AT53554B - Einrichtung zur telephonischen Verständigung mit fahrenden Eisenbahnzügen. - Google Patents

Einrichtung zur telephonischen Verständigung mit fahrenden Eisenbahnzügen.

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AT53554B
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Austria
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line
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Hans Von Kramer
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Hans Von Kramer
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Description


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  Einrichtung zur telephonischen Verständigung mit fahrenden Eisenbahnzügen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für telephonische Verständigung zwischen einem in Bewegung sich befindenden Zug und einer oder mehreren Stationen oder zwischen zwei in Bewegung sich befindenden Zügen oder anderen   Beförderungsmitteln   ohne Zuhilfenahme von Gleitkontakten oder dgl. 



   Zur Herstellung einer Induktionstelephonverbindung mit einem in Fahrt befindlichen Zug ist es erstens erforderlich, dass die Windungen isolierter Drähte in nächster Nähe einer längs des Gleises angeordneten Drahtleitung vorgesehen sind ; zweitens muss die Gleisdrahtleitung so 
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 während sie gleichzeitig in induktiver Verbindung mit den von Zug getragenen Drahtwindungen bleibt ;

   ferner müssen die vom Zug getragenen Drahtwindungen oder Spulen induktionsfrei mit Bezug auf die benachbarten   Telegraphenleitungen und Erdströme sein,   und endlich müssen die Rückleitungsteile der vom Zug getragenen Drähte so angeordnet sein, dass sie bedeutend weiter von der   Gicisdrahtleitung als die induzierenden   Teile jener   Drähte   sind. 
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 Teil der vom Zuge getragenen Drahtrolle oder des Rahmens eine solche Länge und eine solche   Anzahl von Drähten besitzt,   das er einen genügend starken Induktionsstrom erzeugen kann, um eine Telephonverbindung mit dem in schneller Fahrt befindlichen Zuge oder dgl. Fahrzeug zu ermöglichen. 



   Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine   zweigleisige Bahn, wobei   ein einziger Stromkries für beide Gleise dient und die Hinleitung zwischen dem einen und die Rückleitung 
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 strecke, wobei sowohl die Hin- als auch die Rückleitung zwischen demselben Schienenpaar angeordnet ist. Fig. 6   zeigt in schemaüscher Darstellung eine   Art der Anordnung der zwei beweg- 
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 wobei die in einer lotrechten Ebene liegenden Drähte mit punktierten und die in einer wagerechten Ebene liegenden mit vollen Linien angedeutet sind. Fig. 11 ist ein abgeändertes Schemal. 
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 durch welche der Strom entsprechend der vorhandenen störenden Leitung geschaltet werden kann.

   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 14 wird in einem besonderen Hilfsrahmen ein Strom erzeugt, welcher in dem Hauptrahmen einen Strom induziert, der dem von der störenden Leitung induzierten entgegengesetzt gerichtet ist. Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 15 wird der Strom im beweglichen Rahmen durch einen Transformator im Gleichgewicht gehalten, dessen primärer Strom von der störenden Leitung induziert wird. 



   Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Fig.   l   bis 4 wird der Stromkreis 1 unter dem Gestell eines Eisenbahnwagens oder einer Maschine 2 angeordnet, während der andere Stromkreis 3 fest am Eisenbahnunterbau verlegt ist. Handelt es sich um einen Eisenbahnzug,so ist der feste Stromkreis als ein besonderer Leiter ausgebildet, welcher   längs des   Gleises liegt und den Zug mit einer oder mehreren Eisenbahnstationen verbindet, wobei der eine Teil des 
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 gestatteten isolierten Rahmen gebildet, welcher aus einer oder mehreren Windungen besteht, deren Anzahl passend gewählt wird. Ein Teil 4 der Drahtrolle wird parallel zur festen Gleisleitung 3 gemacht, so dass in dem festen Stromkreis 3 ein Strom induziert werden kann.

