bekannte Verbindungsmittel vorgesehen sein.

   Der Brennstoff wird entweder aus dem Behälter    (od   oder aus einem besonderen Vorratsbehälter dem den Brennerkopf umgebenden Ver-   gasungsraumJf, gegebenenfalls   durch ein   Absch1uorgan   12 geregelt, zugeführt und im Vergasungraum vergast dem Brenner 13 zugeleitet. Durch eine von Hand aus betätigbare Reguliervorrichtung   14   wird die Menge des ausströmenden Gases den Verhältnissen entsprechend eingestellt, wobei am Brennerkopf eine quer zur Flamme verlegte Platte 15 vorgesehen ist, durch welche der Kanal 9 unmittelbar oberhalb des Brennerkopfes zu einem Ringraum ausgebildet ist, 
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   kann zu einem den Vergasungsraum 77'enthaltenden, durch ein Scharnier 17 gelenkig befestigten Behältèr 118 ausgebildet sein, der zum heizen gleichzeitig als Heizschale dient.

   Der Mantel 18.   der den ganzen Brennerkörper einschliesst, besitzt, um den Brenner freilegen zu können, einen   Schlitz 79,   der teils durch den Boden des Mantels   18,   teils durch die eine Seitenwand desselben sich erstreckt. Um eine dichte Verbindung des vom Vergasungsraum 11 zum Brennerkopf 13 führenden Rohrstückes 20 zu erhalten, ist eine Schraubenverbindung 21 vorgesehen. Ein Teil des Bodens des Mantels 18 kann zu einer   Anheizschale   ausgebildet sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Flüssigkeiten, insbesondere in   fahrbaren   Behältern, Zisternen und dgl., bei welcher an die Ausmündung der den Behälter durchziehenden Heizrohre Brenner angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verbrenungsprodukte abführende Kanal des Brenners mit einem vorzugsweise komschen Ansatz oder dgL versehen ist, der an die   Ausmündung der   Heizrohre des Behälters dicht angeschlossen werden kann, um das   Mitführen   der Brenner während des Transportes des Behälters zu vermeiden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner auf einem fahrbaren Gestell angeordnet tst und vermittelst einer Rohrleitung, einem Schlauch oder dgl. an die Heizrohre des Behälters angeschlossen werden kann.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 bzw. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Behälter vorgesehenen Heizrohre in zwei Gruppen angeordnet sind, von welchen die einem System angehörenden Rohre bezüglich ihrer Anschliessbarkeit an die Brenner und der Lage ihrer Schornsteine verkehrt angeordnet sind gegenüber den Rohren des zweiten Systemes, um von beiden Seiten aus heizen und eine gleichmässige Heizwirkung auf die im Behälter befindliche Flüssigkeit ausüben zu können.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 bzw. 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre beider Systeme in ausserhalb der Zisterne angeordnete, mit dieser verbundene Kästen mùnden. von welchen der eine zur Aufnahme eines Brenners dient, während der andere nut einem Schornstein und dgl. versehen ist, zum Zwecke, eine gleichmässige Zirkulation der Heizgase zu erzielen.
AT59184D 1908-09-23 1912-04-22 Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Füssigkeiten, insbesondere in fahrbaren Behältern, Zisternen und dgl. AT59184B (de)

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