<Desc/Clms Page number 1>
Hohle dritte Schiene für Teilleiterbetrieb mit durch Wagenmagnete gesteuerten Stromschlussstücken im Schienenhohlraum.
EMI1.1
der Erfindung greifen die an sich bekannte, als Stütze für die Stromschlussstücke dienende isolierende Ausfütterung des unteren hohlen Schienenteiles sowie die etwaigen Zwischenstücke mit Vorsprüngen in entsprechende Ausbuchtungen der Seitenteile ein, um darin ohne weitere Befestigungsmittel sicher gehalten zu werden, dabei sind die innerhalb der stützenden Aus-
EMI1.2
zusammenhängenden Anker allmählich in ihre Ruhelage zurückkehren, sobald letztere ausser Wirkung der Wagenmagnete stehen.
In den Zeichnungen stellt Fig. 1 im vertikalen Längsschnitt eine Ausführungsform der dritten Schiene dar. Fig. 2 ist eine Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1, Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 2. Fig. 4 zeigt in perspektivischer Ansicht die isolierenden Stücke, welche die Stromschiene aufnehmen. Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht eine zur Unterstützung der durch die isolierenden Blöcke gehenden Stromschiene dienende Unterlagsplatte.
Die dritte Schiene ist hohl, in Abschnitte geteilt, und jeder Abschnitt. besteht aus oberen und unteren Teilen und bestehen die unteren, hohlen Teile eines jeden Schienenabschnittes aus einem Basisteil 23 (Fig. 3) Fig. 1 und 2 konvergierenden Seitenteilen 24, parallelen Seitenteilen 22 und Flanschen 25, welche zweckmässig unter rechtem Winkel nach aussen ragen. Der obere Kontakt-
EMI1.3
platte 29 aus wasserdichten Material liegt.
Innerhalb des Hohlkörpers eines jeden Schienenstückes sind eine Anzahl von Ankerstützen angeordnet, von welchen jede einen dem Profil des unteren Hohlkörpers der Schiene entsprechenden Querschnitt besitzt. Die Ankerstützen bestehen aus einer Basis 33 und Seitenteilen 32, welche parallel verlaufen und daher in die schrägen Teile 24 des Hohlkörpers greifen. An den Enden sind die Ankerstützen beiderseits mit Ansätzen 34 versehen, welche gekrümmte und gegen die
EMI1.4
gleichfalls den Schienenhohlkörpern und passen gleichfalls in den besagten Hohlkörpern der Schiene. Jeder der Blöcke 3J besitzt in seiner Basis einen Schlitz, durch welchen die Stromschiene geht und in diesem Schlitz durch eine Unterlagsplatte 37 unterstützt wird.
Die Schiene 36 geht, wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, auch durch die Ankerstützen und ruht auf deren Basisteil auf.
In jeder der Ankerstützen ist ein Paar von Ankern 39 angeordnet, welche hohl sind und an der Aussenseite Zapfen- ? tragen, während ihre obere Fläche mit isolierenden Platten 38 versehen ist. Jedes Ankerpaar ruht mit den Zapfen 40 auf den oberen Flächen der Seitenteile der Ankerstützen, und zwar unmittelbar neben deren Ansätzen. 34. Jedes Ankerpaar ist durch eine zweckmässig aus Aluminium bestchende Stange 41 miteinander verbunden, an welcher Stange die Anker durch Bolzen J oder in anderer geeigneter Weise befestigt sind. Unter jeder Anker-
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
oder dgl., befestigt sind.
Ein Teil dieses Leiters 43 liegt an der Oberfläche der Stromschiene 36 an, während das andere Ende dieses Leiters 43 nach aufwärts umgebogen ist, so dass es an einem Teil der Oberfläche einer Feder 45 anliegt, welche Feder 45 sich gegen die Verbindungsstange 41 stützt, den Leiter 4J umspannt und mit den Enden auf der Stromschiene 36 ruht. Die Verbindungsstange 41 trägt ungefähr in ihrer Mitte einen Sattel 46, auf welchem ein elastisches Stromschlussstütze 47 ruht, welcher zweckmässig aus einer Anzahl aufeinandergelegter Metallstreifen, zweckmässig aus Aluminium, besteht. Das obere Ende des Leiters 43, die Feder 45 und der elastische Kontakt 47 sind aneinander und an der Verbindungsstange 41 durch einen Bolzen 49 befestigt, welcher diese Teile durchsetzt.
. Auf der Innenfläche, des Kontaktteiles 26 eines jeden Schienenstückes und unmittelbar ober jedem der elastischen Stromschlussstücke 47 ist eine Kontaktplatte 50 angeordnet, welche zweckmässig aus Kohle besteht und rechteckigen Querschnitt besitzt. An ihren Längsseiten trägt diese Platte Streifen 51 aus Kupfer oder irgend einem anderen leitenden Material, welche derart geteilt sind, dass sie Zungen 52 bilden, vermittelst welcher in irgend welcher geeigneten Weise die Kohlenkontaktplatte an den Kontaktteil des Schienenstückes befestigt wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Hohlkörper eines jeden Schienenstückes etwas länger als sein Kontaktteil, so dass ersterer etwas über das Ende des letzteren vorragt. An den Enden der Kontaktteile einer jeden Schiene sind isolierende Blöcke 53 vorgesehen. Diese Blöcke befinden sich irn Schienenabschnitt und sind durch eine Dichtungsplatte 54 in ungefähr der gleichen Höhe mit den Platten 29 in zwei Teile geteilt. Zwischen den Enden der Kontaktteile aneinanderstossender Schinenenstücke sind isolierende Blöcke 55 angeordnet, deren Querschnitt mit dem Querschnitt der Kontaktteile der Schiene übereinstimmt. Unterhalb dieser isolierenden Zwischenstücke 55 erfolgt zweckmässig die Verbindung der Stromschienen sowohl unter sich als auch mit dem Speisekabel, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Beim Befahren einer derartigen Schienenstrecke läuft der Kontaktschuh am Wagen auf der Oberfläche der Kontaktteile der Schienenabschnitte. Hiebei werden die Ankerpaare 39 aufeinanderfolgend durch die Wagenmagnete angezogen. Jedes Ankerpaar bewegt sich dabei entgegen der Wirkung des elastischen Leiters 43 nach aufwärts, bis die Isolierplatten 38 mit der Innenfläche der Kontaktteile des Schienenstückes in Berührung gelangen, wobei das elastische Stromschlussstück 47 gegen den Kontakt 50 gedrückt und hiedurch der Stromkreis von der Stromschiene 36 über die Kontaktteile der Schiene und durch den Kontaktschuh zum Wagenmotor des Wagens und die Rückleitung geschlossen ist.
Sobald der Schuhkontakt am Wagen irgend eines der Ankerpaare verlassen hat. gehen die Anker unter der Einwirkung der Schwerkraft und des elastischen Leiters 43 in ihre Ruhelage zurück, wobei die Zapfen 40 sich auf die oberen Flächen
EMI2.1
der isolierenden Blöcke 35 setzen. Das Aufsetzen der Anker erfolgt elastisch, d. h. ohne Schlag oder Stoss zufolge der Wirkung der Feder 45, welche mit ihren Enden früher auf die Leitungs- stangen. 36 zu sitzen kommt, bevor die Anker ihre Ruhelage erreicht haben.