AT56645B - Vorrichtung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom.

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  Vorrichtung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. 



   Vorliegende Erfindung beruht auf der Erscheinung, dass ein elektrischer Lichtbogen sich selbsttätig nicht über eine merkliche Zeit zu erhalten vermag, wenn die elektromotorische Kraft einer in den Stromkreis dieses   Lichtbogens   eingeschalteten Stromquelle unter ein bestimmtes 
 EMI1.1 
 Auf diese Weise kann der Lichtbogen selbsttätig als Unterbrecher für den diesen Lichtbogen erzeugenden Strom wirken, sobald das Potential dieses Stromes unter den zur Aufrechterhaltung des Lichtbogens erforderlichen Wert sinkt. Während der Zeit des Bestehens des Lichtbogens ist der Widerstand der Leitung klein, so dass ein Strom von   verhältnismässig   geringer elektromotorischer Kraft den   Lichtbogen durchfliessen   und denselben aufrecht erhalten kann. 



   Diese Erscheinung wird benutzt, um Wechselstrom in Gleichstrom oder in gleichgerichteten Strom in wirksamerer Weise umzuformen, als dies bisher mit derartigen Einrichtungen (vgl. z. B. britisches Patent Nr. 21366 A. D.   1908)   möglich war. 
 EMI1.2 
 
Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung eines schwingenden Armes (Vibrators), welcher so eingerichtet ist, dass er in Cbereinstimmung mit den Phasen des
Wechselstromes bewegt wird und es ermöglicht, einen elektrischen Strom von hohem Potential abwechselnd zwischen gegenüberstehenden Elektroden zu   schliessen.   



     Zum Zwecke, die Hauptstromleitung für   den   Durchnuss   des Stromes in jenen Zeitpunkten geeignet zu   machen,   wo dessen Spannung ausreichend ist, ihn auch entgegen der Wirkung einer in der letzteren bestehenden   elektromotorischen Gegenkraf'aufrecht   zu erhalten. wird der schwingende Arm einstellbar gemacht, so dass er die Entladung der den Hochspannungskreis bildenden Kondensatoren genau in den gewünschten Punkten der Spannungswellen des um-   zuformenden Wechselstromes   in der   Hauptstromleitung   herbeiführt. Die Phasenrelation zwischen dem Vibrator und den   Spannungskurven kann hiebei durch   einen induktiven Widerstand geregelt werden. 
 EMI1.3 
 



   In den Fig. 4 bis 6. welche den Regler darstellen, bezeichnet 32 eine Grundplatte, auf der ein Elektromagnet 33 befestigt ist, dessen aufrechtstechender Polschuh 34 mit dem Kern des Elektromagneten magnetisch leitend verbunden ist ; sein   wagerechter   Polschuh   35   erstreckt 
 EMI1.4 
 

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 EMI4.1 
 im Hilfsstromkreis gebildete und durch das Potential im Hauptstromkreis aufrecht erhaltene Lichtbogen auf einer möglichst niedrigen Temperatur erhalten, indem man ihn   veranlasst,   zwischen den gegenüberstehenden Flächen von Elektroden im Bereiche des magnetischen Feldes der beiden Elektromagnete 26 und 27 überzufleissen.

   Sobald nun das Potential im Hauptstrom-   kreise unter die gegenelektromotorische Kraft des Lichtbogens und der Batterie sinkt, erlischt der Lichtbogen und der Stromdurchfluss im Hauptkreis hört auf.   Wenn gewünscht wird, nur je eine Welle des Wechselstromes zu verwenden, so sind auch 
 EMI4.2 
 zusammenwirkenden Ausblasemagneten und Kondensator ; auch eine der Sekundärspulen des Transformators kann ausgeschaltet werden. Dies lässt sich erreichen, indem man den den Hochspannungsstrom   führenden   Stromkreis weiter öffnet, so dass die Funkenbildung zwischen dem einen Elektrodenpaar verhindert ist ; dies kann aber auch dadurch erzielt werden, dass man das eine Ende des Vibrators nach der einen Seite hin mehr entfernt oder verdreht, wie z.

   B. hei der 
 EMI4.3 
 selbst von konstanter Polarität, dem Weicheisenstück der Nadel   J. 9 ebenfalls konstante   Polarität verleiht ; letzteres wird infolge des steten Wechsels der Polarität im Magneten 54 abwechselnd nach der einen und anderen Richtung angezogen und bewirkt so, dass der Widerstand zwischen zwei der Elektroden vermindert wird.

   Infolgedessen kann der   Strom des Hauptstromkreisps   während des halben Bogens der   gewählten Welle zwischen   den Elektroden   überfliessen.   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI4.4 
 in dem Stromkreis des gleichzurichtenden Stromes zwei Paare je   durch   eine Funkenstrecke voneinander getrennter Elektroden angeordnet   sind,   zwischen welchen periodische Entladungen mit Hilfe eines Hilfsstromkreises von hoher Spannung herbeigeführt werden, gekennzeichnet   durch die Anordnung eines mit   der Periodenzahl des   Wedtselstromes     schwinnenden Armes,   
 EMI4.5 
 paar r (13, 14) hindurchtreten kann, zum Zwecke,

   zwischen der Mitte des Wechselstrommetzes und einem Punkte zwischen den Elektrodenpaaren ein Potential von gleichbleibender Richtung zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schwingende Arm (42) durch einen Gleichstrommagneten (33) polarisiert und von zwei an die Spannung des Wechselstronnetzes glegten Elektromagneten (54, 54) abwechselnd angezogen wird, wobei er abwechselnd Kontakte (43, 4J bzw.--/. 46) in dem an die Elektroden (11, 12 bzw. 13, 14) angelegten, aus dem Hilfstransformator (87, 89 bzw. 88, 90) und den Kondensatoren (116, 117) gebildeten Hilfsstromkreis überhrückt und mithin die Kondensatoren (116, 117) abwechselud zwischen den Elektrodenpaaren zur Entladung bringt.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Elektromagneten -5 des schwingenden Armes (42) ein einstellbarer induktiver Widerstand (109) vorgeschaltet ist, durch welchen die Phase des Enegprstromes gegenüber der Wechselstrom- Spannung verändert werden kann. zum Zwecke, die Schwingungen des Armes so einzustellen, EMI4.6
AT56645D 1909-03-06 1909-03-06 Vorrichtung zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom. AT56645B (de)

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