AT53085B - Einrichtung zur Umsteuerung von Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe. - Google Patents

Einrichtung zur Umsteuerung von Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe.

Info

Publication number
AT53085B
AT53085B AT53085DA AT53085B AT 53085 B AT53085 B AT 53085B AT 53085D A AT53085D A AT 53085DA AT 53085 B AT53085 B AT 53085B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
regulator
regulator weight
arrester
weight
fuel pump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
J V Svensons Motorfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J V Svensons Motorfabrik filed Critical J V Svensons Motorfabrik
Application granted granted Critical
Publication of AT53085B publication Critical patent/AT53085B/de

Links

Landscapes

  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Umsteuerung von Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen für flüssige
Brennstoffe. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Umsteuerung von   Zweitakt-Verbrennungs-   kraftmaschine für flüssige Brennstoffe mit Brennstoffpumpe und Pendelregler, wobei die Umsteuerung durch Einspritzung einer kräftigen Brennstoffladung mit entsprechendem Vorsprungswinkel geschieht, nachdem die Geschwindigkeit der Maschine auf einen für die Umsteuerung passenden Wert herabgesetzt worden ist. 



   Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass an der Brennstoffpumpe ein Ableiter vorgesehen ist, der in die Bahn des Reglergewichtes eingeführt werden kann, und der, nachdem die Geschwindigkeit der Maschine in genügendem Grade herabgesetzt worden ist, das Reglergewicht fängt und es gegen das Anschlagstück der Brennstoflpumpe führt, wodurch die für die Umsteuerung erforderliche Brennstoffladung geliefert wird.

   Zweckmässig wird das Anschlagstück der Brennstoffpumpe mit zwei in verschiedenen Abständen von dem Reglergewichte gelegenen   Stossflächen   versehen und der Ableiter derart angeordnet, dass er, wenn er das Reglergewicht fängt, dessen   Stossfläche   gegen die dem Regler zunächst liegende   Stossfläche   führt, wodurch eine grössere   Brennstoffiadung   als die gewöhnliche zwecks Umsteuerung erhalten wird 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und das Reglergewicht gleitet mit dem   Gleitstück J   längs der   Führung 5,   um durch den Absatz 4 mit seinem vorderen Ende in bekannter Weise auswärts nach links geschleudert zu werden,

   worauf der Stosszahn 6 des Reglergewichtes bei normaler Geschwindigkeit gegen die   Stossfläche   7 des   Anschlagatückea 10 nnstösst,   oder, wenn die Geschwindigkeit grösser als die normale ist, über das Anschlagstück 10 vorbeigleitet. 



   Wenn die Umsteuerung   stattfinden'8011,   wird der Hebel 14 nach links gedreht, wodurch der Rahmen 11 mit der Führung 5 nach oben in die in Fig. 2 dargestellte Lage gezogen wird. 



  Das Querstiick 22 der Führung 5 stösst hiebei gegen das untere Ende des Ableiters 19 an, so dass dieser in die in Fig. 2 gezeichnete Lage gedreht wird. Nachdem diese Umstellung erfolgt ist, befindet sich der Absatz 4 höher, d. h. in kürzerem Abstande von der   Stossfläche   7 als vorher. 
 EMI2.1 
 der Stossfläche 7 vorüberbewegt, so dass die Brennstoffpumpe nicht betätigt und die Geschwindigkeit der Maschine somit herabgesetzt wird. Zu demselben Zweck ist auch der Ableiter nach der dargestellten Ausführungsform derart ausgeführt, dass der Stosszahn 6 des Reglers mit seiner der Führung 5 zugekehrten Fläche auf dem oberen Ende des Ableiters gleitet und durch diesen über die Anschlagfläche 7 vorüberbewegt wird. 



   Wenn aber die Geschwindigkeit auf einen entsprechenden Wert herabgesetzt worden ist, wird die Ausschwingung des Vorderendes des Reglergewichtes so klein, dass der Stosszahn 6 nicht mehr an dem oberen Ende des Ableiters vorübergleiten kann, sondern gegen seine Einkerbung 21   anschlägt.   Dieser Augenblick ist in Fig. 2 dargestellt. Der Stosszahn 6 dreht dann den Ableiter 19, der dabei mit seinem unteren Ende das Querstück 22 derart bewegt, dass die Führung   5   in die in Fig. 3 dargestellte schräge Stellung gedreht wird.

   Der Ableiter ist derart gestaltet, dass er hiebei an dem   Anschlagstück   10 vorübergleiten kann, während der Zahn 6 dagegen von der Anschlagfläche 8 gefangen wird und den Pumpenkolben einpresst, so dass die Brennstoffpumpe eine für die   Umsteuerung   der Maschine erforderliche   Brennstoffladuns   liefert. 



