DE313276C - - Google Patents

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DE313276C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/30Contact mechanisms of dynamic converters incorporating liquid contacts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. JULI 1919
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21g GRUPPE 7
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1916 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umformen, besonders zum Gleichrichten von Wechselströmen oder Mehrphasenströmen. Die Vorrichtung besteht hauptsächlich aus einem System von einem oder mehreren leitenden Flüssigkeitsstrahlen, die ein magnetisches Feld senkrecht zu den Kraftlinien passieren und hierauf eine kombinierte oder einfache Elektrode treffen, welche in einem Abstande von dem Feld angebracht ist. Dieser hängt von der Geschwindigkeit des Strahles und der Frequenz des Stromes ab.
Das Neue und Eigenartige der Erfindung liegt eben in der Anbringung der Elektrode in einem ganz bestimmten oder in ganz bestimmten Abständen von dem Feld, und diese Anbringung der Elektrode ist ein Hauptmerkmal bei den hier in Frage stehenden Gleichrichtern, Ein . Gleichrichten ist tatsächlich nur möglich bei der Innehaltung der unten anzugebenden Elektrodenabstände.
'In der Zeichnung stellen Fig. 1 bis 29 verschiedene Diagramme zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung dar. Fig. 30 bis 36 zeigen verschiedene Apparate für die Herstellung von Strahlen. Fig. 37 bis 44 versinnbildlichen verschiedene Elektrodenanordnungen. Fig. 45 stellt einen Schnitt durch einen vollständigen Gleichrichter dar, und Fig. 46 und 47 zeigen zwei Stromdiagramme. In Fig. ι bezeichnet α diejenige Stelle, wo ein Strahl in ein magnetisches Feld F eintritt, dessen Kraftlinien zur Papierebene senkrecht stehen. Das Feld wird vorläufig als konstant angenommen. Durch den Strahl fließt ein Wechselstrom. Auf dem Strahl bilden sich dann Wellen, die dem Strahl entlang laufen. Eine elementare Theorie fordert, daß die Amplitude der Wellen auf dem vom Strom durchflossenen Strahl nach den Linien a-e und a-f wachsen soll. Nach diesen Linien würde sich der Strahl einstellen, wenn er vom Gleichstrom der einen oder anderen Richtung und einer Stromstärke gleich dem maximalen Wert des Wechselstromes durchflossen würde. Die Theorie fordert auch, daß die Länge einer Welle gleich derjenigen Weglänge sein soll, die die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während der Periode des Stromes durchlaufen. Während das letztere sich durch Versuche als stichhaltig erwiesen hat, hat es sich herausgestellt, daß die Amplitude etwas kleiner als von der Theorie gefordert ausfällt, indem sich eine gewisse Dämpfung geltend macht, und die praktischen Verhältnisse werden hauptsächlieh dem Diagramm nach Fig. 2 entsprechen. Betrachtet man eine Ebene senkrecht zu dem Strahl, so ist es leicht ersichtlich, daß die Stelle, an welcher der Strahl die Ebene ,trifft, an beiden Seiten derjenigen Stelle schwingen wird, wo der nicht abgelenkte Strahl die Ebene treffen würde. Diejenige
Zeit, die eine Schwingung braucht, wird gleich der Periode des Wechselstromes sein, die Bewegung wird aber gegenüber dem Strom etwas verspätet sein. Wird die Geschwindigkeit dem Strahl entlang als gleichmäßig angenommen, so wird die Phasenverschiebung proportional zum Abstand der Ebene von dem Feld wachsen, woraus folgt, daß eine Anzahl äquidistante Ebenen vorgefunden werden, in welchen die
ίο Treffstelle des Strahles seine Mittelstelle gleichzeitig damit passiert, daß der Strom durch Null geht. Die erste dieser Ebenen, ist in einem Abstand von dem Feld gleich derjenigen Weglänge, die die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während einer Halbperiode des Wechselstromes durchlaufen. Bei diesem Abstand ist die· Phasenverschiebung gleich π, d. h. die Treffstelle passiert die Mittellage eine halbe Periode nach dem Anfang derjenigen Stromrichtung, die die Bewegung der Treffstelle verursacht. Die nächste Ebene befindet sich in dem doppelten Abstand vom Feld und entspricht einer Phasenverschiebung von 2 π. Die Regel ist im Kurzen die, daß die Ab^ §tände der Ebenen vom Feld Multipla derjenigen Weglänge sind, die die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während einer Halbperiode durchlaufen. Ist die Geschwindigkeit der Strahlenteile gleich 200 cm, und ist die Halbperiode des Stromes 0,01 Sekunde, so werden sich die Ebenen in Abständen von 2, 4, 6, 8.... cm vom Feld befinden.
Führt der Strahl Gleichstrom und passiert er ein kurzes Wechselfeld, dessen Kraftlinien senkrecht zum Strahl sind, so wird er ganz wie ein Strahl schwingen, der Wechselstrom in einem konstanten Feld führt. In den oben genannten Ebenen wird die Treffstelle des Strahles auch seine Mittellage gleichzeitig damit passieren, daß das Feld durch Null passiert.
Wird nun wieder angenommen, daß der
Strahl Wechselstrom in einem konstanten Feld führt? kann man nachweisen, wie die Bewegung des Strahles für eine selbsttätige Trennung des Wechselstromes in zwei Stromrichtungen ausgenutzt werden kann.
Fig. 3 versinnbildlicht ein magnetisches Feld F, das von einem bei δ eintretenden
' Strahl passiert wird, der eine doppelte Elektrode u, υ trifft. Diese besteht aus zwei, beispielsweise eisernen Platten, die durch eine isolierende Wand χ voneinander getrennt sind. Die keilförmige Kante der Wand ragt etwas über die Oberflächen der Platten u und υ hervor. Es wird angenommen, daß der nicht abgebogene Strahl gegen die Kante der Wand χ gerichtet ist. Ist die Elektrode in einem der oben genannten kritischen Abstände vom Feld angebracht, so wird die Treffstelle des Strahles über der Kante der isolierenden Wand in dem Augenblick passieren, wo der Strom Zeichen wechselt. Dies bedeutet, daß der Strom mit Bezug auf Richtung praktisch genommen zwischen den beiden Elektrodenseiten · geteilt wird, wodurch die Bedingung für das Gleichrichten zustande gebracht ist. Wie ersichtlich, muß die Elektrode in einem der kritischen Abstände angebracht sein, um eine vollständige Trennung der beiden Stromrichtungen zu bewirken. Wegen seiner Dicke wird der Strahl in einem Augenblick die beiden Seiten der Elektrode berühren, in vielen Fällen wird aber , die Wirkung hiervon in der Praxis ohne Bedeutung sein, teils weil der Wert des Stromes während des. Kurzschlusses annähernd gleich Null ist, und teils weil die Treffstelle eben während der Bewegung über der isolierenden Kante ihre größte Geschwindigkeit hat. Wenn indessen größere Energiemengen in Frage-kommen, kann der Kurzschluß einen gewissen Nachteil bedeuten, dem indessen in der unten zu beschreibenden Weise mittels besonderer Elektrodenkonstruktionen abgeholfen werden kann.
