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Beim weiteren Vorlauf des Rohres wird die Druckfeder/2 zusammengedrückt, so dass die Teile nunmehr die in Fig. 3 dargestellte Lage einnehmen. In diesem Augenblick sind auch die Zapfen d des Gleitstückes g am Ende der entsprechend gebogenen Hinterkante der Führungen e angelangt und können nunmehr aussen an den Führungen e vorbeigehen. Die Druckfeder j2 treibt das Gleitstück g und die Druckstange p nach vorn, bis der Anschlag am hinteren Ende der Stange p in der Zugstange s seinen Anschlag findet. Die Schliessfeder/1 ist noch gespannt und das Gleitstück g noch nicht wieder in der Anfangslage, weil der Verschluss noch geöffnet ist.
Beim Einsetzen einer neuen Patrone wird der Auswerfer k durch den Rand der Kartuschhülse in an sich bekannter Weise nach vorn bewegt, wodurch die Ansätze 11. aus den Rasten des Verschlusskeiles herausgedrückt werden. Nunmehr wird der Verschluss durch die Schliessfeder geschlossen, und alle Teile gelangen wieder in die in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage.
Eine Verletzung der Hand kann beim Einsetzen der Patrone nicht erfolgen, da die innere Kante des Ladelochs im Verschlusskeil abgeschrägt ist und die Hand durch den Teil seitlich herausgeführt wird. Ungenauigkeiten im Rücklauf und im Vorlauf sind bei der vorliegenden Anordnung ohne Einfluss auf die Wirkung, da die Anschlagstifte d schon die Führung e passiert haben, wenn das Rohr noch ein Stück von etwa 60 mm zurückzulaufen hat. Auch ein Zurückgleiten des Rohres beim Vorlauf um ein gewisses Stück beeinträchtigt den selbsttätigen Schluss des Verschlusses nicht.
Ferner hat die mit f2 bezeichnete Feder noch den erheblichen Vorteil, dass bei Hülsen klemmungen oder Fressen des Versohlussteiles, wobei sich dieser nur sehr schwer oder überhaupt nicht öffnen lässt, der Stoss des Vorlaufs nicht die Teile des Öffners trifft. sondern die Feder zusammenpresst. Die Länge der Feder oder ihre Spannung ist nun so bemessen. dass selbst im ungünstigsten Fall, wenn sich der Verschluss beim Vorlauf des Rohres aus den oben angegebenen Gründen überhaupt nicht öffnet, die Feder eine Zusammendrückung gestattet, die gleich dem
Weg ist, den die Anschlagstifte beim Rücklauf bis zum Durchgleiten durch die Führung gemacht haben.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schliessen des Verschlusses von Rohrrücklauf- geschützen mit Hilfe einer das Verschlussstück bewegenden Kurbel, dadurch gekennzeichnet. dass die Kurbel mit einem um einen festen Punkt schwingenden und eine beim Rücklauf gespannte Feder enthaltenden Gestänge verbunden ist, dessen Anschlagstifte beim Vorlauf gegen einen festen Anschlag treffen, wodurch das (linen des Verschlusses erfolgt, worauf bei weiterem Vorlauf eine zweite, Im Gestänge vorgesehene Feder gespannt wird, die die Anschlagstifte aus dem Bereich des festen Anschlages bringt, so dass nach dem Auslösen einer den Verschluss in der Offenstellung
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