   Während der Einpressung des Pumpenkolbens wird der Ableiter 19 in die in Fig.   l   gezeichnete Stellung weiter gedreht. Es ist hiebei zu bemerken, dass das den Regler   ant-reibende'Exzenter   einen zweckmässig zwischen 900 und   18 () o   liegenden Vorsprungswinkel gegenüber der Maschinenkurbel besitzt, so dass   uie Einspritzung   des Brennstoffes demzufolge beendigt ist, kurz nachdem der Maschinenkolben seinen nach innen gehenden Hub begonnen hat. Wenn die Maschine nun bei der herabgesetzten Geschwindigkeit die angegebene vergrösserte Brennstoffladung erhält, wird die Gegenexplosion so kräftig, dass das Schwungrad den Maschinenkolben in seine innere Lage nicht bewegen kann, wodurch die Maschine umgesteuert wird, ehe die Kurbel zum oberen Totpunkt gelangt.

   Bei der Umsteuerung geht das Reglergewicht deshalb auch nicht in seine untere Grenzlage hinunter, sondern kehrt schon vor Erreichung dieser Lage um, und wenn es dann nach der Umsteuerung wieder nach oben geht, folgt es mit dem Gleitstück 3 der Führung 5. so dass der Zahn 6 die Anschlagfläche 8 seitlich passiert und in die Einkerbung 27 des Ableiters 19 eingreift, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Der Stosszahn 6 dreht hiebei den Ableiter in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung, wobei das untere Ende des Ableiters so weit nach links gedreht wird, dass es ausser Eingriff mit dem Querstück 22 kommt. Während dieses Hubes wird demzufolge keine   Brennstofleinspritzung   erhalten. 



   Wenn das Reglergewicht dann in seine unterste Lage hinuntergeht, stösst der Absatz 25 gegen den Vorsprung 24,   80   dass die Führung 5 in ihre normale lotrechte Lage (Fig. 1) zurückgedreht wird, während der Ableiter durch das bei der erwähnten Drehung der Führung 5 auf die rechte Seite des unteren Endes des Ableiters hinaufgehende Querstück 22 in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung verriegelt wird. Das Reglergewicht 1 wirkt darauf mit der Führung 5 und der   Stossfläche   7 in solcher Weise zusammen, dass die Maschine mit herabgesetzter Geschwindigkeit in der neuen Umdrehungsrichtung läuft. Der Rahmen 11 mit der Führung 5 kann dann durch   Betätigung des   Hebels 14 nach unten verschoben werden, um die Geschwindigkeit wieder bis auf den normalen Wert zu steigern.

   Wenn diese Bewegung so weit fortgesetzt wird, dass der Rand 26 (Fig. 3) des Rahmens 11 gegen die obere Seite des Ableiters 19 stösst, so wird der Ableiter 19 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gedreht. Die   Enrichtung   ist jetzt für eine neue Umsteuerung bereit. 
 EMI2.2 
 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung zurückdreht, so dass die Einrichtung wieder zur Abgabe einer   nrgrosserten Brennstoffeinspritzung   beim nächsten Anschlag des Stosszahnes 6 gegen die Einkerbung 21 des Ableiters 19 fertig ist.

   Nachdem der Hebel 14 für Umsteuerung eingestellt worden ist, erfolgt daher die Umsteuerung mit vollkommener Sicherheit, wenn die Einrichtung überhaupt 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 überwachen, dass die Maschine tatsächlich ihre Drehrichtung ändert, wie dies bei mehreren bekannten Einrichtungen der Fall ist, die eine neue Einstellung von Hand erfordern, wenn die Umsteuerung nicht für die erste vergrösserte Brennstoflladung erfolgt. 



   Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung dargestellten baulichen Einzelheiten   beschränkt, sondern es können diese letzteren in beliebiger Weise verändert werden, ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.   
 EMI3.1 
 gekennzeichnet durch einen in die Bahn des Reglergewichtes (1) von Hand einstellbaren Ableiter   (19),   der, nachdem er in die Bahn des Reglergewichtes eingeführt und die Geschwindigkeit der Maschine durch Aussetzen der Brennstoffpumpe entsprechend herabgesetzt worden ist, das Reglergewicht fängt und es gegen das   Anschlagstück     (10)   der Brennstoffpumpe führt, so dass eine die Umsteuerung der Maschine bewirkende   Brennstonladung   erhalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagstück (10) der Brennstoffpumpe mit zwei in verschiedenen Abständen vom Reglergewicht gelegenen Stossflächen (7, 8) versehen ist, von denen die in grösserem Abstand gelegene bei normalem Gang von dem Stosszahn (6) des Reglergewichtes getroffen wird, während die andere (8) von demselben Stosszahn getroffen wird, wenn der Ableiter (19) das Reglergewicht fängt und es gegen das Anschlagstück der Brennstoffpumpe führt, so dass im letzteren Falle eine grössere Brennstoffladung als die gewöhnliche erhalten wird und deren Einspritzung früher beginnt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) des Reglergewichtes (1) verschiebbar angeordnet ist und bei der Verschiebung der Ableiter (19) in die Bahn des Reglergewichtes eingeführt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ableiter (19), sobald die Umdrehungsrichtung der Maschine verändert ist, durch die Einwirkung des Reglergewichtes (1) oder eines damit verbundenen oder von diesem aus betätigten Teiles, aus der Bahn des Reglergewichtes wieder entfernt wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Führung (5) des Reglergewichtes (1) unter Einwirkung des Ableiters (19) drehen kann, wenn dieser von dem Reglergewicht betätigt wird, und dass sie nach der Umsteuerung der Maschine zur Verriegelung des Ableitcrs in einer Lage ausserhalb der Bahn des Reglergewichtes dient.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ableiter (19) durch die Einwirkung des Reglergewichtes (1) oder eines damit verbundenen oder von diesem aus betätigten Teiles in die Bahn des Reglergewichtes selbsttätig zurückbewegt wird. wenn die Umsteuerung der Maschine nicht erfolgt ist, nachdem der Ableiter das Reglergewicht einmal gefangen und es gegen das Anschlagstück der Brennstoffpumpe geführt hat, so dass eine wieder- holte Führung des Reglergewichtes gegen das Anschlagstück der Brennstoffpumpe be- wirkt wird.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wiederholte Zurückbewegung des Ableiters in die Bahn des Reglergewichtes dadurch erfolgt, dass die Regler- führung (j) durch das Reglergewicht betätigt wird, wenn die Umsteuerung der Maschine nicht erfolgt ist. nachdem das Reglergewicht zum erstenmal durch den Ableiter gegen das Anschlag- stück der Brennstoffpumpe geführt worden ist.
AT53085D 1911-03-21 1911-03-21 Einrichtung zur Umsteuerung von Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe. AT53085B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT53085T 1911-03-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT53085B true AT53085B (de) 1912-04-10

Family

ID=3574342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT53085D AT53085B (de) 1911-03-21 1911-03-21 Einrichtung zur Umsteuerung von Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT53085B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1426740C3 (de) Hubkolbenkraftmaschine
DE2155310A1 (de) Brennstoff-einspritzpumpe fuer dieselrammen
AT53085B (de) Einrichtung zur Umsteuerung von Zweitakt-Verbrennungskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe.
DE568366C (de) Brennstoffnadelventil fuer Einspritzbrennkraftmaschinen
DE483479C (de) Steuerung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen
DE249383C (de)
DE2131195A1 (de) Kraftstoff-Einspritzvorrichtung fuer eine Vorkammer-Dieselmaschine
DE945176C (de) Vorrichtung zur mechanischen Betaetigung der zur Regelung des Gasdruckes dienenden Drosselorgane in den Steigrohrleitungen von Kammerofenbatterien zur Erzeugung von Gas und Koks
DE322066C (de) Explosionspumpe mit schwingendem Fluessigkeitskolben
AT147977B (de) Fettschmierpresse.
DE479193C (de) Kompressorloser Zweitaktdieselmotor mit Kurbelkastenspuelpumpe und einer an den Kurbelkasten angeschlossenen Zusatzspuelpumpe
DE537051C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
CH389530A (de) Hydraulischer Kolbenmotor
AT45221B (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Heben oder Treiben von Flüssigkeit.
AT78499B (de) Meßpumpe zum Abfüllen, insbesondere dickflüssiger Massen.
DE632630C (de) Schuetzenschlagvorrichtung
DE630552C (de) Fettschmierpresse
DE398227C (de) Zweitaktverpuffungsmaschine mit durch den Kolben gesteuerten Ein- und Auslassschlitzen
AT58760B (de) Zweitaktexplosionskraftmaschine mit steuerndem Kolben und mit vier oder mehreren in gerader Anzahl radial zur Welle angeordneten Zylindern.
AT128099B (de) Selbstsaugender Vergaser.
DE286706C (de)
AT97830B (de) Druckgaskraftmaschine.
DE573865C (de) Reaktionsmotor mit einer an einen Wasserbehaelter angeschlossenen Druckrohrleitung, die nach Art eines hydraulischen Widders auf ein Sperrventil wirkt
AT100081B (de) Zweitaktverbrennungskraftmaschine.
DE537719C (de) Mit UEberladung arbeitende Zweitaktverbrennungskraftmaschine