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Österreichische
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\ Die beiden Pumpen saugen aus dem gemeinsamen Flüssigkeitsbehälter 2 und drücken die Flüssigkeit in an jeden Windkessel angeschlossene Schläuche 11 oder 12, je nachdem Nieder- oder Hochkulturen bestäubt werden sollen. Der Schlauch 11 ist an ein Zerstäuber- rohr 13 angeschlossen, das am Flüasigkeitsbehälter in an sich bekannter Weise um ein Doppelgelenk (oder ein Kugelgelenk) drehbar angeordnet ist, indem das Zerstänberrohr mit Zapfen 14 an einem Bügel 15 drehbar gelagert ist, der seinerseits um einen vertikalen Zapfen 16 drehbar ist.
Derart können die beiden Spritzrohre entweder in sich kreuzender horizontaler Stellung (Fig. 3) zwischen vertikalen Stiften 17 des Flüssigkeitsbehälters bezw. eines denselben überdeckenden, abnehmbaren Brettes 18 für eine Flächenbestäubung festgestellt oder aber (Fig. 1) zur Bestäubung höherer Gewächse in eine vertikale Stellung nach oben gedreht und am Windkessel mittels einer Klemmvorrichtung 19 leicht lösbar festgestellt werden.
Die Zerstäuberrohre 13 sind an mehreren Stellen mit bekannten dreh- baren Zerstäubern 20 versehen, welche derart eingestellt werden können, dass bei ihrer horizontalen Stellung die Bestäubung einer grossen horizontalen Fläche erfolgt, wobei gewisse Zerstäuber der beiden Rohre vorteilhaft derart gestellt werden, dass sich deren Strahlen schneiden, um eine stärkere Zerstäubung zu erzielen.
Für die Bestäubung von Hochkulturen worden hohe Stangen 21 angewendet (Fig. 1 bis 4), welche in vertikaler Stellung am Wagen in einem Hals-und Fusslager 22 bezw. 23 drehsicher festgestellt werden, und längs welchen eine mit dem Windkessel verbundene Leitung J2 (Schlauch) in die Höhe führt, die an gewissen Stellen bei 24,25 an der Stange befestigt und in geeigneten Abständen mit drehbaren Zerstäubern 20 versehen ist. Mit dieser Einrichtung kann man die links und rechts vom Fahrwege befindlichen Hopfenreihen gleichzeitig und auf ihre ganze Höhe bestäuben, wozu es nur einer entsprechenden Stellung der Zerstäuberdüsen und eines entsprechenden Wagengewichtes zur Überwältigung der Druckhöhe bedarf. Der letztere Umstand kommt infolge der Anordnung der Handhebel weniger in Betracht.
Um den Wagen ohne Abkuppeln der Pumpen leicht an Ort und Stelle fahren zu können, steht der Druckraum jeder Pumpe unterhalb des Druckventiles im Rohre 5 durch eine Leitung 26 mit dem Flüssigkeitsbehälter 2 in Verbindung, damit die Pumpe für diesen Fall das angesaugte Wasser in denselben zurückdrücken kann. Am einfachsten ist es, die beiden Leitungen 26 in eine zu vereinigen und an der Vereinigungsstelle einen Absperrhahn 27 anzuordnen.
Bei der in den Fig. 6 bis 7 dargestellten Ausführungsform ist die Verwendung eines beliebig gestalteten Flüssigkeitsbehälters, beispielsweise eines Fasses 28 möglich. Zu diesem Behufe ist das beispielsweise aus Winkeleisen bestehende Wagengestell oben und hinten offen, so dass in dasselbe das Gefäss gestellt und durch Bänder 29 u. dgl. gegen ein Herausfallen gesichert werden kann. In diesem Falle sind die Pumpen 3,4 und deren Windkessel 6 an den Seitenwänden des Wagengestelles angeordnet, während eine biegsame
Saugleitung 30 die Verbindung der Pumpen mit dem Flüssigkeitsbehälter vermittelt.
Die übrige Einrichtung ist die bei den Fig. 1 bis 3 angegebene, nur mit dem Unterschiede, dass hier die die Druckleitung tragenden Stangen in Löchern 31 des Wagengestelles festgestellt und die Zerstäuberrohre am besten am Behälter 28 gelagert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweirädrige Karrenspritze zur Bestäubung von Pflanzen, gekennzeichnet durch die Kombination zweier Antriebe für die Pumpen (3, 4), und zwar eines selbsttätigen Antriebes von den Wagenrädern (1) aus mittels Kurbeln und eines Handantriebes, bei welchem der Handhebel (36) längs der Wagenstange (34) verläuft, zu dem Zwecke, damit die die Spritze führende Person die Antriebskraft der Laufräder beim Fahren bezw. die Fortbewegung der
Spritze durch Betätigen der Handhebel unterstützen kann, wobei an der Spritze Füsse an- gebracht sind, um die Pumpen auch bei stillstehender Spritze nach Kippen derselben unter Verwendung der Wagenräder als Schwungräder betätigen zu können.