AT56788B - Tiefbohrvorrichtung. - Google Patents

Tiefbohrvorrichtung.

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AT56788B
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drill head
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Alexander Rotinoff
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Alexander Rotinoff
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Description


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 einen vorzugsweise mittels eines Seiles zu bewegenden Freifallbohrer für Tief-und Schachtbohrung zum Gegenstand, bei welchem die Hängestange, die   Abfallvorrirhtung,   der Bohrklotz 
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 sind, dass ein freies Spiel zwischen der Hängestange und dem eigentlichen Bohrkopf vorgesehen ist, so dass das vollständige Werkzeug mittels eines einzigen Seiles in das Bohrloch gesenkt und dass sodann durch Bewegung desselben Seiles der Bohrklotz gehoben und selbsttätig freigegeben wird zur Abgabe des Bohrschlages auf den Bohrkopf.

   Die Erfindung besteht auch in der besonderen Ausbildung des Bohrkopfes des zur Anwendung kommenden   Freifallbohrers.   Gemäss einer Aus-   führung   ist der Bohrkopf, welcher vorzugsweise   kegelförmig   gestaltet ist. so ausgebildet, dass der obere Teil desselben oder die Basis aus mehreren starren Teilen besteht und   ausgedehnt   
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   Spitze des Bohrkopfes auf der Bohrlochsohle aufruht,   d. i. von unten gestützt wird, oder in 
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   Fig. 8 ist eine im grösseren Massstahe gezeichnete Darstellung des Bohrkopfes im ausgedehnten Zustande. 



   Fig, 9 ist eine schaubildliche Darstellung einer der beiden Greifstangen. 



   Zweck der Erfindung ist, ein Bohrwerkzeug zu   schaffen, dessen Wirkungsweise vollständig   
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 Endes des Bohrklotzes aufruht. Im Innern der Röhre   E   befindet sich eine Stange F, die mit einem Kopfe F1 versehen ist und in einem Schlitze Cl geführt ist, der sich in dem Bohrkopfe von dem Punkt   Cf2     bis Punkt ('3   erstreckt.

   Die Stange F ist an ihrem unteren Ende mittels eines Keiles F3 mit einer Hülse G verbunden, die mit zwei Sätzen von Schlitzen   e und CZY   versehen 
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 bis   C**   erstrecken und nicht in derselben Ebene wie die Schlitze C1 angeordnet sind.   Die Stangen 7/   sind mit Federn H2 versehen, durch welche sie nach einwärts gedrückt werden, und sind an den   Köpfen Hl mit rechteckigen   Ansätzen ausgebildet, die in den   Führungsnuten C*'* gleiten.   
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 anschaulicht. Der Bohrklotz besteht vorzugsweise aus zwei durch Bolzen miteinander verbundenen Hälften und ist am unteren Ende mit einem ringförmigen Teil C8 versehen.

   Aussen sind am Bohrklotz   Führungsrollen     N   angeordnet, welche zur Führung des Werkzeuges im Futter- rohr dienen. 



     Der zusammenziehbare Teil   des Bohrkopfes besteht aus zwei Sätzen von wechselweise 
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 deren Rollen K6 in entsprechenden Schlitzen Gy sich bewegen. Wie aus Fig. 8 zu ersehen ist. sind die   Führungs8chlitzeGx   und Gy ungleich gestaltet, indem die Schlitze Gx sich mehr vertikal als die Schlitze   oy   erstrecken und erst weiter unten eine Neigung nach innen annehmen. Der bohrkopf gestattet eine entsprechende Auf- und Abwärtsbewegung der Hülse G. Überdies hat der Bohrkopf eine   Aushöhlung zur Aufnahme der auf die   Hülse wirkenden Feder M. Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass zwischen den Hauptteilen des Werkzeuges freies Spiel vorgesehen 
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  Zwischen der Hängestange und dem Bohrklotz ist. wie Fig. 1 und 2 veranschaulichen, ein Spiel vorhanden, dessen Grösse   A beträgt und durch   den Abstand zwischen dem oberen Ende des Bundes BI und der oberen Begrenzungsfläche des Klotzhohlraumes gegeben ist. Dieses Spiel gestattet das Herabsenken des Werkzeuges zwecks Aufsetzens des Bohrkopfes auf die Bohrloch- 
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   letzteren. Das Spiel gestattet ferner das Senken der Greifvorrichtung in die untere Stellung nach Fig. 2, in welcher der Bohrktotz von der Greifvorrichtung ergriffen wird und in welcher gleich-   zeitig auch der   nohrkopt   unter dem   Einnusse   der jeder sich erweitern kann. 



