AT56796B - Aufschlagzünder. - Google Patents
Aufschlagzünder.Info
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Description
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richtung etwas verschieben können.
Fig. 4 stellt dar einen Kopfzünder mit Zündpille vorne und Feder gespannt. Den Nadel-
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die im beweglichen Teile E angeordnet ist, an dem Nadelbolzen vorbei um durch die zentrale Bohrung des Nadelträgers G und durch die Bohrung b zur Schlagladung zu dringen. Die sonstige Einrichtung ist gleich jener der Ausführungsform 3 (Fig. 3).
Fig. 5 entspricht der Ausführung : Bodenzünder mit Nadelbolzen vorne-und Feder nicht gespannt. Der zentral durchbohrte bewegliche Nadelträger E, EI, Ei, E4 wird in den Bohrungen b und c lose geführt. Die Ausdrehung a fehlt bei dieser Ausführungsform, weil der für die entsicherte Lage des Spiralkörpers erforderliche lichte Durchmesser für den ganzen Hohlraum des Zünderkörpers beibehalten ist. In der achsialen Richtung ist ein kleiner Spielraum vorgesehen.
Fig. 6 veranschaulicht einen Bodenzünder mit Zündpille vorne und Feder nicht gespannt.
Die lose Führung des beweglichen Zündpillenträgers E besorgen die Bohrung b und der Achs- holzen . Sonst gilt das zur Fig. 5 Angeführte.
Fig. 7 stellt die Ausführungsform dar : Bodenzünder mit Nadelbolzen vorne und Feder
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Was die Wirkungsweise des Zünders anbelangt, so sei vorerst die der spiralförmigen Sicherung besprochen.
Der Spiraikörper ist m radialer und achsialer Richtung gegen Stösse usw. unempfindlich. so dass ein Entsichern des Zünders während des Transportes, der Handhabung oder eines zu- fälligen Herabfallens (des Geschosses) ausgeschlossen ist.
Auch während des Fluges des Geschosses innerhalb der Geschützbohrung ist ein Scharfwerden des Zünders unmöglich, da sich die Spirale durch die Zentrifugalkraft nur allmählich ahwickeln kann und ausserdem ein Abwickeln derselben während der beschleunigten (und selbst- verständtich auch während einer eventuellen verzögerten) Bewegung im Geschützrohr durch die Trägheitskraft bzw. durch die aus dieser resultierenden Reibung verhindert wird. so dass das Abwickeln erst nach dem Austreten des Geschosses aus dem Geschützrohr beginnen kann. Dann erst wird durch die nun frei wirkende Zentrifugalkraft die Spirale allmählich nach aussen. an die innere Wandung des Zünderkörpers gedrückt. wodurch der ünder'entsichert wird.
l'm ein zufälliges Abstehen des inneren Endes der Spirale in entsicherter Lage zu verhindern, kann die Spirale bzw. dieses Ende in irgend einer Art (z. B. durch Randrieren. Durchlochen, allmähliches Abnehmen der Streifenbreite nach innen usw.) geschwächt werden.
Infolge der Fliehkraft bleibt auch während des Fluges der Spiralkörper im entsicherten Zustande. Beim Aufschlagen geht der Spiralkörper durch die Tl'ägheitskralt in den bei allen Ausführungsformen vorgesehenen und in allen Zeichenfiguren ersichtlichen Raum vor, so dass er auch nach vollständigem Aufhören der Fliehkraft in seine ursprüngliche, das Anstechen der Zündpille verhindernde Lage nicht zurückkehren kann.
Die Wirkungsweise der mechanischen selbsttätigen Einrichtung, die die Explosion. dem Ziele angepasst, verzögert, ist die folgende :
Betreffend die Ausführungsformen, welche in den Fig. 1, 2, 5 und 6 (.. Feder nicht gespannt") ttargestellt sind, ist zu bemerken :
Beim Aufschlagen des Geschosses geht der das vordere Zfuldmittel tragende Teil E durch die Trägheitskraft vor und spannt die Verzögcrungsfeder D. Beim Stillstande des Geschosses oder im Momente des Austretens aus dem Hindernisse hört die Trägheitskraft auf zu wirken. die Verzögerungsfeder entspannt sich und wirft gleichzeitig den das vordere Zündmittel tragenden
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der Zündpille erfolgt..
