AT52938B - Verfahren zur Darstellung neuer Phenolarsinsäurederivate. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung neuer Phenolarsinsäurederivate.

Info

Publication number
AT52938B
AT52938B AT52938DA AT52938B AT 52938 B AT52938 B AT 52938B AT 52938D A AT52938D A AT 52938DA AT 52938 B AT52938 B AT 52938B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
solution
preparation
acid derivatives
phenolic acid
new phenolic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoechst Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst Ag filed Critical Hoechst Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT52938B publication Critical patent/AT52938B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 man durch weitere Behandlung mit Reduktionsmitteln in andere ebenfalls therapeutisch wert-   volle Verbindungen überführen.   



     Bei s pie ! 1   :   Einwirkung   von Scehwefelwasserstoff auf 3-Nitro-4-oxyphenvlarsinsäure. 



    2 Eine Lösung von 26#3 g 3-Nitro-4-oxyphenylarsinsäure in 50 cm3 @/1 n Natronlauge und   
 EMI1.3 
 Wasser aus. Dann wird er unter Rühren in etwa 150 cm3 Azeton eingetragen. Er geht zunächst in Lösung, worauf sich sofort reichlich gelbe Kriställchen ausscheiden. Man lässt das Produkt 
 EMI1.4 
 beinahevolkommenenNeutralisationgefällt. 



     Uas abhttrierte und im Vakuum   bei   etwa 400 ('getrocknete   Produkt wird zur Entfernung beigemischten Schwefels mit Schwefelkohlenstoff ausgezogen. Auch kann man dasselbe   in Methyt-   
 EMI1.5 
 



     Beispiel : 1   : Einwirkung von Schwefelwasserstoff auf 3-amino-4-oxyphenylarsinsaures   Natrium, n  
Eine Lösung von   23#3 g 3-Amino-4-oxyphenylarsinsäure in 60 cm3 2/1 n Natronlauge und   
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und mit Wasser ausgewaschen. Dann wird er wie in Beispiel 2 weiterbehandelt. Das erhaltene Pulver kann durch Lösen in Methylalkohol und Fällen dieser Lösung mit Wasser weiter gereinigt werden. 



   Man erhält so ein fast weisses Pulver, das in Alkalien, Schwefelalkalien und verdünnter Salzsäure löslich ist. Das Verhalten gegen Bleiazetat und gegen verdünnte Schwefelsäure ist wie oben. Der Körper ist leicht löslich in Methylalkohol und kann aus dieser Lösung mit Äther 
 EMI2.1 
 etwa   120 cm3   Wasser wird mit Schwefelwasserstoff gesättigt. Nach einiger Zeit scheidet sich ein weisser Niederschlag aus. Nach Einleitung bis zur Sättigung wird abgesaugt und mit Wasser ausgewaschen. Das getrocknete Produkt wird mit Schwefelkohlenstoff ausgezogen. Dasselbe ist löslich in Alkalien und in   Schwefelalkalien.   Aus der alkalischen Lösung wird durch verdünnte Salzsäure ein Niederschlag gefällt, der sich in überschüssiger Säure wieder löst.

   Aus dieser Lösung lässt sich durch Zusatz von verdünnter   Schwefelsäure   das schwerlösliche Sulfat ausfällen. 



   Beispiel 5 : Reduktion des nach Beispiel 1 erhaltenen Sulfids. 52'2   9   fein gepulvertes Sulfid werden mit etwa 1 1 Methylalkohol und 572 m3 einer Lösung von Zinn in konzentrierter 
 EMI2.2 
 Diese Lösung wird elektrolytisch entzinnt und dann im Vakuum zur Trockene verdampft. Der hellgelbe Rückstand wird mit kaltem Methylalkohol ausgezogen. Aus der   methylalkoholischen   Lösung wird durch Äther die neue Verbindung als Chlorhydrat gefällt. Abfiltriert und im   Vakuum   getrocknet bildet sie ein hellgelbes Pulver, das leicht löslich in Wasser und Methylalkohol, un löslich in Äther ist. Beim Neutralisieren der wässrigen, auf Lackmus sauer reagierenden Lösung fällt zunächst ein gelber, gallertartiger Niederschlag, der sich in   überschüssigem   Alkali leicht und auch in Soda löst. 



