DE374181C - Luft-Brennstoffgemischregler fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents
Luft-Brennstoffgemischregler fuer VerbrennungskraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0217—Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
- F02D2700/0225—Control of air or mixture supply
- F02D2700/0228—Engines without compressor
- F02D2700/023—Engines without compressor by means of one throttle device
- F02D2700/0235—Engines without compressor by means of one throttle device depending on the pressure of a gaseous or liquid medium
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- F02D2700/03—Controlling by changing the compression ratio
- F02D2700/035—Controlling by changing the compression ratio without modifying the volume of the compression space, e.g. by changing the valve timing
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Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, um die Zusammensetzung
des Luftbrennstoffgemisches bei solchen Verbrennungskraftmaschinen zu regeln,
bei denen durch ein düsenartig endendes Luftzuführungsrohr komprimierte Luft eingeblasen
oder atmosphärische Luft angesaugt und der Brennstoff durch den Luftstrahl in den Verbrennungsraum des Arbeitszylinders
ίο fein zerstäubt eingespritzt wird.
Bei den Motoren dieser Art ist die Zeit, in welcher die Luft eingeblasen bzw. angesaugt
wird, um so kürzer, je schneller der Motor läuft, so daß sich also bei zu schneller
Tourenzahl erstens eine ungenügende Zerstäubung des bei jedem Pumpenhub in seiner geförderten
Menge gleichbleibenden Brennstoffes und zweitens ein nicht ausreichender Luftgehalt des Luftbrennstoffgemisches ergibt.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, und um gleichzeitig dem tei hoher Tourenzahl in der
Verbrennungskammer entstehenden, erhöhten Unterdruck entgegenzutreten, wird der vorliegenden
Erfindung gemäß das Luftzuführungsrohr so ausgebildet, daß bei hoher Tourenzahl die Zeitdauer des Lufteinblasens
bzw. des Luftansaugens verlängert wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
In den Abbildungen bedeutet / das Luftzuführungsrohr,
durch welches komprimierte Zerstäubungsluft in den Verbrennungsraum des Zylinders gelangt. In das Luftzuführungsrohr
f ist ein Ventilgehäuse k eingebaut, dessen Ventil I als Rückschlagventil ausgebildet
ist und unter der Wirkung einer Feder m steht, welche gestrebt ist, es geschlossen zu
halten. Die Ventilstangew trägt an ihrem unteren Ende einen kleinen Kolben 0, welcher
in einem oben offenen Zylinder p gleitet, der
vom Motor aus bei Zweitaktmotoren bei jedem Umlauf und bei Viertaktmotoren bei jedem zweiten Umlauf in den ieingezeichneten
Pfeilrichtungen hin und her bewegt wird.
Bei der Bewegung in der Pfeilrichtung 1 wird die Luft in dem Zylinderraum q unterhalb
des Kolbens 0 allmählich derart komprimiert, daß eine Verschiebung des Kolbens 0
nach oben stattfindet und dabei das Ventil I .entgegen der Wirkung der Feder m geöffnet
wird. Bei der Zylinderbewegung in der Pfeilrichtung 2 tritt entsprechend allmählich
ein Schließen des Ventils Z ein, bis in der Schlußstellung der in dem Zylinder/* vorgesehene
Luftschlitz r freigegeben wird und durch Eintritt der Außenluft ein Luftdruck- :
ausgleich in bezug auf den Kolben ο erfolgt.
Zwischen dem Luftspalt r und dem Boden | des Zylinders p ist an geeigneter Stelle eine
ίο Luftöffnung s von verhältnismäßig kleinem '■
Durchmesser vorgesehen. !
Erfolgt die Zylinderbewegung in der Pfeil- ; richtung t langsam, so hat die Luft des Zy- J
linderraumes q Zeit, durch die Luftöffnung.? ;
in größerer Menge zu entweichen, als wenn die Zylinderbewegung schnell erfolgt. Daraus
ergibt sich, daß nach der A! deckung der Luftöffnung ί durch die Kolbenwand in den
Zylinderraum q die Luftkompression, durch die das Ventil I angehoben wird, bei langsamer
Zylinderbewegung später eintritt als hei schneller. Mit anderen Worten: Je schneller
sich der Zylinder/» bewegt, um so früher wird das Ventil / geöffnet, und um so langer
wird es geöffnet gehalten; je langsamer die Bewegung erfolgt, um so später wird das
Ventil / geöffnet, und um so eher wird es wieder geschlossen.
