DE568366C - Brennstoffnadelventil fuer Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Brennstoffnadelventil fuer EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description
- Brennstoffnadelventil für Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Brennstoffnadelventile für Einspritzbrennkraftmaschinen, in welchen dem Treibbrennstoff mittels einer besonderen Pumpe Zündbrennstoff vorgelagert und durch den Druckhub derHauptbrennstoffpumpe, dem Hauptbrennstoff vorauseilend, in den Kraftmaschinenzylinder eingespritzt wird und die Zuflüsse beider Brennstoffarten zu dem Einspritzventil mit Rückschlagventilen versehen sind, welche ein Rückströmen des zwischen diesen Ventilen in. den Einspritzventilkörper befindlichen Brennstoffes verhindern.
- Bei kompressorlosen Maschinen ist eine Vorlagerung von Zündbrennstoff nicht ohne weiteres möglich, weil der Hauptbrennstoff unmittelbar von der Brennstoffpumpe in den Arbeitszylinder der Maschine hineingedrückt wird und die Brennstoffleitung deshalb ständig mit Brennstoff voll angefüllt ist.
- Es ist daher vorgeschlagen worden, die beiden Brennstoffe mittels getrennter ineinandergesteckter Ventile oder getrennter, in einem Ventil liegender Leitungen und Düsenbohrungen in den Arbeitszylinder einzuspritzen. Diese bekannten Einrichtungen haben den Nachteil, daß sie entweder in, ihrem Aufbau äußerst kompliziert sind und aus diesem Grunde die Einspritzung ungenau erfolgen lassen; oder sie benötigen für die beiden Brennstoffe zwei besondere Brennstoffpumpen, die beide genau aufeinander eingestellt sein müssen, so daß die eine zu arbeiten aufhört, wenn die andere einzuspritzen beginnt. Das letzte läßt sich aber nicht immer mit genügender Sicherheit erreichen.
- Weiter ist ein Brennstoffventil mit einer Vorrichtung zum Vorlagern von Brennstoff bekannt, die in der Weise wirkt, daß Treiböl aus dem Brennstoffventilgehäuse zurückgesaugt und dadurch Zündöl aus der Zündölleitung nachgezogen und vorgelagert wird. Um dieses erreichen zu können, sind die Zuflüsse beider Brennstoffarten zu dem Einspritzventil mit Rückschlagventilen versehen. Bei diesem Ventil müB also nach dem Einspritzvorgang die zurückbleibende Brennstoffsäule vollkommen entlastet werden, um die Vorlagerung zu bewirken.
- Die Erfindung bezweckt, das Vorlagern des Zündbrennstoffes bei kompressorlosen Brennkraftmaschinen zu vereinfachen. Sie besteht darin, daß in dem zwischen den beiden Rückschlagventilen gelegenen Teil der Hauptbrennstoffleitung ein elastisches Glied angeordnet ist, das beim Eindrücken des Zündbrennstoffes in den Einlagerungsraum zusammengedrückt wird und dadurch für den verdrängten Hauptbrennstoff Raum schafft und das nach dem Einspritzvorgang durch die sich von selbst einstellende Druckverminderung in der Brennstoffleitung den ursprünglichen Raum selbsttätig wieder ausfüllt. In der Zeichnung ist ein stehendes Brennstoffnadelventil nach der Erfindung in einer Ausführungsform im Schnitt dargestellt. Das Ventilgehäuse a enthält die Brennstoffnadel b, welche durch die Federe auf ihren Sitz der Düsenplatte d gedrückt wird. In der Wand des Ventilgehäuses a ist eine Bohrung e für den Zündbrennstoff und eine Bohrung f für den Hauptbrennstoff angebracht, von denen die eine von der Zündölleitung g und die andere von der Hauptbrennstoffleitung h zu dem Einlagerungsraum i vor dem Brennstoffnadelsitz führt. Mit der Bohrung f für den Hauptbrennstoff steht durch die Bohrung k ein elastisches Glied l in Verbindung, das aus einem durch eine Feder m belasteten Stempel n besteht, der bis zu dem festen Anschlag o zurückweichen kann. Der Anschlag o ist durch die Schraube p verstellbar. In der Zündölleitung g, e ist ein Rückschlagventil q angeordnet. Die Leitung für den Treibbrennstoff ist zum Abschluß ge&en dessen Brennstoffpumpe ebenfalls mit einem Rückschlagventil versehen, das in der Zeichnung nicht sichtbar ist.
