DE286706C - - Google Patents

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DE286706C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M43/00Fuel-injection apparatus operating simultaneously on two or more fuels, or on a liquid fuel and another liquid, e.g. the other liquid being an anti-knock additive
    • F02M43/02Pumps peculiar thereto
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/02Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type
    • F02M59/10Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps of reciprocating-piston or reciprocating-cylinder type characterised by the piston-drive
    • F02M59/102Mechanical drive, e.g. tappets or cams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Vorrichtungen zum Einspritzen von Wasser und flüssigem Brennstoff in die Zündkammer oder den Verdichtungsraum von Verbrennungskraftmaschinen und gleichzeitigen Zerstäuben bekannt, bei denen die Wasser- und Brennstoffpumpen durch einen gemeinsamen Pendelregler betätigt werden.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art wirkt das Stoßpendel während des letzten Teiles seines Hubes, währenddessen seine Bewegung vergleichsweise langsam ist, auf die Pumpenkolben ein. Bei dieser Anordnung wird unter sonst gleichen Verhältnissen einleuchtendermaßen ein weit geringerer Druck der eingespritzten Flüssigkeiten und demzufolge eine weniger vollkommene Zerstäubung derselben erreicht als bei einer solchen Anordnung, bei der das Stoßpendel während seines Hindurchganges durch die Hubmitte, d. h. während seiner schnellsten Bewegung, zur Wirkung kommt.
Eine Einrichtung der letzteren Art ist gemäß der Erfindung dadurch gewonnen worden, daß zwischen das Stoßpendel und die Pumpenkolben ein Zwischenglied in Gestalt eines Schiebers eingeschaltet ist, der auf einer seiner Langflächen zwei Schultern trägt, von denen die eine den Kolben der Wasserpumpe, die andere den Kolben der Brennstoffpumpe betätigt. Im Unterschied zu den bekannten Anordnungen, bei denen der Antrieb der beiden Pumpen nur entweder gleichzeitig oder um eine halbe Umdrehung der Welle zeitlich versetzt erfolgen konnte, wird durch die Einrichtung nach der Erfindung auch noch ermöglicht, durch geeignet versetzte Anordnung der genannten beiden Schultern eine beliebige gegenseitige Verlegung der Zeitpunkte der Einspritzung der beiden Flüssigkeiten zu erzielen.
Die Erfindung ist der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Einspritzvorrichtung, teilweise in Schnitt, und
Fig. 2 eine Draufsicht derselben.
Mit ι ist das drehbare Gewicht eines Aussetzreglers bezeichnet, das in bekannter Weise längs einer mit einem Absatze 2 versehenen Gleitbahn 3 hin und her beweglich ist, und das mit Hilfe eines Zapfens 4 auf den entsprechend ausgebildeten Zapfen 5 eines in einer festen Führung 6 gelagerten Schiebers 7 einwirkt. Der Schieber 7 steht unter dem Einfluß einer Feder 8, die zu dessen Zurückführung in die rechtsseitige Endlage dient, nachdem der Schieber durch das Reglergewicht ι nach links verschoben worden ist. Am Schieber 7 sind zwei Daumenflächen 9
und io vorgesehen. Diese Daumenflächen dienen zur Betätigung je eines Winkelhebels Ii bzw. 12, die auf einem Zapfen 13 drehbar gelagert und deren gegen den Schieber anliegende Enden vorzugsweise mit Rollen 14 und 15 versehen sind, die in der Bahn der genannten Daumen 9 und 10 liegen. Die anderen Enden der Winkelhebel liegen an den Stangen der Wasser- und Brennstoffeinspritzvorrichtungen 16 und 17 an. Der Daumen 9, der zur Betätigung der Wasserpumpe dient, ist so weit vor dem Daumen 10, der zur Betätigung der Brennstoffpumpe dient, verlegt, daß die Wassereinspritzung beendet ist, wenn die Eindrückung des Kolbens der Brennstoffpumpe beginnt. Die Antriebsvorrichtung für den Aussetzregler soll relativ zu der Antriebkurbel der Maschine derart versetzt sein, daß die Wassereinspritzung mit etwa 180 ° Voreilung und die Brennstoffeinspritzung mit etwas weniger Voreilung stattfindet. Infolge der Konstruktion der Einspritzvorrichtung geschieht die Einspritzung der beiden Flüssigkeiten stoßartig während einer ganz kurzen Periode, die nur einem geringen Teil der Hublänge des Aussetzreglers entspricht.