DE384160C - Verbrennungskraftmaschine - Google Patents
VerbrennungskraftmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0269—Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
- F02D2700/0282—Control of fuel supply
- F02D2700/0284—Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
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- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 25. OKTOBER 1923
AM 25. OKTOBER 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46 b GRUPPE
(A 3638il\46b)
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin.
Verbrennungskraftmaschine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1921 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1921 ab.
Eine mit Brennstoffeinspritzpumpe versehene Verbrennungskraftmaschine, insbesondere, eine
Glühkopfmaschine, wird in der Weise geregelt, daß beispielsweise mit Hilfe eines Achsenreglers
die Tauchtiefe des Pumpenkolbens eingestellt wird. Diese für gewöhnliche Belastung bzw.
bei Überlast zweckmäßige Regelungsart des Kolbenhubes kann bei Leerlauf nicht mehr angewendet
werden, weil infolge der geringfügigen zu fördernden Brennstoffmenge der Kolbenhub
so klein wird, daß die Saug- und Druckventile nicht mehr richtig arbeiten und daher Unterbrechungen
in der Förderung eintreten. Mit Rücksicht auf die sonst schnell eintretende Abkühlung
des Zylinderkopfes ist aber die ununterbrochene regelmäßige Einspritzung gerade bei
Leerlauf bzw. kleiner Last äußerst wichtig. Desgleichen läßt sich eine Regelung des Kolbenhubes
bei Leerlauf infolge seiner geringen Länge nur sehr schwer durchführen. Eine weitere
Schwierigkeit besteht darin, daß eine Vorrichtung vorgesehen sein muß, die bei Leerlauf
den Pumpenhub nicht nur stark zu verkleinern, sondern auch die Bewegungsrichtung des Kolbens
zwecks Verlegung der Einspritzzeit um ίο 180c umzukehren gestattet.
Beide Aufgaben werden nun gemäß der Erfindung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln
gelöst. Zunächst ist die Brennstoffeinspritzpumpe mit zweiPlungern von verschieden großer
wirksamer Kolbenfläche versehen, von denen der eine mit der größeren Kolbenfläche das öl für
den Normalbetrieb, der andere das öl für den Leerlauf bzw. kleine Belastung fördert. Sodann
sind die Plungerkolben der Brennstoffeinspritzpumpe derart zu einer Antriebsvorrichtung angeordnet,
daß ihre Betätigung, auf den Kurbelweg bezogen, um 180 ° versetzt erfolgt.
An sich sind schon Einspritzvorrichtungen bekannt, bei welchen zwei Brennstoffpumpen
benutzt werden. In dem einen Fall sind zwei Pumpen deshalb vorgesehen, weil die Maschine
mit zwei Düsen ausgestattet ist, von denen jede auf eine besondere Aufspritzfläche wirkt. Beide
Pumpen arbeiten aber gleichzeitig und in gleichem Sinne anstatt gegenläufig und die Verschiedenheit
der Einspritzmenge wird lediglich durch Regulierung ihres Plungerhubes bewirkt. In
einem anderen Falle sind zwei gleichzeitig und gleichsinnig arbeitende Pumpen angeordnet, von
denen aber jede zur Einspritzung eines besonderen Brennstoffes dient; die Plunger besitzen
hier zwar verschiedene Durchmesser, dies jedoch mit Rücksicht auf die Verschiedenheit
des Mischungsverhältnisses beider Brennstoffe. Schließlich ist auch eine Maschine mit
zwei gegenläufig arbeitenden Brennstoffpumpen bekannt. Hier dienen letztere aber zur Speisung
zweier Arbeitszylinder, deren Kolben sich in entgegengesetztem Sinne bewegen, so daß also
jeder Arbeitszylinder nur von einer und derselben Pumpe versorgt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bei einer Glühkopfmaschine.
Auf der Welle der Glühkopfmaschine ist ein Achsenregler α angeordnet,
durch den ein um den Zapfen b schwingender zweiarmiger Schlaghebel c einer Brennstoffeinspritzpumpe
angetrieben und geregelt wird. Die Brennstoffpumpe besitzt zwei Tauchkolben
d, c von ungleichem Durchmesser, von denen immer einer durch eine Stellvorrichtung f derart
in der unteren Totpunktlage festgelegt werden kann, daß nur noch der andere durch den
Schlaghebel c betätigt wird. Zu diesem Zwecke besitzt die Schwinge g drehbar gelagerte Muffen
h, durch welche die oberen Enden der | Tauchkolben d, e lose geführt sind. Von diesen
' Muffen drückt bei Umstellung der Schwinge g immer eine auf einen der an den Tauchkolben
■ befestigten Bunde i, die durch die Federn j nach oben gedrückt werden, derart, daß der
betreffende Tauchkolben in seiner tiefsten Stellung gehalten und daher außer Betrieb gesetzt
wird, während der andere Tauchkolben j frei beweglich bleibt. Durch Einstellung der
Schwinge in ihre Mittelstellung kommen beide Kolben außer Eingriff mit dem Schlaghebel c,
; während durch Einstellung von Zwischenlagen ' es möglich ist, die Brennstofförderung unabhängig
vom Achsenregler auch von Hand zu regeln. Die Förderung der beiden Tauchkolben erfolgt durch eine Druckleitung k, I nach derj
selben Düse m. Die wechselseitige Einstellung der Pumpenkolben kann statt von Hand, gej
gebenenfalls auch selbsttätig erfolgen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Pum-
; penkolben derart zur Antriebsvorrichtung angeordnet, daß ihre Betätigung, auf den Kurbelweg
bezogen, um 180c gegeneinander versetzt
j erfolgt, weil es unter Umständen wünschenswert sein kann, daß der die größere Brennstoffmenge
fördernde Pumpenkolben etwa in der oberen Totpunktlage des Arbeitskolbens, der andere
in der unteren Totpunktlage einspritzt. Sollen beide Pumpenkolben in der oberen Totpunkt- go
lage einspritzen, so sind beide Pumpenkolben nebeneinander auf derselben Seite des Zapfens
frei anzuordnen, und die Schwinge g wäre dementsprechend um 90° gedreht zu der gezeichneten
Lage anzuordnen.
Claims (2)
1. Verbrennungskraftmaschine mit einer Brennstoffeinspritzpumpe, deren gefördertes
Öl einer Brennstoffdüse zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffeinspritzpumpe
mit zwei Plungern (d, e) von verschieden großer wirksamer Kolbenfläche versehen ist, von denen der eine mit der
größeren Kolbenfläche das Öl für den Xormalbetrieb, der andere das Öl für den Leerlauf
bzw. kleine Belastung fördert.
2. Verbrennungskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Plungerkolben der Brennstoffeinspritzpumpe derart zu einer Antriebsvorrichtung angeordnet
sind, daß ihre Betätigung, auf den Kurbelweg bezogen, um 180 ° versetzt erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36381D DE384160C (de) | 1921-10-02 | 1921-10-02 | Verbrennungskraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36381D DE384160C (de) | 1921-10-02 | 1921-10-02 | Verbrennungskraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE384160C true DE384160C (de) | 1923-10-25 |
Family
ID=6929606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA36381D Expired DE384160C (de) | 1921-10-02 | 1921-10-02 | Verbrennungskraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE384160C (de) |
-
1921
- 1921-10-02 DE DEA36381D patent/DE384160C/de not_active Expired
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