AT52054B - Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben. - Google Patents

Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben.

Info

Publication number
AT52054B
AT52054B AT52054DA AT52054B AT 52054 B AT52054 B AT 52054B AT 52054D A AT52054D A AT 52054DA AT 52054 B AT52054 B AT 52054B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drawer
solenoid
brake
free
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Wintermayr
Original Assignee
Josef Wintermayr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Wintermayr filed Critical Josef Wintermayr
Priority to AT52054D priority Critical patent/AT52054B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT52054B publication Critical patent/AT52054B/de

Links

Landscapes

  • Looms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Bremse dauernd ausgerückt hält, während nach Stromloswerden des Solenoides das Gewicht 77 die   Einrückung   der Bremse bewirkt, trotz des steten Stromverbrauches dieser Einrichtung aus nachstehenden Gründen vorteilhafter :
Das Solenoid bedarf zu seiner Erregung stets eine gewisse Zeit, die natürlich um so grösser ist, je schwerer das die Bremse ausgelöst haltende Gewicht bzw. der Federzug ist. Dies kann bei der erwähnten umgekehrten Anordnung unter Umständen leicht dazu führen, dass die 
 EMI2.1 
 da das Gewicht 77, sobald das Solenoid 78 seinen Strom verliert, momentan zur Wirkung kommt uhd die Backen auf die Bremsscheibe auflegt, wobei der einrückenden Kraft keinerlei Widerstand entgegenwirkt.

   Ausserdem hat man es m der Hand, das Solenoid so zu erregen, dass die Bremsbacken von der Bremsscheibe gerade nur gelüftet sind, so dass deren geringste Verschiebung bereits die Berührung der   Bremsfläehen   zur Folge hat ; von diesem Zeitpunkt aber steigert sich die Bremswirkung selbsttätig dadurch, dass die Bremsscheibe die Keile durch Reibung mitnimmt. 



   Für das Lösen der Bremse ist aber die zur Erregung des Solenoides erforderliche Zeitdauer belanglos, da ja auch der Antrieb nur langsam eingeschaltet wird. 



     Durch   den Umstand, dass das Bremssolenoid dauernd von Strom durchflossen wird und   überhaupt die Bremsung   der Lade statt durch Umschalten durch Unterbrechen des Stromes 
 EMI2.2 
   fadenwächtern   B bzw. D sowie einer Schaltwalze, welche einen Nebenstromkreis für das Bremssolenoid   78     dann schliesst, wenn   die Lade in vollkommen angehobener Stellung sich befindet und der Webstuhl aus irgend welchem Grunde abgestellt wird ;

   ferner sind in dem Schaltungsplan Schalter 85 und 86 ersichtlich, von welchen ersterer dazu dient, die Lade dauernd festzustellen, so dass sämtliche Teile des Stuhles bewegt werden können, ohne dass die Lade mit-   betätigt   wird, letzterer dagegen dazu, das Bremssolenoid dauernd eingeschaltet, die Bremse also dauernd gelöst zu halten, so dass die Lade vom Hauptschalter unabhängig am Geweberand liegen bleibt. 



   Die Schaltwalze W, welche auf der   Ladenbetätigungswelle 5 sitzt,   trägt einen Kontakt 87 
 EMI2.3 
 und zwar dann, wenn die Lade sich in ihrer höchsten Lage, also am Ende der Anhubbewegung, aber noch vor Beginn der Fallbewegung befindet. Wird in diesem Zeitpunkte der Stuhl aus irgend   welchem   Grunde plötzlich abgestellt, so bleibt das Solenoid 75 erregt, die Bremse also ausgelöst und die Lade ungebremst in   ihrer Höchstlage stehen,   so dass sie bei Wiederaustellen des Stuhles sogleichaufdasGewebeaufschlagenkann. 
 EMI2.4 
 Unterbrechung des Hauptstromkreises bleibt in diesem Zeitpunkte für das Solenoid 78 wirkungslos, die   Lade somit mechanisch   in ihrer   Höchstlage stehen.   



