AT56442B - Lufttorpedo. - Google Patents

Lufttorpedo.

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AT56442B
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AT
Austria
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sleeve
air
air torpedo
torpedo
frame
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Inventor
Emil Sommerschuh
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Emil Sommerschuh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lufttorpedo. 



   Die Erfindung bezweckt,   Dracbennieger   ohne Bemannung und von kleinen Abmessungen so einzurichten, dass sie in   unveränderlicher   Richtung fliegen, Bahnen von bestimmter Länge zurücklegen und am Ende der Flugbahn angelangt, entweder einen gefüllten   Sprengstoffbehälter,   mit einem Aufschlagzünder versehen. fallen lassen oder die Sprengladung einer schrapnelartig eingerichteten, d. h. ausser der Sprengladung auch Kugeln enthaltenden Vorrichtung zünden. 



   Zur Erzielung des Fluges in unveränderlicher Richtung erhält der   Drachenflieger   zwei   Schranbenpropeller,   die sich in entgegengesetzten Richtungen drehen und sein Gestell wird so geformt, dass man ihn aus einer Führung abfliegen lassen kann, wobei am Hinter- 
 EMI1.1 
 angebracht ist. 



   Flugweiten von bestimmter Länge werden durch entsprechendes Bemessen des 
 EMI1.2 
 Ende der Flugbahn wird durch eine Vorrichtung bewirkt, die infolge   Aufbürens der   Tätigkeit des Motors in Wirksamkeit tritt, z.   U.   eines auf der   Propellerwelle angebrachten   Kegelreglers dessen Hülse verschiebbar ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in Seitenansicht und durch Fig. 2 In Vorderansicht dargestellt, wobei einige Teile weggebrochen gedacht sind. 



   Das Gestell 1 des Luftfahrzeuges erhält einen rechteckigen Querschnitt, so dass es sich unter Vermittlung von Gleitrollen 2 in einer rinnenförmigen Führung. 9 von gleichem Querschnitte bewegen kann.   Diese Führung.   ist vorzugsweise so eingerichtet, dass man 
 EMI1.3 
 schiedener Benzinmengen mit   verschiedenen   Neigungswinkeln der Führung 3 verschieden lange und verschieden gekrümmte Flugbahnen erzielen kann.

   Die durch den Motor 4 angetriebene Welle 5 trägt eine Propellerschraube 6 und ist von einer Hohlwelle 7 umschlossen, die ein in der Zeichnung nicht   ersichtliches   Wendegetriebe in entgegengesetzter 
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 gesetztem Sinne ansteigen wie jene des Propellers   6,  
Oberhalb des Motors 4 ist der Benzinbehälter 9 angebracht. dessen   Flüssigkeitsstand-   Anzeiger 10 mit einer durch Versuche bestimmten Flugentfernungseinteilung versehen ist. 



   Am Hinterende des Gestelles 1 ist ein starres Seitenrichtungsbteuer 11 und ein dasselbekreuzendesHöhenrichtungssteuer12angebracht. 



     Zum Zünden oder Fallenlassen   der in den Kasten 13 eingeschlossenen granaten- 
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 auf dessen Hülse 15 aine Schraubenfeder 16 mit dem Bestreben drückt, diese Hülse gegen das Ende der Welle 5 zu schieben. Vor dem   Fliegenlassen   des Lufttorpedos wird die Hülse 15 gegen den Druck der   Feder 16 so   weit vorgeschoben, dass in eine Durchlochung der   Welle/) ein Vorstecker 17   lose eingesteckt werden kann. Die Hülse 15 stützt sich dann auf den   Vorstecker 7 und hält ihn   dadurch fest, sobald sich aber die Schwungkugeln nach aussen bewegen und die Hülse 15 weiter vergleitet, wird der Vorstecker 17 durch die Fliehkraft ausgeworfen.

   Gelangt dann der   Motor zur Hübe. so schiebt   die 
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 gehaltenen Gabelhebel 18, der durch einen Leitungsdraht 19 mit einem Pole einer elektrischen Stromquelle   20   verbunden ist. Dem Gabelhebel 18 steht ein Kontaktstück 21 gegenüber, von dem ein Leitungsdraht nach der einen Elektrode des im Behälter 13 vorhandenen elektrischen Zünders läuft. Die andere Elektrode dieses Zünders ist durch den   Leitungsdraht 22 mit   dem anderen Pole der Stromquelle 20 verbunden. Sobald der Gabelhebel 18 das Kontaktstück 21 berührt, erfolgt die Zündung. 



   Es ist selbstverständlich, dass die Verstellung der Hülse 15 statt zum Schliessen des Stromkreises eines elektrischen Zünders auch zum Lösen einer Sperre verwendet werden könnte, was dann das Herausfallen des Inhaltes vom Kasten 13 zur Folge hätte. 



     Dio Tragflächen 23   und deren Versteifungsdrähte 25, die teils vom Gestelle 1 und teils von darauf angebrachten Rahmen 24 ausgeben, sind von bekannter Einrichtung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lufttorpedo, bestehend aus   einem Drachenflieger,   dessen Gestell zum Gleiten 111 einer geradlinigen   Führung   eingerichtet ist und der vorne zwei sich in entgegengesetztem Sinne drehende Propellerschrauben und hinten ein starres Höhen-und Seitensteuer besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Benzinbehälter mit einer Einteilung zum Bemessen des Vorrates nach der gewünschten Flugweite versehen und eine Vorrichtung vorhanden ist,   du ! \ sobald   der Motor zur Ruhe gelangt, in Tätigkeit tritt, um den Zünder für eine
Sprengladung zur Wirkung zu bringen oder eine Sperre zu lösen, die bis dahin einen   Sprengkörper   mit Aufschlagzünder   festhielt.  

Claims (1)

  1. 2. Lufttorpedo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die infolge Aussetzens der Motorarbeit in Tätigkeit tretende Vorrichtung durch einen Kegelregler gebildet wird, auf dessen Hülse eine Feder drückt.
    3. Lufttorpedo nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die mittels der Feder zu verschiebende Reglerbülse ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, in den die Elektroden eines elektrischen Zünders oder einer elektromagnetischen Auslösevorrichtung für eine Sperre eingeschaltet sind.
AT56442D 1911-07-22 1911-07-22 Lufttorpedo. AT56442B (de)

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AT56442B true AT56442B (de) 1912-11-25

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