Die beschriebene Doppelelektrode kann als eine Verdoppelung einer anderen einfacheren Elektrode aufgefaßt werden, die dazu dient, , die eine Richtung eines Wechselstromes auszuschalten. Fig. 4 stellt schematisch eine einfache Form einer solchen Elektrode dar. Wird die Elektrode in einem Abstand vom Feld gleich derjenigen Weglänge, durch welche sich die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während einer Halbperiode des betrachteten Wechsel- ·. stromes bewegen, angebracht, so wird nur jede zweite Halbperiode durch die Elektrode passieren. Die Stromrichtung, die den Strahl und die Elektrode passiert, wird diejenige sein, die eine Aufwärtsbiegung des Strahles, somit eine Ablenkung von der Elektrode weg, bewirkt. Diese Biegung des Strahles wird, wenn die ■ Halbperiode zu Ende ist, die obere Isolierung χ der Elektrode erreicht haben, worauf die Treffstelle des Strahles sich während der nächstfolgenden Halbperiode außerhalb des leitenden Teils der Elektrode, ungefähr wie in Fig. 5 angedeutet, befinden wird. Während dieser Halbperiode ist der Strom somit unterbrochen. Die nachfolgenden Strahlenteile werden sich deshalb geradeaus bewegen, und nach dem Verlauf der Halbperiode werden sie wieder den leitenden Teil der Elektrode treffen, so daß der Strom wieder geschlossen wird.
Eine eingehende Untersuchung zeigt, daß das System stets jede zweite Halbperiode ausschalten will, wenn der Abstand der Elektrode von dem Feld ein ungleiches Multiplum derjenigen Weglänge ist, die die Strahlenteile während der Halbperiode des Wechselstromes durchlaufen.
Es soll nun eine Reihe von vollständigen Gleichrichtern beschrieben werden, in welchen
die beschriebenen Eiektrodenformen benutzt werden. Ein einfaches System ist das in Fig. 4' und 5 angedeutete. Es schaltet selbsttätig die eine Halbperiode, eines Wechselstromes aus. Der zurückbleibende gleichgerichtete Strom kann beispielsweise zum Betrieb eines Induktors benutzt werden. Das System kann somit einen selbsttätigen Unterbrecher für den direkten Betrieb eines Induktors mit Wechselstrom bilden. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, ein besonders starkes Feld zu benutzen, um eine plötzliche Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Strahl und der Elektrode zu bewirken, und die letztere muß in einem Abstand vom Feld aufgestellt werden, der ungefähr gleich derjenigen Weglänge ist, die die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während der Halbperiode des Stromes durchlaufen. Bei dem Betrieb
ao eines Induktors wirkt der Unterbrecher dann ,in folgender Weise:
Beim Anfang derjenigen Halbperiode, deren Stromrichtung benutzt wird, schließt der Strahl den Strom. Es bildet sich eine Bucht auf dem Strahl, die schon vor dem Verlauf der genannten Halbperiode eine solche Größe erreicht hat; daß der Strahl unterbrochen wird. Hiermit ist* auch der Strom unterbrochen. Es bildet sich ein neuer unabgelenkter Strahl, der den Rest der Halbperiode und die ganze nächste Halbperiode braucht, um die Elektrode zu erreichen. Wenn somit eine längere Zeit gebraucht wird, als von dem stationären Strahl erfordert wird, um die Strecke von dem Feld nach der Elektrode zu durchlaufen, liegt dies darin, wie Momentphotographien gezeigt haben, daß der neu gebildete Strahl die Reste der alten Strahlenbucht mitschleppen muß. Diese Reste hängen von dem vorderen Ende des Strahls hinab und verspäten das Auftreffen des Strahls an der Elektrode. Versuche haben gezeigt, daß es im allgemeinen zweckmäßig ist, eine gewisse gegenseitige Dissymmetrie in der Anordnung der
drei Teile, Feld, Strahl und Elektrode in dem beschriebenen Unterbrecher zu haben. Man muß nämlich dafür Sorge tragen, daß der Strahl bei der nicht benutzten Stromrichtung nicht unterbrochen werden kann. Wenn die Stromrichtung, die benutzt werden soll, eine ' Abbiegung nach unten in dem Diagramm nach Fig. 6 erzeugt, wird die nicht benutzte Richtung eine Abbiegung aufwärts erzeugen. Dadurch wird bei der dargestellten gegenseitigen Anordnung von Strahl und Feld der Strahl aus diesem hinausgeführt, so daß die Biegung
■ nicht so groß werden wird. Ferner wird die Unterbrechung dadurch gehindert, daß die Elektrode E sich etwas nach oben streckt und gegen das Feld hin etwas gebogen ist. Beginnt nun der Unterbrecher bei der nicht zu benutzenden Stromrichtung,zu arbeiten, so wird der Strom erst passieren, ohne unterbrochen zu werden, und hierauf wird die regelmäßige Unterbrechung einsetzen, d. h. bei der nächsten Halbperiode bewirkt werden.
Wie ' genannt, erfordert der Wechselstrom ein ziemlich starkes Feld, wenn eine regelmäßige und besonders eine plötzliche Unterbrechung stattfinden soll. Das Feld kann von einem permanenten. Magneten etwas größerer .Dimensionen als sie in Weston-Systemen allgemein benutzt sind, erzeugt werden. Wird ein Elektromagnet benutzt, können als. Erregerquelle dieses trockene oder nasse Elemente oder Akkumulatoren dienen, die in Reihe mit dem Strahl oder den Strahlen derart geschaltet sind, daß dieselben durch den gleichgerichteten Strom geladen gehalten werden.
Die beschriebenen Elektroden, die Doppelelektrode und die einfache Elektrode, mit dazu gehörigem Strahl oder Strahlensystem und Feld können als. Teile einer Anzahl eigentlicher Gleichrichter benutzt werden.