   Der Rückleitungsteil 5 der   Drähte wird zweckmässig gewunden,   was in der Praxis gute Resultate gezeitigt hat. 



  Der Teil   4   wird so nahe als möglich an der festen Leitung 3 angebracht, indem er unter dem Wagengestell in einer Entfernung von etwa 40 cm über der festen Leitung 3 aufgehängt wird, während der Rückleitungsteil   5   so weit als möglich von der festen Leitung, z. B. auf dem Dach des Wagens   2,   befestigt wird (Fig. 4). 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Enden 6 und 7 der Drahtrolle 1 mit der Sprechmuschel oder   dem Sender   bzw. mit der Batterie 9 verbunden, wenn der Anruf vom fahrenden Zug erfolgt, während, wenn der Anruf vom festen Stromkreis aus erfolgt, die Drähte 6 und 7 nur mit der Hörmuschel oder dem Empfänger 10 verbunden sind (Fig. 3), wobei ein vorgesehener Umschalter sowohl das Sprechen als auch das Hören ermöglicht. 



   Der feste Stromkreis kann, wie schon oben erwähnt, tus einer einzigen längs des Gleises angeordneten und von diesem gehörig isolierten   Hin- und Rückleitung   bestehen und kann so ausgebildet, sein, dass er einen Empfänger 11 einschliesst, wenn der Anruf vom fahrenden Zug 
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 von   ihm   bzw. von der an ihn angeschlossenen Station erfolgen soll. 



   Der Stromkries 3 kann beliebig lang sein, vorausgesetzt, dass er induktionsfrei mit Bezug auf die benachbarten Telegraphen- und Telephonleitungen und die Erdströme geführt ist ; oder 
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 über das Dach des Wagens 2 reicht und in einem Metallgehäuse 18 eingeschlossen ist. Die Rahmen werden in zweckentsprechender Weise dicht nebeneinander in einer lotrechten Ebene so angeordnet, das die induzierenden Teile derselben so nahe als möglich über der ortsfesten Leitung 3 sich befinden. 



   Bei der Ausführungsform der Fig. 5 bis 7 liegt der ganze, ortsfeste Stromkreis zwischen einem einzigen Schienenpaar. Die Anordnung ist derjenigen nach den Fig. 1 bis 4 ähnlich, wobei entweder beide Rahmen mit einem und demselben Draht der festen Leitung (Fig. 6), oder, wie in Fig. 7 gezeigt, der eine Rahmen mit dem einen Draht   aux der   andere mit dem anderen Draht der ortsfesten   ; Leitung 3   in Induktionsverbindung steht. 



     Bei der Ausführungsform   nach Fig. 8 sind beide Rahmen oder Spulen wagerecht angeordnet, wobei beide Drähte in induktiver Verbindung mit der ortsfesten Leitung stehen, selbstverständlich kann auch nur ein einziger Rahmen ähnlich angeordnet sein. 



   Die beschriebenen, ortsbeweglichen, vom Zug getragenen Rahmen oder Wicklungen sind in der Regel so weit von den   Telegraphen-oder Telephonleitungen   entfernt und so kurz, dass 
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 kaum ernstlich zu befürchten ist. Es ist jedoch möglich, dass an Stellen, wo grosse elektrische
Anlagen vorhanden sind, z. B. bedeutende Beleuchtungs-und Kraftanlagen, eine störende   Indl1 ktionswirkung   eintreten würde. Um diesem zu begegnen, werden nach der Erfindung die   Ralunen   induktionsfrei ausgebildet, d. h. derart, dass auch der stärkste störende Strom in den
Rahmen keinen Induktionsstrom erzeugen kann.