Die Höhenlage und Weite der Luftöffnungs
wird durch Versuche für jede Motorgattung und jeden Brennstoff vorher bestimmt; man kann auch mehrere Luftöffnun- i
gen s in verschiedener Höhe anordnen und \ nach Bedarf in diese öffnungen Pfropfen ein- j
setzen, die mehr oder weniger enge und mehr oder weniger lange Luftkanäle besitzen, um j
so durch verschiedenartige Drosselung die j Wirkung der Luftöffnungen j bei ein und j
demselben Motor verschiedenen Verhältnissen ! anpassen zu können. !
Die beschriebenen Vorgänge sind ungefähr j dieselben, wie sie bei größerer oder geringerer
Tourenzahl im Verbrennungsraum eintreten, so daß also durch den neuen Luft- j Brennstoffgemischregler die Schwankungen :
des Untjerdruckes im Verbrennungsraum aus- i geglichen werden können. !
Selbstverständlich kann die gleiche Wirkung anstatt durch Kompression der Luft
auch durch Unterdruck im Zylinderraum q erreicht werden, der genau demjenigen des
Arbeitszylinders entspricht. Dies geschieht j durch Einsaugen von Luft durch die Luft- j
öffnung s, wobei deren Durchmesser im Ver- ! hältnis zu dem des Saugrohr.es des Arbeitszylinders und die Dimension des Zylinders p
im Verhältnis zu der des Arbeitszylinders !
angepaßt wird. Da die Regulierung des Ventils / jedoch nur durch Einwirkung der
Unterdruckdifferenz im Zylinder p auf den Kolben 0 stattfindet, die pro Quadratzentimeter
nur geringe Kraft äußert, würde die Dimension des Kolbens 0 und somit des Zylinders
p natürlich eine wesentlich größere sein als bei Verwendung von Kompressionsdrücken.
Läuft der Motor ganz langsam, so hört schließlich die Wirkung zwischen dem Zylinder p und dem Kolben ο ganz auf, und
der Hub der Ventilstange η wird rein mechanisch durch Berührung des in Pfeilrichtung 1
sich zum Kolbenboden bewegenden Zylinderbodens mit der Stoßfläche t unter Zwischenschaltung
einer kleinen Druckluftschicht bzw. schwachen Unterdruckschicht bewirkt, was ein sanftes öffnen und Schließen des Ventils
zur Folge hat.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche·ι . Luft-Brennstoff gemischregler für Verbrennungskraftmaschinen, bei denen durch • ein düsenartig endendes Luftzuführungsrohr komprimierte Luft eingeblasen oder atmosphärische Luft angesaugt und der Brennstoff durch den Luftstrahl in den Verbrennungsraum des Arbeitszylinders fein zerstäubt eingesprizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, um die Dauer des Luftaustritts und somit die zur Gemischbildung erforderliche Luftmenge bei verschiedener Geschwindigkeit der Maschine konstant zu erhalten, ein in bekannter Weise mittels eines Kolbens (0) in einem Zylinder (p) gleitendes Rückschlagventil (I) in das Luftzuführungsrohr (f) so eingebaut ist, daß die in dem Zylinderraum (q) unterhalb des Kolbens (0) stehende Luft durch eine oder mehrere unterhalb eines Luftschlitzes (r) vorgesehene Luftöffnungen (s) bei schneller, während jedes bzw. jedes zweiten Umlaufes vom Motor aus erfolgenden Bewegung des Zylinders (P) in geringerer Menge und bei langsamer Zylinderbewegung in größerer Menge entweichen bzw. eindringen kann, bevor eine Luftkompression bzw. ein Unterdruck eintritt, die das Anheben und öffnen des A^entils (I) bewirken.
- 2. Luft-Brennstoffgemischregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zylinderwandung in verschiedener Höhe Luftöffnungen (s) vorgesehen sind, in welche Pfropfen mit Luftkanälen von verschiedener Weite und verschiedener Länge eingesetzt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB97548D DE374181C (de) | 1920-12-31 | 1920-12-31 | Luft-Brennstoffgemischregler fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB97548D DE374181C (de) | 1920-12-31 | 1920-12-31 | Luft-Brennstoffgemischregler fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374181C true DE374181C (de) | 1923-04-20 |
Family
ID=6989220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB97548D Expired DE374181C (de) | 1920-12-31 | 1920-12-31 | Luft-Brennstoffgemischregler fuer Verbrennungskraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374181C (de) |
-
1920
- 1920-12-31 DE DEB97548D patent/DE374181C/de not_active Expired
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