AT56627B - Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen mit Hilfe von Karbiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen mit Hilfe von Karbiden.

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   Durch eine einfache   Durchlochung   der Aussenwand, wie solche bekannt ist, wird der erwünschte   Zweck nicht erreicht. Denn hier tindet   die Zufuhr des Stickstoffes zur Reaktionsmasse durch einzelne Kanäle statt. Es äussert sich hiebei die oben angegebene ungünstige Einwirkung, und zwar namentlich dann, wenn die Reaktion bis zur Nähe der Aussenwand fortgeschritten ist. Man erreicht bei einer solchen Arbeitsweise   Kalkstickstoffblöcko,   die mit einer tief eingreifenden   Aussenschicht   unveränderten, wenig azotierten bzw. geschmolzenen Karbids bedeckt sind. 



    Die weitere Behandlung solchen Kalkstickstoffes (Brechen, Mahlen usw. ) ist mit   grossen Gefahren verbunden. Bei Anwendung einer porösen Aussenschicht, z. B. aus fertigem Kalkstickstoff, erfolgt die Azotierung (Stickstoffaufnahme) bis zur letzten Aussenschicht und man erreicht einen praktisch karbidfreien Kalkstickstoff. 



   Man kann dem Karbid auflockernde Stoffe beimengen, z. B. Kohle, fertigen Kalkstickstoff, inerte Stoffe, Papier, Holz oder dgl. oder auch in demselben auflockernde beziehungsweise lockere Schichten anordnen, um so den Zutritt des Stickstoffes noch weiter zu erleichtern. 



   Dem Karbide können auch Stoffe beigemengt werden, welche die Absorption des Stickstoffes befördern, wie z. B. Halogenide der Alkalien oder Erdalkalien, Zuckerkohle sowie Karbonate und Sulfate usw. der Erdalkalien oder Alkalien oder dgl. 



   Das Karbid kann als solches in Gemischen oder Karbidbildungsgemischen, der Stickstoff 
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Das Verfahren wird durchgeführt, indem man die Karbidmasse noch mit einer porösen   Schicht, z. H.   von Sand, Kohle, fertigem Kalkstickstoff, umgibt. Es wird dadurch erreicht, dass der Stickstoff von allen Seiten von aussen her die Karbidmasse durchdringt und diese   durchdringend   nach der   Rraktionsstelle   gelangt. Es wird dadurch aber gleichzeitig ein Schutz der Aussenwand gegen die glühende Reaktionsmasse bewirkt.

Claims (1)

  1. , PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverhindungen aus Karbiden, nach Patent Nr. 48304, dadurch gekennzeichnet, dass um das Karbid herum eine poröse Schichte aus Material, das bei den in Betracht kommenden Temperaturen mit Stickstoff sich nicht verbindet, angeordnet ist, zum Zwecke einer gleichmässigeren, besseren. Verteilung des Stickstoffes und zum Schutze der Aussenwand des Reaktionsgefässes.
AT56627D 1907-10-01 1912-03-14 Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen mit Hilfe von Karbiden. AT56627B (de)

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