DE1007635B - Sperrvorrichtung fuer mittels Halterungen aufgehaengte Geschosse, Bomben od. dgl. - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer mittels Halterungen aufgehaengte Geschosse, Bomben od. dgl.

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DE1007635B
DE1007635B DEA23033A DEA0023033A DE1007635B DE 1007635 B DE1007635 B DE 1007635B DE A23033 A DEA23033 A DE A23033A DE A0023033 A DEA0023033 A DE A0023033A DE 1007635 B DE1007635 B DE 1007635B
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Nils-Erik Gustaf Kueller
Karl-John Thorild Thorildsson
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Saab Bofors AB
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Bofors AB
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Sperrvorrichtung für Geschosse, vorzugsweise Raketengeschosse, Bomben od. dgl., die aneinander befestigt werden können und denen ein elektrischer Strom zugeführt werden kann, sowie mittels derer, im Falle der Raketen, eine Zündladung in jeder Rakete zur Entzündung gebracht werden kann. Diese Zündladung ihrerseits zündet die Sprengladung in der Rakete.
Bekannte Raketen der obenerwähnten Art werden derart zu Gruppen zusammengefaßt, daß die Raketen in einer geraden Linie Seite an Seite liegen. Diese Gruppen werden dann an der Unterseite eines Flugzeugflügels derart mit einer der äußeren Raketen jeder Gruppe befestigt, daß jede Gruppe rechtwinklig zum Flügel sitzt und daß die Längsachse der Raketen parallel zu der Längsachse des Flugzeugs liegt. Die Zündladung jeder einzelnen Rakete einer Gruppe ist gesondert durch ein elektrisches Kabel mit einer Auslösevorrichtung im Innern des Flugzeugs verbunden, die eine Stromquelle enthält. Wenn die Raketen abgefeuert werden sollen, wird die Auslösevorrichtung so eingestellt, daß nur die unterste Rakete einer Gruppe abgefeuert werden kann. Es ist jedoch häufig vorgekommen, daß beim Abfeuern der untersten Rakete nicht nur diese sich von der Gruppe gelöst hat, sondem daß auch eine oder mehrere weitere Raketen abgefeuert wurden, was natürlich unerwünscht ist.
Es ist Zweck der Erfindung, diesen Nachteil durch die Schaffung von Raketen zu beseitigen, die mit einer derartigen Sperrvorrichtung versehen sind, daß beim Abfeuern der untersten Rakete einer Gruppe nur diese ausgelöst wird.
Eine Sperrvorrichtung für mittels Halterungen, insbesondere am Flugzeug aufgehängter Geschosse, vorzugsweise Raketengeschosse, Bomben od. dgl., bei der die Geschosse mit parallelen oder nahezu parallelen Achsen aneinander, jedoch in Längsrichtung versetzt zueinander befestigt sind, ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch die Anordnung einer das Geschoß senkrecht zu seiner Längsachse durchdringenden Stange od. dgl., die an der Oberseite des Geschosses, aus diesem herausragend, als unter der Wirkung einer Feder stehender Sperrteil und an ihrem auf der Unterseite des Geschosses liegenden Ende als Fühler, der gleichfalls unter der Wirkung einer Feder steht, ausgebildet ist, wobei der Sperrteil beim Anbringen des darunterliegenden Geschosses in eine an der Halterung bzw. an der Unterseite des darüberliegenden Geschosses vorgesehene Ausnehmung eingreift und eine Bewegung des Geschosses in axialer Richtung verhindert, während er beim Entfernen des darunterliegenden Geschosses ausrastet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann eine Sperrvorrichtung, bei der das Geschoß mit einem Sperrvorrichtung für mittels Halterungen aufgehängte Geschosse, Bomben od. dgl.
Anmelder:
Aktiebolaget Bofors, Bofors (Schweden)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. W. Koch, Hamburg 4,
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Cuvilliesstr. 16,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 9. Juli 1954
Nils-Erik Gustaf Kuller, Karlskoga,
und Karl-John Thorild Thorildsson, Bofors (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
oder mehreren Kontakten zum Stromeintritt, mit einem oder mehreren Kontakten zum Stromaustritt sowie mit einem Stromverbraucher versehen ist, dadurch gekennzeichnet sein, daß die Stange ode ι der Übertragungsmechanismus mit einem Schalter verbunden ist, der von der Bewegung der Stange oder des Übertragungsmechanismus abhängig ist und die Kontakte mit dem Stromverbraucher oder mit den anderen Kontakten verbindet.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben, und zwar zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht des vorderen Teils zweier aneinander befestigter Raketen, deren jede eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt, und
Fig. 2 einen Flugzeugflügel, unter dem eine Gruppe mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung versehener Raketen aufgehängt ist.
