AT528229B1 - Wischeranordnung für eine, bevorzugt selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende, Toilette - Google Patents

Wischeranordnung für eine, bevorzugt selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende, Toilette

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AT528229B1
AT528229B1 ATA50335/2024A AT503352024A AT528229B1 AT 528229 B1 AT528229 B1 AT 528229B1 AT 503352024 A AT503352024 A AT 503352024A AT 528229 B1 AT528229 B1 AT 528229B1
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/24Parts or details not covered in, or of interest apart from, groups A47K13/02 - A47K13/22, e.g. devices imparting a swinging or vibrating motion to the seats
    • A47K13/30Seats having provisions for heating, deodorising or the like, e.g. ventilating, noise-damping or cleaning devices
    • A47K13/302Seats with cleaning devices

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Abstract

Wischeranordnung (1) für eine, bevorzugt selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende, Toilette (2) mit zumindest einer Wischlippe (3), wobei die zumindest eine Wischlippe (3) zumindest eine Wischkante (4) aufweist und entlang der zumindest einen Wischkante (4) zumindest auf einer Seite zumindest einen Oberflächenbereich (5) aufweist, wobei der zumindest eine Oberflächenbereich (5) entlang einer Längserstreckung (6) der zumindest einen Wischkante (4) uneben ist, weil der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) eine Mehrzahl an Vorsprüngen (7) und/oder Vertiefungen aufweist.

Description

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Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wischeranordnung für eine selbstreinigende und/ oder selbstdesinfizierende Toilette mit zumindest einer Wischlippe, wobei die zumindest eine Wischlippe zumindest eine Wischkante aufweist und entlang der zumindest einen Wischkante zumindest auf einer Seite zumindest einen Oberflächenbereich aufweist.
[0002] Die vorliegende Erfindung betrifft weiters eine Toilette mit einer solchen Wischeranordnung und ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes einer solchen Toilette.
[0003] Eine Wischlippe ist beispielsweise als Bestandteil von Reinigungsgeräten wie Fensterabziehern bekannt. Derartige Reinigungsgeräte können auch als Abstreifer, Gummiabstreifer, Abzieher oder Fensterabzieher bezeichnet werden.
[0004] Wischeranordnungen mit einer Wischlippe wie beispielsweise Fensterabzieher können zusätzlich auch andere Reinigungskomponenten wie Bürsten oder Schwämme aufweisen.
[0005] Ein Schwamm kann beispielsweise dazu genützt werden, eine Reinigungsflüssigkeit auf einer Oberfläche zu verteilen. Eine Bürste kann andererseits zur abrasiven Reinigung einer Oberfläche verwendet werden.
[0006] Eine Wischlippe wird dazu genützt, ein Medium, insbesondere ein Reinigungsmittel und/oder ein Desinfektionsmittel, beim Entlanggleiten der Mschlippe auf einer glatten Oberfläche von der Oberfläche zu entfernen.
[0007] Aus dem Stand der Technik sind Wischeranordnungen auch bei selbstreinigenden Toiletten bekannt.
[0008] US 4 790 036 A offenbart eine selbstreinigende Toilette mit einem rotierbaren Toilettensitz. Ein Antrieb kann den rotierbaren Toilettensitz in Rotation versetzen und in Kombination mit einer Reinigungseinheit reinigen. Die Reinigungseinheit kann verschiedene Komponenten aufweisen, so auch eine Wischeranordnung mit einer Wischlippe. Die Reinigungseinheit ist an einem beweglichen Arm angeordnet und kann im Betrieb mittels des beweglichen Arms auf den rotierenden Toilettensitz aufgesetzt werden. Durch die Rotation des Toilettensitzes um 360°, also durch einen Durchlauf des Toilettensitzes, oder durch eine mehrmalige Rotation des Toilettensitzes um 360°, also durch mehrmaligen Durchlauf des Toilettensitzes, und durch den Kontakt mit der Reinigungseinheit kann der Toilettensitz gereinigt werden.
[0009] WO 02/051295 A1 offenbart eine selbstreinigende Toilette, wobei die Reinigungseinheit mobil ist und über den gesamten Umfang eines statischen Toilettensitzes in zwei Richtungen bewegt werden kann. Im Gegensatz zu voriger Toilette geht die Relativbewegung zwischen der Reinigungseinheit und dem Toilettensitz also nicht auf den Toilettensitz sondern auf sich bewegende Reinigungseinheit zurück.
[0010] Weitere selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toiletten werden in CN 107713889 A und US 4734942 A.
[0011] Nachteilig bei Wischeranordnungen aus dem Stand der Technik ist, dass diese Wischeranordnungen lediglich für eine Funktion, konkret für das Entfernen eines Mediums von einer Oberfläche, verwendet werden können.
[0012] Besonders nachteilig ist die eingeschränkte Funktionalität von Wischeranordnungen bei der Desinfektion von Oberflächen.
[0013] Beispielsweise wird bei selbstreinigenden Toiletten oftmals ein Desinfektionsmittel mittels einer Reinigungseinheit auf einen Toilettensitz aufgebracht, um Keime aus hygienischen Gründen abzutöten. Jedoch kann das Desinfektionsmittel nicht ausreichend lang einwirken, um ausreichend viele Keime abzutöten, da kurz nach dem Aufbringen des Desinfektionsmittels die WMscheranordnung der Reinigungseinheit das Desinfektionsmittel wieder von der Oberfläche entfernt.
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[0014] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht also darin, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise zu beheben und eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Wischeranordnung anzugeben, welche sich insbesondere durch eine verbessere Funktionalität auszeichnet. Die Aufgabe besteht weiterhin darin, eine Toilette mit einer solchermaßen verbesserten Wischeranordnung und ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes einer solchen Toilette anzugeben.
[0015] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der Ansprüche 1, 16 und 20.
[0016] Diese Aufgabe wird mittels einer Wischeranordnung nach Anspruch 1 gelöst, nämlich durch eine Wischeranordnung für eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette mit zumindest einer Wischlippe, wobei die zumindest eine Wischlippe zumindest eine Wischkante aufweist und entlang der zumindest einen Wischkante zumindest auf einer Seite zumindest einen Oberflächenbereich aufweist, wobei der zumindest eine Oberflächenbereich entlang einer Längserstreckung der zumindest einen Wischkante uneben ist, weil der zumindest eine unebene Oberflächenbereich eine Mehrzahl an Vorsprüngen und/oder Vertiefungen aufweist.
[0017] Durch den zumindest einen unebenen Oberflächenbereich der Wischlippe der Wischeranordnung kann ein großflächigeres Verteilen und längeres Einwirken eines Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels erreicht werden. Dies wird im Folgenden am Beispiel einer selbstreinigenden Toilette beschrieben.
[0018] Beim Entlanggleiten einer Wischeranordnung auf einer zu reinigenden und/oder zu desinfizierenden Oberfläche, in diesem Beispiel also auf einem Toilettensitz, liegt die Wischlippe entlang einer Wischkante nicht durchgehend auf. Der Kontakt zwischen der Wischlippe und dem Toilettensitz ist durch die Mehrzahl an Vorsprüngen und/oder Vertiefungen entlang einer Längserstreckung der zumindest einen Wischkante unterbrochen. Die Wischlippe liegt also nur abschnittsweise oder nur punktuell auf dem Toilettensitz auf, je nach Ausführung der Vorsprünge und/oder Vertiefungen. Beispielsweise liegt die Wischlippe nur auf den einzelnen Vorsprüngen auf, womit zwischen den einzelnen Vorsprüngen Freiräume zwischen der Wischlippe und dem Toilettensitz verbleiben.
[0019] Der technische Effekt der Wischeranordnung in diesem Beispiel ist, dass beim Entlanggleiten der Wischeranordnung auf dem Toilettensitz ein zuvor aufgebrachtes Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel nur teilweise von der Wischlippe vor sich hergeschoben wird. Ein Teil des Reinigungsmittels und/oder Desinfektionsmittels passiert zwischen den Vorsprüngen und/oder Vertiefungen die dazwischenliegenden Freiräume und somit die vorbeigleitende Wischlippe. Auf diese Weise kann das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel gleichmäßig auf dem Toilettensitz verteilt werden. Es findet eine großflächigere Benetzung des Toilettensitzes statt und es ergibt sich die Möglichkeit einer längeren Einwirkzeit.
[0020] Vorteilhaft hierbei ist, dass je nach Ausführungsform der Vorsprünge und/oder Vertiefungen ein Verteilen des Reinigungsmittels und/oder Desinfektionsmittels gezielt vorgegeben werden kann. Durch unterschiedlich große und/oder unterschiedlich beabstandete Vorsprünge und/ oder Vertiefungen und/oder durch eine unterschiedliche Anzahl an Vorsprüngen und/oder Vertiefungen kann mehr oder weniger Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel verteilt werden.
[0021] Bei besagten Beispiel kann nun bevorzugt vorgesehen sein, dass die Richtung des Entlanggleitens der Wischeranordnung geändert wird, sich also die Richtung der Relativbewegung zwischen Wischeranordnung und Toilettensitz ändert. Damit kann erreicht werden, dass nicht mehr der unebene Oberflächenbereich der Wischlippe aufliegt, sondern stattdessen ein anderer, bevorzugt ebener, Oberflächenbereich der WMischlippe über den Toilettensitz gleitet und das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel in gewohnter Weise entfernt, wie aus dem Stand der Technik zu Wischlippen bekannt ist.
[0022] Ein weiterer Vorteil ist, dass zwischen der Änderung der Richtung des Entlanggleitens der Wischeranordnung, konkret der Änderung der Relativbewegung der Wischeranordnung, eine freiwählbare Pausenzeit ermöglicht wird, womit die Einwirkzeit des Reinigungsmittels und/oder Desinfektionsmittels durch die Reinigungseinheit berücksichtigt werden kann.
