DE254374C - - Google Patents

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DE254374C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/006Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for reversing two stroke engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ti 254374 KLASSE 46 b. GRUPPE
Zusatz zum Patent 253327 vom 21. Dezember 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1911 ab. Längste Dauer: 20. Dezember 1925.
Die Erfindung betrifft einen Antrieb des Einlaßorganes von · Verbrennungskraftmaschinen, bei welchem durch Anwendung eines toten Ganges das Einlaßorgan beim Öffnen eine Verzögerung gegenüber dem Bewegungsbeginn seiner um eine mittlere Totpunktlage gleich weit schwingenden Antriebsvorrichtung erleidet und der Abschluß des Einlaßorganes mit dem Ende der Bewegung der Antriebsvorrichtung zusammenfällt. Sie kennzeichnet sich dadurch, daß der Antrieb des Einlaßorganes durch einen oder mehrere drehbare Körper erfolgt, deren Bewegung mittels Hebelarms und Keilschubs von einem hin und her gehenden Teil der
!5 Verbrennungskraftmaschine abgeleitet wird. Da bei der Ausbildung gemäß der Erfindung eine Steuerwelle und die zu dieser gehörigen Einrichtungen in Fortfall kommen, ist die neue Steuerung den bekannten Ausführungen wegen der Verringerung der zu bewegenden Massen der Steuerung wesentlich überlegen, zumal sie ohne Umstellung für beide Umlaufrichtungen der Maschine benutzt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungen beispielsweise dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 eine mit der einen Steuerung versehene Verbrennungskraftmaschine mit gegenläufigen, auf dieselbe Welle arbeitenden Kolben im Schnitt durch den Arbeitszylinder. Die übrigen Figuren sind in größerem Maßstabe gehalten. Fig. 2 zeigt die erste Ausführungsform teils in Ansicht, teils im Schnitt. Die Fig. 3 und·4 zeigen Schnitte nach den Linien A-A bzw. B-B der Fig. 3. Die Fig. 5 veranschaulicht die andere Ausführungsform teils in Ansicht, teils im Schnitt. Fig. 6 stellt einen Schnitt nach C-C der Fig. 5 dar.
Die im Zylinder α der Verbrennungskraftmaschine gegenläufigen, auf dieselbe Welle arbeitenden Kolben b steuern die Ein- und Auslaß öffnungen c, ä.1· Sie verdichten die bei jedem neuen Arbeitstakt in den Verbrennungsraum, e eintretende Ladeluft, in welche der. Brennstoff durch die Einlaßvorrichtung f eingespritzt wird.
Diese besteht aus einer zur Aufnahme des Einlaßmittels dienenden Kammer g und einem Ventil h zum zeitweisen Abschluß des die Kammer g mit dem Verbrennungsraum verbindenden Kanals i. In den unteren Teil der Kammer g mündet die Zuführungsleitung j für den flüssigen Brennstoff, während das zum Einblasen des letzteren dienende gasförmige Druckmittel in der Mitte der Kammer bei k zugeführt wird.
Das Ventil h ist mit zwei gleichzeitig als Führungskolben dienenden Anschlägen I, m versehen, zwischen welchen mit Spiel ein Zapfen η angeordnet ist, der von einem exzentrischen Fortsatz einer drehbar gelagerten Stange 0 gebildet wird. Die Stange wird durch das hin und her gehende Querhaupt p

Claims (5)

