AT52078B - Vorrichtung zur Bestimmung der Ziehung und Schrumpfung von Papierbahnen. - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Ziehung und Schrumpfung von Papierbahnen.

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AT52078B
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Kasimir Lewandowski
Ernst Zille
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Kasimir Lewandowski
Ernst Zille
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  Vorrichtung zur Bestimmung. der Ziehung und Schrumpfung von Papierbahnen. 



   Bei der Papierfabrikation wird sehr oft eine   bestimmte   Reisslänge und Dehnung der Ware verlangt, welche Werte nach der Ziehung und Schrumpfung bestimmt werden können, die die nasse Papierbahn auf ihrem Wege bis zur Trockenpartie erfährt. Zu diesem Zwecke muss bei der Erzeugung des Papieres die Ziehung und Schrumpfung der Papierbahn gemessen werden, damit durch entsprechende Regulierung der Maschine ein Produkt von gewünschter Beschaffenheit erzielt werde. Bisher besteht jedoch kein Kontrollapparat, der eine Messung der Ziehung und Schrumpfung der Papierbahn gleich bei der Erzeugung derselben ermöglicht.

   Gegenstand der 
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 auf der Papiermaschine herzustellenden Papierbahn festgestellt werden kann.   Use Vorrichtung   besteht aus einer Walze, die hervorragende, gleichmässig verteilte Stifte besitzt und die vor den Gautschwalzen auf die nasse Papierbahn angedrückt wird. Durch Bewegung der letzteren wird die Walze gedreht, wobei die Stifte derselben auf der   Papierbahn Marken eindrücken,   die in ganz   bestimmten Entfernungen   voneinander liegen.

   Beim Trocknen wird bekanntlich das Papier in der Längsrichtung stark gezogen, in der Querrichtung schrumpft es aber zusammen. so dass 
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 nach diesen Werten kann dann die Reisslänge und Dehnung der betreffenden Papiersorte bestimmt werden bzw. durch entsprechende Einstellung insbesondere der Trockenpartie ein Papier von   gewünschter Reisslänge   erzielt werden. 
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 Art der federnden Anordnung der Stifte auf der Walze ; die Fig. 5 und 6 zeigen eine Anordnung zum gleichzeitigen   Einstellen   der Stifte. 



   Die Vorrichtung besteht aus einer hohlen Walze   1,   die in einem Bügel bzw. Rahmen 2 frei gelagert ist.   DieWalze trägt   in ihrer Mantelwand zwei, drei oder mehrere Paare radialer   Stifte. 3, 4,   die am Umfang der Walze   gleichmässig   verteilt sind. Der Rahmen 2 mit der Walze 1 ist auf einem 
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 der   Papiermaschine   zwischen den   Saugwnnnen   und den Gautschwalzen angeordneten Leiste 6 befestigt ist. 



   Die Walze 1 wird auf die auf dem Metalltuch 7 getragene Papierbahn 8 aufgesetzt und kann sodann durch Anziehen der Schraube 9 festgestellt werden. Bei der Bewegung der Papierbahn   wird die Walze 7   durch Friktion gedreht, wobei   die Stifte 3, in   das Papier zwei parallele Reihen von Löchern oder   Vertiefungen eindrücken,   in welchen Reihen die einzelnen Löcher oder Ver-   tiefungen in ganz bestimmten Abständen hintereinander folgen. Beim nachfolgenden Trocknen   auf der Trockenpartie wird die Papierbahn stark gezogen und infolgedessen und infolge der gleich- 
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   Die Stifte 3-4 auf der Walze   J'müssen   je nach der Beschaffenheit der erzeugten Papiersorte auf verschiedene Art angeordnet werden. Die Stifte   3-4   werden in die Mantelwand 1 von innen eingeschraubt ; durch die aus   der Manteltläche   der Walze ragenden Enden der Schrauben 3-4 wird das Papier eingedrückt oder durchlöchert. Für verschiedene Papierstärken können die Stifte in radialer Richtung eingestellt werden. 