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[0023] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Bürsten und Schwämme sowohl aufgrund deren konstruktiven Aufbau als auch aufgrund deren Verwendung grundsätzlich von Wischlippen zu unterscheiden sind. Einem Fachmann ist also klar, dass eine Wischlippe keine Bürste und kein Schwamm ist.
[0024] Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass im Zuge der Beschreibung dieser Erfindung die verwendeten Zahlwörter wie ein, zwei, drei und dergleichen, grundsätzlich nur die vorhandene Mindestmenge eines Merkmals der erfindungsgemäßen Wischeranordnung beschreibt. Einzelne Merkmale oder Bestandteile können natürlich auch in größerer Anzahl vorhanden sein. So können erfindungsgemäße Wischeranordnungen z.B. mehr als eine Wischlippe aufweisen und eine Wischlippe mehr als einen uneben Oberflächenbereich, mehr als eine Wischkannte usw. aufweisen.
[0025] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Anordnung werden in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0026] Weiters wird Schutz begehrt für eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette mit einem Toilettensitz und einer Reinigungseinheit, wobei die Reinigungseinheit zumindest eine erfindungsgemäße Wischeranordnung aufweist.
[0027] Weiters wird Schutz begehrt für ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes, wobei eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette, bevorzugt eine erfindungsgemäße Toilette, mit einem Toilettensitz und einer Reinigungseinheit vorgesehen ist, wobei die Reinigungseinheit zumindest eine erfindungsgemäße Wischeranordnung aufweist, wobei folgende Verfahrensschritte vorgesehen sind:
- Aufbringen eines Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz, bevorzugt mittels einer Aufbringvorrichtung der zumindest einen Wischeranordnung, und
- Abziehen des Toilettensitzes mittels der zumindest einen Wischeranordnung,
wobei optional zwischen dem Aufbringen und dem Abziehen ein Verteilen des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz mittels des zumindest einen unebenen Oberflächenbereichs der zumindest einen Wischeranordnung vorgesehen ist.
[0028] Weitere Einzelheiten und Vorteile bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0029] Fig. 1 bis 3: verschiedene Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels einer \Mscheranordnung; [0030] Fig. 4 bis 22: verschiedene weitere Ausführungsbeispiele einer Wischeranordnung
mit unterschiedlichen Vorsprüngen und/oder Vertiefungen;
[0031] Fig. 23 und 24: verschiedene Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer Toilette mit einer Wischeranordnung;
[0032] Fig. 25: schematischer Verfahrensablauf zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes mit oder ohne dem optionalen Verfahrensschritt Verteilen des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels;
[0033] Fig. 26: schematischer Verfahrensablauf zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes mit dem Verfahrensschritt Verteilen des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels und einer optionalen Pause;
[0034] Fig. 27 bis 30: schematische Darstellungen einer Relativbewegung zwischen einer Wscheranordnung und einem Toilettensitz mit einer ersten Bewegungsrichtung und einer zweiten Bewegungsrichtung;
[0035] Fig. 31 bis 39: verschiedene weitere Ausführungsbeispiele einer Wischeranordnung mit zumindest einer Wischlippe und zumindest einer Aufbringvorrichtung.
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[0036] Die Figuren 1 bis 3 zeigen verschiedene Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels einer Wischeranordnung 1.
[0037] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Wischeranordnung 1, wobei von vorne betrachtet eine Mehrzahl an Vorsprüngen 7 zu erkennen ist.
[0038] Fig. 1 zeigt eine Wischeranordnung 1 für eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette 2 mit zumindest einer Wischlippe 3, wobei die zumindest eine Wischlippe 3 zumindest eine Wischkante 4 aufweist und entlang der zumindest einen Wischkante 4 zumindest auf einer Seite zumindest einen Oberflächenbereich 5 aufweist, wobei der zumindest eine Oberflächenbereich 5 entlang einer Längserstreckung 6 der zumindest einen Wischkante 4 uneben ist, weil der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 eine Mehrzahl an Vorsprüngen 7 und/ oder Vertiefungen aufweist.
[0039] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die Wischeranordnung 1 eine, zwei, drei oder mehr Wischlippen 4 aufweisen kann.
[0040] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die einzige vorhandene Wischlippe 3 der Wischeranordnung 1 einen, zwei, drei oder mehr unebene Oberflächenbereiche 5 aufweisen kann, wobei der unebene Oberflächenbereich 5 oder die unebenen Oberflächenbereiche 5 auf einer, zwei, drei oder mehr Seiten der einzigen vorhandenen Wischlippe positioniert sein kann oder können.
[0041] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass zumindest eine, zumindest zwei, zumindest drei oder mehr der vorhandenen Wischlippen 3 einen, zwei, drei oder mehr unebene Oberflächenbereiche 5 aufweisen können, wobei der unebene Oberflächenbereich 5 oder die unebenen Oberflächenbereiche 5 auf einer, zwei, drei oder mehr Seiten der Wischlippe 3 positioniert sein kann oder können.
[0042] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Oberflächenbereich 5 entlang einer Längserstreckung 6 der zumindest einen Wischkante 4 uneben ist, weil der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 eine Mehrzahl an Vorsprüngen 7 oder Vertiefungen oder Vorsprüngen 7 und Vertiefungen aufweist.
[0043] In Fig. 1 sind zwei separate Wischlippen 3 an einer gemeinsamen Basis 31 angeordnet. Die beiden Wischlippen 3 sind keilförmig ausgebildet und weisen jeweils zumindest eine Wischkante 4, konkret jeweils zwei Wischkanten 4, auf. Die Wischkanten 4 der Wischlippen 3 sind jeweils längserstreckt, wobei die Längserstreckung 6 einer der Wischkanten 4 in Fig. 1 explizit dargestellt ist. Die Längserstreckung der Wischkante 4 verläuft in diesem Beispiel an den jeweiligen Enden abgerundet und dazwischen im Wesentlichen geradlinig und liegt in einer zweidimensionalen Ebene. Im Beispiel in Fig. 1 sind die Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3 zueinander parallel und weisen somit parallel zueinander ausgerichtete Längserstreckungen 6 auf.
[0044] Eine Wischkante 4 einer Wischlippe 3 und somit ihre Längserstreckung 6 kann in zwei Dimensionen oder auch in drei Dimensionen in eine Richtung oder in mehrere Richtung verlaufen.
[0045] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einer Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass eine Längserstreckung 6 einer Wischkante 4 einer Wischlippe 3, bevorzugt abschnittweise oder vollständig, geradlinig und/oder eckig und/oder abgerundet entlang der Wischkante 4 verläuft.
[0046] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Wischlippe 3 eine erste Wischlippe 3,11 ist und die Wischeranordnung 1 zumindest eine zweite Wischlippe 3,12 aufweist, wobei bevorzugt die zumindest eine zweite Wischlippe 3,12 so zur ersten Wischlippe 3,11 angeordnet ist, dass die Wischkanten 4 der ersten Wischlippe 3,11 und der zumindest einen zweiten Wischlippe 3,12 zueinander geneigt und/oder parallel sind.
[0047] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die erste Wischlippe 3,11 und/oder die zweite Wischlippe 3,12 erfindungsgemäß aus-
gebildet ist und/oder sind.
[0048] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die erste Wischlippe 3,11 und die zweite Wischlippe 3,12 gleich oder ungleich ausgebildet sind.
[0049] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die erste Wischlippe 3,11 zusammen mit der zweiten Wischlippe 3,12 einteilig ausgeführt ist oder die erste Wischlippe 3,11 und die zweite Wischlippe 3,12 mehrteilig ausgebildet sind.
[0050] In Fig. 1 sind zugunsten der Übersichtlichkeit für jede Wischlippe 3 lediglich fünf individuelle Vorsprünge 7 explizit gekennzeichnet.
[0051] Bei zumindest zwei Wischlippen 3 mit jeweils einer Mehrzahl an Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32 können die beiden Sets an Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32 auf den zumindest zwei Wischlippen 3 in Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 3,11 zur zweiten Wischlippe 3,12 zueinander versetzt und/oder überlappend und/oder deckungsgleich angeordnet sein.
[0052] In Fig. 1 bilden die Mehrzahl an Vorsprüngen 7 einen unebenen Oberflächenbereich 5 auf jeweils einer Seite der keilförmigen Wischlippe 3, wobei die Vorsprünge 7 jeweils von einer der Wischkanten 4 der Wischlippe 3 bis ungefähr zur halben Höhe der jeweiligen Wischlippe 3 reichen. Das heißt, auf jeweils einer Seite der Wischlippe 3 stellt die untere Hälfte dieser Seite einen unebenen Oberflächenbereich 5 dar. Die obere Hälfte dieser Seite und die gegenüberliegende Seite, konkret die Rückseite in Fig. 1, stellen übrige Oberflächenbereiche 8 dar, welche ebene Oberflächenbereiche 9 sind.
[0053] Fig 2 zeigt die Wischeranordnung 1 aus Fig. 1 von hinten. Die Rückseiten der beiden Wischlippen 3 weisen dabei jeweils eine weitere übrige Oberfläche auf, welche homogen über die gesamte Seite eben ist. Die gesamten Rückseiten der Wischlippen 3 stellen somit übrige und ebene Oberflächenbereiche 8,9 dar. Die Vorsprünge 7 von der Vorderseite sind in Fig. 2 nur teilweise zu erkennen.
[0054] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 auf nur einer Seite der zumindest einen Wischlippe 3 angeordnet ist oder dass zumindest zwei unebene Oberflächenbereiche 5 auf zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seiten der zumindest einen Wischlippe 3 angeordnet sind, wobei bevorzugt zumindest ein übriger Oberflächenbereich 8, besonders bevorzugt alle übrigen Oberflächenbereiche 8, der zumindest einen Wischlippe 3 zumindest einen ebenen Oberflächenbereich 9 darstellt.