Sowohl wie Fig. 1 als auch Fig. 2 der Zeichnung zeigen zwei Raketen 1 und 2, deren jede einen Kopf 3, einen die Vorrichtung gemäß der Erfindung aufweisenden Zwischenteil 4, einen Triebwerksteil 5 und einen Düsenteil 6 mit vier Leitflächen 7 besitzt. Die Leitflächen sind je mit Schlitzen 8 versehen, mittels derer die oberen Leitflächen jeder Rakete an den unteren Leitflächen der in der gleichen Gruppe darüberliegenden Rakete befestigt werden können. Die oberste Rakete wird mittels einer Befestigungsvorrichtung 10
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an dem Flügel des Flugzeuges befestigt, die in die hängten Rakete versehen. Das obere Ende der Stange Schlitze 8 der beiden oberen Flügel 7 der Rakete 1 33 besitzt eine Bohrung 49. Das untere Ende der eingreift. Der vordere Teil der Rakete 1 ist an einem Stange 33 ruht auf der Oberfläche des Zwischenteils 4 Halter 11 am Flügel 9 befestigt. Die untere Hälfte der Rakete 2. Die oberen Kontakte 26 und 27 des des Halters 11, die als Kontaktfläche für die Außen- 5 Zwischenteils 4 der Rakete 2 sind elektrisch leitend fläche des Zwischenteils 4 dient, ist gewölbt, so daß mit den Kontakten 38 und 39 verbunden. Die Stange sie sich der Form dieser Außenfläche anpaßt, und be- 33 des letzterwähnten Zwischenteils greift in die Aussitzt außerdem zwei hervortretende Flansche 12 und nehmung 48 der Rakete 1. Da unter der Rakete 2 13, die in entsprechenden Nuten zwischen der Außen- keine weitere Rakete befestigt ist, nimmt die Stange wand des Zwischenteils 4 und an diesem Zwischen- io im Zwischenteil der Rakete 2 die in Fig. 1 dargeteil 4 vorgesehenen äußeren Führung eingreifen. Auf stellte Stellung ein, d. h. sie wird durch die Feder 46 der Außenwand des Zwischenteils 4 befindet sich dia- heruntergedrückt, bis die Feder 45 in Kontakt mit metral gegenüber diesen Führungen 14 und 15 ein dem Körper 32 kommt. In dieser Stellung sind die Halteglied 16, das mit zwei vorstehenden Flanschen beiden Kontaktstifte 30 und 31 des Zwischenteils der 17 und 18 versehen ist, und gleichfalls eine gekrümmte 15 Rakete mit den Kontakten 40 und 41 verbunden, so Oberfläche besitzt, die sich der Außenfläche des Zwi- daß die Zündvorrichtung 44 mit den Kontakten 26 schenteils 4 der Rakete 2 anpaßt. Die Flansche 17 und 27 verbunden ist. Die Kontakte 38 und 39 der und 18 greifen also in die Führungen 14 und 15 der zuletzt beschriebenen Rakete sind dann nicht mit den der Rakete 2. Sämtliche Raketen sind mit diesen zu- Kontakten 26 und 27 verbunden, sammenwirkenden Teilen 14 bis 18 versehen, welche 20 Die oben beschriebene Anordnung arbeitet folgenentweder einen Teil des Zwischenteils 4 bilden oder in dermaßen: Es wird angenommen, daß zunächst keine beliebiger Weise an diesem befestigt sein können. Rakete an dem Halter 11 und der Befestiungsvor-Die Einheit, die aus den Teilen 4 und 14 bis 18 ge- richtung 10 angebracht ist. Sobald eine Rakete an der bildet wird, ist somit für jede Rakete die gleiche. Befestigungsvorrichtung 10 und dem Halteteil 11 an-Diese Teile brauchen nicht mit der in der Zeichnung 25 gebracht wird, werden die Flansche 12 und 13 in die wiedergegebenen Ausführungsform übereinzustim- Führungsnuten, die durch die Führungen 14 und 15 men, sondern können jede geeignete Form erhalten, an dem oberen Teil der Rakete gebildet werden, einvorausgesetzt, daß sie eine Befestigung der Raketen geschoben, während gleichzeitig die Befestigungsvoranemander durch Ineinandergreifen der Teile 14, 15 richtung 10 in die Schlitze 8 an den Leitflächen 7 ein- und der Teile 17, 18 ermöglichen. Der rückwertige 30 gebracht wird. Sobald die Rakete 1 in ihre am Teil des Halters 11 ist mit zwei elektrischen Kon- weitesten rückwärts gelegene Stellung gebracht wortakten 19 und 20 versehen, die gegeneinander isoliert den