AT517340A4 - Vorrichtung für den Bettenbezug - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung zum Beziehen von Bettendecken oder Kissen mit einem Bezug, bei der vorgeschlagen wird, dass eine rechteckförmige Auflageplatte (1, 1') mit einer Auflagefläche für die Bettdecke oder das Kissen vorgesehen ist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten mit von der Auflagefläche beabstandeten Gleitkanten (2a, 2b, 2a', 2b') für den Bezug versehen ist und einseitig im Bereich einer dritten Seite mit einem Traggestell (3) verbunden ist, wobei die Auflageplatte (1, 1') im Bereich der Auflagefläche vom Traggestell (3) beabstandet gehalten ist. Dadurch wird das Überziehen von Bettdecken und Kissen entscheidend einfacher gestaltet, sodass das Überziehen von Bettdecken oder Kissen mit frischen Bezügen rascher und körperlich weniger anstrengend vorgenommen werden kann. Die Zeitersparnis bietet dabei auch ökonomische Vorteile für den Betreiber von Einrichtungen mit hoher BettenanzahL
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beziehen von Bettendecken oder Kissen mit einem Bezug gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Bettdecken oder Kissen werden in herkömmlicher Weise ohne technische Hilfsmittel bezogen, Insbesondere in Hotels, Krankenhäuser, Seniorenheimen oder ähnlichen Einrichtungen mit hoher Bettenanzahl stellt diese Tätigkeit nicht nur eine zeitraubende, sondern auch eine körperlich anstrengende Tätigkeit dar. Das Beziehen einer Bettdecke oder eines Kissens mit einem frischen Bezug wird dabei in der Regel am Ort des betreffenden Bettes vorgenommen, wobei ein frischer Bezug mitgeführt wird, der alte Bezug abgezogen und in einen Schmutzwäschewagen geworfen wird und die Bettdecke oder das Kissen mit einem sauberen Bezug versehen wird.
Es ist das Ziel der Erfindung diesen Vorgang fiir das entsprechende Personal einfacher zu gestalten, sodass das Überziehen von Bettdecken oder Kissen mit frischen Bezügen rascher und körperlich weniger anstrengend vorgenommen werden kann. Die Zeitersparnis soil dabei auch ökonomische Vorteile fiir den Betreiber von Einrichtungen mit hoher Bettenanzahl bieten.
Diese Ziele werden durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 erreicht, Anspruch 1 bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beziehen von Bettendecken oder Kissen mit einem Bezug, bei der erfindungsgemäß vorgeschlagen wird, dass eine rechteckförmige Auflageplatte mit einer Auflagefläche fiir die Bettdecke oder das Kissen vorgesehen ist, die an zwei gegeniiberliegenden Seiten mit von der Auflageiläche beabstandeten Gleitkanten fiir den Bezug versehen ist und einseitig im Bereich einer dritten Seite mit einem Traggestell verbunden ist, wobei die Auflageplatte im Bereich der Auflagefläche vom Traggestell beabstandet gehalten ist.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird im Folgenden noch genauer beschrieben werden. An dieser Stelle sei lediglich erläutert, dass das Beziehen einer Bettdecke oder eines Kissens mit einem frischen Bezug erfindungsgemäß einerseits durch das Bereitstellen einer Auflageplatte fiir die Bettdecke oder das Kissen bewerkstelligt wird, auf der die Bettdecke oder das Kissen einfach aufgelegt werden kann, und andererseits durch die von der Auflagefläche beabstandeten Gleitkanten fiir den Bezug, auf denen der Bezug im Zuge des Überziehvorganges von der Bettdecke oder dem Kissen beabstandet gleitet und somit in einem Abstand zur Bettdecke oder dem Kissen gehalten wird. Die Gleitkanten sind hierfür an zwei gegenüberliegenden Seiten der Auflageplatte angeordnet, sodass die Bettdecke oder das Kissen zwischen ihnen zu liegen kommt. Der Abstand der Gleitkanten zur Auflagefläche muss dabei selbstredend ausreichend gewählt werden, urn eine ausreichende Beabstandung des Bezuges von einer aufliegenden Bettdecke oder einem aufiiegenden Kissen sicher zu stellen. Die Auflagefläche entspricht in ihren Abmessungen im Wesentlichen jenen der Bettdecke oder dem Kissen, wobei auch zwei Auflageplatten vorgesehen sein können, wobei die Auflagefläche einer ersten Auflageplatte in ihren Abmessungen jenen einer Bettdecke im Wesentlichen entspricht, und die Auflagefläche einer zweiten Auflageplatte in ihren Abmessungen jenen eines Kissens im Wesentlichen entspricht.