[0055] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass sich der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 entlang der gesamten Länge der zumindest einen Wischkante 4 erstreckt.
[0056] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 an der zumindest einen Wischkante 4 der Wischlippe 3 angrenzt.
[0057] Fig. 3 zeigt die Wischeranordnung aus Fig. 1 im Querschnitt, wobei die Schnittebene A-A in Fig. 1 samt der Blickrichtung A auf den Schnitt A-A dargestellt ist.
[0058] In der Schnittdarstellung in Fig. 3 kann erkannt werden, dass die beiden keilförmigen Wischlippen 3 über einen schmalen Steg mit der Basis 31 verbunden sind, - der Schnitt zwischen zwei der Vorsprünge 7 verläuft, weshalb der schraffierte Bereich die Vorsprünge 7 nicht umfasst, - Jeweils die untere Hälfte der linken Seite der Wischlippen 3 einen unebenen Oberflächenbereich 5 und
- Jeweils die obere Hälfte der linken Seite und die gesamte rechte Seite der Wischlippen 3 einen übrigen, ebenen Oberflächenbereich 8,9 darstellen.
[0059] Die Anzahl, Form und Positionierung der Vorsprünge 7 und/oder Vertiefungen 32 und/ oder Wischlippen 3 kann wie exemplarisch im Zuge der weiteren Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben wird, in unterschiedlichster Weise ausgebildet sein.
[0060] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 rau ist.
[0061] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die zumindest eine Wischlippe 3 einen Polymerwerkstoff, insbesondere ein Elastomer, aufweist oder daraus besteht.
[0062] Die Figuren 4 bis 22 zeigen verschiedene weitere Ausführungsbeispiele einer Wischeranordnung 1 mit unterschiedlichen Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32. Bei diesen Ausführungsbeispielen handelt es sich wie bei Fig. 3 um Schnittdarstellungen, wobei die Schraffur zur besseren Übersichtlichkeit weggelassen wird.
[0063] Die Figuren 4 bis 22 zeigen Wischlippen 3, welche im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel in Fig. 1 nicht keilförmig, sondern rechteckig ausgebildet sind. Die Wischlippen 3 dieser weiteren Ausführungsbeispiele weisen jeweils, analog zum Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 bis 3, zumindest eine Wischkante 4, konkret jeweils zwei Wischkanten 4, auf. Analog weist jede Wischkante 4 ihre eigene Längserstreckung 6 auf.
[0064] Die Figuren 4 bis 14 zeigen Wischeranordnungen 1 mit jeweils zwei Wischlippen 3 mit unterschiedlichen Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32.
[0065] Fig. 4 zeigt dreieckige Vorsprünge 7 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0066] Fig. 5 zeigt viereckige Vorsprünge 7 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0067] Fig. 6 zeigt runde, konkret konvexe, Vorsprünge 7 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0068] Fig. 7 zeigt runde, konkret konkave, Vorsprünge 7 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0069] Fig. 8 zeigt voneinander unterschiedliche Vorsprünge 7 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3, konkret einen konkaven und einen konvexen Vorsprung 7. Aus diesem Ausführungsbeispiel in Fig. 8 geht hervor, dass unterschiedlich ausgebildete Vorsprünge 27 auf einer oder mehreren Wischlippen 3 kombiniert werden können. Es versteht sich von selbst, dass die bisherigen Ausführungsformen analog kombiniert werden können.
[0070] Die Figuren 9 bis 13 zeigen Wischeranordnungen 1 mit Vertiefungen 32, welche analog zu den bisher beschriebenen Vorsprüngen 7 ausgebildet sein können.
[0071] Fig, 9 zeigt dreieckige Vertiefungen 32 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0072] Fig. 10 zeigt viereckige Vertiefungen 32 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0073] Fig. 11 zeigt runde, konkret konvexe, Vertiefungen 32 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0074] Fig. 12 zeigt runde, konkret konkave, Vertiefungen 32 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3.
[0075] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die Vorsprünge 7 oder die Vertiefungen oder die Vorsprünge 7 und Vertiefungen eckig oder rund oder eckig und rund ausgeführt sein können.
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[0076] Einzelne oder alle der eckigen Vorsprünge 7 und/oder einzelne oder alle der eckigen Vertiefungen können beispielsweise dreieckig, viereckig, rechteckig, quadratisch oder vieleckig ausgebildet sein.
[0077] Einzelne oder alle der runden Vorsprünge 7 und/oder einzelne oder alle der runden Vertiefungen können beispielsweise konkav, konvex, kreisförmig oder ellipsenförmig ausgebildet sein.
[0078] Fig. 13 zeigt voneinander unterschiedliche Vertiefungen 32 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3, konkret eine konkave und eine konvexe Vertiefung 32. Aus diesem Ausführungsbeispiel in Fig. 13 geht hervor, dass unterschiedlich ausgebildete Vertiefungen 32 auf einer oder mehreren Wischlippen 3 kombiniert werden können. Es versteht sich von selbst, dass die bisherigen Ausführungsformen analog kombiniert werden können.
[0079] Fig. 14 zeigt voneinander unterschiedliche Vorsprünge 7 und Vertiefungen 32 an den linken Wischkanten 4 der beiden Wischlippen 3, konkret einen dreieckigen und einen viereckigen Vorsprung 7 und eine konkave und eine konvexe Vertiefung 32. Aus diesem Ausführungsbeispiel in Fig. 14 geht hervor, dass unterschiedlich ausgebildete Vorsprünge mit unterschiedlich ausgebildeten Vertiefungen 32 auf einer oder mehreren Wischlippen 3 kombiniert werden können. Es versteht sich von selbst, dass die bisherigen Ausführungsformen analog kombiniert werden können.
[0080] Fig 15 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit nur einer Wischlippe 3 und dreieckigen Vorsprüngen 7. Bisher Gesagtes kann analog auf eine einzelne Wischlippe 3 angewendet werden.
[0081] Die Figuren 16 bis 22 zeigen Ausführungsbeispiele mit jeweils zwei Wischlippen 3, wobei in Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 11 zur zweiten Wischlippe 12 logischerweise die erste Wischlippe 11 vor der zweiten Wischlippe 12 an der Basis 31 angeordnet ist.
[0082] In den Figuren 16 bis 22 weist jede Wischlippe 3 keinen, einen oder zwei unebene Oberflächenbereiche 5 mit einer Mehrzahl an Vorsprüngen 7 auf.
[0083] Anstelle der Vorsprünge 7 oder zusätzlich zu den Vorsprüngen 7 in den Fig. 16 bis 22 könnte eine Mehrzahl an Vertiefungen 32 vorgesehen sein. Die Ausbildung der Vorsprünge 7 und/oder der Vertiefungen 32 kann dabei gemäß einem der bisherigen Ausführungsformen oder einer Kombination daraus erfolgen.
[0084] Fig. 16 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind.
[0085] Fig. 17 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind und Vorsprünge 7 auf der der ersten Wischlippe 3,11 abgewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 vorgesehen sind.
[0086] Fig. 18 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 auf der der zweiten Wischlippe 3,12 zugewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind und Vorsprünge 7 auf der der ersten Wischlippe 3,11 zugewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 vorgesehen sind.
[0087] Fig. 19 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 sowohl auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten Seite als auch auf der der zweiten Wischlippe 3,12 zugewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind.
[0088] Fig. 20 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 sowohl auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten Seite als auch auf der der zweiten Wischlippe 3,12 zugewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind und Vorsprünge 7 auf der der ersten Wischlippe 3,11 zugewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 vorgesehen sind.
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[0089] Fig 21 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 sowohl auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten Seite als auch auf der der zweiten Wischlippe 3,12 zugewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind und Vorsprünge 7 auf der der ersten Wischlippe 3,11 abgewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 vorgesehen sind.
[0090] Fig. 22 zeigt eine Wischeranordnung 1 mit einer ersten Wischlippe 3,11 und einer zweiten Wischlippe 3,12, wobei Vorsprünge 7 sowohl auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten Seite als auch auf der der zweiten Wischlippe 3,12 zugewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 vorgesehen sind und Vorsprünge 7 sowohl auf der der ersten Wischlippe 3,11 abgewandten Seite als auch auf der der ersten Wischlippe 3,11 zugewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 vorgesehen sind.
[0091] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein,
- dass die erste Wischlippe 3,11 zumindest einen ersten unebenen Oberflächenbereich 5,13 aufweist, wobei der zumindest eine erste unebene Oberflächenbereich 5,13 auf der der zweiten Wischlippe 3,12 abgewandten und/oder zugewandten Seite der ersten Wischlippe 3,11 angeordnet ist, und/oder
- dass die zweite Wischlippe 3,12 zumindest einen zweiten unebenen Oberflächenbereich 5,14 aufweist, wobei der zumindest eine zweite unebene Oberflächenbereich 5,14 auf der der ersten Wischlippe 3,11 abgewandten und/oder zugewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist.
[0092] Die folgenden Eigenschaften einer Wischeranordnung 1 können, wie exemplarisch anhand der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele, frei gewählt, kombiniert, erweitert und ergänzt werden:
- die Anzahl, Form und/oder Positionierung der Wischlippen 3 der Wischeranordnung 1
und/oder
- die Anzahl, Form und/oder Positionierung der unebenen Oberflächenbereiche 5 und/oder
- die Anzahl, Form und/oder Positionierung der ebenen Oberflächenbereiche 9 und/oder
- die Anzahl, Form und/oder Positionierung der Vorsprünge 7 und/oder
- die Anzahl, Form und/oder Positionierung der Vertiefungen 32.