Die Wirkungsweise des Mechanismus bei den Ausführungsbeispielen, die in den Fig. 3, 4, 7 und 8 veranschaulicht sind, ist die nachstehende :
Das Durchschlagen eines wenig widerstandsfähigen Zieles, wobei sich die Geschwindigkeit des Geschosses nur um ein Unbedeutendes verringert, bewirkt ein blosses Erschüttern des unter dem Einflusse der gespannten Verzögerungsfeder D stehenden, das vordere Zündmittel tragenden Teiles E, wogegen der entsicherte, das rückwärtige Zündmittel tragende Teil G infolge seiner Trägheit sich relativ vorbewegt und direkt das Anstechen der Zimdpille verursacht.
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r
Wenn das Geschoss auf ein widerstandsfähiges Ziel aufschlägt, gehen die die Zündmittel tragenden Teile E und G durch die Trägbeit.
8kraft vor ; erlahmt die Träghoitskraft, so wird dieselbe früher oder später-je nach der Wahl der Federstätke-von der Verzögerungsfeder überwunden
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treten des Geschosses aus dem Ziele stattfindet, sondern schon im Momente des Durchschlagen des Zieles durch den Geschosskopf.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Aufschlagzünder mit einer in achsialer Richtung widerstandsfähigen, in radialer Richtung dagegen leicht deformierbaren, nicht federnden, durch Fliehkraft auszurückenden Sicherung,
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rohre durch die Fliehkraft allmählich aufschliesst und dadurch die Sicherungslage verlässt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gewundene Sicherungskörper aus einem spiralförmigen Blechstreifen besteht (Fig. 9).3. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Blechstreifen durch Rändern oder Durchlochen geschwächt wird.4. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des spiralförmigen Blechstreifens gegen das innere Ende zu allmählich abnimmt.5. Zünder mit einer mechanischen, auf der Wirkung der Trägheitskraft beruhenden selbsttätigen Einrichtung, welche geeignet ist, die Zündung, dem Widerstand des\Zieles angepasst, zu verzögern, dadurch gekennzeichnet, dass ein das vordere Zündmittel tragender Teil (E) beim Aufschlagen des Geschosses relativ vorgeht und auf eine Feder (D) solange einwirkt, bis die erlahmende Trägheitskraft von der Federkraft überwunden und ein Zurückschleudern des obgenannten Teiles gegen das rückwärtige Zündmittel hervorgerufen wird, was schliesslich zum Anstechen der ZÜndpille führt.6. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 5 als Kopf- (Fig. 1 und 2) oder Bodenzünder (Fig. 5 und 6), dadurch gekennzeichnet, dass der das rückwärtige Zündmittel tragende Teil unbeweglich angeordnet ist und ein beweglicher, das vordere Zündmittel tragender Teil (E) auf eine von vorneherein nicht gespannte Feder (D) einwirkt.7. Ausführungsform des Zünders nach Anspruch 6 a ! s Kopf- (Fig. 3 und 4) oder Bodenzünder (Fig. 7 und 8), dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (D) von vornherein gespannt ist und normalerweise den beweglichen, das vordere Zündmittel tragenden Teil (E) nach rückwärts gegen eine feste. den Innenraum des Zünders in zwei Kammern trennende Zwischenplatte (F) andrückt, wobei diese Zwischenplatte ermöglicht, dass der in der rückwärtigen Kammer befindliche, EMI3.3
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT77566D AT77566B (de) | 1911-05-20 | 1915-03-12 | Aufschlagzünder. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT56796T | 1911-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT56796B true AT56796B (de) | 1912-12-10 |
Family
ID=3578464
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT56796D AT56796B (de) | 1911-05-20 | 1911-05-20 | Aufschlagzünder. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT56796B (de) |
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1911
- 1911-05-20 AT AT56796D patent/AT56796B/de active
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