AT51917B - Einrichtung zur Astasierung von Steuerapparaten für elektrische Regler. - Google Patents

Einrichtung zur Astasierung von Steuerapparaten für elektrische Regler.

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  Einrichtung zur Astasierung von Steuerapparaten für elektrische Regler. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche die Steuerorgane bei solchen elektrischen Reglern astasiert werden, deren Richtkraft unter dem Einfluss der zu regelnden Grösse in jeder Stellung unverändert bleibt und bei denen die Gegenkraft durch Federn erzeugt wird. 



  Bei den bisher bekannten Reglern, bei welchen es sich darum handelte, im ganzen Regelungbereich eine konstante Gegenkraft wirken zu lassen, hat man sich allgemein an die Schwerkraft gehalten ; dabei ist man aber gezwungen, verhältnismässig viel Masse zu bewegen, wodurch im 
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 nicht unwesentliche   Reibungswiderstände   zu überwinden, welche die Empfindlichkeit des Reglers stören. Diese Nachteile werden beseitigt durch die Anwendung einer Feder, welche wenig Masse besitzt und als Spirafeder auf die Achse des   8tenerorganes   aufmontiert, ihre Kräfte unter Umgehung der Lager auf diese Achse direkt   überträgt. Die   Federn haben aber alle die Eigenschaft, 
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 dichte zwischen   E und am kleinsten   ist.

   In dieser Stellung ist das Drehmoment, welches dem Produkt aus   Amperewindungen   der Spule in die Feldstärke entspricht, am kleinsten. Die Feder P wird nun so bemessen. dass die mechanischen Kräfte und die elektrischen Kräfte sich das Gleich- 
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 und gleichzeitig tritt die   Drehspulc   in das kräftigere Magnetfeld über, welches unter der Polhälfte B D besteht, wodurch auch das elektrische Drehmoment zunimmt. Durch richtige Bemessung der Luftdistanzen zwischen B   C und Eisenring EE bzw.   zwischen B D und E kann erreicht werden, dass tatsächlich das elektrische Drehmoment bei konstanter   Ampèrewindungszahl   
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 feder P, d. h. der Apparat ist in diesem Falle astatisch.

   Dasselbe Resultat wird man natürlich erreichen, wenn man zur   Vergrösserung   des Luftspaltes den   Eisenring   absetzen würde anstatt die   Polstücke     M.   

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 dem Produkte aus Kraft mal Hebelarm Q in Betracht kommt. In Fig. 5 und 6 sind diese Beziehungen graphiseh dargestellt. Wie aus Fig. 6, in welcher die Länge des Hebelarmes als Ordinante, die Drehwinkel als Abszissen eingezeichnet sind, zu ersehen ist, nimmt die Länge des Hebelarmes Q bzw. Q'zwischen den beiden Punkten   N   und N" annähernd proportional der Verdrehung zu.

   Es ist also die Möglichkeit gegeben, durch entsprechende Spannung der Feder J, die Federkraft P innerhalb eines bestimmten Verdrehungswinkels im richtigen Verhältnis zu schwächen bzw. zu verstärken, um den astatischen Zustand zu erreichen. 



   Eine weitere Ausführungsmöglichkeit bestände darin, dass man die   Feder J weglässt und   die Feder P nicht an einem konstanten, sondern an einem mit der Verdrehung veränderlichen Hebelarm, d. h. einer Kurvenscheibe abgreifen lässt. In diesem Falle wäre man dann allerdings gezwungen, um die Lagerreibung zu vermeiden, zwei oder mehrere Federn symmetrisch um die Achse anzuordnen, damit die Kräfte in bezug auf den seitlichen Zug sich gegenseitig aufheben 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Einrichtung zur Astasierung   von Rteuerapparaten   für elektrische Regler, bei welchen der Einfluss der zu regelnden Grösse auf die Richtkraft unverändert bleibt, die Gegenkraft jedoch durch Federn erzeugt wird und je nach der Stellung sich ändert, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Stellung des Steuerapparates entweder die Richtkraft entsprechend der Gegenkraft veränderlich oder die Gegenkraft durch mechanische Mittel unveränderlich gemacht ist.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Abstufung der Pole des magnetischen Feldes die die Richtkraft bildende elektromagnetische Kraft in jeder Stellung des Steuerorganes der gegenwirkenden Federkraft gleichgemacht ist.
    3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gegenwirkende Moment durch ein zusätzliches Moment ergänzt ist, welches je nach der Stellung des Steuerorganes sich selbsttätig so ändert, dass das resultierende Gegenmoment für jede Stellung des Steuerorganes unveränderlich bleibt, wobei das zusätzliche Moment durch Anordnung eines Hebelarmes für eine bestimmte Stellung des Steuerorganes zu Null und zu beiden Seiten dieser Stellung zum gegenwirkenden Moment der Feder sich addiert bzw. subtrahiert.
    4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelarm, an welchem die gegenwirkende Federkraft angreift, für verschiedene Stellungen im umgekehrten Verhältnis zur Federkraft veränderlich gemacht ist, zu dem Zwecke, für jede Stellung des Steuerorganes ein unveränderlich gegenwirkendes Moment zu erhalten.
AT51917D 1910-02-25 1911-02-24 Einrichtung zur Astasierung von Steuerapparaten für elektrische Regler. AT51917B (de)

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