  1. der Maschine in drehende Bewegung versetzt, indem ein mit dem Querhaupt verbundener Nocken q durch Keilschub auf den mit einer Kugelrolle r versehenen Hebelarm s der Stange ο einwirkt. Eine Feder t ist dauernd bestrebt, die Stange ο in Richtung des Pfeiles Fig. 2 zu drehen und das Ventil h zu schließen, das seinerseits unter der Wirkung einer Feder u steht, die schwächer als die ίο einer Feder t ist, jedoch genügend Spannung besitzt, um das Ventil h im unbelasteten Zustande schnell anheben zu können, υ bedeuten Bohrungen, welche die Druckluft an die freien Seiten des Ventils bzw. in den unmittelbar vor dem Kanal i liegenden Raum g treten lassen.
    Die Einlaßvorrichtung wird in folgender Weise angetrieben. Wenn sich der obere Kolben δ und mit ihm das Querhaupt p der inneren Totpunktlage nähert, trifft der Nocken q auf die Kugelrolle r des mit der Stange 0 verbundenen Hebelarmes s, wodurch der Stange eine Drehbewegung im Sinne des Öffnens des Ventiles h erteilt wird. Ein öffnen findet jedoch erst statt, wenn der Zapfen η der Stange das zwischen den Anschlägen m, I befindliche Spiel durchlaufen hat und auf den Anschlag m auf trifft. Sobald die Ventilnadel eben abgehoben ist, tritt eine vollkommene Entlastung des Ventiles von dem bei k zugeführten Druckmittel ein, durch welches es vorher entgegen dem im Verbrennungsraum e hervorgerufenen Verdichtungsdruck auf seinen Sitz gepreßt wurde. Die Entlastung hat zur Folge, daß das Ventil nun plötzlich durch die Feder u um den Betrag des schon vor dem Zapfen η zurückgelegten toten Ganges geöffnet wird, bis wieder der Anschlag I den Zapfen η berührt. Der vor dem Kanal i liegende flüssige Brennstoff wird nun während der Dauer der Ventilöffnung durch die Einblaseluft, welche eine höhere Spannung als die verdichtete Ladeluft hat, beim Eintritt in der Verbrennungsraum e zerstäubt. Die an das plötzliche Abheben der Ventilnadel sich anschließende Offenhaltung des Ventiles richtet sich genau nach der Einwirkung des Nockens auf die Stange. Die Ventilöffnung nimmt so lange zu, bis das Querhaupt p in der inneren Totlage angelangt ist. Diese Stellung der Antriebsvorrichtung veranschaulicht die Zeichnung. Beim Rückgange des Querhauptes wird das Ventil unter der Wirkung der Feder t entsprechend geschlossen, bis die Ventilnadel auf dem Sitz aufsitzt, wenn der Nocken q den Hebelarm s freigibt.
    Der Antrieb wirkt in der Weise, daß die Brennstoffeinspritzung unsymmetrisch zur mittleren Totpunktlage des Kolbens erfolgt, indem das Einblasen eine kurze Zeit vor der Kolbentotstellung beginnt und eine längere Zeit nach derselben andauert.
    Die zweite Ausführungsform stellt eine Abänderung des Antriebes dahin dar, daß der tote Gang von der Stelle der Verbindung von Ventil und Stange in letztere verlegt ist, welche aus diesem Grunde zweiteilig ausgeführt ist und den toten Gang in der Kupplung w aufnimmt. .
    Die sich berührenden Teile von Hebelarm und hin und her gehendem Maschinenteil werden vorteilhaft durch entsprechende Formgebung der Oberflächen derart ausgebildet, daß sie sich in Punktberührung abwälzen. Dies wird noch gefördert, wenn der keilförmig ausgebildete Körper q durch geeignete Lagerung leicht drehbar beweglich angeordnet ist. Auf der Zeichnung ist der Nocken als zentrisch geführter Drehkörper ausgebildet.
    Der keilförmig ausgebildete Körper q kann auch zur Bewegungsrichtung des Querhauptes oder eines anderen zum Antrieb der Steuerung verwendeten Teiles querbeweglich angeordnet sein, wobei die Querverschiebung des Nockenkörpers in seiner Lagerung vorteilhaft parallel oder nahezu parallel zur Anfangslage des Hebelarmes s erfolgt. Die leicht bewegliche Anordnung des Nockens ermöglicht auch, durch Änderung der gegenseitigen Lage von Nocken und Rollkörper r neue unbenutzte Bahnen des ersteren zur Steuerung einzustellen.
    Die Erfindung ist von der Anzahl der in einem Zylinder arbeitenden Kolben unäbhängig. Die Einlaßvorrichtung dient in erster Linie dazu, flüssigen Brennstoff nach dem sogenannten Gleichdruckverfahren durch ein Druckmittel oder durch unmittelbare Steuerung in den Arbeitszylinder einzuspritzen, wobei in letzterem Falle der Brennstoff das Einlaßorgan in Absperrstellung festhält. Sie kann aber auch verwendet werden, wenn ein gasförmiger oder zusammengesetzter Betriebsstoff oder ein Druckmittel allein, z. B. beim Anlassen der Maschine, eingeführt werden soll.
    Das Einlaßorgan braucht nicht unbedingt durch das Einlaßmittel in Absperrstellung festgehalten zu werden. Man -könnte zum Festhalten auch mechanische Vorrichtungen benutzen, die während des Antriebes ausgelöst werden. Zum plötzlichen Anheben des Einlaßorganes und kraftschlüssigen Verbinden desselben mit dem drehbaren Körper kann unter Fortfall der Feder μ ο. dgl. das Einlaßmittel benutzt werden.
    Paten τ-An Sprüche:
    i. . Steuerung für ein Einlaßorgan von Verbrennungskraftmaschinen nach Patent 253327, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Einlaßorganes durch einen oder
    mehrere drehbare Körper (o) erfolgt, deren Bewegung mittels Hebelarms und Keilschubs von einem hin und her gehenden Teil der Verbrennungskraftmaschine abgeleitet wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bewegung hervorrufende hin und her gehende Teil (q) der Verbrennungskraftmaschine während des Antriebes durch Kraftschluß mit dem Hebelarm (s) des drehbaren Körpers (o) verbunden ist.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Antriebsgestänge enthaltene tote Gang in dem oder den Drehkörpern (0) angeordnet ist.
  4. 4. Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rückführung, welche Drehkörper und Einlaßorgan entsprechend dem Rückgang des die Antriebsbewegung hervorrufenden Maschinenteiles wieder in die Anfangsstellung bewegt.
  5. 5. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bewegung hervorrufende hin und her gehende Teil der Verbrennungskraftmaschine als. leicht beweglich gelagerter Nockenkörper (q) ausgebildet ist, so daß er den Bewegungen eines auf dem schwingenden Hebelarm (s) angeordneten Rollkörpers (r) folgt, wobei eine Abwälzung des letzteren auf den Nocken stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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