In Übereinstimmung mit dem Prinzip, nach welchem sie arbeiten, können sie als Undulatorgleichrichter bezeichnet werden. Fig. 7 bis 18 stellen einige Diagramme für solche Gleichrichter dar.
Fig. 7 bis 9, die nur durch die Anordnung der Elektroden abweichen, können als zwei einfache Elektroden mit zugehörigen Strahlen 5 und Feldern aufgefaßt werden. Die letzteren sind auf der Zeichnung nicht dargestellt. Die Wechselstromquelle, beispielsweise die sekundäre Wicklung eines Transformators, ist in zwei Hälften geteilt, die abwechselnd Strom zu dem gemeinschaftlichen Arbeitskreis liefern. Der Strom in diesem letzteren wird, wenn der Abstand zwischen Feld und Elektrode gleich einem ungleichen Multiplum der Weglänge ist, die die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während einer Halbperiode durchlaufen. Wenn die beiden Felder nach entgegengesetzten Richtungen gekehrt sind, also in den Figuren gegen das Papier hinein und von diesem hinaus, werden die Strahlenteile während der beiden Halbperioden 'des Wechselstromes nach derselben Seite verlegt. Dieser Strom kann, wenn gewünscht, mittels geeigneter eingeschalteter Drosselspulen geebnet werden. Fig. 19 stellt Kurven des nicht geebneten und des geebneten Stromes dar. Bei den Diagrammen nach Fig. 7 bis 9 wird der Strom für die Ladung einer Akkumulatorenbatterie benutzt.
Fig. 10 bis 12 stellen gewissermaßen die Systeme nach Fig. 7 bis 9 in umgekehrtem Zustande dar. Der Arbeitsstromkreis ist in zwei Zweige geteilt, während die Wechselstromquelle nicht geteilt ist. Jede Hälfte des Arbeitsstromkreises empfängt nur Strom
. während jeder zweiten Halbperiode. Durch Einschaltung einer Drosselspule in der angegebenen Weise kann der pulsierende Strom
■ ungefähr wie Fig. 20 zeigt geebnet werden. Das Gleichrichtersystem kann dann beispielsweise für die Ladung einer Akkumulatorenbatterie wie auf der Zeichnung dargestellt, benutzt werden. Aus Fig. 13 geht ferner hervor, daß es möglich ist, nur einen einzigen Strahl oder ein einziges Strahlensystem zu benutzen, wenn die beschriebene Doppelelektrode benutzt wird. Die Wirkung des Systems ist übrigens ganz dieselbe wie die der Systeme nach Fig. 10 bis 12. Während man indessen bei Systemen mit einfacher Elektrode auf diejenige Lage der Elektrode beschränkt ist, bei ' der sich die Elektrode in einem Abstand von dem Feld befindet, gleich derjenigen Weglänge, durch die sich die Strahlenteile während der Halbperiode des Wechselstromes oder eines ungleichen Multiplums von dieser bewegen, kann man hier alle Abstände benutzen, die gleich einem Multiplum der genannten Weglänge sind, sei es ein gerades oder ein ungerades. Indessen muß hier bemerkt werden, daß der Übergang von einer Lage der Elektrode nach der nächstfolgenden bewirkt, daß der gleichgerichtete Strom seine Richtung ändert. In dem System mit der Doppelelektrode können der Generator- und der Arbeitsstromkreis umgetauscht werden, wie in Fig. 14 dargestellt, in solchem Fall muß aber der Strahl den gleichgerichteten, unter Umständen geebneten Strom führen. Um dann den Strahl dazu zu bringen, in Takt mit dem Wechselstrom zu schwingen, ist es notwendig, diesen ein Wechselfeld passieren zu lassen, das von dem den Hauptstrom liefernden Generator erzeugt wird. Es muß überhaupt immer ein synchrones Wechselfeld benutzt werden, wenn die Strahlen von dem gleichgerichteten Strom durchflossen werden. In allen anderen Fällen wird ein konstantes Feld benutzt. Wird ein Wechselfeld benutzt, so ist ersichtlich, daß die Elektrode im allgemeinen nicht in einem Abstand von dem Feld gleich einem Multiplum der von den Strahlenteilen während, einer Halbperiode bei stromlosem Strahl zurückgelegten Weglänge gestellt werden soll.
Nun soll dargelegt werden, wie der Abstand gewählt werden muß.
Angenommen, man wolle mittels des Gleichrichters nach Fig. 14 einen Gleichstrom herstellen, der in dem Strahl in der gleichen Richtung fließt wie die Strahlenteile sich bewegen, so ist ersichtlich, daß die Bedingung hierfür ist, daß der Treffpunkt des Strahles von der Elektroden half te E2 nach der Elektrodenhälfte E1 in dem Moment erfolgt, wo B positiver Pol der Transformatorhälfte F1 wird. Der Treffpunkt wird dann auch von E1 nach E2 in dem Moment hinübergehen, wo B für F2 positiver Pol wird. Eilt der Strom in der Magnetisierungsspule M um den Phasenwinkel φ der Polspannung von F1 nach (d. h. der Spannungsunterschied zwischen B und A), so kann nachgewiesen werden, daß die Bedingung für die Erreichung des angeführten Bewegungszustandes entweder durch
oder durch
27Γ+φ~ 2ft Τι
■ 2 π + π + φ = 2 ft Tt
bestimmt ist, wo ft eine ganze Zahl und λ diejenige Wegstrecke bedeutet, durch die sich die Teile des unabgebogenen Strahles während der Periode des Wechselstromes bewegen. Diebeiden Gleichungen entsprechen den beiden möglichen Arten, nach denen die Magnetisierungsspule mit den Polens! und C des Transformators F1, F2 verbunden werden kann. Wenn die Magnetisierungsspule in einer bestimmten Weise verbunden ist, ersieht man, daß die brauchbaren Lagen der Elektrode mit einem gegenseitigen Abstand von λ aufeinanderfolgen. Bei Umwechselung der Magnetpole werden die brauchbaren Lagen alle um — vorwärts oder rückwärts gerückt.
