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Flüssigkeitszerstäuber.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitszerstäuber jener Art, die unter der Leitung eines danebenschreitenden Mannes durch tierische Kraft vorwärtsbewegt werden und deren Abmessungen so getroffen sind, dass der Zerstäuber bequem zwischen den in engen Reihen gepflanzten Weinreben fahren kann, wobei der Antrieb der Zerstäubervorrichtung von den Fahrrädern erfolgt. Um nun ein Umkippen des Zerstäubers selbst bei schwierigen Bodenverhältnissen, wie sie in Weinbergen vorliegen, zu verhindern, wird gemäss der Erfindung die Einrichtung getroffen, dass zwei in aufrechter Lage befindliche Flüssigkeitsbehälter in einem von einer symmetrisch zwischen ihnen liegenden Achse getragenen Gestell gelagert sind, wobei der Schwerpunkt des Fahrzeuges zwecks Vergrösserung der Stabilität unter der Achse liegen kann.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung.
Der Flüssigkeitszerstäuber besteht aus zwei in aufrechter Lage befindlichen Behältern A beliebiger Form, die in einem Rahmengestell aus Eisenstangen B gelagert sind, das selbst wieder von einer Achse C getragen wird, die symmetrisch zwischen den Behältern A angeordnet und mit hohen Rädern C' versehen ist. Durch diese symmetrische Anordnung der möglichst tief hängenden Behälter sowie durch die Wahl hoher Räder kann der Schwerpunkt unter die Mitte der Achse verlegt werden, so dass das Fahrzeug eine denkbar grösste Stabilität erhält. Die Achse ist mit zwei um 180"zueinander versetzten Kurbeln c, c versehen, die jede den Antrieb einer Situg-und Druckpumpe D, die in jedem Behälter eingebaut ist, bildet.
Es geschieht dies ill der Weise, dass durch die Drehung der Achse zwei Schubstangen E betätigt werden, die über kreuz liegend gelenkig mit je einem Hebel F verbunden sind, welche ihrerseits vermittelst der Lenker d und f auf die Pumpenkolben einwirken.'Die Pumpen bringen die getörderte Flüssigkeitsmenge in ein Sammelrohr G, das mit einem Hahn,
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die die Flüssigkeit den verschiedenen Zerstäuberdüsen zuführen, die von dem Rohr H getragen werden.
Die Vorwärtsbewegung der Vorrichtung erfolgt in der Richtung des Pfeiles 6 (Fig. l).
Die Zugkraft wird dabei von einem Rohr t aufgenommen, das an dem Wagengestell B
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Befestigung einer Zugstange J, an deren Ende ein Haken j vorgesehen ist. an dem das Ortscheit für das anzuschirrende Pferd befestigt ist. Der Führer lenkt dabei das Fahrzeug an der Stange J. Die Zerstäubung erfolgt am hinteren Ende der Vorrichtung, so dass der Führer und ebenso der Zerstäuber selbst vor dem erzeugten Flüssigkeitsstaub geschützt sind, der bei der Anwendung von Ausspritzuüsen unvermeidlich ist.
Die Bewegung der Vorrichtung kann auch im entgegengesetzten Rinne erfolgen, dann muss an dem Rohr 11 ein Haken ; angebracht sein, an dem das Ortscheit befestigt wird und ebenso muss ein Rad H' vorgesehen werden, um die Führung der Vorrichtung zu erleichtern.
Die frühere Stange j wird dann durch zwei Stangen mit Handgriffen K ersetzt, ähnlich wie bei den üblichen Weibergswagen. Um den Führer vor dem Flüssigkeitsstaub zu schützen, kann eine Stange L von grösserer Länge angeordnet sein, die es dem Führer ermöglicht, in gewisser Entfernung hinter dem Zerstäuber zu bleiben. Diese Stange ist dann hochklappbar, so dass das Wenden der Vorrichtung (wobei sich der Führer der Stange K bedient) erleichtert ist.
Der Antrieb der Achse erfolgt in bekannter Weise durch die Drehung der Räder, wobei eine um- und ausschaltbare Kupplung für die. Bewegung des Fahrzeuges in der einen oder anderen Richtung bzw. für die Bewegung ohne Pumpenantrieb vorgesehen ist.
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