AT30021B - Aufschlagzünder. - Google Patents

Aufschlagzünder.

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AT30021B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 In diesem ist ein Loch M vorgesehen, durch das die Entzündung der   Zündmasse   16 erfolgt. 



  Eine in der Scheibe 15 vorgesehene, mit Pulver angefüllte Höhlung 19 verbindet das Innere der Granate mit der Zündmasse 16. Je nach der Stellung der Scheibe 15 zur Öffnung 18 ist die Verbrennung von kürzerer oder längerer Dauer und ist lediglich abhängig von der Länge der Zündmasse zwischen den Löchern 18 und 19. Die Stellung der Scheibe 15 kann durch die Einstellstange 33 und eine ausserhalb am Zünder befindliche Skala bestimmt werden. 



   Auf der Einstollstango 13 sitzt ein Schneckenrad   20,   in das eine Schnecke   ; M ein-   greift. Das eine Lager dieser Schnecke wird durch eine Mutter gebildet, die derart in den 
 EMI2.1 
 eingeklemmt wird. Auf diese Weise wird sie nach dem Einstellen des Zünders festgehalten. 



   Für gewöhnlich greifen die Ansätze 5 in die Sicherheitsrasten 7. Beim Abschiessen erhälte die Granate gleichzeitig eine Drehbewegung. Infolge der Trägheit dreht sich der Zündstollen 6 im Innern des die   7 : Undkapseln   enthaltenden Rohres 2. Die Ansätze 5 treten ans den Sicherheitsrasten heraus und gelangen in die Führungsschlitze 4 des Rohres 5.   Der Zündstollen   wird durch seine Trägheit und durch die Feder 14 nach hinten gedrückt, die Schlagbolzen befinden sich dann den Zündkapseln gegenüber. Sobald nun das Geschoss auf sein Ziel auftrifft, wird der   Zündstollen   vorwärts geschleudert ; die Schlagbolzen schlagen auf die Zündkapseln und bringen diese zur Entzündung.

   Diese wird auf die   Zündmasse     16   und von da auf die   Sprengstoffladung   im Geschoss übertragen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Aufschlagzünder,   dadurch gekennzeichnet, dass der vom Mantel (1) des Zünders unabhängige   Zilndstollen   mit exzentrisch zu seiner Drehachse liegenden Schlagbolzen (10) versehen und mit Ansätzen   (5)   in   schwalbenschwanzförmigen   Rasten eines die Zündkapsel   enthaltenden Rohres (T)   gelagert ist, wobei er unter Wirkung einer Feder steht, welche den   ZUndstol1en   immerwährend gegen das   rückwärtige   Ende des Zünders drückt und derart in der Ruhelage die Ansätze in die Rasten zurückdrängt, sobald dieselben aus irgendeinem Grunde sich für einen Augenblick verschoben haben,

   während sie überdies als Sicherheitsfeder dient und bei nach dem Abschiessen durch die Trägheitswirkung erfolgtem Austroten der Ansätze aus den Rasten eine das Anschlagen der Schlagbolzen an die Zündkapsel bewirkende Vorwärtsbewegung des Zündstollens nur dann gestattet, wenn das Geschoss aufschlägt.

Claims (1)

  1. 2. Zünder nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibe (15) mit einer Zilndmasse, welche die Verbindung der Ztindliapseln mit der Geschossladuug herstellt, auf EMI2.2 Verstellen der Stange das Krepieren der Granate nach dem Aufschlagen beliebig verzögert werden kann.
AT30021D 1906-06-15 1906-06-15 Aufschlagzünder. AT30021B (de)

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AT30021T 1906-06-15

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AT30021B true AT30021B (de) 1907-09-25

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ID=3543773

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