   Es kann nun erforderlich werden, z. B. um einzelne Schüsse zu entfernen, das Fach mehrmals zu öffnen oder zu   verkreuzen.   ohne die Lade aufschlagen zu lassen ; in diesem Falle wird der   Schalter ' ? J umgestellt.   so dass kein Strom durch das Solenoid   messenkann ;   infolgedessen bleibt das Gewicht 77 dauernd in Wirksamkeit und die Lade in ihrer Höchstlage festgehalten. 



   Soll umgekehrt die Lade dauernd freigegeben sein, so dass sie am Geweberand liegen bleibt (z. B.   beim Abschneiden des Gewebes), so wird   der Schalter   86,   welcher in eine die Leitungen   Zl     und   h1 verbindende Leitung eingeschaltet ist,   eingerückt   und dadurch das Solenoid dauernd kurzgeschlossen. 



   Der Schützenwächter B ist gegenüber der im Stammpatente beschriebenen   Ausführungs-   form   insoferne abgeändert,   als er   durch Anwendung   eines Abreisskontaktes empfindlicher gemacht wurde. Dieser federbelastete Kontakt wird durch eine Stange 88a eingerückt gehalten, die mit 
 EMI2.5 
 zu unterbrechen. 



   Derselbe Gedanke liegt auch dem Kettenfadenwächter zugrunde und bezweckt ebenfalls   die Erzielung grösserer Empfindlichkeit der Einrichtung.   



   Der Arbeisskontakt 58 ist. in diesem Falle mit einem Finger 90 ausgestattet, der durch den als   Klinke ausgebildeten Kern 9   des in einen Nebenstrom 92 eingeschalteten Solenoides 54   festgehalten wird. Wird durch Bruch eines Kettenfadens mit Hilfe einer der Leisten 53 der Neben-   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 stromkreis 92 geschlossen und somit das Solenoid erregt, so genügt schon ein geringes Hineinziehen des Solenoidkernes 91 in die Spule, um den Abreisskontakt 58 seiner Federwirkung freizugeben und den Strom zu unterbrechen. 



   Fig. 3 zeigt die Darstellung einer Ladenbremsung bei stehender freifallender Lade (welche aber auch bei hängender Lade Anwendung finden   könnte)   mit Hilfe des dem   Schützenwächter   B zugehörigen   Gleitstückes   (Zahnstange)   34.   



   An der Lade 11 ist in diesem Falle hinter der Schützenwächterklinke 32 eine Welle 93 ge-    lagert,. auf   welcher die Klinken 94 und 95 sitzen ; die eine Klinke 94 gleitet über einer Bahn 96 hinweg, welche um einen Bolzen oder Zapfen 97   auf-und abschwingen   kann, während die andere Klinke 95 sich in derselben Bahn wie die Klinke 32 über der Zahnstange. 34 hinwegbewegt. 



   Die Leitbahn 96 ist mit dem Kern eines Solenoides 98 verbunden. Beim Anstellen des Stuhles 
 EMI3.1 
 nicht in einen der Zähne des Gleitstückes 34 einfallen kann. 



   Beim Abstellen wird das Solenoid stromlos, die Bahn 96 senkt sich infolge ihrer Gewichts- oder Federbelastung 99, und, da die Klinken 94 und   95   infolge ihres einseitigen Gewichtes (eventuell verstärkt durch den Zug einer schwachen Feder) nach abwärts sinken, fällt die   Klinke 9. 5   in ditO Zahnstange 34 ein und die Lade kann somit nicht auf den   Gewebt'rand   auffallen. 



   Statt die Zahnstange 34 des   Schützenwächters   zum Feststellen der Lade zu benützen, kann hiefür auch ein besonderes gezahntes Gleitstück vorgesehen sein. 



   Die beschriebene Konstruktion des Webstuhles gestattet den Umbau aller bestehenden
Stühle - auch von   Handstühlen-in mechanische   Stühle ohne erhebliche Kosten. 