- Das Ventil arbeitet in folgender Weise: Die Brennstoffbohrungen e und f sind ständig mit Brennstoff voll angefüllt. In der Zeit zwischen zwei Zündungen wird durch eine besondere Pumpe Zündbrennstoff aus der Leitung g ia die Bohrung e hineingedrückt und im Raum i am Brennstoffnadelsitz dem Hauptbrennstoff vorgelagert. Hierbei wird der vor dem Nadelsitz befindliche Hauptbrennstoff in die Bohrung f zurückgedrängt. Der zurückgedrängte: Hauptbrennstoff vermag seinerseits nachzugeben, indem er den Stempel n des elastischen Gliedes l ` entgegen seiner Feder m hochdrückt. Der Anschlag o kann hierbei durch die Stellschraube p so eingestellt werden, daß nach dem Vorlagern der Stempel n an dem Anschlag o fest anliegt.
- Das Einspritzen des gesamten für einen Arbeitshub notwendigen Brennstoffes erfolgt in bekannter Weise durch die nicht dargestellte Hauptbrennstoffpumpe. Diese fördert den Hauptbrennstoff mit einem Druck von ungefähr 3oo at aus der Zuleitung 1a in die Bohrung f. Dabei wird die Brennstoffnadel b gegen -die Wirkung der Feder c hochgedrückt, so daß die Bohrung der Düsenplatte d freigegeben wird und der Brennstoff in das Zylinderinnere gelangt. Sobald die Hauptbrennstoffpumpe ihren Druckhub beendet hat, wird die Brennstoffnadel-b durch die Feder c wieder auf die Düsenplatte d zurückgedrückt.
- Der Druck in der Brennstoffleitung ist nach dem Einspritzvorgang wesentlich geringer als während desselben. Dies hat seinen Grund darin, daß nach dem Unterbrechen der Brennstofffördereng das Rückschlagventil an- der Pumpe zuschlägt und dabei Raum zum selbsttätigen Entspannen des Brennstoffes freigibt. Außerdem wirkt die Reibung der Nadelführung dem Schließen des Ventils entgegen, und der imVentil befindliche Bernnstoff findet infolgedessen Zeit, durch weiteres Einspritzen in den Arbeitszylinder seinen Druck zu vermindern. Ferner lastet der Brennstoffdruck bei geöffnetem Ventil auf einer größeren Fläche der Brennstoffnadel als bei geschlossenem Ventil, so daß der Druck beim Schließen entsprechend dem Verhältnis der wirksamen Flächen kleiner sein muß als beim Öffnen des Ventils. Durch diese Druckverminderung wird erreicht, daß der Stempel ia des elastischen Gliedes l selbsttätig wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeht und die Vorlagerüng des Zündbrennstoffes von neuem erfolgen kann.
- Bei dem Druckhub der Hauptbrennstoffpumpe steht auch die in der Bobrunge befindliche Zündbrennstoffsäule unter dem hohen Pumpendruck und wird dadurch etwas.zusammengedrückt. Das Rückschlagventil q ist so angeordnet, daß die Zündbrennstoffsäule möglichst kurz ist, um die Zusammendrückbarkeit möglichst klein zu halten: Ist die vorzulagernde Zündölmenge sehr klein, so kann unter Umständen die Elastizität des Hauptbrennstoffes und seiner Zuleitung genügen, um den zum Vorlagern notwendigen Räum zu schaffen. Hierbei darf aber der Druck der Pumpe zur Vorlagerung des Zündbrennstoffes nicht so groß sein, daß die Brennstoffnadel angehoben wird.