Bei kommutierbarem Feld liegen die brauchbaren Eiektrodenlagen in einem Abstand
voneinander gleich —, ganz wie bei dem "Gleichrichter nach Fig. 13. Die erste brauchbare Lage liegt indessen nun nicht länger —
von dem Feld. Der Abstand hängt von φ ioo ab. Bei einem gegebenen Gleichrichter, wo somit φ als gegeben anzusehen ist, sind indessen die brauchbaren Elektrodenlagen von der Strahlengeschwindigkeit und der Frequenz des Stromes allein abhängig. Der Gleichrichter nach Fig. 14 hat übrigens die eigentümliche Eigenschaft, daß es Zufall ist, bei welcher Stromrichtung er anfängt. Untersucht man, wo die Elektrode gestellt werden soll, um einen Strom zu erreichen, der in dem Strahl gegen die Bewegung der Strahlenteile fließt, statt in deren Richtung, so findet man eben dieselben Abstände wie oben. Die genannte Eigenschaft stellt einen Nachteil s bei dem Gleichrichter dar. Dieser kann jedoch leicht aufgehoben werden, beispielsweise durch Anwendung eines Relais, das in Wirksamkeit tritt, wenn der Gleichrichter bei der nicht gewünschten Stromrichtung anfangen sollte.
In Fig. 15 ist ein System, bei welchem zwei Doppelelektroden benutzt werden, versinnbildlicht. Weder der Generatorstromkreis noch
der Arbeitsstromkreis brauchen hier geteilt zu werden und die beiden, Stromkreise können selbstverständlich umgetauscht werden. Fig..i6 zeigt eine besondere Elektrodenanordnung und eine im Arbeitsstromkreis eingeschaltete Drossel-' spule 61. Endlich zeigen Fig. 17 und 18 zwei weitere Systeme ebenfalls mit ungeteilten Arbeits- und Generatorstromkreisen, bei welchen aber einfache Elektroden statt Doppelelektroden benutzt werden.
Gemäß den dargestellten Diagrammen soll der Gleichrichter zum Laden einer Akkumulatorenbatterie benutzt werden. Der gleichgerichtete Strom kann indessen auch für andere Zwecke benutzt . werden, beispielsweise zur Elektrolyse, zum Betrieb von Bogenlampen, Gleichstrommotoren usw.
Die bisher betrachteten Gleichrichter sind alle Umformer für Einphasenwechselstrom gewesen. Grundsätzlich können sie aber auch zum Umformen von Gleichstrom in Wechselstrom dienen. In diesem Fall würde in den erläuterten Figuren die Akkumulatorenbatterie die Gleichstromquelle darstellen, während die Wechselstromquelle durch den Apparat zu ersetzen wäre, in welchem der Wechselstrom benutzt wird, beispielsweise ein Transformator.
In Fig. 21 bis 31 ist eine Reihe von Un-
dulatorgleichrichtern ' für Mehrphasenstrom dargestellt. Solche Gleichrichter können aus mehreren Gliedern, wie das in Fig. 21 dargestellte, zusammengesetzt sein. Das System besteht aus einem Strahl 5,. einem konstanten Feld F und der Doppelelektrode 70, x, 71.
Der Strahl S ist indessen nicht gegen die Kante der Platte x, sondern gegen einen der Elektrodenteile, beispielsweise 70, gerichtet. Es sind hier zwei Stromkreise vorhanden, nähmlich 1. der Hauptstromkreis oder Arbeits-Stromkreis, der über die Teile S, 72, 73, 75 und 71 geht, in welchem Stromkreis die Mehrphasenstromphase 72-73 zusammen mit dem System 75, beispielsweise die dargestellte Akkumulatorenbatterie, die den gleichgerichteten Strom empfangen soll, eingeschaltet ist, und 2. der Hilfsstromkreis, der die Teile S, 72, 74, 76 und,70 enthält, in welchem nur ein kleiner Teil 72-74 der Phase 72-73 (und in gewissen Fällen ein nicht dargestellter Regelwiderstand) eingeschaltet ist. Wird der Strahl von einem Wechselstrom durchflossen, so wird dessen Treffstelle auf der Elektrodenoberfläche schwingen, aber nicht mehr symmetrisch zur Kante der Isolierplatte x.
Die Elektrodenhälfte 71.wird nur während des äußersten Teils der Bewegung der Treffstelle von dem Strahl getroffen werden. Wenn· die Elektrode in einem solchen Abstand von dem Feld gestellt wird, daß die Bewegung der Treffstelle um ein Multiplum von π gegenüber dem Stromphasen verschoben worden ist, so wird die Elektrodenhälfte 71 und somit der Arbeitsstromkreis nur einen größeren oder kleineren Teil der einen Stromrichtung oder Halbperiode empfangen. Der Rest dieser Halbperiode und die ganze andere Halbperiode wird an den Hilfsstromkreis abgegeben, dessen Widerstand derart eingestellt wird, daß der Strom sich nicht sprungweise ändert, wenn die Treffstelle von der einen nach der anderen Elektrodenhälfte hinübergeht. Der Hilfsstromkreis dient somit dazu, die Bewegung der Treffstelle in Gang zu halten. Hierfür wird selbstverständlich nur eine äußerst geringe Energiemenge gefordert, die von einem kleinen Bruchteil der arbeitenden Phase geliefert wird.
Eine Anzahl derartiger Elemente können nun zusammengebaut werden. Wenn drei solche Elemente in der in Fig. 22 angegebenen Weise kombiniert werden, wird ein System erhalten, daß bei der richtigen Bemessung der Abstände der Strahlen von den Kanten χ oder der Amplituden der Treff stellen in einem induktionsfreien Arbeitsstromkreis 75 einen Strom, wie den in Fig. 26 mit stark ausgezogenen Linien dargestellten, liefern wird. Der betreffende Abstand muß nur derart gewählt werden, daß jede der Seiten 71 der Elektroden während eines Drittels der Periode von dem Strahl berührt wird. Der Strom kann durch Einschalten einer Drosselspule geebnet werden. Die Einstellung der Elektroden in der Seitenrichtung kann mittels eines Schlittens bewirkt werden, der in der Richtung der Bewegung der Treffstelle über der Elektrode hin verschiebbar ist.