   Zu diesem Zweck wird nach den Fig. 9 und 10 der Rückleitungsdraht 5 des Rahmens, welcher um den Wagen 2 angeordnet ist, über den zweiten
Wagen 20 verlängert, wodurch eine gerade   Drahtstrecke   geschaffen wird, die doppelt so lang ist als ein Wagen. Vom Ende des zweiten Wagens laufen zwei Hilfsdrähte   27 längs   der oberen
Ränder des Wagens 20, die bei 22 in der Mitte des Wagens vereinigt und von dort aus an die zweite Anschlussklemme des Empfängers angeschlossen werden. Ein etwaiger störender Strom wird nun sowohl im langen mittleren Draht. 5 als auch in den beiden diesem parallelen Drähten 21 einen gleichen Strom induzieren ; da jedoch die   Hilfsdrähte 27 ais Rückleitung für   den mittleren
Draht 5 dienen, so wird offenbar der im   Draht 5 induzierte störende Strom aufgehoben werden.   



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 läuft der   mittlere Draht ; j des   lotrechten Rahmens über dem Dach des Wagens bis zum entgegengesetzten Ende des letzteren, wo er geteilt wird und längs der oberen Wagenränder bis zum anderen Ende in zwei Hilfsdrähten 21 ausläuft, welch letztere in Diagonalen 23 nach dem Teilungspunkt zurückkehren und an den Telephonempfänger angeschlossen werden. Die Wirkung ist dort   diese) hc, wie   bei der Ausführungsform nach den Fig. 9 und   10.   
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   verbunden,   so dass   der Hilfsdraht 24 auf diese Weise an   den   Ruckteitungsdraht   5 angeschlossen ist. Der induzierte Strom wird Demnach ebenso wie im ersteren Falle aufgehoben werden. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 wird die Wirkung eines etwaigen von aussen im bewegliehen Rahmen induzierten störenden Stromes dadurch neutmlisiert oder aufgehoben. 
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Claims (1)

  1. P ATENT. ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur telephonischen Verständigung mit fahrenden Eisenbahnzügen und dgl., gekennzeichnet durch einen aus einem Paar längs des Fahrgleiaes angeordneten, in gewissen Zwischenräumen gekreuzten Leitungen bestehenden Stromkreis, der induktiv beeinflusst wird durch einen vom Fahrzeug getragenen Stromkreis, wobei der bewegliche Stromkreis so angeordnet ist, das er ganz induktionsfrei mit Bezug auf äussere, in benachbarten Schwachstromoder Starkstromleitungen fliessende Ströme ist.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei vom Fahrzeug getragenen, mit dem im Gleise liegenden induktiv verbundenen Stromkreisen, von welchen der eine mit einem Telephonempfänger und der andere mit einem Stromerzeuger und einem Geber in ständiger Verbindung steht, so dass man gleichzeitig sprechen und hören kann.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines oder mehrerer zum Rückleitungsdraht (5) des beweglichen Stromkreises paralleler Hiifsdrähte , die so angeordnet sind, dass in ihnen von etwaigen störenden Nebenleitungen ein Strom induziert wird, der demjenigen, welcher in dem Rückleitungsdraht (5) erzeugt wird, entgegengesetzt gerichtet ist, zum Zwecke, den im Drahte (5) induzierten störenden Strom aufzuheben.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l und 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines besonderen Hilfsrahmens (34), welcher in dem Hauptrahmen (la) des beweglichen Stromkreises unter Wirkung einer etwaigen störenden Leitung einen Strom induziert, der demjenigen, welcher im Hauptrahmen von der störenden Leitung erzeugt wird, entgegengesetzt gerichtet ist.
    5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, 3 und 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Transformators, welcher von einer etwa vorhandenen störenden Leitung durch einen Hilfsrahmen (37) erregt wird, während der in einem weiteren Hilfsrahmen (41) fliessende transformierte Strom demjenigen, der im Hauptrahmen (la) von der störenden Leitung induziert wird. entgegenwirkt bzw. denwtbea aufhebt.
AT53554D 1910-11-04 1910-11-04 Einrichtung zur telephonischen Verständigung mit fahrenden Eisenbahnzügen. AT53554B (de)

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