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Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Flüssigkeiten, insbesondere in fahrbaren
Behältern, Zisternen und dgl.
In dem Patente Nr. 40962 ist eine Einrichtung zum Erwärmen von Flüssigkeiten in stationären und fahrbahren Behältern. Zisternen und dgl. geschützt, bei welcher an die Aus- mündung der den Behälter durchziehenden Heizrohre Brenner angeschlossen sind, zum Zwecke, die im Behälter enthaltene brennbare Flüssigkeit anzuwärmen und das Abfüllen derselben zu erleichtern.
Die dauernde Befestigung de. s Brenners am Behälter, welche voraussetzt, dass der Brenner auch beim Transport des Behälters nutgeführt werden muss, hat mit Rücksicht auf den verhältnismässig grossen Wert eines derartigen Brenners eine Reihe von Nachteilen, da leicht Beschädigungen oder auch der gänzliche Verlust des Brenners vorkommen können.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun diesen Übelständen dadurch abgeholfen, dass der die Verbrennungsprodukte abführende Kanal des Brenners mit einem vorzugsweise konischen Ansatz, einem Flansch oder dtrl. versehen ist, der an die Ausmündung der Heizrohre des Behälters dicht angeschlossen werden kann. um das Mitführen des Brenners während des Transportes des Behälters zu vermeiden. Der Brenner selbst kann auf einem fahrbahren Gestell angeordnet werden. wobei er vermittelt einer Rohrleitung, eines Schlauches oder dgl. an die Heizrohre des Behälters angeschlossen werden kann.
Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein. dass der Brenner in einem Kasten untergebracht wird. wenn die Flüssigkeit angewärmt werden soll. aus demselben jedoch entfernt wird, wenn der Behälter im Transporte sich befindet.
In der Zeichnung ist in Fig. l und 2 ein Teil eines Zisternenwagens teilweise im Schnitt dargestellt, an welchen der auf einem fahrbaren Gestell vorgesehene Brenner angeschlossen ist.
Fig. 3 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform der Brennerkonstruktion, bei welcher der Brenner mittels eines konisch verlaufenden Abzugkanales für die Verbrennungsprodukte in die Ausmündung der Heizrohre des Behälters eingefügt werden kann. Dieser Brenner kann gleichfalls an einem fahrbaren Gestell vorgesehen sein.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist der Behälter 1 des Zisternenwagens 2 von zwei Systemen von Heizrohren 3 und-4 durchzogen, von welchen die einem System angehörenden Rohre bezüglich der Anschliessbarkeit an die Brenner J und der Lage der Schornsteine umgekehrt angeordnet sind gegenüber den Rohren des zweiten Systemes, um von beiden Seiten aus heizen und eine gleichmässige Heizwirkung auf die im Behälter befindliche Flüssigkeit erzielen zu können. Die
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Zisternenwagen geführt und durch eine Rohrleitung, einen Schlauch oder dgl. 8 dort an die Ausmündungsstelle der Heizrohre 3 bzw. 4 angeschlossen werden können.
Die die Zisterne durch-
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Behälter 23 (Fig. 4) ausmünden, die mit Rohrstutzen oder dgl. versehen sind, an welche fahrbare oder sonst leicht transportable Brenner angeschlossen werden können, so dass die von den Brennern abziehenden Heizgase in diese Behälter und dann in die Heizrohre der Zisterne strömen. Diese
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die in den Kasten gestellt die entwickelten Heizgase an das Rohrsystem abgeben.
Statt der Anordnung der Brenner auf fahrbaren Gestellen kann die Anordnung, wie Fig. 3 zeigt, so getroffen sein, dass der Abzugkanal 9 für die Verbrennungsprodukte einen an der äusseren Mantelssäche konisch gestalteten Fortsatz'10'trägt, der ein dichtes Einfügen des Brenners in die Ausmündung der Heizrohre des Brenners gestattet. Statt des konisch gestalteten Fortsatzes kann das Abzugsrohr 9 an einem Ende auch mit einem Flansch oder dgl. versehen sein, um das Rohr an die Heizrohrmündung des Behälters anschliessen zu können oder es können beliebige andere bekannte Verbindungsmittel vorgesehen sein.
Der Brennstoff wird entweder aus dem Behälter (od oder aus einem besonderen Vorratsbehälter dem den Brennerkopf umgebenden Ver- gasungsraumJf, gegebenenfalls durch ein Absch1uorgan 12 geregelt, zugeführt und im Vergasungraum vergast dem Brenner 13 zugeleitet. Durch eine von Hand aus betätigbare Reguliervorrichtung 14 wird die Menge des ausströmenden Gases den Verhältnissen entsprechend eingestellt, wobei am Brennerkopf eine quer zur Flamme verlegte Platte 15 vorgesehen ist, durch welche der Kanal 9 unmittelbar oberhalb des Brennerkopfes zu einem Ringraum ausgebildet ist,
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kann zu einem den Vergasungsraum 77'enthaltenden, durch ein Scharnier 17 gelenkig befestigten Behältèr 118 ausgebildet sein, der zum heizen gleichzeitig als Heizschale dient.
Der Mantel 18. der den ganzen Brennerkörper einschliesst, besitzt, um den Brenner freilegen zu können, einen Schlitz 79, der teils durch den Boden des Mantels 18, teils durch die eine Seitenwand desselben sich erstreckt. Um eine dichte Verbindung des vom Vergasungsraum 11 zum Brennerkopf 13 führenden Rohrstückes 20 zu erhalten, ist eine Schraubenverbindung 21 vorgesehen. Ein Teil des Bodens des Mantels 18 kann zu einer Anheizschale ausgebildet sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Erwärmen von brennbaren Flüssigkeiten, insbesondere in fahrbaren Behältern, Zisternen und dgl., bei welcher an die Ausmündung der den Behälter durchziehenden Heizrohre Brenner angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verbrenungsprodukte abführende Kanal des Brenners mit einem vorzugsweise komschen Ansatz oder dgL versehen ist, der an die Ausmündung der Heizrohre des Behälters dicht angeschlossen werden kann, um das Mitführen der Brenner während des Transportes des Behälters zu vermeiden.