   Das freie Spiel oder der Leerlaul zwischen der unteren Fläche des Bundes E1 und der unteren Begrenzungsfläche des Klotzhohlraumes ist mit X2 bezeichnet. Dieses Spiel ist so bemessen, daM bei der Aufwärtsbewegung der   Stimmte   oder des Seiles der Klotz und die Greifvorrichtung gehoben 
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 verwendet werden, um die Abnutzung zu verringern.   Un,   die obere Fläche des Kopfes vor allzu schneller Zerstörung zu schützen, kann ein Buffer bei   D*   vorgesehen sein, der aus geeignetem Material, wie Blei, Leder oder dgl., hergestellt sein kann.

   Es ist hervorzuheben, dass der obere Teil des Kopfes D, welcher die Schläge aufnimmt, mit dem unteren kegelförmigen Teile unmittelbar verbunden ist, indem er auf entsprechende vorstehende Ansätze desselben aufgeschraubt, ist. 

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 kommt. Das eigentliche Bohrwerkzeug kann zylindrisch oder unregelmässig geformt sein und im allgemeinen jede beliebige Gestalt besitzen, da dadurch die Anordnung des   zusammenziehbaren   Ringes nicht erschwert wird. 



   PATENT. ANSPRUCHE :
1. Freifallbohrer für   Tiefbohrung,   dadurch gekennzeichnet, dass die Hängestange, die   Auslösevorrichtung,   der Bohrklotz und der Bohrkopf bei Anordnung eines freien Spieles zwischen Hängestange und Bohrklotz und zwischen Bohrklotz und Bohrkopf derart ausgebildet und miteinander verbunden sind, dass das vollständige Werkzeug mittels eines einzigen Seiles in das Bohrloch gesenkt werden kann und dass sodann durch Bewegung desselben Seiles der Bohrklotz gehoben und selbsttätig freigegeben wird, zwecks Ausführung des Bohrschlages. 



     2. Freifallbohrer,   dadurch gekennzeichnet, dass der kegelförmige oder ähnlich gestaltete bohrkopf mit   einem   ausdehnbaren, aus starren Teilen bestehenden Ring versehen ist.

Claims (1)

  1. 3. Freifallbohrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ausdehnbare Bohrkopf derart ausgebildet ist, dass eine Zusammenziehung des Kopfes selbsttätig erfolgt, sobald ein Zug auf das Werkzeug ausgeübt wird oder wenn das Werkzeug von unten nicht unterstützt ist, so dass das Werkzeug in dem Bohrloch oder dem Futterrohr frei auf-und abwärts bewegt werden kann.
    4. Freifallbohrer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine selbsttätige Ausdehnung des Kopfes stattfindet, sobald derselbe auf die Sohle aufgesetzt wird und die anderen Teile des Bohrers nachgelassen werden.
    5. Freifallbohrer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ausdehnbare Teil des Bohrkopfes aus starren Teilen besteht, welche im ausgedehnten Zustande des Ringes eine glatte und ununterbrochene Aussenfläche darbieten.
    6. Freifallbohrer nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der ausdehnbare Teil des Bohrkopfes aus zwei Sätzen von Teilen besteht, von denen zuerst der eine und dann der andere nach auswärts bewegt wird.
    7. Freifallbohrer nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausdehnen und das Zusammenziehen des Bohrers durch das Heben bzw. Senken der Hänrestange bzw. des Bohrklotzes hervorgerufen oder eingeleitet wird.
    8. Ausführungsform des Bohrkopfes, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der einzelnen Teile des ausdehnbaren Ringes zwangläufig erfolgt.
    9. Ausführungsform des Bohrkopfes, dadurch gekennzeichnet. dass der ausdehnbare Teil des Bohrkopfes und die zum Ausdehnen bzw. Zusammenziehen dienende Vorrichtung von der Einwirkung des Bohrklotzes freibleiben und an der Übertragung des Schien nicht teiinehmen.
    10. Ausführungsform des Bohrkopfes, dadurch gekennzeichnet, dass in demselben eine in der Längsrichtung verschiebbare Gleitvorrichtung angeordnet ist, welche mittels Führungs- nuten die Aus- und Einwärtsbewegung der einzelnen Teile des Bohrkopfrmges bewirtet.
    11. Ausführungsform des Bohrkopfes, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Teile : Hülse G, Segment , Keile 72, Rollen K4 und K und Führungen (ix und Gy.
AT56788D 1911-12-16 1911-12-16 Tiefbohrvorrichtung. AT56788B (de)

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