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist kurz folgende:
Bei gewöhnlicher Geschwindigkeit trifft der Zapfen 4 des Reglergewichtes 1 bei jedem Vorlauf gegen den Zapfen 5 des Schiebers 7 und verschiebt den Schieber vorwärts entgegen der Wirkung der Feder 8. Bei dieser Verschiebung kommt zunächst die Daumenfläche 9 in Eingriff mit der Rolle 14 und dreht den Hebel 11, so daß der Kolben der Wasserpumpe 16 eingedrückt und Wasser in die Zündkammer oder den Verdichtungsraum des Motors eingespritzt wird. Wenn die Wassereinspritzung beendet ist, kommt die Daumenfläche 10 in Eingriff mit der Rolle 15 und dreht den Hebel 12, so daß der Kolben der Brennstoffpumpe 17 eingedrückt und Brennstoff in die Zündkammer oder den Verdichtungsraum eingespritzt wird.
Sinkt die Belastung der Maschine, so erhöht sich die Geschwindigkeit des Motors; hierdurch wird das Reglergewicht 1 derart beeinflußt, daß der Zapfen 4 den Zapfen 5 des Schiebers 7 nicht trifft, sondern an ihm vorbeigeht, so daß sowohl die Wasser- als
auch die Brennstoffeinspritzung ausbleibt. Es wird so die Leistung des Motors in entsprechendem Grade herabgesetzt, ohne daß eine schädliche Kühlung der Zündkammer statt- 55 finden kann.
Wie aus der erwähnten Beschreibung hervorgeht, hängt die Möglichkeit, die Wassereinspritzung nach Belieben an einen beliebigen Kurbelwinkel vor der Brennstoffeinspritzung zu verlegen, im wesentlichen davon ab, daß die Kraftübertragung von dem Schieber 7 zwecks Betätigung der Pumpen von einer der Seitenflächen des Schiebers stattfindet, während die Brennstoff- und Wassereinspritzungen, wenn die Stirnfläche des Schiebers für diesen Zweck verwendet werden würde, unvermeidlich derart stattfinden, daß sie in demselben Augenblicke beendet sind. Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Ver-Wendung der Seitenfläche des Schiebers zur Betätigung der Pumpen liegt darin, daß man nicht den letzten Teil des Schieberhinganges, währenddessen die Geschwindigkeit des Schiebers bis zu Null abnimmt, zur Betätigung der Pumpen verwenden muß, sondern man kann die Daumenflächen auf dem Schieber derart verlegen, daß die Pumpenkolben eingedrückt werden, während die Geschwindigkeit des Schiebers verhältnismäßig groß ist. Man erreicht hierdurch einen höheren Druck der eingespritzten Flüssigkeiten, so daß ihre Zerstäubung durch die zur Einspritzung verwendeten gewöhnlichen Zerstäubungsdüsen möglichst vollständig wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Einspritzung von Wasser und flüssigem Brennstoff in die Zündkammer oder den Verdichtungsraum von Verbrennungskraftmaschinen mit durch Pendelregler betätigten Wasser- und Brennstoffpumpen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Bewegung vom Stoßpendel (1) auf die Kolben der Pumpen (16, 17) ein Zwischenglied (5, 7) vorgesehen ist, das auf einer seiner Langflächen gegeneinander versetzte Schultern (9, 10) trägt, von denen die eine (9) den Kolben der Wasserpumpe, die andere (10) den Kolben der Brennstoffpumpe betätigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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