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VeränderlicheStiftplattefürmechanischeMusikwerks.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine veränderliche Stiftplatte für mechanische musikwerk. Eine sich in ihrem Durchmesser und ihrer Stärke sowie in der Einteilung nach lem gewählten Musikwerk richtende Kreisscheibe wird in konzentrische Kreise und eine beliebige Anzahl Radien, deren gegenseitiger Abstand gleich ist, eingeteilt und an den Schnittpunkten der Kreise und Radien mit je einem Loche geringen Durchmessers versehen.
Jeder der sso entstehenden Löcherkreise ist für einen Ton des Instrumentes bestimmt, während die radialen Löcherstrahlen den Takt des Musikstückes festlegen, der ausserdem durch lie Umdrehungsgeschwindigkeit der Platte beeinflusst werden kann.
Zum Hervorrufen der Töne werden nach Notentafeln kleine Stifte von rückwärts durch lie Löcher gesteckt. Hierauf wird über die so besetzte Kreisscheibe eine zw te, nicht gelochte (oder ebenfalls gelochte) Kreisscheibe gedeckt und in geeigneter Weise durch eine Schraube oder dgl. angedrückt. Die Stifte sind dann unverrückbar befestigt, können aber nach Lösen der Deckplatte beliebig-einzeln oder auch mit einem Schlage zusammen-leicht entfernt und neu eingeordet werden.
Die Befestigungsweise der Stifte ist durch die Zeichnungen in einem Beispiel erläutert worden.
Eine Kreisscheibe a (Fig. 1, 3 und 4) aus Messing, Eisen, Aluminium oder einem sonstigen geeigneten Stoff, ist nach dem Vorstehenden in 15 konzentrische Löcherkreise und 84 radiale Löcherstrahlen eingeteilt, so dass 15 X 84 = 1260 Löcher von etwa 1 ton licher Weite entstehen.
Bei dieser Platte ist 4/,-Takt angenommen ; es sind deshalb vier L herstrahlen zu einem vollen Takt vereinigt und die so entstehenden 21 Takte sind auf dem Plattenrande mit I bis XXI und die}',, -Takte mit 1 bis 4 bezeichnet worden.
Ferner sind am Anfange jedes Taktes die einzelnen Töne oberhalb der entsprechenden Löcher durch die Buchstaben c, d, e. ', g, a, h, ; c', d', e', f', g', a', h', c' gekennzeichnet.
Zum Anreissen von Zungen oder dgl. dienen die Stiftchen b (Fig. 3 und 4) mit einem platten, kreisrunden Kopf (oder auch Haken usw. ), die nach dem weiter unten beschriebenen Schemabeispiel in die Löcher eingesetzt werden und aus der Spielseite der Platte etwas hervorragen, so Spitzen bildend, wie die festsitzenden Stiftchen oder Häkchen der gebräuchlichen Polyphonplatten, Musikwalzen UbW.
Dafür, dass diese Stiftchen nicht in den Löchern wackeln oder sich hochschieben, sorgt hier die angenommene Stärke der Platte und die auf diese zu setzende, mit einer Gummiliderung c versehene Deckplatte d, die durch die auf die Achse e zu schraubende Mutter f niedergepresst wird. Einen ungleichmässigen Druck hiebei verhindert, der der Höhe der Stiftköpfe entsprechende, die Achse e umschliessende flache Ringansatz g auf der Kreisscheibe a.
Die Verkupplung der Kreisscheiben mit der Achse e sowie mit dem in das Triebwerk eingreifenden Zahnrad h geschieht einerseits schon durch den Druck der Mutter auf die beiden Platten und die Scheibe dz besonders aber noch durch die in der letzteren befestigten Stahlstifte k, k.
Die Platte a muss so tief liegen, dass die Stiftchen b die Organe des Musikwerkes genügend beemnussen. hier also z. B. die Zahnrädchen 1, 1 bis 1, 15 drehen, die dann die Zungen des Stahlkammes schwingen lassen.
Zur Unterstützung der Platte a beim Spielen sowie zum bequemeren Besetzen derselben
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an den (rrffen ,/) gehoben und durch die in dem Instrumentkasten q befestigten Schnäpper r, r fest gestellt werden kann, so dass die Stiftchen b beim Umdrehen der Scheibe a die Töne nicht mehr hervorrufen. Beim Druck auf die Schnäpper r, r fällt der Rahmen auf die Leisten s, s und mit Iirn die Scheibe n in die zum Spielen gehörige Lage zurück.
AIR Noten dienen hier die in Fig. I, 2 und 3 gezeichneten Schablonen. Fig. 1 ist ein Bild der Kreisscheibe a selbst ; Fig. 2 gibt deren ganze Einteilung in einem rechteckigen Netzschema nieder ; Fig. 3 enthält zunächst nur die Taktzahlen I bis XXI und 1 bis 4. Für die nach dem Musikstiick zu besetzenden Töne werden in den Fig. 1 und 2 die die Stiftlöcher bezeichnenden
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die betrenenden Notenbuchstaben c, d, e usw. hinzugefügt.
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