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Die Erfindung betrifft eine mit einem Explosivstoff betriebene Kraftmaschine, bei der der Explossivstoff durch eine mit radialen Brennstoffkammern versehene Schalttrommel der
Verbrennungskammer zugeführt wird. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin. dass die Schalttrommel von dem band-, draht-oder stangenförmigen Brennstoff einzelne
Stücke von regelbarer Länge abschert, die je einer Zylinderladung entsprechen. Auf diese Weise dient die Schalttrommel gleichzeitig der doppelten Aufgabe, das Brennstoffband in kleine Stücke zu zerschneiden und diese kleinen Stücke nach dem Verbrennungsraum zu befördern. Die Schalt- trommel ist also im vorliegenden Falle gleichzeitig Schneide- und Transport werkzeug, wodurch eine weitgehende bauliche Vereinfachung der ganzen Maschine erreicht wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung im Längsschnitt und im Grundriss in einer Ausführungs- form beispielsweise dargestellt, und zwar bei einer solchen Kraftmaschine, bei der das Schalt- werk zur Verlangsamung der Schaltbewegung in zwei Einzelschaltwerke geteilt ist. Diese beiden Schaltwerke bestehen aus den beiden in emer Achse nebeneinander angeordneten Trommeln a und al, die an ihrem Umfang mit den radialen Transportkammern b bzw. b versehen sind.
Der @ vollständig verbrennbare, im vorliegenden Falle bandartige Brennstoff wickelt sich von den beiden zur Verringerung der Explosionsgefahr in einem Wasserbade c drehbar gelagerten Walzen d und dl ab und gelangt dann über die gegebenenfalls heizbaren Trockenwalzen e und 1'1 hinweg
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werke werden von je einem auf der Kurbelwelle der Maschine sitzenden Exzenter mittels je einer Exzenterstange h bzw. h1 angetrieben. Die beiden Trommeln a und al. die genau um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt sind, werden getrennt für sich von je einem zweiten Schaltwerk t, A : bzw. il kil in ruckweise Bewegung versetzt, wobei auch diese beiden Schaltwerke von der Exzenterstange h bzw. hl aus unter Vermittlung des Schwinghebels l bzw. l1 angetrieben werden.
Die beiden auf der Kurbelwelle sitzenden Antriebsexzenter sind um 1800 gegeneinander versetzt, derart. dass die zu beiden Seiten der Maschine angeordneten Schaltwerke abwechselnd nacheinander fortgeschaltet werden.
Die beiden Trommeln a und a1 werden daher abwechselnd nacheinander in ruckweise Drehung versetzt, derart, dass bei jedem Explosionshub der Maschine abwechselnd nacheinander entweder von der einen oder der anderen Trommel durch die Bewegung der Brennstoffkammern 1 bzw. bl von dem zugeführten Pulverband ein Stiick abgeschert und bei der weiteren Drehung der Trommel vor den gemeinsamen Schusskanal m gebracht wird. Die beiden Trommeln a und bl
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und sind durch die mittlere feststehende Scheibe o, die aus nichtleitendem Material besteht, voneinander getrennt. Jede Trommel wird an ihrem Aussenende durch eine festsitzende Scheibe p gegen seitliche Bewegung fest gehalten.
Durch die genannten Scheiben o und p sind die elektrischen Leitungen (/geführt, die nacheinander mit den Kontaktstücken r der Transportkammern b bzw. b1 in Verbindung treten, derart, dass jedesmal in jener Transportkammel, die mit der Explosons- kammer In kommuniziert, ein Funke überspringt und das betreffende Stück des Explosions-
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z. B. durch die bei der Verdichtung während des Verdichtungshubes erfolgende Temperatur- erhöhung. voir sich gehen.
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Um die durch die hohe Explosionstemperatur veranlasste Erhitzung der Trommeln a und al und hiedurch eine vorzeitige Explosion der Bandstücke innerhalb der Transportkammern zu vermeiden, sind beide Schalttrommeln mit Hohlräumen s versehen, durch die Kühlwasser geleitet wird. Die Hohlräume beider Trommeln können miteinander kommunizieren.
Die Zuführgeschwindigkeit des bandförmigen Brennstoffes wird, namentlich wenn die Maschine nur eine Schalttrommel a besitzt, durch einen Regler entsprechend verändert, indem dieser beispielsweise die (nicht gezeichneten) Transportwalzen, die den aufgewickelten Pulverstreifen abziehen, in ihrer Geschwindigkeit beeinflusst. Hiedurch werden von dem zugeführten Pulverband durch die Bewegung der Transportkammern Stücke abgeschert und der Explosionskammer zugeführt, die in ihrer Länge dem jeweiligen Kraftbedarf der Maschine entsprechen.
Auf diese Weise wird unter dem Einfluss des Reglers die Leistung der Maschine stets entsprechend dem jeweiligen Kraftbedarf selbsttätig angepasst.
Falls jedoch die neue Kraftmaschine, wie bei der gezeichneten Ausführungsform, zwei Schalttrommeln besitzt, erfolgt die Regelung der Maschine zweckmässig in der Weise, dass bei Verringerung des Kraftbedarfes zunächst die zweite Trommel al durch Einwirkung des Reglers 1\usgeschaltet wird, so dass nur noch die andere Trommel u weiterarbeitet. In diesem Falle findet lso bei jedem zweiten Explosionshub ein Aussetzer statt, welche Regelungsart sich bekanntlich bei schnell laufenden Explosionskraftmaschinen in besonderem Masse bewährt.
Erst jetzt, wenn der Kraftbedarf sich noch weiter verringert, tritt die vorher beschriebene Mengenregelung in Kraft, indem durch den Regler die Zuführgeschwindigkeit des Explosivbandes entsprechend beeinflusst wird, so dass die Transportkammern der allein arbeitenden Trommel a Bandstücke von regelbarer Länge der Explosionskammer zuführen.
Falls zwecks weiterer Verminderung der Schaltgeschwindigkeit mehr als zwei Trommeln mit entsprechenden Transportkammem Anwendung finden, kann die Aussetzerregelung in diesem Falle derart arbeiten, dass bei Verringerung des Kraftbedarfes nacheinander sämtliche Trommeln bis auf die erste ausgeschaltet werden, worauf dann erst die Mengenregelung der noch allein arbeitenden Trommel in Kraft tritt.
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werk zugeführt werden. Auch in diesem Falle wird jedesmal durch die Bewegung der am Umfang der Trommel angeordneten Transportkammern selbst das hineingeführte Ende des Drahtes oder der Stange abgeschert und weiterbefördert.
PATENT ANSPRÜCHE : t. Mit einem Explosivstoff betriebene Verbrennungskraftmaschine, bei der der Explosiv- . stoft durch eine mit radialen Brennstoffkammern versehene Schalttrommel der Verbrennungs- kammer zugeführt wird, dadruch gekennzeichnet, dass die Kchalttrommel (a) von dem band-,
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