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wirkt, welche die Kupplung zu lösen trachtet. Solange der Sperrkörper pI die Lage nach Fig. 3 einnimmt, kann der Hebel L nicht in seine ursprüngliche Stellung zurück. Bringt man aber mit Hilfe eines in den Schlitz Dx eingeführten Körpers, z. B. Kettengliedes, Ringes oder dgl., die
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Sperrstellung. m
In Fig. 1 ist angenommen, dass das Rettungsboot mit Hilfe der neuen Vorrichtung an zwei Seilsträngen R aufgehängt ist. Die Auslöseorgane L1 sind miteinander verbunden, so dass die Lösung beider Kupplungen gleichzeitig stattfindet. Zweckmässig ist ein Abschluss der Auslösevorrichtung V, um ein Faulen sowie unberufene Handhabungen zu verhindern.
Das Zugorgan L1 trägt an geeigneter Stelle einen Handgriff L2, Ring oder dgl., der gemäss Fig. 1 und 4 mit einer Rolle L3 versehen ist, über den die Schnur L'läuft. Zur Führung der Schnur dienen ferner feste Rollen L4 zu beiden Seiten der Handhabe L2. Bei einem Zug an der Handhabe L2 werden beide Schnurhä1ften zugleich angespannt, d. h. also beide Kupplungen gleichzeitig gelöst.
Eine solche gleichzeitige Auslösung ist von grösster Bedeutung, wenn man bedenkt, dass bei den gewöhnlichen Ringen, Haken und dgl. das Boot vor der Lösung der Taue zur Aufnahme der Ladung im Wasser bleiben muss, wobei es häufig vorkommt, dass die Freimachung des Bootes nur an einem Ende auf einem Wellenkamm erfolgt, während das andere Ende hoch über Wasser liegt, womit naturiste, nass die schwerste Gefahr für das Boot verbunden ist.
Anstatt die Auslösung der Kupplung durch Zug zu bewirken, kann man auch ein Druckorgan anwenden, wie in Fig. 5 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform wirkt auf den Hebel L ein Druckknopf L6, in dessen Öffnung L5 der eine Hebelarm L steckt. Der Druckknopf L6 steht unter der Wirkung einer Feder L7, deren Kraft bei Aufhebung der Sperrung überwunden werden muss.
Die Einzelheiten der Erfindung sind selbstverständlich beliebig und können verschiedenartig abgeändert ausgeführt werden. Wie bereits erwähnt, kann die neue Vorrichtung überall dort Anwendung erden. po es auf eine schnelle selbsttätige Lösung von miteinander verbundenen Körpern ankommt, insbesondere bei Seilen, Ketten, bei der Aufhängung auslösbarer Gewichte, die beim Fall Metall zerbrechen sollen, bei Rammarbeiten, bei Kupplungen usw.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rasch lösbare Kupplung zur Verbindung eines Seilendes oder dgl. mit der die Kupplung tragenden Last. dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei mit der Last fest verbundenen Platten (A). die mit kreisbogenförmigen. gegen den Rand gerade verlaufenden und effenen Schlitzen (A1) versehen sind, eine mit einem radialen Schlitz (Dx) versehene Scheibe (D) drehbar gelagert ist. die durch eine an ihrem Umfang vorgesehene Einsenkung (D2) und einen in diese
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Seilendeherausschlüpfenkann.