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Schrankenantrieb"miotRegistriervorrichtung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung an Bahnschranken, welche die genaue Kontrolle des den Antrieb eines solchen Schrankens besorgenden Wächters ermöglicht.
Bei den gebräuchlichen Antriebswerken für Schranken wird durch die innere Konstruktion des Antriebes dem Schrankenwärter ein Zwang auferlegt, das Vorläuten bzw. Schrankenschliessen in einer vorgeschriebenen Art und Weise zu erledigen. Irgend eine späterhin sichtbare Kontrolle darüber, ob der Wächter seiner Pflicht in der vorgeschriebenen Art und Weise nachgekommen ist bzw. ob und welche Eingriffe er begangen hat, ist bei den bisherigen Konstruktionen nicht vorhanden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine genaue, auch in späterer Zeit sichtbar bleibende Kontrolle der Arbeitsweise des SchrankenwÅarters an dem Antriebswerke selbst, was durch Aufzeichnung einer diese Arbeitsweise dauernd kenntlich machende Schaulinie vermittelst einer mit dem Schraukenantieb gekuppelten Registriervorrichtun erreicht wird.
Eine der Erfindung gemäss ausgebildete Einrichtuns ist in einer bispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung dargestellt.
Der Schrankenantrieb, sei es ein einfacher oder übersetzter (wie in der Zeichnung dargestellt) oder ein solcher mit Vorläutezwang, wird mit einer Registriervorrichtung derart verbunden. dass eine im Regiätrierapparat befindliche Schraubenspindel die Kurbelbewegungen des Schranken- Antriebes mitmacht.
Zu diesem Behufe wird die Übertragung der Bewegung von der Kurbelachse a auf die Spindel d vermittelst Kegelräder b, c oder sonstiger beliebiger bekannter Übertragungs-
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sichere Werterbewegung wird dadurch erzielt, dass kleine an der Walze y angebrachte Stifte in (lie auf dem Paierstriefen angebrachten Löcher h eingreifen und so die unbedingte Mituahme des Papierstreifens entsprechend der Walzenbeweeung sichern.
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wird bei jeder Kurbeiundrehung die Schraubenmutter e bzw.
der Stift f um die Höhe eines Schraubenganges gehoben, und da gleichzeitig eine wagerechte Fortbewegung des Papierstreifens stattfindet, so erscheint auf demselben eine schief ansteigende Kurve. Bei vollständig gleichmässiger Kurbelbewegung wird diese Kurve zu einer schräg ansteigenden geraden Linie ausgebildet.
Bleibt aber die Kurbel eine Zeitlang in Ruhe, so wird in jener Höhe des Papierstreifens, welche der bereits durchgeführten Kurbelumdrehungszahl entspricht, eine die Kurve unterbrechende wagerechte Linie verzeichnet. Wird der Schranken geöffnet und das V orlÅauten zurückgenommen, d. h. wird die Kurbel in entgegengesetztem Sinne gedreht, dann wandert die Mutter e samt Schreibstiftf in entgegengesetzter Richtung, d. i. also in diesem Falle abwärts und man erhält auf diese Weise eine abfallende Kurve, welche wieder, wenn der Schrankenantrieb auf seinem Normalpunkt angelangt ist, gleichfalls wieder auf den Nullpunkt zurückkehrt.
Unterbricht der Wärter während der Rücknahme des Vorläutens die Kurbelumdrehungen, so wird, gleich wie vorstehend beschrieben, diese Unterbrechung sofort auch in der nun abwärts gerichteten schrägen Kurve, und zwar wieder durch das Entstehen einer die Kurve unterbrechenden wagerechten Linie, ersichtlich gemacht.
Aus der Form der aus geneigten und wagerechten aneinander schliessenden Linienteilen zusammengesetzten Kurve lässt sich somit, wie man ohneweiters einzusehen vermag, mit vollkommener Genauigkeit konstatieren : 1. wann der Wächter begonnen hat, das Vorläuten bzw. Schrankenschliessen durchzuführen ; 2. wie viele Kurbelumdrehungen er hiezu benötigt hat ; 3. ob und wie lange er während der Vorläutebewegung eine Unterbrechung herbeigeführt hat ; 4. wie lange der Schranken überhaupt in geschlossener Lage verblieben ist und 5. um welche Zeit ci den Schranken wieder geöffnet hat.
Mit gleicher Wirkung kann die vorbeschriebene Einrichtung auch derart ausgebildet werden, dass sich die Mutter e dreht, während die den Schreibstift j tragende Spindel d die den Kurbelumdrehungen entsprechenden Verschiebungen ausführt. Ebenso kann an Stelle des Schraubenantriebes eine Wurm-, Schnecken-oder sonstige beliebige Radübertragung zwischen dem Antriebs- werke und dem den Schreibstift führenden Registrierorgan angeordnet werden.
Durch die Verwendung eines solchen Registrierwerkes an dem Antriebe entfällt die Not- wendigkeit der Einrichtung des Vorläute-und Geschwindigkeitszwanges an dem Antriebe selbst, wodurch dieser ganz wesentlich vereinfacht wird.
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1. Einrichtung zur dauernden Sichtbarmachung der an Schrankenantrieben vor sich gehenden Bewegungsvorgänge, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrankenantrieb mit einer Registrervorrichtung derart gekuppelt ist, dass die am Schrankenantriebe sich vollziehenden Bewegungen mittels beliebiger bekannter Transmiasionselemente auf das die Schaufigur erzeugende Organ der Registriervomchtung übertragen werden, wodurch die Form der solcherart zustande ge- kommenden Schaufigur den Bewegungsvorgängen am Bahnschral1ken entspricht.