   Der Webstuhl lässt sich selbstredend auch mit rein mechanischer   Ausrückung   (mittels
Reibungs-oder sonstiger Kupplung) des Hauptschalters ausführen und wird dann letzterer mit einer Unterbrechervorriehtung für den Stromkreis des Bremssolenoides verbunden, derart, dass bei Ausrücken des Antriebes auch der Stromkreis des Bremssolenoides unterbrochen wird und letzteres die Bremsbacken nun der Wirkung des sie einrückenden Gewichtes (Feder) freigibt. 



     Auch diese Ausführungsform   ist sehr gut für den Umbau bestehender Stühle geeignet, besonders dort, wo Starkstrom für den Antrieb des Stuhles nicht zur   Verfügung   steht, während der schwache Strom (etwa 8 Volt) für die Solenoidbedienung leicht mittels Batterie erzeugt werden kann. 



    PATENT-ANSPRÜCH:   1. Ausführungsform des mechanischen Webstuhles nach Patent Nr. 34769 mit mechanischer 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. hält, um bei Abstellen des Stuhles in diesem Zeitpunkte die Lade ohne Bremswirkung in gehobener Lage festzuhalten. EMI3.3 ober dem genannten Gleitstück hinwegstreicht, beim Abstellen des Stuhles aber infolge Stromloswerdens des Solenoides sich senkt und so die Klinke (9. 5) zum Einfallen in das Gleitstück freigibt, das nun die Lade in ihrer Bewegung hemmt.
    6. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch.'). dadurch gekennzeichnet, dass als bremsendes Gleitstück zum Anhalten der Lade die verschiebbare Zahnstange (34) des Schützen- EMI3.4
AT52054D 1907-10-22 1909-03-16 Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben. AT52054B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT52054D AT52054B (de) 1907-10-22 1909-03-16 Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben.

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT34769T 1907-10-22
AT52054D AT52054B (de) 1907-10-22 1909-03-16 Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT52054B true AT52054B (de) 1912-02-10

Family

ID=25600091

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT52054D AT52054B (de) 1907-10-22 1909-03-16 Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT52054B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT52054B (de) Mechanischer Webstuhl mit freifallender Lade, insbesondere zur Herstellung von Drahtgeweben.
CH294486A (de) Elektrischer Schnellschalter, namentlich für Gleichstrom.
DE227645C (de)
DE150148C (de)
DE564769C (de) Einrichtung zur Verminderung der Ausloesezeit selbsttaetiger elektrischer Schalter
DE610248C (de) Feineinstellung fuer Aufzuege
AT156676B (de) Schütz mit an die Betriebsspannung angeschlossener Schaltspule und Selbsthaltekontakt.
DE409124C (de) Netzschutzrelais mit Zeiteinstellung
AT151994B (de) Elektrische Minenzündmaschine mit einer Einrichtung zur Sicherung eines für die Zündung ausreichenden Zündstromes.
DE160558C (de)
DE588598C (de) Zeitrelais fuer Gleichstrom
DE289029C (de)
DE689302C (de) Vorrichtung zum Stillsetzen von Naehmaschinen
DE454164C (de) Einrichtung zur Verhuetung von Schlagzeugbruechen fuer mechanische Webstuehle
DE205213C (de)
DE647718C (de) Steuerung fuer elektrische Antriebe von Webstuehlen
AT68680B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Anlassen und Bremsen von Elektromotoren, insbesondere für elektrisch betriebene Schleudern.
DE651988C (de) Selbsttaetige Sperrvorrichtung fuer die Hubvorrichtung von elektromagnetischen Schienenbremsen
DE351338C (de) Elektromagnet mit zwei Ankern und einer von der Erregerstromstaerke unabhaengigen Verzoegerung
DE369020C (de) Selbsttaetiger UEberstromschalter
DE616072C (de) Verfahren und Einrichtung zur Sicherung eines ausreichenden Zuendstroms bei Minenzuendmaschinen und Zuendvorrichtungen
DE660051C (de) Steuerung fuer elektrische Antriebe von Webstuehlen
DE168815C (de)
DE375469C (de) Selbsttaetiger Ausschalter fuer dreiphasigen Strom
DE305742C (de)