   Bei hellen Papiersorten ist das Durchlöchern des Papieres nicht nötig und es können an Stelle der Eisenstifte radial federnde Tintenschreibstifte 10 (Fig. 4) verwendet werden, so dass die Papierbahn mit farbigen Punkten bezeichnet wird. 



   Damit die Stifte 3,   4   in der Walze alle gleichzeitig und auch während der Arbeit eingestellt werden können, wird die Anordnung laut Fig. 5 und 6 getroffen. Der eine Zapfen der Walze 1 ist als eine Schraubenmutter 11 für die Schraube 12 ausgebildet, welch letztere innerhalb der Walze einen Armstern 13 trägt, deren Anzahl der Arme der Zahl der an der Walze angebrachten Stiftenpaare entspricht.   Die Markierungsstifte   3,4 eines jeden Paares sind durch zur Achse geneigte Leisten 14 verbunden, die in den Armen 13 gehalten und geführt werden. Die Länge der Stifte 3,   4   ist dabei derart bemessen, dass die Enden derselben gleich hoch über die Mantelfläche der Walze hervorragen.

   Durch Drehen der   Schraube   wird der Stern 13 in der Achsenrichtung verschoben und dadurch werden die Leisten 14 samt allen Stiften.   31 J gleichmässig   gehoben oder gesenkt. 



  Bei schnell laufenden Papiermaschinen ist es vorteilhaft, den Durchmesser der   Markierungswalze   grösser zu wählen, damit die Tourenzahl derselben nicht zu gross wird. 



   Durch die beschriebene Vorrichtung ist es ermöglicht, nicht nur die Reisslänge und die Dehnung der erzeugten Papiersorte zu bestimmen, sondern, da die Bestimmung dieser Werte schon während des Betriebes geschieht, auch durch geeignete Regulierung der einzelnen Erzeugungsstufen die Beschaffenheit des erzeugten Papieres bis zur   Erreichung der gewünschten   Papiersorte zu ändern. 



   Diese Vorrichtung kann vorteilhafter Weise auch zur Bestimmung der Dimensionen bei Wasserzeichen benützt werden. Soll z. B. auf der getrockneten Papierbahn ein Wasserzeichen in Form eines Kreises erscheinen, so muss der Egouteur ein elliptisches Relief besitzen. Die Hauptachsen der Ellipse müssen nach der Ziehung und Schrumpfung, die man mit der beschriebenen Vorrichtung bei jeder Papiersorte bestimmen kann, berechnet werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Ziehung und Schrumpfung von Papierbahnen, gekennzeichnet durch eine auf die nasse Papierbahn aufzusetzende, drehbare Walze   (1),   auf der gleich-   mässig   verteilte Markierungsstifte   (. 3, -1)   angeordnet sind. die die Papierbahn mit in bestimmten Abständen nebeneinander und hintereinander liegenden Zeichen versehen, so dass nach der Differenz dieser   Abstände   bei nassem und getrocknetem Papier die Grösse der Ziehung und Schrumpfung   der Papierb. lbn   ermittelt bzw. durch Änderung dieser Differenz die gewünschte Papiersorte hergestellt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsstifte in die Mantelwand der Walze eingeschraubt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsstifte radia) federn.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Achsenrichtung nebeneinander liegenden Markierungsstifte innerhalb der Walze durch gegen die Achse geneigte. EMI2.1 verbunden sind und durch achsiale Verschiebung dieser gemeinschaftlichen Führung alle Stifte gleichzeitig in der Höhe eingestellt werden können.
AT52078D 1911-03-28 1911-03-28 Vorrichtung zur Bestimmung der Ziehung und Schrumpfung von Papierbahnen. AT52078B (de)

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AT52078B true AT52078B (de) 1912-02-10

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