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Kippen des Aeroplans um seinen Aufhängepunkt entgegengewirkt. Da sich ferner die Aeroplane in kreisförmiger Bahn bewegen, ist die Geschwindigkeit und damit der Auftrieb an der Aussenseite grösser als an der dem Turm zugekehrten. Dieser einseitige Auftrieb unterstützt also die Schiefstellungstendenz der im Kreise fliegenden Aeroplane, wenn nicht durch besondere Form der Tragflächen dieser Erscheinung entgegengearbeitet wird. Bis zu einem gewissen Grade wirkt schon die Hilfsfläche f der erwähnten Schiefstellungstendenz entgegen.
Die Fläche f mnss aber für die zwei schon beschriebenen Funktionen berechnet sein und es ist nur durch ziemlich komplizierte Einstellungsvorrichtungen dieser Fläche möglich, in dem angedeuteten Sinne beständig Gleichgewicht zu erzielen. Die Schiefstellung der Aeroplane unter dem Einfluss der Fliehkraft wird durch die richtige Wahl der Winkelgeschwindigkeit sowie durch entsprechende Höhe des Turmes und das Ausmass der Tragflächen auf das zulässige Mass von maximal 200 beschränkt. Um nun durch den einseitigen Auftrieb dieses zulässige Mass nicht überschreiten zu lassen, ist das Seil g angebracht.
Dasselbe geht von einem Punkte h des Aeroplans aus und läuft über eine Führungsrollo k an der Aufhängevorrichtung zu ihrem zweiten Befestigungspunkte an dem Drehgestell. Die Entfernung des Punktes h von der Achse m des Aeroplans muss in einem bestimmten Verhältnis zur Ent- fernung des Punktes ! von der Achse m der Aufhängevorrichtung sein.
Aus Sicherheitsgründen ist es ferner wünschenswert, die Höhenstellung der Aeroplane zu begrenzen. Diesem Zwecke dient z. B. das Seil o, welches mit einem Ende an der Aufhänge- vorrichtung. mit dem anderen an einem rings um den Turm laufenden Ring q befestigt ist. Sobald die höchste zulässige Stellung der Aeroplane erreicht ist, tritt durch eine leichte Anspannung dieses Seiles einf ! Kontaktvorrichtung r in Wirksamkeit, welche entweder selbsttätig auf einen Regulator des antreibenden Motors wirkt und dessen antreibende Kraft vermindert, oder nur den bedienenden Maschinisten ein in diesem Sinne zu deutendes Signal gibt.
Selbstverständlich könnte an Stelle des Seiles auch ein mit der Aufhängevorrichtung in Verbindung stehender H bel oder eine elektrische Kontaktvorrichtung, welche durch die Lageveränderung der Aufhängevorrichtung in Wirksamkeit tritt, vorgesehen sein. Notwendig ist nur, dass durch die Lageveränderung der Aufhängevorrichtung auf den Motor in solcher Weise eingewirkt werden kann. dass dessen Antriebskraft je nach Bedarf reguliert wird.
Um allfällige Ungrücksfälle zu vermeiden, ist der die Passagiere aufnehmende Raum der Aeroplane auf allen Seiten mit einem weitmaschigen Drahtnetz versehen, welches den Ausblick nicht stört. S stellt die Einsteiggalerie vor. t die Plattform für den Motor und den Maschinisten. n einen sich mitdrehenden Scheinwerfer und 11 Fahnenstange und Blitzableiter. Selbstverständlich
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Befestigungsteilen ('aufgehängt ist. In G erkennt man die Gabeln der Kurbel d.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aeroplankarussell, dadurch gekennzeichnet, dass die Aeroplane an in steifen Pendeln geführten Seilen aufgehängt sind, welche durch die Pendel stets gespannt erhalten und in kreisend' Bewegung versetzt werden.