Das in Fig. 22 dargestellte System arbeitet nur mit der einen Halbperiode oder richtiger mit einem Teil von dieser auf beiden Seiten des Maximalwertes. Dieses System kann indessen, wie in Fig. 23 für eine einzelne Phase dargestellt ist, verdoppelt werden. Die hier benutzte Elektrode ist eine Verdoppelung derjenigen nach Fig. 21. Drei derartige Elemente, in der in Fig. 24 dargestellten Weise zusammengebaut, geben ein System zum Gleichrichten von Dreiphasenstrom unter Anwendung beider Halbperioden in^ jeder Phase. Der Arbeitsstromkreis muß hier geteilt sein. Ein ungeteilter Arbeitsstromkreis wird bei dem System nach Fig. 25 erhalten, das als ein Zusammenbau zweier Systeme nach Fig. 24 anzusehen ist. Es .ist für drei Phasen dargestellt, kann aber für jede Anzahl Phasen gebaut werden. Wenn Dreiphasenstrom benutzt wird, kann man in einem induktionsfreien Arbeitsstromkreis einen Strom, wie den in Fig. 27 durch eine stark ausgezogene Linie dargestellten, erhalten. Es ist ersichtlich, daß der Strahl die äußersten Elektrodenteile je während eines Sechstels der Periode berühren muß, und das die Elektroden in einem Abstand vom Feld
angebracht sein müssen, der gleich einem Multiplum derjenigen Weglänge ist, durch die sich die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während einer Halbperiode bewegen.
Ein Mehrphasenstrom kann auch durch Anwendung eines von dem betreffenden Generator erzeugten rotierenden Feldes gleichgerichtet werden. Fig. 28 versinnbildlicht einen solchen Gleichrichter für Dreiphasenstrom. Die Elek-' troden bestehen aus den drei leitenden Teilen E1, E2 und E3, die durch isolierende Wände χ voneinander getrennt sind. Der unabgelenkte Strahl S ist gegen die Mitte der zusammengesetzten Elektrode gerichtet. F1, F2 und V3 bezeichnen die drei Phasen des Generators,. M1, M2 und M3 die drei Spulen des Magneten. Wenn der Strahl S Gleichstrom führt, wird dessen Treffstelle in der Elektrode unter Einwirkung des mechanischen Kraftvektors F, den
ao die Wechselwirkung zwischen Strom und Feld veranlaßt, auf der Elektrodenoberfläche in derselben Richtung wie das Feld oder der Kraftvektor F rotieren, aber gegenüber diesem um
einen Betrag r- · 2 π verspätet sein, wenn χ den ^.
Abstand der Elektrode von dem Feld bedeutet.
Wünscht man nun, daß der Dreiphasen-
generator selbst einen gleichgerichteten Strom, wie den in Fig. 26 dargestellten, unterhalten
soll, so zeigt eine elementare Überlegung, daß die Elektrode in einem Abstand χ von dem Feld
: angebracht werden muß, der entweder durch
A» J-
— · 2 7Γ — ψ -\- ft · 2, π — φ— -ρ π
oder durch
φ — -= π π
O
bestimmt ist, wo ft eine ganze Zahl, ψ denjenigen Winkel, um den die isolierende Kante zwischen E3 und E1 hinter der Achse der Magnetspule M1 verlegt ist, bedeuten, und wo φ die Phasenverspätung des erregenden Stromes in der Spule M1 (bzw. M2, < bzw. M3) gegenüber der Polspannung der Phase V1 (bzw. F2, bzw. F3) darstellt. Die beiden Gleichungen entsprechen den beiden Arten, nach welchen der Pol für M1 (bzw. M2 und M3) mit F1 (bzw. F2 und F3) verbunden werden kann. Ganz wie bei dem Gleichrichter nach Fig. 14 wird hier bei ungeänderter Magnetverbindung und ungeänderter Winkellage der Elektrode (ungeänderter Wert von ψ) eine Reihe brauchbarer Elektrodenlagen erhalten, ,die mit Abständen von λ aufeinanderfolgen, indem λ denjenigen Weg bedeutet, den die Teile des un abgelenkten Strahles jährend der. Periode des Mehrphasenstromes durchlaufen. Kann indessen das Feld umgeschaltet werden, so stehen praktisch genommen die doppelte Anzahl Lagen mit gegenseitigen Abständen gleich — zur Verfügung.
Übrigens hat der Gleichrichter nach Fig. 28 wie derjenige nach Fig. 14 die Eigenschaft, daß die Richtung des gleichgerichteten Stromes eine zufällige ist. Fig. 29 stellt eine Verdopplung· des Gleichrichters nach Fig. 28 dar, die sich dadurch auszeichnet, daß die drei Phasen voneinander getrennt sind.
Es soll nun auseinandergesetzt werden, worauf die praktische Möglichkeit der beschriebenen Strahlkommutatoren beruht. Die Stabilitätsverhältnisse des Strahles ermöglichen Übereinstimmung zwischen der Bewegung der Treffstelle und dem Strom bei gewöhnlichen Frequenzen. Übereinstimmung wird bei konstantem Feld zum ersten Mal, wie erwähnt, erzielt, wenn der Abstand .von der Mitte des Feldes gleich der Weglänge ist, die die Strahlenteile bei stromlosem Strahl während einer Halbperiode zurücklegen (Phasenverschiebung gleich π). Ist diejenige Druckhöhe, unter welcher die leitende Flüssigkeit ausströmt, gleich 20 cm Quecksilberhöhe, so wird die Geschwindigkeit etwa 200 cm sein. Ist der Strom gewöhnlicher technischer Wechselstrom von 50 Perioden, so wird der betreffende Abstand gleich 2 cm, und die folgenden Abstände werden 4, 6, 8 cm' sein. In allen diesen Lagen wird sich die Elektrode weit innerhalb des zusammenhängenden Teils des Strahles bei den hier in Betracht kommenden Abmessungen befinden. Der unvermeidliche Verlust durch Funkenbildung kann durch Anbringung des Systems in einer Kammer mit Leuchtgas, oder Wasserstoff verhältnismäßig sehr klein gemacht werden. Der schädliche Einfluß der Funken auf die Elektrodenteile wird bei kleinen Leistungen unwesentlich sein; bei großen Leistungen kann der Verlust immer durch Einbau geeigneter Wiederstände in die Elektrode, wie unten angegeben werden soll, unwesentlich gemacht werden. Die genannte Querschnittsfläche -der benutzten Strahlen hängt von der umzusetzenden Energie ab, ein einfacher Strahl von 3 mm genügt für den Umsatz von mehreren Kilowatt, und es steht dem nichts entgegen, wesentlich dickere Strahlen oder Systeme von Strahlen zu benutzen, wie unten angegeben. Es -hat sich herausgestellt, daß praktisch kein Quecksilber durch Zerstäubung verloren geht und daß es keine Schwierigkeiten macht, die Strahlenlöcher rein und den Strahl vollkommen stabil zu halten. Es wird nur erfordert, daß das Strahlloch einen Durchmesser von nicht unter i,2 bis 1,5 mm hat. '
Endlich ist es ein Punkt von grundlegender Bedeutung, daß die für die Erzielung einer angemessenen Amplitude erforderlichen Felder leicht mittels Elektromagnete verhältnismäßig
kleinerer Bemessungen in gewissen Fällen erzeugt werden können.