- Das elastische Glied könnte natürlich auch statt an die Hauptbrennstoffleitung an den Einlagerungsraum für das Zündöl so angeschlossen werden, daß dieser zuerst angefüllt wird und der Zündbrennstoff darüber hinaus noch etwas in die Zuleitung zum elastischen Glied eintritt. Der Einlagerungsraum für den Zündbrennstoff wird dann zweckmäßig von dem Einlagerungsraum für den. Hauptbrennstoff getrennt angeordnet und näher an die Düsenplatte herangelegt.
- Durch die Erfindung wird bei kompressorlosen Maschinen in einfacher Weise eine Vorlagerung des Zündbrennstoffes erreicht und ein sicheres Zünden gewährleistet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Brennstoffnadelventil für Einspritzbrennkraftmaschinen, in welchem dem Treibbrennstoff mittels einer besonderen Pumpe Zündbrennstoff vorgelagert und durch den Druckhub der Hauptbrennstoffpumpe, dem Hauptbrennstoff vorauseilend, in den Kraftmaschinenzylinder eingespritzt wird und die Zuflüsse beider Brennstoffarten zu dem Einspritzventil mit Rückschlagventilen versehen sind, - welche -ein Rückströmen des zwischen diesen Ventilen in dem Einspritzventilköfper befindlichen Brennstoffes verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen den beiden Rückschlagventilen gelegenen Teil der Hauptbrennstoffleitung (f, h) ein elastisches Glied (l) angeordnet ist, das beim Eindrücken des Zündbrennstoffes in den Einlagerungsraum (i) zusammengedrückt wird und dadurch Raum für den verdrängten Hauptbrennstoff schafft und das nach dem Einspritzvorgang durch die sich von selbst einstellende Druckverminderung in der Brennstoffleitung (f, h) den ursprünglichen Raum selbsttätig wieder ausfüllt. a. Brennstoffnadelventil nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Glied (l) aus einem federbelasteten Stempel (n) besteht, der beim Vorlagern des Brennstoffes bis zu einem festen Anschlag (o) zurückweichen kann. 3. Brennstoffnadelventil nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbrennstoffzuleitung (h, f) so bemessen und geartet ist, daß die Elastizität dieser Leitung zusammen mit der des Hauptbrennstoffes allein ausreicht, um den zum Vorlagern des Zündbrennstoffes notwendigen Raum zu schaffen:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123325D DE568366C (de) | 1931-12-09 | 1931-12-09 | Brennstoffnadelventil fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123325D DE568366C (de) | 1931-12-09 | 1931-12-09 | Brennstoffnadelventil fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE568366C true DE568366C (de) | 1933-01-18 |
Family
ID=7245327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123325D Expired DE568366C (de) | 1931-12-09 | 1931-12-09 | Brennstoffnadelventil fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE568366C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925139C (de) * | 1950-03-05 | 1955-03-14 | Siegfried Dr-Ing Meurer | Verfahren und Vorrichtung zum Einspritzen von Zusatzstoffen in Dieselmotoren |
| DE2601270A1 (de) * | 1975-12-12 | 1977-06-16 | Bbc Brown Boveri & Cie | Kraftstoffeinspritzduese |
| DE3012418A1 (de) * | 1980-03-29 | 1981-10-08 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Kraftstoffeinspritzventil fuer brennkraftmaschinen |
| EP0064146A1 (de) * | 1981-05-06 | 1982-11-10 | Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft | Einspritzsystem zum Einspritzen zweier Brennstoffe durch eine Einspritzdüse |
| EP0104368A1 (de) * | 1982-08-31 | 1984-04-04 | George Stan Baranescu | Einspritzsystem mit geschichteter Kraftstoffladung |
| WO1991003640A1 (de) * | 1989-08-30 | 1991-03-21 | Robert Bosch Gmbh | Einspritzdüse für dieselmotoren |
-
1931
- 1931-12-09 DE DEK123325D patent/DE568366C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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| WO1991003640A1 (de) * | 1989-08-30 | 1991-03-21 | Robert Bosch Gmbh | Einspritzdüse für dieselmotoren |
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