AT54344B - Verfahren zur Herstellung aus erstarrender Isoliermasse bestehender, den Draht umgebender Körper zur Verhinderung des Tönens elektrischer Freileitungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aus erstarrender Isoliermasse bestehender, den Draht umgebender Körper zur Verhinderung des Tönens elektrischer Freileitungen.

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  Verfahren zur Herstellung aus erstarrender   Isoliermasse bestehender,   den Draht umgebender Körper zur Verhinderung des Tönens elektrischer Freileitungen. 



   Das vorliegende Verfahren zur Anbringung eines den Draht umgebenden Körpers zur Verhinderung des   Tönens   elektrischer Freileitungen bietet gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, dass die Anwendung einer Hülse zum Festhalten des schall-   dämpfenden   Mittels in Wegfall kommt und dass das Eingiessen eines heissen Isoliermittels in eine solche Hülse vermieden ist. Diese bisherigen Dämpfer, z. B. aus Gummi mit Bleiblechmantel, verloren ausserdem mit der Zeit an Wirksamkeit, da Gummi unter dem Ein-   fluss   der Witterung hart und spröde wird und dann den Draht nicht mehr dicht umschliesst. Die dämpfende Wirkung hängt aber in allererster Linie davon ab, dass der   Dämpfung-   körper den Draht dauernd fest umschliesst. 



   Bei vorliegendem Verfahren wird von einem zweiteiligen Körper aus Beton oder einem sich ähnlich verhaltenden Materiale ausgegangen, dessen beide Teile mit einem Brei   des gteichen Materialos bestricben an den Leitungsdraht angelegt und mittels eint s   besonderen Haltedrahtes fest zusammengeklemmt werden. Dies gestattet ein Anbringen bei jeder Witterung und führt zu besonders guter Homogenität zwischen dem Material der Körper und dem Füllmaterial. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den am Leitungsdraht angebrachten Gesamtkörper in Seitenansicht, Fig. 2 stellt einen Körperteil in Aufsicht dar und Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den an der Leitung befestigten Gesamtkörper. 



   Das Verfahren besteht darin, dass die beiden bei der Herstellung an der Aussen-und Innenseite mit einer Längsrille   1 versehenen Körperteile 2,   welche aus Beton oder einem sich ähnlich verhaltenden Material bestehen, nachdem sie angefeuchtet worden sind, auf der Innenseite mit demselben oder einem ähnlichen Material in breiartigem Zustande bestrichen und an die Drahtleitung 3 so angelegt werden, dass dieselbe in die Längsrille 1 zu liegen kommt. Diese Längsrille ist jedoch nicht so tief gehalten, dass sie etwa den Draht zur Hälfte voll aufnehmen könnte. Sie dient vielmehr nur dem Zweck, bei der Zusammensetzung ein Verrutschen der Einzelteile gegenüber dem Draht zu   verhüten   und diesen seine zentrale Lage vorzuschreiben. 



   Die beiden Körperteile 2 werden dann durch einen besonderen Haltedraht 5 fest zusammengepresst, welcher in die auf der Aussenseite befindlichen Längsrillen zu liegen kommt. Durch das Zusammenpressen wird einerseits erzielt, dass der Draht schon während des   Ei-härtens   der Zwischenschicht in starrer Verbindung mit dem Dämpfungskörper steht, d. h. eine Schwingung relativ zu demselben innerhalb der Füllschicht nicht ausführen kann. Dies ermöglicht, die Dämpfer auch bei windigem Wetter anzubringen. Andererseits erfährt jedoch auch die Zwischenschichte bei dem Zusammenpressen einen gewissen Druck. 



   Dies bewirkt eine grössere Homogenität zwischen der Füllung und dem Formkörper nach dem Erhärten, denn auch die letzteren sind bei ihrer Herstellung einem gewissen Drucke ausgesetzt gewesen. Für die Erzielung guter Homogenität ist es auch wichtig, als Füllstoff dasselbe Material wie das der Körperteile 2 oder ein sich ähnlich verhaltendes zu wählen. 



   Nach Erhärtung der Zwischenschichte 4 bildet das Ganze einen vollständig homo- genen Körper, welcher den in ihm gelagerten Leitungsdraht 3 gleichmässig dicht um-   schliesst,   so dass ein Schwingen desselben und ein Verrücken des   Dämpfungskörpers   aus- geschlossen ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung aus erstarrender Isoliermasse bestehender, den Draht umgebender Körper zur Verhinderung des Tonen elektrischer Freileitungen, dadurch ge- kennzeichnet, dass von einem zweiteiligen Dämpfungskörper, am besten aus Beton oder   einem   sich ähnlich verhaltenden   Materiale,   ausgegangen wird, dessen Teile an den einander gegenüber zu liegen kommenden Flächen mit einem Füllmaterial bestrichen werden, das am besten aus dem gleichen bzw. aus ähnlichem Materiale besteht, wie die Körperteile   st-lbst, wonach   der Leitungsdraht zwischen diese Teile mittels eines besonderen Halte- drahtes festgeklemmt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 ein Dämpfungskörper, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2) dieses Körpers auf der Innen-und Aussenseite EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT54344D 1911-07-12 1911-07-12 Verfahren zur Herstellung aus erstarrender Isoliermasse bestehender, den Draht umgebender Körper zur Verhinderung des Tönens elektrischer Freileitungen. AT54344B (de)

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