AT58942B - Bildband für Kinematographen. - Google Patents

Bildband für Kinematographen.

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AT58942B
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tape
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cinematographic
demonstration
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Otto Fulton
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Otto Fulton
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  • Projection Apparatus (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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   Die Projizierung oder Darstellung des auf dem neuartigen Bande hergestellten Gegenstandes kann in verschiedener Art erfolgen. 



   1. Das Licht einer in einer Ausnehmung seitlich angeordneten Lichtquelle lässt man schräg auf die Vorderfläche des Bandes auffallen und projiziert ein Bild des auf diese Weise beleuchteten Gegenstandes durch eine Linse. 



   2. Die Beleuchtung des Bandes erfolgt von der Vorderseite in gleicher Weise wie beim vorbeschriebenen Fall und wird durch eine Hilfsbeleuchtung an der Rückseite ergänzt. Diese Art der Beleuchtung ist nur anwendbar, wenn das Band in gewissem Grade durchscheinend oder durchsichtig ist und besonders dann, wenn auf der Rückseite des Bandes Farbeneffekte hergestellt werden, oder wenn   Tag-und Nachteffekte   durch entsprechende Einstellung der beiden Lichtquellen hervorgebracht werden sollen. 



   3. Das Band wird nur von der Rückseite beleuchtet. Dies ist nur anwendbar, wenn das Band in hohem Grade durchsichtig ist oder wenn durch   Auslöschen   des Lichtes an der Vorderseite des Bandes als Kontrast   Nachteftekte   hervorgebracht werden sollen. 



   4. Wenn das Band undurchsichtig ist und jede Seite einen besonderen Gegenstand trägt, können beide Seiten nach Art der im ersten Falle beschriebenen Einrichtung beleuchtet werden und sind dann für jede Seite des Bandes Projektionslinsen vorgesehen. Diese Methode ist besonders für kleine Standmaschinen geeignet, bei welchen die Darstellung auf einer Mattscheibe oder dgl. 



  Schirm erfolgt oder wenn zwei solcher Schirme verwendet werden. Ein undurchsichtiges Band, das auf jeder Seite einen Gegenstand trägt, ist auch in   einem gewöhnlichen   einfachen Projektionsapparat, wie er beim ersten Beispiel Verwendung findet, anwendbar oder für eine einzige Vor- führung in einer kleinen Standmaschine. 



   5. Ein lebhafter dioramenartiger Effekt wird erhalten, wenn das Bild an der vorderen Seite beleuchtet und an der Rückseite Hilfslichtquellen vorgesehen sind. wie beim zweiten Beispiel, und die Betrachtung unmittelbar erfolgt und keinerlei Projektions-oder Beobachtungslinse in Anwendung kommt. 



   Die Bilder können, wenn sie in Buchform angeordnet oder als Blätter um eine zentrale Scheibe angeordnet sind, auch mit einem direkten   Objektivglas   versehen sein, durch welches die bewegten Bilder auf einen Schirm projiziert werden, anstatt dass die Bilder direkt beobachtet werden, sobald die Blätter vorschnellen. Die Einrichtung ist vorteilhaft in einer   Standmaschim'   mit einer kleinen Mattscheibe oder dgl. Schirm untergebracht. 



   Als Lichtquelle kann beispielsweise   Kalklicht, elektrisches Bogenlicht oder etektrisches     Glühlicht   Verwendung finden. Einen wesentlichen Teil der Erfindung bildet aber die Benutzung von Quecksilberlampen oder   ähnlichem   Licht, das beinahe frei von roten Strahlen ist.    Dunt h   dieses Mittel ist die Besichtigung bei Tageslicht oder mit gewöhnlichem künstlichem Licht möglich. 



     Feste Gegenstände,   wie Silhouette, Bilder, Uhrwerke oder dgl., werden auf   dem Schirm   durch das reflektierte Bild reproduziert, wenn sie an die Vorderfläche des Bandes gebracht werden. 



   Um die Beanspruchung des Bandes infolge fortwährenden Abstellens und Ingangsetzens zu vorringern, kann die Einrichtung getroffen werden, dass das Band ununterbrochen vorbewegt wird   und das Anhalten   auf optisch gleichwertige Art durch einen schwingenden Spiegel besorgt wird. 



   Bei Verwendung von Quecksilberlampen ist der   Schirm dunkelviolett, vorteilhaft so dünkel.   dass er schwarz erscheint. PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 matographen, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe gegebenenfalls stark durchscheinend gemacht wird und an der Vorderseite photographische Bilder und an der Rückseite   Farbenflächen   trägt, wobei die Eigenschaft der   teilweisen Lichtdurchlässigkeit   auf an sich bekannte Weise, etwa durch Imprägnieren mit harzigen oder öligen Materialien, erreicht wird. 



   2. Bildband für Kinematographen aus Papier, Tuch oder dgl., dessen Bilder durch reflektiertes Licht projiziert werden, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe durch einen Belag a.. s Baryterde oder Email oder dgl. Präparate undurchsichtig gemacht ist.

Claims (1)

  1. 3. Einrichtung zur kinematographischen Vorführung mit Bildbändern nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass das Bildband von beiden Seiten belichtet wird, wodurch Effekte von beiden Seiten erhalten werden.
    4. Einrichtung zur kinematographischen Vorführung mit Bildbändern nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belichtung durch Quecksilberlampen erfolgt.
    5. Einrichtung zur kinematographischen Vorführung mit Bildbändern nach Anspruch l und 2. dadurch gekennzeichnet, dass fixe Gegenstände auf der Vorderfläche des Bandes durch das fflektierte Bild reproduziert werden.
AT58942D 1910-02-28 1911-02-27 Bildband für Kinematographen. AT58942B (de)

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AT58942B true AT58942B (de) 1913-05-10

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ID=9804617

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