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Schaltungsanordnung für Bühnenbeleuchtung.
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der den Gegenstand des Stammpatentes bildenden Schaltungsanordnung für Bühnenbeleuchtung und zeichnet sich durch besondere Einfachheit sowie durch Verbesserung der Ökonomie aus, indem der erforderliche Vorschaltwiderstand soweit als möglich durch jeweils freie Lampen der Soffiten gebildet wird. Die früher im Vorschaltwiderstande in Wärme umgesetzte Energie wird jetzt zu einer grösseren Lichtausbeute herangezogen. Sie ermöglicht die Erzielung jedes gewlinschten Beleuchtungseffektes und eine grosse Feinheit der Abstufung nach dem im Stammpatente dargelegten Prinzipe.
Nach der Erfindung kann der bisher notwendige eigene Vorschaltwiderstand zum Teile oder gänzlich dadurch entfallen, dass die allmähliche Zu- bzw. Abnahme der Licht- Intensität bewirkt wird durch Veränderungen in der Aneinanderschaltung der einzelnen Lampen einer Gruppe, die wieder zu Untergruppen vereinigt werden können, und zwar durch stufenweises Übergeben von Serienschaltung über gemischte Serien-Parallelschaltung zur reinen Parallelschaltung oder umgekehrt.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Aufeinanderfolge der Schaltungsstufen für eine Untergruppe von z. B. sechs Lampen in aufeinanderfolgenden Figuren, in welchen die Stromleitungen mit a bzw. b und die Lampen 1 bis 6 bezeichnet sind. Mehrere solcher sechs Lampen enthaltende Untergruppen bilden zusammen eine Gruppe der im Stammpatente beschriebenen Art. Die Figuren zeigen die sechs Lampen zuerst in Serie an die Stromleitungen angeschlossen, hierauf wird Lampe 6 abgeschaltet, in der nächsten Stufe Lampe 5 und darauf Lampe 4. Nun brennen noch die Lampen 1, 2 und 3 in Serie, zu welchen die Lampen 4,5 und 6 untereinander in Serie geschaltet, parallel an das Netz angeschlossen werden.
Die Zeichnung zeigt in den weiteren Bildern, wie durch Verringerung der Zahl der in Serie geschalteten Lampen, Vereinigung der dabei abgeschalteten Lampen in Serie und Anschluss derselben an das Netz, parallel zu den bereits am Netz liegenden Lampen der Untergruppe usw. über die gemischte Schaltung zu reiner Parallelschaltung aller Lampen der Untergruppe übergegangen wird. Nach Beendigung dieser Schaltungen liegen daher alle Lampen der Untergruppe an voller Spannung und brennen mit dem Höchstwert der Lichtintensität. Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die in der Zeichnung beispielsweise dargestellte Aufeinanderfolge der Schaltungsstufen und Zahl der Lampen einer Untergruppe.
Die einzelnen Untergruppen einer Gruppe können aus beliebig vielen Lampen bestehen, so dass jede gewünschte Abstufung in der Lichtintensität beim Ein-bzw. Abschalten der Gruppe nach dem im Stammpatent beschriebene... Prin7ipe erreicht werden kann. Es wird z. B. demzufolge die erste Gruppe des ganzen Beleuchtungskörpers Untergruppen mit grösserer Lampenzahl aufweisen, während die Untergruppen der später einzuschaltenden Gruppen des Beleuchtungskörpers eine geringere Zahl von Lampen enthalten, so dass in der ersten Gruppe eine besondere feine Abstufung erzielt wird, die für die weiteren
Gruppen nicht notwendig wäre.
Die Schaltung wird dadurch für die letzteren Gruppen besonders einfach und gestattet, die Schaltung in den höheren Stufen so rasch durchzu- führen. als es die Bedingungen der Stetigkeit des Anwachsens bzw. Abnehmens der Licht- intensität für das Auge des Beobachters überhaupt zulässt.
Die einzelnen Untergruppen einer Gruppe des Beleuchtungskörpers können natürlich nacheinander oder gleichzeitig oder einige nacheinander und einige gleichzeitig in der beschriebenen Weise eingeschaltet werden, je nachdem eine feinere Abstufung notwendig
Ist oder nicht. Die Schaltung für den ganzen Beleuchtungskörper kann wie bei dem
Stammpatent durch ein einziges Kontaktorgan erfolgen.
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