[0093] Die Fig. 23 und 24 zeigen verschiedene Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer Toilette 2 mit einer Wischeranordnung 1.
[0094] Fig. 23 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Toilette 2 mit einer Wischeranordnung 1.
[0095] Fig. 24 zeigt eine Draufsicht des Ausführungsbeispiels einer Toilette 2 mit einer WMscheranordnung 1 aus Fig. 23.
[0096] Die Figuren 23 und 24 zeigen eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette 2 mit einem Toilettensitz 18 und einer Reinigungseinheit 19, wobei die Reinigungseinheit 19 eine erfindungsgemäße Wischeranordnung 1 aufweist.
[0097] Es ist, anders als in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 23 und 24 dargestellt, auch denkbar, dass die Toilette 2 zumindest eine Reinigungseinheit 19, bevorzugt zumindest zwei Reinigungseinheiten 19, besonders bevorzugt zumindest drei Reinigungseinheiten 19, aufweist und/ oder die Reinigungseinheit 19 zumindest eine erfindungsgemäße Wischeranordnung 1, bevorzugt zumindest zwei erfindungsgemäße Wischeranordnungen 1, besonders bevorzugt zumindest drei erfindungsgemäße Wischeranordnungen 1, aufweist, wobei zumindest eine Reinigungseinheit 19 und/oder zumindest eine erfindungsgemäße Wischeranordnung zumindest eine Wischlippe mit zumindest einem unebenen Oberflächenbereich mit einer Mehrzahl an Vorsprüngen und/oder Vertiefungen aufweist.
[0098] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Toilette 2 kann vorgesehen sein, dass der Toilettensitz 18, bevorzugt mittels eines Antriebs 20, rotierbar ist und die Reinigungseinheit 19 an einem beweglichen Arm 21 angeordnet ist und die Reinigungseinheit 19 im Betrieb mittels des
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beweglichen Arms 21 auf den, bevorzugt rotierenden, Toilettensitz 18 aufgesetzt oder aussetzbar ist.
[0099] Ein Toilettensitz 18 kann beispielsweise, wie in US 4 790 036 A offenbart, mittels des Antriebs 20 rotiert werden. Neben dem Antrieb 20 aus Fig. 24 können hierfür weitere Vorrichtungen wie beispielsweise eine gezahnte Führung auf der Unterseite des Toilettensitzes 18 vorgesehen sein, welche in den Fig. 23 und 24 nicht dargestellt sind.
[00100] Ein beweglicher Arm 21 kann beispielsweise, wie in US 4 790 036 A offenbart, auf den Toilettensitz 18 aufgesetzt werden. Es kann zusätzlich vorgesehen sein, dass der bewegliche Arm 21 während des Betriebs aus einem Gehäuse ausgefahren werden kann und während des Nichtgebrauchs in eine Parkposition innerhalb des Gehäuses eingefahren werden kann.
[00101] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Toilette 2 kann vorgesehen sein, dass die Reinigungseinheit 19 eine mobile Reinigungseinheit 19 ist und entlang des Toilettensitzes 18 und/oder über den Toilettensitz 18, bevorzugt mittels eines Antriebs 20, bewegbar ist.
[00102] Eine mobile Reinigungseinheit kann beispielsweise, wie in WO 02/051295 A1 offenbart, ausgeführt sein.
[00103] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Toilette 2 kann vorgesehen sein, dass entweder
- die Reinigungseinheit 19 statisch ist und der Toilettensitz 18 rotierbar ist oder
- die Reinigungseinheit 19 mobil ist und der Toilettensitz 18 statisch ist oder
- die Reinigungseinheit 19 und der Toilettensitz 18 mobil sind.
[00104] Unabhängig davon, ob sich der Toilettensitz 18 und/oder die Reinigungseinheit 19 bewegen kann, findet in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Toilette 2 eine Relativbewegung zwischen der Reinigungseinheit 19 und dem Toilettensitz 18 statt.
[00105] In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Relativbewegung in eine erste Bewegungsrichtung 28 oder eine zweite Bewegungsrichtung 29 ausgeführt werden kann. Anhand der Draufsicht in Fig. 24 verläuft beispielsweise die erste Bewegungsrichtung 28 der Relativbewegung gegen den Uhrzeigersinn und die zweite Bewegungsrichtung 29 der Relativbewegung im Uhrzeigersinn.
[00106] Wie aus den Figuren 23 und 24 ersichtlich, kann infolge der Relativbewegung der Reinigungseinheit 19 und des Toilettensitzes 18 eine obere Seite des Toilettensitzes mit der WMscheranordnung 1 der aufgesetzten Reinigungseinheit 19 gereinigt werden, da durch die Relativbewegung der gesamte Umfang der oberen Seite des Toilettensitzes 18 an der Wischeranordnung 1 im Zuge einer Rotation um 360° oder mit anderen Worten im Zuge eines vollständigen Durchlaufs der Relativbewegung vorbeibewegt wird.
[00107] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Toilette 2 kann vorgesehen sein, dass eine Steuereinheit 22 und ein mit der Steuereinheit 22 verbundenes Betätigungselement 23 vorgesehen sind, wobei die Steuereinheit 22 dazu ausgebildet ist, bei Betätigung des Betätigungselements 23 ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren des Toilettensitzes 18 durchzuführen.
[00108] Fig. 25 zeigt einen schematischen Verfahrensablauf zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes 18 mit oder ohne dem optionalen Verfahrensschritt Verteilen 26 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels.
[00109] Fig. 25 zeigt ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes 18, wobei eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette 2, bevorzugt eine erfindungsgemäße Toilette, mit einem Toilettensitz 18 und einer Reinigungseinheit 19 vorgesehen ist, wobei die Reinigungseinheit 19 zumindest eine erfindungsgemäße Wischeranordnung 1 aufweist, wobei folgende Verfahrensschritte vorgesehen sind: - Aufbringen 24 eines Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz 18, bevorzugt mittels einer Aufbringvorrichtung 10 der zumindest einen Wischeranordnung 1, und
- Abziehen 25 des Toilettensitzes 18 mittels der zumindest einen Wischeranordnung 1,
[00110] wobei optional zwischen dem Aufbringen 24 und dem Abziehen 25 ein Verteilen 26 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz 18 mittels des zumindest einen unebenen Oberflächenbereichs 5 der zumindest einen Wischeranordnung 1 vorgesehen ist.
[00111] Wenn ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes 18 mit einer erfindungsgemäßen Wischeranordnung 1 ohne dem optionalen Verfahrensschritt Verteilen 26 durchgeführt wird, kann dies auch als ein Verfahren ohne die Möglichkeit einer längeren Einwirkzeit bezeichnet werden. Das heißt, dass während oder unmittelbar nach dem Verfahrensschritt Auftragen 24 der Verfahrensschritt Abziehen 25 erfolgen kann. Ein solches Verfahren könnte auch als normales Betriebsverfahren bezeichnet werden. Ein normales Betriebsverfahren bietet den Vorteil, dass die Reinigung und/oder Desinfektion schnell, insbesondere schneller als bei einem intensiven Betriebsverfahren, durchgeführt werden kann
[00112] Wenn ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes 18 mit einer erfindungsgemäßen Wischeranordnung 1 mit dem optionalen Verfahrensschritt Verteilen 26 durchgeführt wird, kann dies auch als ein Verfahren mit der Möglichkeit einer längeren Einwirkzeit bezeichnet werden. Das heißt, dass der Verfahrensschritt Abziehen 25 erst nach einer bestimmten Einwirkzeit des Reinigungsmittels und/oder Desinfektionsmittels nach dem Verfahrensschritt Auftragen 24 und nach dem Verfahrensschritt Verteilen 26 erfolgen kann. Ein solches Verfahren könnte auch als intensives Betriebsverfahren bezeichnet werden. Ein intensives Betriebsverfahren bietet den Vorteil, dass die Reinigung und/oder Desinfektion besonders gründlich, insbesondere gründlicher als bei einem normalen Betriebsverfahren, durchgeführt werden kann.
[00113] Fig. 26 zeigt einen schematischen Verfahrensablauf zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes mit dem Verfahrensschritt Verteilen 26 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels und einer optionalen Pause 30.
[00114] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass der Verfahrensschritt Aufbringen 24 und der Verfahrensschritt Abziehen 25 gleichzeitig oder zeitlich unmittelbar nacheinander oder zeitlich versetzt nacheinander durchgeführt werden.
[00115] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass der Verfahrensschritt Abziehen 25 mittels eines ebenen Oberflächenbereichs 9 der zumindest einen Wischeranordnung 1 erfolgt.
[00116] Wie bereits bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 1 bis 22 dargestellt und oben näher beschrieben, kann die Wischeranordnung 1, konkret die zumindest eine Wischlippe 3, zumindest einen unebenen Oberflächenbereich 5 aufweisen. Der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 ist wegen einer Mehrzahl an Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32 entlang zumindest einer Wischkante 4 der zumindest einen Wischlippe 3 zumindest auf einer Seite entlang einer Längserstreckung 6 der zumindest einen Wischkante 4 uneben.
[00117] Neben einem solchen unebenen Oberflächenbereich 5 kann die zumindest eine Wischlippe 3 zusätzlich zumindest einen übrigen Oberflächenbereich 8 aufweisen. Der zumindest eine übrige Oberflächenbereich 8 kann zumindest ein ebener Oberflächenbereich 9 sein. Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der übrige Oberflächenbereich 8 entlang zumindest einer Wischkante 4 der zumindest einen Wischlippe 3 zumindest auf einer Seite entlang einer Längserstreckung 6 der zumindest einen Wischkante 4 eben sein.
