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Krelaeiapparat.
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richtung ausführt. (Gegenstand des Patentes bildet die Anordnung, dass proportional der beim Eintritt von Schwingungen sich vollziehenden Elevation der Rotationsachse äussere Kräfte zur Wirkung gebracht werden, die die Schwingungen dämpfen.
Gemäss dem Stammpatente wird als Mittel zur Auslösung solcher proportionalen äusseren Kräfte ein Pendel benutzt. das, wenn es infolge einer Elevation der Rotationsachse in dem einen
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Drehmomente hervorrufender Luftstrahlen beeinflusst. so dass diese beiden Drehmomente nicht mehr, wie in der Normalstellung. einander aufheben. sondern das eine das andere überwiegt.
Nach der vorliegenden Zusatzerfindung werden die beiden Drehmomente nicht auf gleiche. sondern auf verschiedene Art erzeugt. und zwar so. dass das eine Drehmoment. wie die durch die erwähnten Luftstrahlen erzeugten, die Neigung der Kreiselachse mitmacht. während das andere stets in der Horizontalebene verbleibt. Sind beide Drehmomente entsprechend bemessen. so heben sie einander auf, wenn die Kreiselachse horizontal liegt und daher auch das erstgenannte Drchmoment in der Horizontalebene sich befindet. Tritt jedoch eine Elevation ein. so kommt
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem als stetiges Drehmoment, das stets die Neigung der Kreiselachse mitmacht, wieder die Reaktionswirkung eines Luftstrahles benutzt wird. während das stets in der Horizontalebene verbleibende Drch- moment durch ein auf den Schwimmer aufgelegtes Gewicht erzeugt wird. Fig. 1 zeigt eine Seiten- ansicht des Kreiselapparates mit einem Schnitt durch den oberen Teil. Fig. 2 gibt einen um 90 dazu verschobenen Längsschnitt.
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wand des Gehauses angeschlossen ist und unten in die Düse 14 ausläuft. Wird die Schwungmasse des Kreisels in Drehung versetzt, so saugt sie durch die Öffnungen 12 Luft an und diese wird aus der Düse 14 ausgestossen.
Dadurch wird eine Reaktionswirkung erzeugt. die das auf der Flüssigkeit schwimmende System um eine zur Kreiselachse 11 parallele Achse zu drehen strebt.
Ferner ist der Schwimmkörper mit einem einseitig aufgelegten Gewicht 7-5 versehen.
Gewicht 15 und Reaktionswirkung des aus der Düse 14 austretenden Luftstrahles sind so
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der Düse die Drchmomentkomponente kompensiert. mit der das Gewicht 15 das Kreiselgehäuse um eine zur Welle 77 parallele Achse zu drehen sucht. Tritt jedoch eine Elevation (Neigung)
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der Rotationsachse 11 gegen die Horizontale ein-was nach den bekannten Kreiselgesetzen der Fall ist, wenn das Kreiselgehäuse eine Schwingung um seine Vertikalachse ausführt-ao wird jenes vom Gewicht 15 ausgeübte Drehmoment nicht mehr kompensiert, und das Gewicht iibt daher ein Drehmoment auf das Gehäuse aus, welches dasselbe um seine vertikale Achse 8 zu drehen bzw. die Schwingungen um diese Achse zu dämpfen sucht.
Die dem vom Gewicht 15 ausgeübten Drehmoment entgegenwirkenden Reaktionskräfte werden um so geringer, je grosser die Neigung der Rotationsachse 77 gegen die Horizontale wird. Demgemäss wächst das Drehmoment des Gewichtes 15 mit dieser Neigung, die Dämpfung der Schwingungen ist also proportional der Grosse der Elevation.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kreiselapparat nach Patent Nr. 37056, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gleich grossen, in der Ruhelage entgegengesetzt gerichteten Drehmomente, deren beim Eintritt von Schwingungen entstchende Differenzkomponente das die Dämpfung dieser Schwingungen herbeiführende Drehmoment um die Vertikalachse hervorruft, in der Weise erzeugt werden, dass das eille die Neigung der Kreiselachse mitmacht, während das andere stets in der Horizontalebene verbleibt.