ist, befinden sich die Kontakte 19 und 20 in Versind. Mittels Leitungen 21 und 22 sind diese Kontakte bindung mit den Kontakten 26 und 27. Unter der Einan eine Auslösevorrichtung 23 angeschlossen, die mit wirkung der Feder 46 nimmt die Stange 33 ihre untere einer Batterie 24 und einem Schalter 25 versehen ist. 35 Stellung ein, d. h. die Kontakte 26 und 27 werden mit Die Kontakte 19 und 20 sind mit zwei Kontakten 26 den Kontakten 40 und 41 verbunden. Diese letzteren und 27 an der Rakete 1 verbunden. Auch diese Kon- Kontakte sind mit der elektrischen Zündvorrichtung takte sind gegeneinander isoliert. Sie sind außerdem 44 verbunden. Die Zündvorrichtung 44 befindet sich derart angeordnet, daß, z. B. mittels Federwirkung, so in direkter Verbindung mit der Auslösevorrichzuverlässig eine leitende Verbindung sowohl zwischen 40 tung 23. In dieser Stellung befindet sich das obere den Kontakten 19 und 26 als auch 20 und 27 herge- Ende der Stange 33 derart in der Ausnehmung 47, stellt werden kann. Zwei Leitungen 28 und 29 verbin- daß sich ihr schwächster Teil an der Grenzfläche den die Kontakte 26 und 27 mit zwei Kontaktstiften zwischen der unteren Fläche des Halteteils 11 und der und 31, die fest an einem Körper 32 angebracht oberen Fläche der Rakete befindet. Das obere Ende sind, der nichtleitend sein kann und auf einer Stange 45 der Stange, das eine Rast oder einen Riegel bildet, sitzt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Stellung sind kann leicht abgerissen werden. Die Befestigung der die Kontaktstifte 30 und 31 der Rakete 1 mit zwei Rakete 2 an der Rakete 1 wird durch Flansche 12 und Kontakten 34 und 35 verbunden, die mittels Leitungen 13 am Halteteil 16 der Rakete 1 bewirkt, die in die und 37 mit zwei Kontakten 38 und 39 in Verbin- Nuten, welche durch die Führungen 14 und 15 der dung stehen. Diese beiden letzteren Kontakte sind an 50 Rakete 2 gebildet werden, eingeführt werden, während der Außenseite des Mittelteils 4 nicht isoliert. Die gleichzeitig die Leitflächen 7 der Rakete 1 in die Kontakte 38 und 39 sind in genau der gleichen Weise oberen Schlitze 8 der beiden oberen Leitflächen 7 der angeordnet wie die Kontakte 19 und 20 und sind Rakete 2 hineingeschoben werden. Durch die Beebenfalls gegeneinander isoliert. Unter den Kontakt- festigung der Rakete 2 wird die Stange 33 in der Rastiften 30 und 31 befinden sich weiterhin zwei Kon- 55 kete 1 in ihre obere Stellung geführt, wodurch die takte 40 und 41, die durch die Leitungen 42 und 43 Auslösevorrichtung 23 über die Kontaktstifte 30 und mit einer elektrischen Zündvorrichtung 44 für die 31 mit den Kontakten 34 und 35 der Rakete 1 vernicht dargestellte Zündladung versehen sind, die eine bunden wird. Die Auslösevorrichtung ist somit mit ebenfalls nicht gezeigte Antriebsladung für das Rake- den unteren Kontakten 38 und 39 der Rakete 1 vertentriebwerk zünden soll. In dem Zwischenteil 4 der 60 bunden. Die Rakete 1 erhält damit hinsichtlich der Rakete ist die Stange 33 quer zur Raketenachse be- elektrischen Leitung lediglich die Funktion eines Verweglich angeordnet. Ihr unteres Ende ist mit einer bindungsgliedes zur Rakete 2. Wenn die Stange 33 in Schraubenfeder 45 versehen, die ihre Abwärts- ihre obere Stellung gelangt, befindet sich ihr schwäbewegung begrenzt. Dies ist in Fig. 1 in Verbindung cherer Teil in der Ausnehmung 47, was bedeutet, daß mit der Rakete 2 gezeigt. Eine Feder 46 um den 65 der einem Abscheren ausgesetzte Teil der Stange deren oberen Teil der Stange 33 drückt diese abwärts. Das ganze Stärke aufweist, wodurch das Abscheren erobere Ende der Stange tritt in eine Ausnehmung 47 schwert wird. DieRakete2 wird so weit eingeschoben, im Halterll ein. Der Halter 16, der sich an jeder daß ihre Kontakte 26 und 27 mit den Kontakten 38 Rakete befindet, ist ebenfalls mit einer gleichen Aus- und 39 der Rakete 1 in Verbindung kommen. Da die nehmung 48 für die Stange 33 der darunter aufge- 70 Rakete 2 nach unten mit keiner weiteren Rakete mehr