[00118] Der zumindest eine ebene Oberflächenbereich 9 kann umgekehrt zum unebenen Oberflächenbereich 5 frei von einer Mehrzahl an Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32, bevorzugt frei von jeglichen Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32, sein. Mit anderen Worten kann vorgesehen sein, dass der ebene Oberflächenbereich 9 glatt ist.
[00119] Die Figuren 27 bis 30 zeigen schematische Darstellungen einer Relativbewegung 27 zwischen einer Wischeranordnung 1 und einem Toilettensitz 2 mit einer ersten Bewegungsrichtung 28 und einer zweiten Bewegungsrichtung 29.
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[00120] Dabei zeigen die Figuren 27 bis 30 eine Vorderansicht eines Ausschnittes der Toilette 2 aus Fig. 23. Die gewählte Perspektive entspricht dem Blick aus der Mitte des Toilettensitzes 18 in Richtung der Reinigungseinheit 19, wobei neben einem Teil des Toilettensitzes 18 und einem Teil einer WMischlippe 3 alle restlichen Komponenten ausgeblendet sind.
[00121] Fig. 27 zeigt eine Wischlippe 3, welche auf der Oberseite des Toilettensitzes 18 aufgesetzt ist. In diesem Beispiel geht die Relativbewegung 27 allein von der Wischlippe 3 aus, was durch den Pfeil in die erste Richtung 28 der Relativbewegung 27 aus der Fig. 27 hervorgeht.
[00122] Infolge der Relativbewegung 27 der Wischlippe 3 bewegt sich die Wischlippe in Fig. 27 nach rechts, also in die erste Bewegungsrichtung 28 der Relativbewegung 27, und gleitet mit dem unebenen Oberflächenbereich 5 über die Oberseite des Toilettensitzes 18. Im Zuge dessen kann es zu einer Verformung der Wischlippe 3 kommen, wodurch nur noch die Mehrzahl an Vorsprüngen 7 den Toilettensitz 18 beim Entlanggleiten kontaktieren. Ein Beispiel einer derart verformten und kontaktierenden Wischlippe 3 ist mit gestrichelten Linien in Fig. 27 dargestellt. Auf diese Weise kann ein Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel zwischen den Vorsprüngen 7 die Wischlippe 3, konkret die Wischkante 4, passieren, homogen über die Oberseite des Toilettensitzes 18 verteilt werden und trotz des Entlanggleitens der WMischlippe 3 auf der Oberseite des Toilettensitzes 18 verbleiben.
[00123] Fig. 28 zeigt die Anordnung aus Fig. 27, wobei die Relativbewegung 27 ausgehend von der sich bewegenden Wischlippe 3 in die zweite Bewegungsrichtung 29 verläuft. Dabei kann es ebenfalls zu einer Verformung der Wischlippe 3 kommen, wobei im Gegensatz zu Fig. 27 ein ebener Oberflächenbereich 9 die Oberseite des Toilettensitzes 18 kontaktiert. Die Vorsprünge 7 des unebenen Oberflächenbereichs 5 auf der gegenüberliegenden Seite der WMischlippe kontaktieren nicht den Toilettensitz. Ein Beispiel einer derart verformten und nicht-kontaktierenden Wischlippe 3 ist mit gestrichelten Linien in Fig. 28 dargestellt. Auf diese Weise kann der ebene Oberflächenbereich, wie aus dem Stand der Technik bekannt, ein Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel von der Oberseite des Toilettensitzes 18 entfernen.
[00124] Die Figuren 27 und 28 zeigen somit exemplarisch wie durch eine Relativbewegung 27 in eine erste Bewegungsrichtung 28 ein Verteilen eines Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels und durch Änderung der Bewegungsrichtung der Relativbewegung 27 in eine zweite Bewegungsrichtung 29 ein Abziehen des Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels ermöglicht wird.
[00125] Die Fig. 29 und 30 unterscheiden sich von den Fig. 27 und 28 lediglich dadurch, dass die Relativbewegung 27 in diesem Beispiel allein von dem Toilettensitz 18 ausgeht, was durch den Pfeil in die erste Richtung 28 der Relativbewegung 27 aus der Fig. 27 hervorgeht.
[00126] Infolge der Relativbewegung 27 des Toilettensitzes 18 bewegt sich der Toilettensitz 18 in Fig. 29 nach links, also in die erste Bewegungsrichtung 28 der Relativbewegung 27. Auf diese Weise kann die Wischlippe 3 gleich verformt werden, wie bereits in Fig. 27 gezeigt und beschrieben.
[00127] Infolge der Relativbewegung 27 des Toilettensitzes 18 bewegt sich der Toilettensitz 18 in Fig. 30 nach rechts, also in die zweite Bewegungsrichtung 29 der Relativbewegung 27. Auf diese Weise kann die Wischlippe 3 gleich verformt werden, wie bereits in Fig. 28 gezeigt und beschrieben.
[00128] Bisher Gesagtes zu den Fig. 27 und 28 gilt sinngemäß für die Figuren 29 und 30.
[00129] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass der Verfahrensschritt Aufbringen 24 und/oder der Verfahrensschritt Abziehen 25 und/oder der optionale Verfahrensschritt Verteilen 26 während zumindest einer Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18 durchgeführt wird, wobei die zumindest eine Relativbewegung 27 bei der auf dem Toilettensitz 18 aufgesetzten Reinigungseinheit 19 durch die Rotation des Toilettensitzes 18 und/oder durch die Bewegung der Reinigungseinheit 19 entlang des Toilettensitzes 18 und/oder über den Toilettensitz 18 erzeugt wird.
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[00130] Die Figuren 31 bis 39 zeigen verschiedene weitere Ausführungsbeispiele einer WMscheranordnung 1 mit zumindest einer Wischlippe 3 und zumindest einer Aufbringvorrichtung 10.
[00131] Bei allen Ausführungsbeispielen in den Figuren 31 bis 39 geht die Relativbewegung 27 von der Wischeranordnung 1 mit den vorhandenen Wischlippen 3 aus, wie bereits in den Figuren 27 und 28 beschrieben. Diese Ausführungsbeispiele können analog mit der Relativbewegung 27 ausgehend vom Toilettensitz 18, wie bereits in den Fig. 29 und 30 beschrieben, kombiniert werden. Die Relativbewegung 27 kann also entweder von der Wischeranordnung 1 oder vom Toilettensitz 18 oder sowohl von der Wischeranordnung 1 als auch vom Toilettensitz 18 ausgehen.
[00132] Die Figuren 31 bis 36 zeigen weitere Ausführungsbeispiele mit nur einer Aufbringvorrichtung 10.
[00133] Fig. 31 zeigt schematisch eine Wischeranordnung 1 mit einer Wischlippe 3 und einer Aufbringvorrichtung 10, wobei die Aufbringvorrichtung 10 ein beispielsweise flüssiges Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Oberseite des Toilettensitzes 18, wie in Fig. 31 dargestellt, aufbringen kann.
[00134] In Fig. 31 ist der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 auf der der zumindest einen Aufbringvorrichtung 10 zugewandten Seite der zumindest einen Wischlippe 3 angeordnet.
[00135] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die Wischeranordnung 1 zumindest eine Aufbringvorrichtung 10, bevorzugt Aufbringdüse, zum Aufbringen von Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Toilette 2 aufweist, wobei bevorzugt der zumindest eine unebene Oberflächenbereich 5 auf der der zumindest einen Aufbringvorrichtung 10 abgewandten und/oder zugewandten Seite der zumindest einen Wischlippe 3 angeordnet ist.
[00136] Fig. 32 zeigt schematisch eine Wischeranordnung 1 mit zwei Wischlippen 3 und einer Aufbringvorrichtung 10, wobei in Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 3,11 zur zweiten Wischlippe 3,12 logischerweise die erste Wischlippe 3,11 vor der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist.
[00137] In Fig. 32 ist die Aufbringvorrichtung 10 zwischen der ersten Wischlippe 3,11 und der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet und der einzige unebene Oberflächenbereich 5 auf der der Aufbringvorrichtung 10 zugewandten Seite der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet.
[00138] Fig. 32 zeigt, wie Fig. 32, schematisch eine Wischeranordnung 1 mit zwei Wischlippen 3 und einer Aufbringvorrichtung 10, wobei in Fig. 33 auch die erste Wischlippe 3,11 einen unebenen Oberflächenbereich 5 aufweist. Der unebene Oberflächenbereich 5 der ersten Wischlippe 3,11 ist auf der der Aufbringvorrichtung 10 abgewandten Seite angeordnet.
[00139] Fig. 33 zeigt, wie Fig. 32, schematisch eine Wischeranordnung 1 mit zwei Wischlippen 3 und einer Aufbringvorrichtung 10, wobei in Fig. 34 die zweite Wischlippe 3,12 einen weiteren unebenen Oberflächenbereich 5 aufweist. Der weitere unebene Oberflächenbereich 5 der zweiten Wischlippe 3,12 ist auf der der Aufbringvorrichtung 10 abgewandten Seite angeordnet.
[00140] Fig. 35 zeigt, wie Fig. 33, schematisch eine Wischeranordnung 1 mit zwei Wischlippen 3 und einer Aufbringvorrichtung 10, wobei in Fig. 35 die Aufbringvorrichtung 10 in Blickrichtung 15 vor der ersten Wischlippe 3,11 angeordnet ist.
[00141] Fig. 36 zeigt, wie Fig. 33 und 35, schematisch eine Wischeranordnung 1 mit zwei Wischlippen 3 und einer Aufbringvorrichtung 10, wobei in Fig. 36 die Aufbringvorrichtung 10 in Blickrichtung 15 nach der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist.