   Beispiel 6 : Das aus   26#3 g Nitro-4-oxyphenylarsinsäure   mit Schwefelnatrium erhaltene Sulfid wird in   250 cm3 siedendem   Methylalkohol gelöst und etwa ungelöstes Sulfid abfiltriert 
 EMI2.3 
 chlorür in 90 can3 Methylalkohol und erhitzt etwa 2 Stunden lang am Rückflusskühler zum Sieden. 



  Die Lösung kann dann wie im Beispiel 1 vu arbeitet werden. Man erhält ein Produkt mit   ähnlichen   Eigenschaften. 
 EMI2.4 
 saugt das abgeschiedene hellgelbe Reaktionsprodukt ab. Es ist   luftemphndlich   und bildet ein in Wasser leicht lösliches salzsaures Salz, welches aus methylalkoholischer Lösung durch Äther gefällt wird. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von neuen   Phenolarsinsäurederivaten,   darin bestehend, dass man Nitrooxy- und Aminooxyarylarsinsäuren mit Schwefelalkalien oder Schwefelwasserstoft behandelt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Darstellung von neuen Phenolarsinsäurederivaten, darin bestehend, dat. ! man die nach Anspruch 1 erhältlichen Produkte mit Reduktionsmittel, wie z. B. Zinn und Salzsäure, Zinnchlorür und Salzsäure, Natriumhvdrosulfid u. s. w., behandelt.
AT52938D 1911-02-17 1911-02-17 Verfahren zur Darstellung neuer Phenolarsinsäurederivate. AT52938B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT52938T 1911-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT52938B true AT52938B (de) 1912-04-10

Family

ID=3574193

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT52938D AT52938B (de) 1911-02-17 1911-02-17 Verfahren zur Darstellung neuer Phenolarsinsäurederivate.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT52938B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2534390A1 (de) 1,3-di-aminoalkan-1,1-diphosphonsaeuren
AT52938B (de) Verfahren zur Darstellung neuer Phenolarsinsäurederivate.
DE3039997A1 (de) Phosphonohydroxyacetonitril, ein verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung als zwischenprodukt fuer die herstellung von arzneimitteln
DE544500C (de) Verfahren zur Darstellung von aliphatischen Auromercaptocarbonsaeuren
DE235391C (de)
AT97142B (de) Verfahren zur Darstellung von in der Seitenkette substituierten Chininquecksilberverbindungen.
AT102313B (de) Verfahren zur Darstellung komplexer Goldverbindungen.
DE902848C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‡-Oxybutyrolacton
AT59292B (de) Verfahren zur Darstellung unsymmetrischer, aromatischer Arsenverbindungen.
AT112126B (de) Verfahren zur Darstellung von Derivaten cyclischer Aminometallmercaptoverbindungen.
DE864312C (de) Verfahren zur Gewinnung von kristallisierten herzwirksamen Glykosiden, wie z. B. Convallatoxin und Digitoxin
DE740445C (de) Verfahren zur Herstellung von p,p-Diaminodiphenylsulfon
AT155072B (de) Verfahren zur Darstellung von neutrallöslichen Metallkomplexsalzen.
DE720937C (de) Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller Goldverbindungen von Keratinabbauprodukten
DE761822C (de) Herstellung alkaliarmer Vanadinsaeure
DE733809C (de) Verfahren zur Gewinnung von Glykosiden aus Strophanthus Kombe
AT100211B (de) Verfahren zur Darstellung neuer organischer Arsenverbindungen.
DE468403C (de) Verfahren zur Darstellung organischer Arsenverbindungen
AT114446B (de) Verfahren zur Darstellung neuer Arsen- und Antimonverbindungen heterocyclischer Natur.
DE845347C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyridin-Quecksilberverbindungen
AT225348B (de) Verfahren zur Gewinnung von Galanthamin aus Pflanzen der Familie &#34;Amaryllidaceae&#34;
DE586352C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Alkylquecksilbermercaptoverbindungen
AT238377B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen O-Benzoylthiamin-disulfids
AT86135B (de) Verfahren zur Darstellung von in der Seitenkette substituierten Chininquecksilberverbindungen.
DE810027C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuartigen Abkoemmlings des ª‡-Phenylaethylalkohols