AT35730B - Schaltung für Wechselstromkollektormotoren. - Google Patents

Schaltung für Wechselstromkollektormotoren.

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AT35730B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltung für Wechselstromkollektormotoren. 



   Die Erfindung betrifft eine Schaltung, welche   Einphaaenkollektormotoren   Nebenschlusscharakteristik verleiht und eine   einfache Tourenregelung gestattet. Durch   Anwendung eines Transformators für konstanten Strom, dessen primäre Spule in Reihe mit dem Arbeitsstromkreis liegt und dessen sekundäre Spule den Erregerkreis des Motors speist, kann der Erregerstrom für alle Belastungen konstant gehalten werden. Konstantem Erreger-   strome   entspricht aber auch konstante Tourenzahl des Motors, welches immer auch die Belastung sei. 



   Je nach Wahl des   Übersetzungsverhältnisses   des Transformators und je nach dessen Einstellung kann der Strom im Erregerkreis und damit die Tourenzahl des Motors beliebig variiert und jeder einzelne Wert auf konstanter Höhe gehalten werden. Dabei besitzt der Motor auf allen   Geschwindigkeitsstllfen   den Charakter eines   Nebenschlussmotors.   



   Durch passende Einstellung dos Transformators kann es auch erreicht werden, dass mit steigender Belastung der Erregerstrom nicht konstant bleibt, sondern langsam abnimmt und so den durch den Spannungsabfall verursachten   Tourenabfall kompensiert.   
 EMI1.1 
 



   Die Figur zeigt beispielsweise eine Ausführungsform für einen   IinphasenD1otor   mit   Kurzschluss ürsten   und Erregerbürsten.   Die Primärspule des   Transformators t liegt in Reihe mit der   Ständerarbeitswicklung   a des Motors an einem Netze von annähernd kon-   stanter Spannung. Die Sekundärwicklung   speist die   Erregerbürsten e und   ist hier in be-   kannter   Weise an einem Hebel beweglich angeordnet und durch ein Laufgewicht   9   zum   Tei ! ausbalanciert. Die dns Laufgewicht   tragende Schnur liegt an dem kreisbogenförmig oder ähnlich gestalteten Umfange eines Segmentes s an.

   Dieses Segment ist sowohl um seine eigene Achse drehbar als   auch   längs des Hebelarmes verschiebbar angeordnet. 



  Segment und Laufgewicht seien z.   H.   auf normalen Erregerstrom eingestellt. Steigt die   belastung lied   damit der primäre Strom, so wird die sekundäre Spule, wie bekannt, infolge 
 EMI1.2 
 



  Dies ist der   Fat) ;   sobald sich in der sekundären Spule der normale Strom wieder eingestellt hat. Jeder Stellung des Gewichts am Hebel entspricht ein anderer Erregerstrom und daher eine   andere Tourenzahl. Für   ein und dieselbe Stellung des Gewichts aber   bleiht die Tourenl. ahl   für alle Belastungen annähernd konstant. Die Tourenregulierung erfolgt demnach in einfacher Weise durch Änderung des Gewichts oder durch Verschiebung des Segments längs des Hebelarmes in dem einen oder anderen Sinne. Gleichzeitig und un-   abhängig hiervon kann aber die Tourenregulierung   auch durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Transformators, z. B. durch Änderung seiner Primärwindungszahl, erfolgen. 



   Durch Verdrehung des Segmentes kann bewirkt werden, dass mit steigender Belastung der Erregerstrom zu- oder abnimmt, indem mit   zu-bezw.   abnehmender Ent- 
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   Wird bei beliebiger Einstellung dos Laufgewichts die bewegliche Spule-beispielsweise durch Arretierung des Hebelarmes-festgehalten, so läuft der Motor als Serienmotor weiter. Dies ist insbesondere für den Anlauf zweckmässig, kann aber auch auf   anderen Geschwindigkeitsstufen erfolgen. Um   die Funkenbildung   herabzudrücken,   kann der Transformator-insbesondere beim Anlauf-auf geringen sekundären Strom eingestellt worden. 



   Die beschriebene Schaltung ist in ihrer Anwendung nicht auf den im Ausführungbeispiel gewählten Motor beschränkt, sondern bei sämtlichen Wechselstromkollektormotoren, z. B. beim gewöhnlichen   Reihenschlussmotor,   anwendbar. Ebenso kann an Stelle des oben angeführten Transformators für konstanten Strom jede beliebige andere   Ausführungsform   eines solchen angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schaltung für   Wechselstromkollektormotoren,   gekennzeichnet durch die Verwendung eines Transformators für konstanten Strom, dessen primäre Spule in Reihe mit der Arbeitwicklung und dessen   sekundäre   Spule im Erregerkreis des Motors liegt, derart, dass für alle Belastungen Erregerstrom und Tourenzahl des Motors annähernd konstant bleiben bezw. der Erregerstrom mit der Belastung derart zu-oder abnimmt, dass eine bestimmte   Unter-oder Überkompoundierung   des Motors erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung für Wechselstromkollektormotoren nach Anspruch l, gekennzeichnet durch Einstellung des Transformators auf beliebig hohen, jedoch stets annähernd kon- stanten bzw. in bestimmter Weise mit der Belastung veränderlichen Erregerstrom, zum Zwecke der Tourenregulierung, wobei der Motor auf allen Gescbwindigkeitsstufen den Charakter eines Nebenschluss-bezw. Kompoundmotors besitzt und die Einstellung des Transformators entweder durch Änderung des ausbalancierten Abstandes der beiden Spulen voneinander oder durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Transformators erfolgt.
    3. Schaltung für Wechselstromkollektormotoren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Spule des Transformators in beliebiger Lage festgehalten und dem Motor dadurch Serieneharakteristik verliehen wird.
    4. Schaltung für Wechselstromkollektormotoren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Einstellung des Transformators, dass der Erregerstrom-insbesondere beim Anlauf-in beliebig niedrigen Grenzen gehalten werden kann, zu dem Zwecke, die Funken- bildung auf ein Minimum hssrabxudrücken. EMI2.1
AT35730D 1907-09-21 1908-04-17 Schaltung für Wechselstromkollektormotoren. AT35730B (de)

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