verbunden ist, nimmt ihre Stange 33 die untere Stellung ein, so daß also die Auslösevorrichtung 23 mit der Zündvorrichtung 44 der Rakete 2 verbunden wird. In der oben beschriebenen Weise können noch weitere Raketen angebracht werden, wobei in jedem Falle nur die elektrische Zündvorrichtung der zuletzt angebrachten Rakete mit der Auslösevorrichtung 23 in Verbindung kommt. Durch Schließen des Schalters 25 wird die zuletzt angebrachte Rakete abgefeuert, wobei durch die Anfangsbewegung der Rakete der obere Teil ihrer Stange 33 an ihrer schwächsten Stelle abgeschert wird, während die übrigen Raketen, da ihre Stangen weiter in die zugehörigen Halter eingeführt sind, in ihren Stellungen verbleiben. Nach Abfeuern der ersten Rakete ist die nächst unterste Rakete fertig zum Abschuß und so fort. Das Anbringen der Stangen und Kontaktstifte ergibt den Vorteil, daß stets die elektrische Zündvorrichtung der untersten Rakete mit der Auslösevorrichtung verbunden ist und daß auf Grund der Ausbildung der Stangen stets die unterste Rakete am schwächsten an den übrigen verbunden ist.
Natürlich können die Stangen 33 beliebig ausgebildet sein oder sogar durch einen anderen Mechanismus oder eine andere Verbindungsvorrichtung ersetzt werden, die einer Rakete die gleichen Eigenschaften verleihen wie die vorher beschriebene Stange. Der schwächere Teil am oberen Ende der Stange kann ebenfalls beliebig ausgestaltet sein. Weiterhin kann natürlich die Schaltvorrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist, durch eine Schaltvorrichtung beliebiger anderer Art ersetzt werden. Es wäre auch möglich, eine der Leitungen durch die Rakete selbst oder einen Teil derselben zu ersetzen, vorausgesetzt, daß letztere aus einem den elektrischen Strom leitenden Material hergestellt ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sperrvorrichtung für mittels Halterungen, insbesondere am Flugzeug aufgehängte Geschosse, vorzugsweise Raketengeschosse, Bomben od. dgl., bei der die Geschosse mit parallelen oder nahezu parallelen Achsen aneinander, jedoch in Längsrichtung versetzt zueinander befestigt sind, gekennzeichnet durch die Anordnung einer das Geschoß senkrecht zu seiner Längsachse durchdringenden Stange (33) od. dgl., die an der Oberseite des Geschosses, aus diesem herausragend, als unter der Wirkung einer Feder (46) stehender Sperrteil (49) und an ihrem auf der Unterseite des Geschosses liegenden Ende als Fühler, der gleichfalls unter der Wirkung einer Feder (45) steht, ausgebildet ist, wobei der Sperrteil (49) beim Anbringen des darunterliegenden Geschosses (2) in eine an der Halterung (11) bzw. an der Unterseite des darüberliegenden Geschosses (11) vorgesehene Ausnehmung (48) eingreift und eine Bewegung des Geschosses in axialer Richtung verhindert, während er beim Entfernen des darunterliegenden Geschosses (2) ausrastet.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Geschoß mit einem oder mehreren Kontakten zum Stromeintritt, mit einem oder mehreren Kontakten zum Stromaustritt sowie mit einem Stromverbraucher versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (33) oder der Übertragungsmechanismus mit einem Schalter (25) verbunden ist, der von der Bewegung der Stange oder des Übertragungsmechanismus abhängig ist und die Kontakte (19, 20, 26, 27) mit dem Stromverbraucher (44) oder mit den anderen Kontakten (40, 41) verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 507/56 4.
DEA23033A 1954-07-09 1955-07-08 Sperrvorrichtung fuer mittels Halterungen aufgehaengte Geschosse, Bomben od. dgl. Pending DE1007635B (de)

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