[00142] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die Wischeranordnung 1 zumindest eine Aufbringvorrichtung 10, bevorzugt Aufbringdüse, zum Aufbringen von Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Toilette 2 aufweist, wobei die zumindest eine Aufbringvorrichtung 10 - In Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 3,11 zur zweiten Wischlippe 3,12 vor der ersten Wischlippe 3,11 oder
- zwischen der ersten Wischlippe 3,11 und der zweiten Wischlippe 3,12 oder - In Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 3,11 zur zweiten Wischlippe 3,12 nach der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist, wobei bevorzugt die erste Wischlippe 3,11 und/oder die zweite Wischlippe 3,12 auf der der Aufbringvorrichtung 10 abgewandten und/oder zugewandten Seite zumindest einen unebenen Oberflächenbereich 5 aufweist.
[00143] Bei den Ausführungsbeispielen aus den Fig. 31 bis 36 kann mittels der Aufbringvorrichtung 10 ein Reinigungsmittel oder ein Desinfektionsmittel auf die Toilette 2, konkret auf den Toilettensitz 18, aufgebracht werden. Der Verfahrensschritt Aufbringen 24 kann dabei während und/oder vor einer Relativbewegung 27 stattfinden.
[00144] Wenn nach und/oder während des Verfahrensschrittes Aufbringen 24 eine Relativbewegung 27 in eine erste Bewegungsrichtung 28 mit einem der Ausführungsbeispiele in den Fig. 31 bis 36 durchgeführt wird, wird das aufgetragene Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf dem Toilettensitz 18 mit Hilfe der Mehrzahl an Vorsprüngen 7 und/oder Vertiefungen 32 des unebenen Oberflächenbereichs 5 der zweiten Wischlippe 3,12 verteilt. Es findet somit gemäß der Beschreibung der Fig. 25 und 26 ein intensives Betriebsverfahren oder mit anderen Worten ein Verfahren mit der Möglichkeit einer längeren Einwirkzeit des Reinigungsmittels und/oder Desinfektionsmittels statt.
[00145] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass beim Ausführungsbeispiel in Fig. 36 aufgrund der Positionierung der Aufbringvorrichtung 10 in Blickrichtung 15 hinter der zweiten Wischlippe 3,12 der Verfahrensschritt Aufbringen 24 in einem ersten Durchlauf und der Verfahrensschritt Verteilen 26 in einem zweiten Durchlauf der Relativbewegung 27 durchgeführt werden kann. Diese beiden Verfahrensschritte werden also in diesem Beispiel nicht gleichzeitig, sondern zeitlich hintereinander durchgeführt.
[00146] Der Verfahrensschritt Verteilen 26 kann bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 31, 33, 35 oder 36 in die erste Bewegungsrichtung 28 der Relativbewegung 27 unbegrenzt weitergeführt werden. Wenn bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 31, 33, 35 oder 36 die Bewegungsrichtung der Relativbewegung 27 nach den Verfahrensschritten Aufbringen 24 und Verteilen 26 geändert wird und sich die Wischeranordnung 1 in die zweite Bewegungsrichtung 29 bewegt, erfolgt der Verfahrensschritt Abziehen 25 und das zuvor verteilte Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel wird abgezogen, mit anderen Worten entfernt.
[00147] Der Verfahrensschritt Verteilen 26 kann bei den Ausführungsbeispielen in Fig. 32 oder in Fig. 34 in die erste Bewegungsrichtung 28 der Relativbewegung 27 nur für 360° oder mit anderen Worten nur für einen vollständigen Durchlauf weitergeführt werden. Danach erreicht die erste Wischlippe 3,11 den Startpunkt des Verfahrensschrittes Aufbringen 24 und Verteilen 26 und beginnt mit dem Verfahrensschritt Abziehen 25 mittels des ebenen Oberflächenbereichs 9 auf der rechten Seite der ersten Wischlippe 3,11.
[00148] Alternativ könnte bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 32 und 34 auch nach einem ersten Durchlauf in die erste Bewegungsrichtung 28 der Relativbewegung 27 die Bewegungsrichtung geändert werden. Wenn nach dem ersten Durchlauf, währenddessen die Verfahrensschritte Aufbringen 24 und Verteilen 26 stattfinden, die Bewegungsrichtung der Relativbewegung 27 in die zweite Bewegungsrichtung 29 geändert wird, kann dann der Verfahrensschritt Abziehen 25 mit Hilfe des ebenen Oberflächenbereichs 9 auf der linken Seite der ersten Wischlippe 3,11 und bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 32 zusätzlich mit dem ebenen Oberflächenbereichs 9 auf der linken Seite der zweiten Wischlippe 3,12 durchgeführt werden.
[00149] Wenn auf den optionalen Verfahrensschritt Verteilen 26 verzichtet wird, können die Ausführungsbeispiele der Fig. 32, 33, 34 und 36 ebenfalls verwendet werden. In diesem Modus erfolgt der Verfahrensschritt Aufbringen 24 vor oder während der Relativbewegung 27 in die zweite Bewegungsrichtung 29. Wenn die Relativbewegung von Anfang an in die zweite Bewegungsrichtung 29 geführt wird, so erfolgt ohne ein dazwischengeschaltetes Verteilen direkt danach der
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Verfahrensschritt Abziehen 25 mit den ebenen Oberflächenbereichen 9 auf der linken Seite der ersten Wischlippe 3,11 der Fig. 32 bis 33. Es findet somit gemäß der Beschreibung der Fig. 25 und 26 ein normales Betriebsverfahren oder mit anderen Worten ein Verfahren ohne die Möglichkeit einer längeren Einwirkzeit des Reinigungsmittels und/oder Desinfektionsmittels statt.
[00150] Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 31 und 35 aufgrund der Positionierung der Aufbringvorrichtung 10 in Blickrichtung 15 vor der ersten Wischlippe 3,11 der Verfahrensschritt Aufbringen 24 in einem ersten Durchlauf und der Verfahrensschritt Abziehen 25 in einem zweiten Durchlauf der Relativbewegung 27 durchgeführt werden kann. Diese beiden Verfahrensschritte werden also in diesem Beispiel nicht gleichzeitig, sondern zeitlich hintereinander durchgeführt, womit keine Zeitersparnis erreicht werden kann.
[00151] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass - der Verfahrensschritt Aufbringen 24 und der Verfahrensschritt Abziehen 25 und der optionale Verfahrensschritt Verteilen 26 während einer Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 in dieselbe Bewegungsrichtung durchgeführt werden oder - der Verfahrensschritt Aufbringen 24 und der optionale Verfahrensschritt Verteilen 26 während einer Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 in eine erste Bewegungsrichtung 28 und der Verfahrensschritt Abziehen 25 während einer Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 in eine zweite Bewegungsrichtung 28 durchgeführt werden, wobei bevorzugt die zweite Bewegungsrichtung 28 der ersten Bewegungsrichtung entgegengesetzt ist.
[00152] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die folgenden Verfahrensschritte, bevorzugt in nachstehender chronologischer Reihenfolge, vorgesehen sind:
- Aufsetzen der Reinigungseinheit 19 auf den Toilettensitz 18,
- Start einer Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18,
- Aufbringen 24 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz 18 während der Relativbewegung 27, bevorzugt mittels zumindest einer Aufbringvorrichtung 10 der zumindest einen Wischeranordnung 1,
- Abziehen 25 des Toilettensitzes 18 mittels der zumindest einen Wischeranordnung 1 gleichzeitig mit dem oder zeitlich unmittelbar nach dem Aufbringen 24 und während der Relativbewegung 27, bevorzugt mittels zumindest eines ebenen Oberflächenbereichs 9 der zumindest einen Wischeranordnung 1.
[00153] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die folgenden Verfahrensschritte, bevorzugt in nachstehender chronologischer Reihenfolge, vorgesehen sind:
- Aufsetzen der Reinigungseinheit 19 auf den Toilettensitz 18,
- Start einer Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18 in eine erste Bewegungsrichtung 28,
- Aufbringen 24 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz 18 während der Relativbewegung 27 in die erste Bewegungsrichtung 28, bevorzugt mittels zumindest einer Aufbringvorrichtung 10 der zumindest einen Wischeranordnung 1, bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes 18 aufgebracht wurde,
- Verteilen 26 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz 18 während der Relativbewegung 27 in die erste Bewegungsrichtung 28 mittels zumindest eines unebenen Oberflächenbereichs 5 der zumindest einen Wischeranordnung 1, bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes 18 verteilt wurde,
- Beenden der Relativbewegung 27 in die erste Bewegungsrichtung 28,
- Optional zeitliche Pause 30 vor Umkehr der Bewegungsrichtung der Relativbewegung 27,
- Start der Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18 in eine zweite Bewegungsrichtung 28,
- Abziehen 25 des Toilettensitzes 18 während der Relativbewegung 27 in die zweite Bewegungsrichtung 28, bevorzugt mittels zumindest eines ebene Oberflächenbereichs 9 der zumindest einen Wischeranordnung 1.
[00154] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Verfahrens kann vorgesehen sein, dass die folgenden Verfahrensschritte, bevorzugt in nachstehender chronologischer Reihenfolge, vorgesehen sind:
- Aufsetzen der Reinigungseinheit 19 auf den Toilettensitz 18,
- Start eines ersten Durchlaufs der Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18 beginnend auf einer Startposition,
- Aufbringen 24 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz 18 während des ersten Durchlaufs der Relativbewegung 27, bevorzugt mittels zumindest einer Aufbringvorrichtung 10 der zumindest einen Wischeranordnung 1, bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes 18 aufgebracht wurde,
- Verteilen 26 des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz 18 während des ersten Durchlaufs der Relativbewegung 27 mittels zumindest eines unebenen Oberflächenbereichs 5 der zumindest einen Wischeranordnung 1, bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes 18 verteilt wurde,
- Fortführen des ersten Durchlaufs der Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18, bis die Reinigungseinheit 19 die Startposition der Relativbewegung 27 wieder erreicht,
- Optional zeitliche Pause 30 vor einem zweiten Durchlauf der Relativbewegung 27,
- Start des zweiten Durchlaufs der Relativbewegung 27 der Reinigungseinheit 19 relativ zum Toilettensitz 18 beginnend auf der Startposition,
- Abziehen 25 des Toilettensitzes 18 während des zweiten Durchlaufs der Relativbewegung 27, bevorzugt mittels zumindest eines ebenen Oberflächenbereichs 9 der zumindest einen Wischeranordnung 1.
