AT55513B - Verfahren zur Umwandlung von flüssigem Roheisen in Flußeisen im Herdofen. - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung von flüssigem Roheisen in Flußeisen im Herdofen.

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Elektrostahl Ges M B Hftg
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   Je nach der Menge der im Eisen enthaltenen Verunreinigungen an Silizium, Mangan und Phosphor wird deren Oxydation mehr oder weniger Zeit erfordern. Das Ende dieser Arbeitperiode lernt man durch die Betriebserfahrung erkennen, es macht sich aber auch schon durch das Nachlassen   der Schlackenbildung bemerkbar.   Hierauf wird die Temperatur gesteigert, und es tritt dann die sehr schnelle Oxydation des Kohlenstoffes ein.

   Ist auch diese bis zu dem gewünschen Grade durchgeführt, so wird das Eisen in bekannter Weise mit einer schmelzbaren Schlacke überdeckt und in bekannter Weise fertig gemacht. 
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 verhältnissen vor sich geht, so kann man in der Praxis, besonders, wenn es sich um die Erzeugung grosser Mengen handelt, auch   folgendermassen vorgehen   :
Das Roheisen wird vom Hochofen in einen heizbaren Mischer gebracht, dort bei niedriger Temperatur unter häufiger Erneuerung der aus Erz und Kalk bestehenden Schlacke flüssig erhalten und   dadurch Siiizium,   Mangan und Phosphor zum grössten Teil oxydiert. Aus dem Mischer werden alsdann je nach Bedarf unter   Zurückhaltung   der   Schlacke gewünschte Mengen   entnommen und in einen Herdofen, auch elektrischen Ofen. gebracht.

   In diesem wird dann die Oxydation des Kohlenstoffes beendigt und die Fertigstellung des Stahles nach oben beschriebenem Verfahren bewirkt. 



   Eine weitere   Anderungsform   des Verfahrens ist geboten, wenn es sich'um die Erzeugung kleiner Mengen schmiedbaren Eisens aus kaltem Roheisen im elektrischen Ofen handelt. Es wird dies dann wie   folgrt ausgeführt   :
Roheisen oder Roheisen und Schrott werden in einem   Kupo) ofen niedergeschmoizen. Das   geschmnlzene Eisen wird in einen elektrischen Ofen unter   Zurückhaltung   der Schlacke überführt und dort unter Luftzulassung ohne irgend welche Schlacke bei niedriger Temperatur flüssig erhalten, dann das Verfahren bei hoher Temperatur in einem zweiten Ofen. auch elektrischen Ofen. nach vorbeschriebener Art zu Ende geführt. 



   Es ist   selbstverständlich,   dass das im Kupolofen geschmolzene Eisen auch in anderen als wie   elektrischen Herdöfen entsprechend vorgeschildertem   Verfahren weiterbehandelt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Verfahren zur Umwandlung von flüssigem Roheisen in   Flusseisen im Herdofen,   wobei zunächst bei niedriger Temperatur die Oxydation von Silizium, Mangan und Phosphor und alsdann bei hoher Temperatur die Oxydation von Kohlenstoff herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet. 
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   fertiggemacht wird.  

Claims (1)

  1. 2. Ausfuhrungsform der Verfahrens nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe 111 wer Öfen durchgefuhrt wird, m der Weise, dass der erste Teil, nämlich die Entfernung der ho niedriger Temperatur in Uegenwart von Kohlenstoff oxydierbaren Nebenbestandteue in dem ersten Ofen erfolgt. und die Oxydation des Kohlenstoffes in dem zweiten, eventuell elektrischen Ofen, beendigt wird.
    3. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oxydation der in Gegenwart von Kohlenstoff oxydierbaren Xebenbestandteile unter Benutzung von Schlacke bewirkt wird, und daia ! alsdann die Oxydation des Kohlenstoffes ohne Schlacke in demselben oder einem zweiten, eventuell elektrischen Ofen, zu Ende geführt wird.
AT55513D 1910-05-23 1910-05-23 Verfahren zur Umwandlung von flüssigem Roheisen in Flußeisen im Herdofen. AT55513B (de)

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