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61schneider.
An Glasschneidern mit gehärteten Metallschneidrädchen hat man bereits eine Vorratskammer vorgesehen, in welcher Schneidrädchen für den Gebrauch aufbewahrt werden können. Zur Befestigung der Achse des Schneidrädchens. in einem an der Spitze des Werkzeuges befindlichen Lager hat man ferner bereits eine mit Hilfe einer Schlitzführung an dem Instrument verschiebbare Platte angeordnet, welche die in ihrem Lager liegende Rädchenachse abdeckt und gegen Herausfallen sichert.
Beide Einrichtungen befinden sich bei dem Glasschneider gemäss vorliegender Erfindung in solcher Vereinigung, dass eine möglichst einfache und sichere Auswechslung des abgenutzten Schneidrädchens gegen ein aus dem Vorrat entnommenes ausführbar ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 und Fig. 2 den Glasschneider in geschlossener und geöffneter Stellung. Eine Metallplatte 1 aus Stahl, Kupfer oder irgend einem sonst geeigneten Metall ist an der Vorderkante abgerundet ; in der Mittellinie, dicht gegen den Rand der Platte, befindet sich auf dieser ein Stiftchen, auf welchem eine Schneidscheibe sich drehen kann, die den Rand der Platte überragt ; ausserdem trägt die Platte noch zwei Kopfstifte 3. An den Längsseiten der Platte sind die üblichen Aussparungen verschiedener Grösse, mittels welcher man das eingeschnittene Glas abbricht. Die Platte endet in eine Spitze, auf welcher ein Holzgriff oder dgl. befestigt wird.
In der Mittellinie der Platte nach dem Griff zu ist eine entsprechend lange Vertiefung ausgenommen, welche als Vorratskammer für fünf oder sechs Schneidrädchen dient.
Auf der Platte 1 schiebt sich eine Deckelplatte 2 mit seitlichen als Führung dienenden Überlappungen, worin Aussparungen entsprechend denen der Platte 1 vorhanden sind ; die Deckelplatte hat zwei Schlitze 4 für die Kopfstifte 3, welche das Aufheben der Deckelplatte verhüten, während die Schlitze in der Deckelplatte die Verschiebung derselben begrenzen.
Längs der Mitte ist die Deckelplatte mit einem Schlitz versehen, durch welchen man die Schneidscheiben übersieht ; auch erleichtert der Schlitz, bei zufälligem Festklemmen der Scheiben, diese zu lockern und vorzuschieben.
Will man das Werkzeug mit einem Vorrat an Scheiben versehen, so schiebt man die Deckelplatte nach vorne, wodurch die Vorratskammer frei wird ; man legt nun die Scheiben nacheinander hinein ; ist die Kammer angefüllt, so versieht man noch das Scheibenstiftchen mit einer Schneidscheibe und schiebt die Deckelplatte wieder in die Endstellung zurück.
Die Vorratskammer Ist nun abgeschlossen und die Schneidscheibe vorne am Werk- zeug verdeckt, also gegen ein Herunterfallen geschützt. Das Werkzeug ist ausgerüstet und fertig zur Benutzung.
Das Auswechseln der Schneidscheibe vollzieht sich in ähnlicher Weise, nur dass man das Werkzeug alsdann nach vorne hebt, wodurch die Scheiben nach dem Loch zu gleiten, wo man sie mit der Hand auffängt ; nach Senken des Instrumentes wird die Scheibe auf dem Stift ausgewechselt und die Deckelplatte wieder geschlossen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glasschneider mit gehärteten Metallschneidrädchen, einer Vorratskammer für die
Rädchen und einer verschiebbaren Platte zum Festhalten des Rädchens im Lager, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte zugleich die verschiebbare Deckelplatte (2) der Vorratskammer ( bildet.
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