[00155] Der optionale Verfahrensschritt zeitliche Pause 30 kann eine bestimmte Zeitdauer lang erfolgen. Die Zeitdauer des Verfahrensschritts zeitliche Pause 30 kann dabei an die Einwirkzeit eines Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels angepasst werden. Es kann stattdessen oder zusätzlich die Zeitdauer an weitere Parameter des Verfahrens angepasst werden, wie beispielsweise den Grad der Verschmutzung, die Häufigkeit der Reinigung und/oder Desinfektion und dergleichen mehr.
[00156] Bei obigen bevorzugten Verfahren können die einzelnen Verfahrensschritt auch in einer anderen als aufgezählten Reihenfolge durchgeführt werden.
[00157] Die Figuren 37 bis 39 zeigen verschiedene weitere Ausführungsbeispiele einer WMscheranordnung 1 mit zumindest einer Wischlippe 3 und zumindest einer Aufbringvorrichtung 10.
[00158] Die Figuren 37 bis 39 zeigen weitere Ausführungsbeispiele mit jeweils zwei Aufbringvorrichtungen 10.
[00159] Fig. 37 zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches eine Kombination aus den Ausführungsbeispielen aus Fig. 33 und Fig. 35 darstellt.
[00160] Fig. 38 zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches eine Kombination aus den Ausführungsbeispielen aus Fig. 35 und Fig. 36 darstellt.
[00161] Fig. 39 zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches eine Kombination aus den Ausführungsbeispielen aus Fig. 33 und Fig. 36 darstellt.
[00162] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, dass die Wischeranordnung 1 zumindest zwei Aufbringvorrichtungen 10, bevorzugt Aufbringdüsen, zum Aufbringen von Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Toilette 2 aufweist, wobei
- eine erste Aufbringvorrichtung 10,16, bevorzugt eine erste Aufbringdüse,
o in Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 3,11 zur zweiten Wischlippe 3,12 vor der ersten Wischlippe 3,11 angeordnet ist oder
o zwischen der ersten Wischlippe 3,11 und der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist und
- eine zweite Aufbringvorrichtung 10,17, bevorzugt eine zweite Aufbringdüse,
o zwischen der ersten Wischlippe 3,11 und der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist oder
o in Blickrichtung 15 von der ersten Wischlippe 3,11 zur zweiten Wischlippe 3,12 nach der zweiten Wischlippe 3,12 angeordnet ist.
[00163] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Wischeranordnung 1 kann vorgesehen sein, - dass die erste WMischlippe 3,11 auf der der ersten Aufbringvorrichtung 10,16 abgewandten und/oder zugewandten Seite zumindest einen ersten unebenen Oberflächenbereich 5,13 aufweist und/oder - dass die zweite Wischlippe 3,12 auf der der zweiten Aufbringvorrichtung 10,17 abgewandten und/oder zugewandten Seite zumindest einen zweiten unebenen Oberflächenbereich 5,14 aufweist.
[00164] Bisher Gesagtes zu den Ausführungsbeispielen aus den Fig. 31 bis 36 gilt analog für die Ausführungsbeispiele aus den Fig. 37 bis 39.
[00165] Obwohl die bisherige Beschreibung mit einem gewissen Maß an Ausführlichkeit verfasst wurde, ist zu beachten, dass viele Änderungen an den Details der Konstruktion der Erfindung und der Anordnung ihrer Komponenten sowie an Verfahrensabläufen, insbesondere an den tatsächlich vorgesehenen Verfahrensschritten und deren Reihenfolge, vorgenommen werden können, ohne vom grundlegenden Konzept und Umfang dieser Offenbarung abzuweichen. Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die hier zur Veranschaulichung dargelegten Ausführungsbeispiele beschränkt ist.
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A ‚hes AT 528 229 B1 2025-12-15
Ss N
BEZUGSZEICHENLISTE:
1 Wischeranordnung 22 Steuereinheit
2 Toilette 23 _Betätigungselement
3 Wischlippe 24 Verfahrensschritt
4 Wischkante Aufbringen
5 _unebener 25 Verfahrensschritt Oberflächenbereich Abziehen
6 Längserstreckung der 26 Verfahrensschritt Wischkante Verteilen
7 Vorsprünge 27 Relativbewegung
8 übriger 28 erste Bewegungsrichtung Oberflächenbereich der Relativbewegung
9 ebener Oberflächenbereich 29 zweite Bewegungsrichtung
10 Aufbringvorrichtung der Relativbewegung
11 erste Mschlippe 30 Verfahrensschritt
12 zweite Wischlippe zeitliche Pause
13 erster unebener 31 Basis Oberflächenbereich 32 Vertiefung
14 zweiter unebener Oberflächenbereich
15 Blickrichtung von der ersten Wischlippe zur zweiten Wischlippe
16 erste Aufbringvorrichtung
17 zweite Aufbringvorrichtung
18 Toilettensitz
19 Reinigungseinheit
20 Antrieb
21 beweglicher Arm

Claims (27)

A ‚hes AT 528 229 B1 2025-12-15 Ss N Patentansprüche
1. Wischeranordnung (1) für eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette (2) mit zumindest einer Wischlippe (3), wobei die zumindest eine Wischlippe (3) zumindest eine Wischkante (4) aufweist und entlang der zumindest einen Wischkante (4) zumindest auf einer Seite zumindest einen Oberflächenbereich (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Oberflächenbereich (5) entlang einer Längserstreckung (6) der zumindest einen Wischkante (4) uneben ist, weil der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) eine Mehrzahl an Vorsprüngen (7) und/oder Vertiefungen aufweist.
2. Wischeranordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) rau ist.
3. Wischeranordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Wischlippe (3) einen Polymerwerkstoff, insbesondere ein Elastomer, aufweist oder daraus besteht.
4. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) entlang der gesamten Länge der zumindest einen Wischkante (4) erstreckt.
5. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) an der zumindest einen Wischkante (4) der Wischlippe (3) angrenzt.
6. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) auf nur einer Seite der zumindest einen Wischlippe (3) angeordnet ist oder dass zumindest zwei unebene Oberflächenbereiche (5) auf zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seiten der zumindest einen Wischlippe (3) angeordnet sind, wobei bevorzugt zumindest ein übriger Oberflächenbereich (8), besonders bevorzugt alle übrigen Oberflächenbereiche (8), der zumindest einen Wischlippe (3) zumindest einen ebenen Oberflächenbereich (9) darstellt.
7. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischeranordnung (1) zumindest eine Aufbringvorrichtung (10), bevorzugt Aufbringdüse, zum Aufbringen von Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Toilette (2) aufweist, wobei bevorzugt der zumindest eine unebene Oberflächenbereich (5) auf der der zumindest einen Aufbringvorrichtung (10) abgewandten und/oder zugewandten Seite der zumindest einen Wischlippe (3) angeordnet ist.
8. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Wischlippe (3) eine erste Wischlippe (3,11) ist und die Wischeranordnung (1) zumindest eine zweite Wischlippe (3,12) aufweist, wobei bevorzugt die zumindest eine zweite Wischlippe (3,12) so zur ersten Wischlippe (3,11) angeordnet ist, dass die Wischkanten (4) der ersten Wischlippe (3,11) und der zumindest einen zweiten Wischlippe (3,12) zueinander geneigt und/oder parallel sind.
9. Wischeranordnung (1) nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wischlippe (3,11) und/oder die zweite Wischlippe (3,12) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist und/oder sind.
10. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wischlippe (3,11) und die zweite Wischlippe (3,12) gleich oder ungleich ausgebildet sind.
11. Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wischlippe (3,11) zusammen mit der zweiten Wischlippe (3,12) einteilig ausgeführt ist oder die erste Wischlippe (3,11) und die zweite Wischlippe (3,12) mehrteilig ausgebildet sind.
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15.
16.
17.
AT 528 229 B1 2025-12-15
Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
- dass die erste WMischlippe (3,11) zumindest einen ersten unebenen Oberflächenbereich (5,13) aufweist, wobei der zumindest eine erste unebene Oberflächenbereich (5,13) auf der der zweiten Wischlippe (3,12) abgewandten und/oder zugewandten Seite der ersten Wischlippe (3,11) angeordnet ist, und/oder
- dass die zweite Wischlippe (3,12) zumindest einen zweiten unebenen Oberflächenbereich (5,14) aufweist, wobei der zumindest eine zweite unebene Oberflächenbereich (5,14) auf der der ersten Wischlippe (3,11) abgewandten und/oder zugewandten Seite der zweiten Wischlippe (3,12) angeordnet ist.
Wischeranordnung (1) einem der vorangegangenen Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischeranordnung (1) zumindest eine Aufbringvorrichtung (10), bevorzugt Aufbringdüse, zum Aufbringen von Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Toilette (2) aufweist, wobei die zumindest eine Aufbringvorrichtung (10) - in Blickrichtung (15) von der ersten Wischlippe (3,11) zur zweiten Wischlippe (3,12) vor der ersten Wischlippe (3,11) oder - zwischen der ersten Wischlippe (3,11) und der zweiten Wischlippe (3,12) oder - in Blickrichtung (15) von der ersten Wischlippe (3,11) zur zweiten Wischlippe (3,12) nach der zweiten Wischlippe (3,12) angeordnet ist, wobei bevorzugt die erste Wischlippe (3,11) und/oder die zweite Wischlippe (3,12) auf der der Aufbringvorrichtung (10) abgewandten und/oder zugewandten Seite zumindest einen unebenen Oberflächenbereich (5) aufweist.