Es soll nun beschrieben werden, wie die verschiedenen Teile für die praktische Ausführung der Erfindung konstruiert werden können.
Bei Systemen für die Umformung von kleineren Energiemengen, wie 5 bis 10 Kilowatt oder unter Umständen noch mehr, wird ein einfacher Strahl genügen. Der Strahl kann mittels eines zu einer Spitze ausgezogenen Glasrohres, wie in Fig. 30 dargestellt ist, erzeugt ' werden, am besten aber benutzt man ein Loch, das in eine Platte aus Eisen oder anderem Material, das von der Flüssigkeit nicht angegriffen wird, gebohrt ist. Wenn größere Energiemengen in Betracht kommen, ^ird ein System von parallelen Strahlen benutzt, das mittels einer Reihe gebohrter Löcher, wie in Fig. 31 angedeutet ist, erzeugt wird. Wenn eine derartige Platte benutzt wird, bilden die Strahlen einen ebenen Kamm, der bei den hier beschriebenen Gleichrichtersystemen in der Pollinie des magnetischen Systems angebracht sein muß. Die Anzahl von Strahlen in einem, einzelnen Kamm wird durch den Umstand begrenzt, daß der Luftspalt zwischen den Magnetpolen unter einer gewissen Grenze gehalten werden muß. Bei praktischen Versuchen hat man bis fünf Strahlen in einem ■ einzelnen Kamm benutzt.
' Bei sehr großen Effekten wir'd man ein System von Strahlkämmen benutzen, die mittels entsprechender Lochsysteme in einer größeren Platte aus Stahl, Eisen o. dgl. erzeugt werden.
Fig. 32 stellt eine solche Platte mit fünf
Reihen von Löchern 12 dar, entsprechend einem System von Elektroden, die in ähnlicher Weise wie die Elektrode nach Fig. 44 aufgebaut ist.
Wenn nur ein einfaches Strahlblech oder ein einzelner 'Strahlenkamm benutzt wird, kann die Platte mit den betreffenden Löchern in das Ende eines Rohres eingeschraubt sein, das aus der Kammer der Vorrichtung herausgenommen werden kann. Wenn Systeme von Strahlenkämmen benutzt werden, hat die Platte eine längliche Form. Es ist dann notwendig, dieselbe die Wand einer Kammer bilden zu lassen, nach welcher die Flüssigkeit unter Dr-uck fließt. Wenn der Durchmesser der Löcher oberhalb einer gewissen Grenze liegt, besteht wie erwähnt, keine Gefahr dafür, daß dieselben von Unreinheiten o. dgl. verstopft werden. Ist es indessen erwünscht, daß die Löcher für Überwachung oder Auswechselung leicht zugänglich sind, so kann die Lochplatte eine verschiebbare Wand in der Kämmer bilden, nach der die leitende Flüssigkeit strömt.
Die Platte kann dann verschiedentlich ausgeführt werden. Fig. 33 stellt somit eine Platte mit drei Lochreifien dar. Bei einer, gewissen Lage der Platte wird nur eine begrenzte Anzahl der Löcher in den drei Reihen benutzt, beispielsweise die zwischen den punktierten Linien 13 und 14 gelegenen. Bei Verschiebung der Platte in der Richtung der Lochreihen können neue Löcher ohne Unterbrechung der Arbeit in Gebrauch genommen werden. In Fig. 34 sind die Löcher des Strahlensystems in Gruppen in einzelnen Platten angeordnet. Wenn eine Gruppe benutzt wird, befindet sich die andere außerhalb der Kammer und kann gereinigt werden. In Fig. 35 ist ein System versinnbildlicht, das aus fünf Paaren von Lochreihen besteht. Es wird nur eine Reihe von jedem Paar auf einmal benutzt, indem sich die übrigen hinter einem dichtschließenden Rost "81 befinden, wie in Fig. 36 angedeutet. Durch Verschiebung der Platte kann der eine Satz Lochreihen wirksam, der andere unwirk-.sam gemacht werden. Die letztgenannte Konstruktion hat den Vorteil, daß die genannte Verschiebung einen Schlitten zur Einstellung des Elektrodensystems in der Richtung senkrecht zur Strahlenrichtung überflüssig macht.
Das in Fig. 35 und 36 dargestellte Prinzip kann auf Reihen von Lochreihen mit mehr als zwei Reihen in jeder Gruppe erweitert werden, wie die in Fig. 34 dargestellte Platte auch mit mehr als zwei Gruppen von Löchern versehen werden kann.
Verschiedene Elektrodenformen sind in Fig. 7 bis 18 schematisch dargestellt, Fig. 37 zeigt in wagerechtem Schnitt eine Ausführungsform, die sich als zweckmäßig herausgestellt hat. Auf einer Unterlage 15 aus Schiefer oder anderem Isolationsmaterial sind zwei Ständer 16 und 17 mit Schrauben 20 und 21 befestigt, zwischen welchen die Elektrodenhälften i8und 19 und die isolierende Platte χ festgeklemmt werden können. Die richtige Lage der Teile 18 und 19 kann durch Einschnitte in der Unterlage gesichert werden. Die Teile 18 und 19 können rechteckige Platten sein und mit ihren Kanten nacheinander an die Vorderkante der Porzellanplatte χ gelegt werden, die diejenige Stelle ist, wo die Elektrode von dem Kommutierungsfünken angegriffen wird. Die Platte χ ist größer als die Teile 18 und 19. In der Unterlage 15 ist eine Rille 22 ausgeschnitten, in welche die Platte χ hinabreicht, und in der Verlängerung der Rille ist hinter den Elektrodenteilen eine schwach neigende Rille 23 ausgeschnitten, welche verhindert, daß leitende Flüssigkeit angesammelt wird, die leitenden Übergang von der einen Elektrodenseite nach der anderen bewirken könnte. Die Bodenplatte 15 wird im allgemeinen auf einem Schlitten befestigt, der in der Strahlenrichtung verschoben werden kann, was eine Einstellung der Strahlenlänge ermöglicht. Diese Ein-
Stellung erfolgt gewöhnlich am leichtesten durch Verschiebung der Elektrode. Letztere kann überdies in der Seitenrichtung verstellbar gemacht werden, um eine leichte und zweckmäßige Einstellung der Vorderkante der Platte χ gegenüber dem Strahlensystem zu ermöglichen. Der Schlitten kann dann als Doppelschlitten wie derjenige nach Fig. 38 konstruiert werden. Die eine Einstellschraube 24 hat einen Kopf 25 mit Rille 26, die mit einer umgebogenen Kante des Schlittens 27 zusammenwirkt. Die beschriebene Elektrode ist eine Doppelelektrode, und jede Elektrodenseite ist mittels eines biegsamen Kabels mit isolierten Klemmen auf dem Gehäuse verbunden, in welchem das System angebracht ist. Ein einfache Elektrode
" kann zweckmäßig in ähnlicher Weise wie eine Doppelelektrode konstruiert werden, indem man nur die eine Elektrodenseite benutzt.
