<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
EMI1.4
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
EMI2.3
sind dabei nicht berücksichtigt.
Diese Beziehung liefert eine einfache Handhabe, um die Stabilitätsgrenze beliebig herab- zusetzen : die Übersetzung des Motors muss, besonders bei grösseren Bürstenverschiebungen, erniedrigt werden. Dieselbe Grösse K also, die, wie anfangs gezeigt wurde, für die Phasenkompensierung bei Lauf massgebend ist, ist gleichzeitig bestimmend für die Stabilität des Motors bei geringen Geschwindigkeiten. In Fig. 3 sind verschiedene Stabilitätsgrenzkurven eingezeichnet. die gestrichelten Kurven werden für konstante Übersetzung erhalten, sie sind nicht sehr günstig, da sie alle für grössere Bürstenwinkel stark ansteigen.
Die strichpunktierten Kurven erhält man für eine Übersetzung, die, wie der Cosinus des Bürstenwinkels abnimmt, sie sind erheblich günstiger und geben im ganzen Regulierbereiche überall konstante Stabilität.
Vollkommen stabil wird der Motor für
K = eos K. wenn die Übersetzung also vom Werte Eins anfangend proportional mit der Projektion der
EMI2.4
in Fig. 4 dargestellt und zeigen deutlich den Fortschritt, der durch diese Regulierung erzielt wird. Wie die Regulierung der Übersetzung praktisch erreicht werden kann. darauf soll später
EMI2.5
Es ist aus den Kurven der Fig. 3 zu ersehen. dass es nicht möglich ist, einen Motor für denselben Bürstenwinkel gleichzeitig zu stabilisieren und zu kompensieren, falls man die Übersetzung nicht etwa mit der Drehzahl ändert.
Entweder erzielt man durch eine Übersetzung, die grösser als Eins ist, gute Kompensierung, dann wird die Stabilitätsgrenze verschlechtert : oder man verschiebt durch eine eventuell regelbare Übersetzung, die kleiner als Eins ist, die Stabilitäts- grenze nach unten, dann erhält man schlechte Phasenverschiebung.
Für den praktischen Arbeitsbereich des Motors ist es nun im allgemeinen nicht erforderlich. bei jedem beliebigen Bürstenwinkel sowohl Stabilität als auch Kompensierung zu erhalten. Der Motor arbeitet vielmehr bei kleinen Bürstenwinkeln fast stets mit hohen Drehzahlen, so dass hier die Rücksicht auf die Stabilitätsgrenze nicht eingehalten zu werden braucht und man die Übersetzung gleich oder grösser als Eins wählen darf. um gute Kompensierung zu erzielen.
EMI2.6
Windungszahlen vom Stator oder Rotor des Motors. Die Änderung der wirksamen Rotorwindungs- x.;) ht ist besonders zweckmässig, sie lässt sich sehr einfach durch Anwendung von Doppelbürsten- ... a t zen in jeder Phase erreichen.
Eine gemeinsame Drehung beider Bürstensätze ändert dann nur den wirksamen Bürstenwinkel, eine Drehung der Bürstensätze gegeneinander ändert nur die Übersetzung.
Fig. 6 zeigt einen Doppelbürstensatz für eine Phase. Die durch schwarze Rechtecke an- gedeuteten Bürsten stellen die Lage in der Kurzselilussstellung dar, in der beide Bürsten diametral stehen mögen. die nur durch Linien umrandeten Bürsten stellen eine beliebige Betriebsstellung dar. < x ist der wirksame Bürstenwinkel, der der gemeinsamen Verschiebung entspricht, ss möge den Winkel bezeichnen, um den die Bürsten gegeneinander verschoben sind. Die beiden Bürsten jeder Phase können an die sekundäre Phasenwicklung eines Transformators angeschlossen sein und werden zweckmässig mit den anderen Phasen nicht verkettet.
Die Statorwicklung des Motors kann nach Belieben in Serie zur Primär-oder Sekundärwicklung des Transformators liegen.
Eine beispielsweise Ausführungsform hierfür zeigt Fig. 7. Diese Anordnung kann durch Umgehung des Zwischentransformators in folgender Weise (Fig. 8) abgeändert werden :
Die Statorwicklung und Bürstensätze haben die gleiche relative Lage wie in der obigen Anordnung, jedoch wird der Zwischentransformator mittels dreier Drosselspulen bzw. durch
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
EMI3.2
EMI3.3
EMI3.4