Wischeranordnung (1) einem der vorangegangenen Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischeranordnung (1) zumindest zwei Aufbringvorrichtungen (10), bevorzugt Aufbringdüsen, zum Aufbringen von Reinigungsmittel und/oder Desinfektionsmittel auf die Toilette (2) aufweist, wobei - eine erste Aufbringvorrichtung (10,16), bevorzugt eine erste Aufbringdüse, o In Blickrichtung (15) von der ersten Wischlippe (3,11) zur zweiten Wischlippe (3,12) vor der ersten Wischlippe (3,11) angeordnet ist oder o zwischen der ersten Wischlippe (3,11) und der zweiten Wischlippe (3,12) angeordnet ist und - eine zweite Aufbringvorrichtung (10,17), bevorzugt eine zweite Aufbringdüse, o zwischen der ersten Wischlippe (3,11) und der zweiten Wischlippe (3,12) angeordnet ist oder o In Blickrichtung (15) von der ersten Wischlippe (3,11) zur zweiten Wischlippe (3,12) nach der zweiten Wischlippe (3,12) angeordnet ist.
Wischeranordnung (1) nach dem vorangegangenen Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
- dass die erste Wischlippe (3,11) auf der der ersten Aufbringvorrichtung (10,16) abgewandten und/oder zugewandten Seite zumindest einen ersten unebenen Oberflächenbereich (5,13) aufweist und/oder
- dass die zweite Wischlippe (3,12) auf der der zweiten Aufbringvorrichtung (10,17) abgewandten und/oder zugewandten Seite zumindest einen zweiten unebenen Oberflächenbereich (5,14) aufweist.
Selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette (2) mit einem Toilettensitz (18) und einer Reinigungseinheit (19), dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinheit (19) eine zumindest Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche aufweist.
Toilette (2) nach dem vorangegangenen Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Toilettensitz (18), bevorzugt mittels eines Antriebs (20), rotierbar ist und die Reinigungseinheit (19) an einem beweglichen Arm (21) angeordnet ist und die Reinigungseinheit (19) im
Betrieb mittels des beweglichen Arms (21) auf den, bevorzugt rotierenden, Toilettensitz (18) aufgesetzt oder aussetzbar ist.
18. Toilette (2) nach dem vorangegangenen Anspruch 16 oder 17 dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungseinheit (19) eine mobile Reinigungseinheit (19) ist und entlang des Toilettensitzes (18) und/oder über den Toilettensitz (18), bevorzugt mittels eines Antriebs (20), bewegbar ist.
19. Toilette (2) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinheit (22) und ein mit der Steuereinheit (22) verbundenes Betätigungselement (23) vorgesehen sind, wobei die Steuereinheit (22) dazu ausgebildet ist, bei Betätigung des Betätigungselements (23) ein Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren des Toilettensitzes (18) durchzuführen.
20. Verfahren zum Reinigen und/oder Desinfizieren eines Toilettensitzes (18), wobei eine selbstreinigende und/oder selbstdesinfizierende Toilette (2), bevorzugt nach einem der Ansprüche 16 bis 19, mit einem Toilettensitz (18) und einer Reinigungseinheit (19) vorgesehen ist, wobei die Reinigungseinheit (19) zumindest eine Wischeranordnung (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 15 aufweist, wobei folgende Verfahrensschritte vorgesehen sind:
- Aufbringen (24) eines Reinigungsmittels und/oder eines Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz (18), bevorzugt mittels einer Aufbringvorrichtung (10) der zumindest einen Wischeranordnung (1), und
- Abziehen (25) des Toilettensitzes (18) mittels der zumindest einen Wischeranordnung (1),
wobei optional zwischen dem Aufbringen (24) und dem Abziehen (25) ein Verteilen (26) des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz (18) mittels des zumindest einen unebenen Oberflächenbereichs (5) der zumindest einen Wischeranordnung (1) vorgesehen ist.
21. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Verfahrensschritt Aufbringen (24) und der Verfahrensschritt Abziehen (25) gleichzeitig oder zeitlich unmittelbar nacheinander oder zeitlich versetzt nacheinander durchgeführt werden.
22. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Verfahrensschritt Abziehen (25) mittels eines ebenen Oberflächenbereichs (9) der zumindest einen Wischeranordnung (1) erfolgt.
23. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Verfahrensschritt Aufbringen (24) und/oder der Verfahrensschritt Abziehen (25) und/oder der optionale Verfahrensschritt Verteilen (26) während zumindest einer Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18) durchgeführt wird, wobei die zumindest eine Relativbewegung (27) bei der auf dem Toilettensitz (18) aufgesetzten Reinigungseinheit (19) durch die Rotation des Toilettensitzes (18) und/oder durch die Bewegung der Reinigungseinheit (19) entlang des Toilettensitzes (18) und/oder über den Toilettensitz (18) erzeugt wird.
24. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass - der Verfahrensschritt Aufbringen (24) und der Verfahrensschritt Abziehen (25) und der optionale Verfahrensschritt Verteilen (26) während einer Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) in dieselbe Bewegungsrichtung durchgeführt werden oder - der Verfahrensschritt Aufbringen (24) und der optionale Verfahrensschritt Verteilen (26) während einer Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) in eine erste Bewegungsrichtung (28) und der Verfahrensschritt Abziehen (25) während einer Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) in eine zweite Bewegungsrichtung (28) durchgeführt werden, wobei bevorzugt die zweite Bewegungsrichtung (28) der ersten Bewegungsrichtung entgegengesetzt ist.
25. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 20 bis 24, wobei die folgenden Verfahrensschritte, bevorzugt in nachstehender chronologischer Reihenfolge, vorgesehen sind:
- Aufsetzen der Reinigungseinheit (19) auf den Toilettensitz (18),
- Start einer Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18),
- Aufbringen (24) des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz (18) während der Relativbewegung (27), bevorzugt mittels zumindest einer Aufbringvorrichtung (10) der zumindest einen Wischeranordnung (1),
- Abziehen (25) des Toilettensitzes (18) mittels der zumindest einen Wischeranordnung (1) gleichzeitig mit dem oder zeitlich unmittelbar nach dem Aufbringen (24) und während der Relativbewegung (27), bevorzugt mittels zumindest eines ebenen Oberflächenbereichs (9) der zumindest einen Wischeranordnung (1).
26. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 20 bis 24, wobei die folgenden Verfahrensschritte, bevorzugt in nachstehender chronologischer Reihenfolge, vorgesehen sind:
- Aufsetzen der Reinigungseinheit (19) auf den Toilettensitz (18),
- Start einer Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18) in eine erste Bewegungsrichtung (28),
- Aufbringen (24) des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz (18) während der Relativbewegung (27) in die erste Bewegungsrichtung (28), bevorzugt mittels zumindest einer Aufbringvorrichtung (10) der zumindest einen Wscheranordnung (1), bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes (18) aufgebracht wurde,
- Verteilen (26) des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz (18) während der Relativbewegung (27) in die erste Bewegungsrichtung (28) mittels zumindest eines unebenen Oberflächenbereichs (5) der zumindest einen Wischeranordnung (1), bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes (18) verteilt wurde,
- Beenden der Relativbewegung (27) in die erste Bewegungsrichtung (28),
- Optional zeitliche Pause (30) vor Umkehr der Bewegungsrichtung der Relativbewegung (27),
- Start der Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18) in eine zweite Bewegungsrichtung (28),
- Abziehen (25) des Toilettensitzes (18) während der Relativbewegung (27) in die zweite Bewegungsrichtung (28), bevorzugt mittels zumindest eines ebenen Oberflächenbereichs (9) der zumindest einen Wischeranordnung (1).
27. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche 20 bis 24, wobei die folgenden Verfahrensschritte, bevorzugt in nachstehender chronologischer Reihenfolge, vorgesehen sind:
- Aufsetzen der Reinigungseinheit (19) auf den Toilettensitz (18),
- Start eines ersten Durchlaufs der Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18) beginnend auf einer Startposition,
- Aufbringen (24) des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf den Toilettensitz (18) während des ersten Durchlaufs der Relativbewegung (27), bevorzugt mittels zumindest einer Aufbringvorrichtung (10) der zumindest einen Wischeranordnung (1), bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes (18) aufgebracht wurde,
- Verteilen (26) des Reinigungsmittels und/oder des Desinfektionsmittels auf dem Toilettensitz (18) während des ersten Durchlaufs der Relativbewegung (27) mittels zumindest eines unebenen Oberflächenbereichs (5) der zumindest einen Wischeranordnung (1), bevorzugt bis das Reinigungsmittel und/oder das Desinfektionsmittel auf dem gesamten Umfang des Toilettensitzes (18) verteilt wurde,
- Fortführen des ersten Durchlaufs der Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18), bis die Reinigungseinheit (19) die Startposition der Relativbewegung (27) wieder erreicht,
- Optional zeitliche Pause (30) vor einem zweiten Durchlauf der Relativbewegung (27),
- Start des zweiten Durchlaufs der Relativbewegung (27) der Reinigungseinheit (19) relativ zum Toilettensitz (18) beginnend auf der Startposition,
- Abziehen (25) des Toilettensitzes (18) während des zweiten Durchlaufs der Relativbewegung (27), bevorzugt mittels zumindest eines ebenen OÖberflächenbereichs (9) der zumindest einen Wischeranordnung (1).
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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