Fig. 39 und 40 stellen eine andere Ausführungsform einer Doppelelektrode dar. Diese besteht aus einem Block 82 aus Porzellan mit zwei Öffnungen für die Aufnahme der Elektrodenteile 83 und 84. Die prismatische Kante χ und die Platte 85, die die Teile 83 und 84 trennen, sind aus einem Stück mit dem Körper 82, und die Vorrichtung kann wie ein Ganzes zwischen Ständern 86 und 87 angebracht und mittels einer Schraube 88 festgehalten werden.
Die beiden Seiten der beschriebenen Elektrode werden während eines kurzen Augen-, blicks, von dem Strahl kurzgeschlossen werden. Ist die Amplitude der Strahlenbewegung genügend groß, so wird dieser Kurzschluß nicht schaden, besonders bei kleineren Leistungen. Demselben kann indessen mittels der Anordnung nach Fig. 41, 42 und 43 entgegengewirkt werden. Fig. 41 stellt eine Einzelelektrode dar, entsprechend Fig. 4 und 5. Die isolierende Platte ist nach Fig. 41 in zwei Stücke 89 und 90 geteilt, zwischen welchen eine Lamelle 91 eingeschaltet ist, die mit dem Elektrodenteil 92 durch einen induktionsfreien Widerstand 93 verbunden ist.
Fig. 42 stellt eine entsprechend geänderte Doppelelektrode dar. Es ist ersichtlich, daß der Strahl S in keinem Fall die Elektrodenteile 94 und 95 kurzschließen kann, indem zwei Lamellen 96 und 97 eingeschaltet sind, die je mit dem zugehörigen Elektrodenteil durch einen induktionsfreien Widerstand 98 und 99 verbunden sind.
Fig. 43 stellt endlich eine in entsprechender Weise eingerichtete Mehrphasenelektröde dar, wo die isolierenden Wände, die die verschiedenen Teile der Elektrode trennen, den Querschnitt nach Fig. 42 besitzen.
Bei Systemen für größere Leistungen muß eine größere oder kleinere Reihe von Elektroden benutzt werden. Fig. 44 stellt eine Reihe von drei Doppelelektroden 28, 29 und 30 mit je einem Strahlenkamm 31, 32 und 33 dar: Die Doppelelektroden können zweckmäßig mittels Platten χ voneinander isoliert sein, die denjenigen ganz gleich sind, welche die beiden Seiten einer einzelnen Doppelelektrode trennen. Es wird hierdurch erreicht, daß immer zwei Systeme von Elektroden zur Verfügung sind, welche durch Verschiebung der Vorrichtung quer zur Strahlenrichtung ausgewechselt werden können. Es muß hierbei bemerkt werden, daß die Polarität der beiden Elektrodenseiten bei dieser Umtauschung wechselt.
Das Feld des Kommutators kann, wenn es konstant ist, durch einen permanenten Stahlmagneten oder durch einen Gleichstromelektromagneten erzeugt werden. Wenn ein Wechselfeld oder rotierendes Feld benutzt werden soll, muß der entsprechende Elektromagnet unterteilt sein. Die Stärke des Feldes muß nach der Stärke des den Strahl durchfließenden Stromes eingestellt werden und im allgemeinen regelbar sein.
Als leitende Flüssigkeit wird gewöhnlich Quecksilber benutzt. Die Druckhöhen, mit welchen gearbeitet wird, liegen im allgemeinen zwischen 20 und 50 cm. Zur Hebung des Quecksilbers auf solche Höhen hat man viele Mittel zur Verfügung. Für ganz kleine Systeme kann man eine Wasserstrahlluftpumpe benutzen, bei größeren kann Druckluft benutzt werden. Unter normalen Verhältnissen wird man eine Schleuderpumpe benutzen. Die zur Hebung des Quecksilbers erforderliche Arbeitsmenge ist ganz verschwindend klein.
Fig. 45 stellt eine praktische Ausführungsform eines Gleichrichters dar.
Der Elektromagnet 35 ist in einer Kammer 36 aus Gußeisen angebracht. Der Magnet ist an der hinteren Wand angebracht, um für den Doppelschlitten 37, 38 mit der Elektrode 39 Raum zu geben. Mittels der Schraube40 kann der Schlitten in der Strahlenrichtung bewegt werden. Der Schlitten und die Elektrode können von der beschriebenen Art sein. Das Rohr 41 ist durch den isolierenden Stopfen 42 eingeführt und endet vor den Polschuhen 43 und 44 in einer Kammer 45, in welche die Strahlenplatte 46 eingeschraubt ist. Es ist ein System von drei Strahlen gezeigt. Das Rohr 41 ist mit einem stählernen Hahn 47 versehen. In der Wand der Kammer 36 sind vier Klemmschrauben vorgesehen, von welchen zwei, 48 und 49, angedeutet sind. Zwei von diesen dienen dazu, den Elektromagneten mit Strom zu speisen, während die beiden anderen je mit einer Elektrodenseite verbunden sind. Die Kammer ist ferner mit einem Sicherheitsventil versehen, sowie Zu- und Ableitungsröhren 51 und 52 für Leuchtgas oder Wasserstoff, womit die Kammer gefüllt wird. Die Kammer ist oben mittels eines Deckels 53 mit Fenster 54
aus Glas oder Glimmer geschlossen. Durch dieses Fenster kann das Strahlensystem während des Betriebes beobachtet werden. 55 ist das Ableitungsrohr für das nach dem Hohlraum 56 fließende Quecksilber. Die ganze Vorrichtung kann auf einem Fuß 57 aus Eisen oder Holz angebracht werden. Ein Raum, dessen Abmessungen 21 cm Länge, 12V2 cm Breite und etwa 17 cm Tiefe betragen, genügt für die Umformung von 3 bis 5 Kilowatt.
