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Eine mittels Handkurbel 6 oder Riemenscheibe 7 in Drehung versetzte Welle 8 überträgt ihre Drehbewegung mit Hilfe eines Kegelräderpaares 9 auf eine in der Platte 4 senkrecht stehende
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(siehe Fig. 4) in Eingriff steht. Diese Räder 12 sind auf kurzen, senkrecht stehenden Zapfen 13 befestigt, die in Büchsen 14 der Platte 4 gelagert sind. Auf der Ol : erseite jedes Rades 12 ist mittels exzentrisch angeordneter Schraube 46 je eine Kurbel 3 starr befestigt, so dass beim Drehen des Zahnrades 11, beispielsweise nach links, die Zahnräder 12 und somit auch die Kurbeln 3 sich nach rechts drehen.
Damit der Tisch 1 diese Bewegung mitmacht, liegt er mittels fester Zapfen 15 in Lagerbüchsen 16, die ihrerseits in die Hohlzapfen 47 der Kurbeln 3 eingelassen sind (siehe Fig. 5). Die Bewegung des Tisches vollzieht sich so, dass alle Punkte seiner Oberfläche entsprechend der Grösse der Kurbeln 3 einen Kreis gleicher Grösse beschreiben. Die Kurbeln 3 sind mit je einem (nicht gezeichneten) Sehlitzauge versehen, so dass sie zu ihrer Befestigungsschraube 46 verstellt werden können. Hiedurch lässt sich die Grösse des von dem Hohlzapfen 47 beschriebenen Kreises und damit auch die Grösse der Bewegung des Tisches verändern.
Es wird hier gleich darauf hingewiesen, dass das Vorbild der kreisenden Bewegung des Tisches nicht unbedingt ein Kreis zu sein braucht. Es kann vielmehr bei entsprechender Wahl geeigneter anderer Antriebsmittel die Bewegung des Tisches sich auch in einer anderen Kurve, x. B. in einer Ellipse, vollziehen. Wesentlich ist nur, dass die Kurve eine in sich geschlossene ist.
Die Welle 8 treibt an ihrem anderen Ende (siehe Fig. 1 und 3) mittels des Stirnrades 16 eine mit Innenverzahnung 17 versehene Büchse 18. Diese ist auf einer lose über die Achse 20 geschobenen Muffe 21 aufgekeilt, wobei die Achse 20 von dem im Maschinengestell 5 festen Lager 22 gehalten wird. Beim Drehen der Welle 8 wird somit ausser der Büchse 18 auch die Muffe 21
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die Wirkbahn gebracht werden können, auch wenn die eine oder andere Schiene oder beide Wirk schienen 2 schief zur Fläche des Tisches 1 stehen.
Der Arbeitsvorgang der dargestellten und beschriebenen Maschine vollzieht sich unter der Annahme, dass der Tisch, von oben gesehen, links herum kreist und die Wirkschienen 2 senk recht zur Tischfläche stehen, wie folgt.
Das auf dem Tisch 1 zwischen zwei Schienen 2 liegende Teigstück 4. (siehe Fig. 3) wird während einer Kreisbewegung des Tisches zunächst an die rechte Wirkschiene angedrückt und an dieser um ein bestimmtes Mass abgerollt.
Hiebei wird das Teigstück 45 auf Grund der mit dem Kreisen des Tisches verbundenen Bewegung in der Querrichtung der Maschine mehr oder weniger an die betreffende Wirkschiene 2 angedrückt und von dieser festgehalten, während der auf dem Tisch 1 aufliegende Teil des Teigkörpers auf Grund der Weiterbewegung des Tisches vorauseilt und so zu der übrigen Masse des Körpers etwas verschoben wird. Darauf wird das Teigstück durch die Weiterbewegung des Tisches von der rechten an die linke Wirkschiene heranbewegt, wo sich der beschriebene Vorgang wiederholt, jedoch in der Richtung nach rückwärts.
Hat das Andrücken und Abrollen des Teigkörpers auch an der linken Schiene stattgefunden, so bewegt der Tisch 1 dasselbe wieder an die reciite Schiene, und es beginnt der Kreislauf des Teigkörpers von neuem.
Das periodische Abrollen an den einander gegenüberstehenden Wirkschienen sowie das Verschieben des auf dem Tisch jeweils aufruhenden Teiles des Teigstückes zur übrigen Masse desselben hat im Zusammenhange mit dem Andrücken des Teigstüekes abwechselnd an die eine und die andere Schiene 2 zur Folge, dass allmählich die ganze Oberfläche des Teigstückes unter Formung einer Kugel genau wie beim Wirken mit der Hand nach einer Stelle der Oberfläche hin schneckenförmig zusammengezogen wird, wo der sogenannte.. Schluss" sich hildet. auf den das Teigstück nach dem Wirken aufgesetzt wird.
Wie hieraus hervorgeht, ist der beschriebene Wirkvorgang an sich schon mit zur Arbeitsfläche des Tisches 1 senkrecht stehenden Wirkschienen zu erzielen. Eine wesentliche Beschleunigung erhält die Bearbeitung des Teigstückes aber, wenn man die Wirkschienen 2 mehr oder weniger zur Tischoberfäche im spitzen Winkel neigt. Alsdann kommt das Teigstückmit den r-''enen schon eher und daher auch um so länger in Berührung. Es ist infolgedessen die Bearbeitung des Teigstücke an den geneigten Schienen, insbesondere das Hineindrücken desselben in den von jeder Schiene und der Tisehfläche gebildeten spitzen Winkel ein viel intensiveres.
Man hat es auf diese Weise in der Hand. durch mehr oder weniger starkes Xeigen der Wirkschienen zur Tisch-
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Tisches 1 im geeigneten Abstande voneinander von diesem herab und auf das Transportband 27 fallen. das sie der Weiterbestimmung zuführt.
Die fortschreitende Weiterbewegung der Teigkörper in Längsrichtung der Wirkschienen : 2 kann durch Neigen der ganzen Maschine in Längsrichtung noch beschleunigt oder verlangsamt werden, und zwar findet ein langsameres Transportieren statt, wenn die Maschine mitsamt ihren
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quer zur Transportrichtung ist von Einfluss auf die Bearbeitung und die Weiterbewegung der Teigstücke.
Das Neigen der Maschine in der einen oder anderen Richtung erfolgt durch entsprechendes Einstellen der Schrauben 34.
In dem gezeichneten Beispiel sind drei Schienenpaare 2 und somit drei voneinander un- abhängige Wirk bahnen vorhanden. Es ist selbstverständlich, dass bei entsprechender Verbreiterung des Tisches 1 die Zahl dieser Wirkbahnen in geeigneter Weise vermehrt und damit die Leistung der Maschine beliebig gesteigert werden kann. Nach der Zahl der Wirkbahnen richtet sich natürlich auch die Breite des Transportbandes 2ï.
PATENT-ANSPRÜCHE.
1. Teigwirkmaschine, bei welcher die Teigstücke durch die Bewegung ihrer Unterlage an
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einem in geschlossener Kurvenbahn bewegten. die Teigstücke tragenden Tisch Paare von stillstehenden Wirkschienen in einem solchen gegenseitigen Abstande angeordnet sind. dass die zwischen ein Wirkschienenpaar gebrachten Teigstücke abwechselnd an die eine und an die andere Wirksehiene gedrängt und wieder von dieser fortbewegt werden, wobei die Teigstücke an den beiden Wirkschienen aufeinanderfolgend im gleichen Sinne abrollen.
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