Größere Systeme können durch Parallelschaltung kleinerer gebildet werden.
Bei den Systemen nach Fig. 7 bis 14 für das Gleichrichten von einfachem Wechselstrom kann für die Ebenung des gleichgerichteten Stromes eine Drosselspule mit zwei getrennten, sonst aber gleichen Wicklungen in Anwendung kommen. Die Art und Weise, in welcher diese Drosselspule in das System eingeschaltet wird, geht aus Fig. 46 und 47 hervor. Die eine Wicklung ist in der einen, die andere in der anderen Seite des Gleichrichtersystems ein-
„ geschaltet, und man muß dafür Sorge tragen, daß die Ströme in beiden Wicklungen den Eisenkern 60 in derselben Richtung magnetisieren.
In Systemen, in welchen ein ununterbrochener, gleichgerichteter Strom erzeugt wird, kann ein Ausgleich mittels einer einfachen Drosselspule 61 (Fig. 16) erzielt werden, die in dem Stromkreis des gleichgerichteten Stromes eingeschaltet ist. Bei parallelgeschalteten Systemen kann jedes System seine besondere Drosselspule haben, oder jedes System kann eine Wicklung auf einem allen Systemen gemeinschaftlichen Eisenkern haben, oder alle Systeme können schließlich eine gemeinschaftliche Drosselspule haben.

Claims (12)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Umformen, besonders Gleichrichten von elektrischen Wechselströmen, bei der wenigstens ein leitender Flüssigkeitsstrahl vorhanden ist, der ein senkrecht zu ihm stehendes Magnetfeld passiert und eine Elektrode trifft, dadurch gekennzeichnet, daß diese Elektrode von dem Feld in einem solchen Abstand angebracht ist, daß die durch den Abstand herbeigeführte Phasenverspätung des Treffpunktes in der Elektrode gegenüber der mechanichen Kraft, die die Bewegung des Treffpunktes veranlaßt, bewirkt, daß der genannte Treffpunkt die Begrenzung der Elektrode in dem für das Umformen oder Gleichrichten günstigen Moment der Wechselstromperiode passiert.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1 zur Ausschaltung der einen Halbperiode eines Einphasenwechselstromes, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem konstanten Feld beeinflußte Flüssigkeitsstrahl in stromlosem Zustand gegen die zugeschärfte Kante einer über die Elektrode vorstehenden Isolierwand gerichtet ist, und daß der Abstand der Elektrode von dem magnetischen Feld ein Ungleiches Multiplum derjenigen Weglänge beträgt, welche die stromlosen Strahlenteile während der Halbperiode des Stroms zurücklegen würden.
3. Ausführungsform nach Anspruch 2 zur AusschaltungdereinenHalbperiodeeinesEinphasenwechselstromes und Unterbrechung der anderen Halbperiode, dadurch gekennzeichnet, daß das Feld so stärk ist, daß der Strahl während des Verlaufes der nicht ausgeschalteten Halbperiode gebrochen oder abgerissen wird.
4. Ausführungsform nach Anspruch 2 zum Gleichrichten von Einphasenwechsel- ■ strom, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus zwei leitenden Teilen besteht, die durch eine isolierende vorspringende Wand getrennt sind. '■,
5. Ausführungsform nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Feld ein Wechselfeld ist, das mit dem gleichzurichtenden Einphasen wechselstrom synchron ist, und daß der Abstand der Elektrode vom Feld ein Multiplum derjenigen Weglänge beträgt, welche die stromlosen Strahlenteile während der Periode des Wechselstromes zurücklegen würden, um einen Abstand vermindert, der von der Phasenverschiebung zwischen Strom und Feld abhängt.
6. Ausführungsform nach Anspruch 4 zum Gleichrichten von Mehrphasenstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahl in stromlosem Zustand'gegen den einen leitenden Teil der Doppelelektrode gerichtet ist und der Abstand' der Elektrode vom Feld ein Multiplum derjenigen Weglänge beträgt, welche die stromlosen Strahlenteile während der Halbperiode einer jeden der Phasen des betreffenden Stromes zurücklegen würden.
7. Ausführungsform nach Anspruch 1 zum Gleichrichten von Mehrphasenstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem konstanten Feld beeinflußte Flüssigkeitsstrahl in stromlosem Zustand gegen den mittleren Teil einer Elektrode gerichtet ist, die aus drei durch zwei vorspringende Wände voneinander isolierten, leitenden Teilen besteht, und daß der Abstand der Elektrode vom Feld ein Multiplum derjenigen Weglänge beträgt, welche die stromlosen Strahlenteile während der Halbperiode jeder der Phasen des genannten Stromes zurücklegen würden.
8. Ausführungsform nach Anspruch ι zum Gleichrichten von Mehrphasenstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der von einem mit dem genannten Strom synchronen Drehfeld beeinflußte Flüssigkeitsstrahl in stromlosem Zustand gegen den mittleren Isolationsteil einer Elektrode gerichtet ist, die entsprechend der Phasenzahl aus mehreren durch vorspringende Wände voneinander isolierten, leitenden Sektoren besteht, und daß der Abstand der Elektrode vom Feld im wesentlichen gleich einem Multiplum derjenigen Weglänge ist, welche die stromlosen Strahlenteile während der Periode jeder der Phasen des genannten Stromes zurücklegen würden, um einen Abstand vermindert, der hauptsächlich von . der Selbstinduktion der Magnetspulen und den Winkellagen der isolierenden Elektrodenwände gegenüber dem Drehfeld-Magneten abhängt.
9. Ausführungsform nach Anspruch 1 mit mehreren Flüssigkeitsstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß das strahlbildende Organ aus einer Platte mit einem oder mehreren Systemen von gebohrten Löchern besteht, die durch Verschiebung der Platte gegenüber einer Kulisse oder umgekehrt durch Verschiebung der Kulisse gegenüber der Platte unwirksam' gemacht werden können.
10. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mehrfache Elektrode, deren einzelne leitende Teile durch isolierende, vorspringende Wände voneinander getrennt. sind;
11. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus zwei durch vorspringende Isolierwände voneinander getrennten leitenden Teilen besteht, die durch einen induktionsfreien Widerstand miteinander verbunden sind.
12. 'Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus vier voneinander isolierten, leitenden Teilen besteht, von welchen die äußersten an beiden Seiten durch ■ induktionsfreie Widerstände miteinander verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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