Die Auflageplatte ist dabei im Bereich einer dritten Seite der Auflageplatte einseitig mit einem Traggestell verbunden, wobei die Auflageplatte im Bereich ihrer Auflagefläche vom Traggestell beabstandet ist Die Auflageplatte kann somit untergriffen und gewissermaßen vom Bezug iiberzogen werden, ohne dass Bauteile des Traggestells das Oberstreifen eines Bezuges auf die aufliegende Bettdecke oder das aufliegende Kissen behindern wiirden. Das Oberstreifen eines neuen Bezuges beginnt dabei auf der der dritten Seite gegeniiber liegenden vierten Seite der Auflageplatte.
Um das Oberziehen von Bettdecken zu erleichtern kann dabei vorzugsweise vorgesehen sein, dass an der der dritten Seite gegeniiber liegenden vierten Seite der Auflageplatte ein Klemmmechanismus fiir die Bettdecke oder das Kissen angeordnet ist. Der Klemmmechanismus fixiert dabei die Bettdecke im Zuge des Oberziehens eines neuen Bezuges und erleichtert somit diesen Vorgang. Der Klemmmechanismus kann etwa als schwenkbare Klemme ausgebildet sein; die ein je nach Schwenklage in unterschiedlichen Abstand zur Auflagefläche bewegbare Klemmkante aufweist. Die Schwenkachse der Klemme quert dabei die Auflagefläche. Falls die Klemmkante auf der der Beziehrichtung des neuen Bezuges abgewandten Seite der Schwenkachse auf die Bettdecke aufgelegt wird, wirkt der Klemmmechanismus selbsthemmend, falls die Bettdecke mit dem Bezug ungewollt in Beziehrichtung mitbewegt wird. Die Klemmkante klemmt dabei die Bettdecke fest und ermöglicht eine Relativbewegung des Bezuges zur nun ruhenden Bettdecke. Bei einem im Vergleich zur Bettdecke kleineren Kissen wird ein solcher Klemmmechanismus in der Regel nicht erforderlich sein.
Eine einfache Verwirklichung der Gleitkanten kann etwa erfolgen, indem die Auflageplatte an zwei gegenüberliegenden Seiten rechtwinkelig gebogen ist und die aufgrund der Biegung von der Auflagefläche beabstandeten Seitenkanten die Gleitkanten bilden.
Die Auflageplatte kann mitunter große Abmessungen aufweisen. Um die Lagerung und den Transport einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zu erleichtern wird daher ferner vorgeschlagen, dass die Auflageplatte im Bereich der dritten Seite über einen Tragarm mit dem Traggestell verbunden ist, wobei der Tragarm schwenkbar am Traggestell angeordnet ist. Die Auflageplatte kann somit relativ zum Traggestell verschwenkt werden, insbesondere von einer in Gebrauchslage horizontalen Position in eine vertikale Transportposition.
Eine technische Herausforderung stellt die einseitige Lagerung der Auflageplatte dar, da sie fiir das Beziehen von Bettdecken eine der Bettdecke vergleichbare Abmessung aufweisen muss, aber eben nur einseitig gelagert werden kann, um das Überziehen eines Bezuges zu ermöglichen, Hierfür wird vorgeschlagen, dass es sich bei der Auflageplatte um ein Edelstahlblech handelt. Ein Edelstahlblech verfügt über die erforderliche Steifheit, um für eine einer Bettdecke entsprechenden Abmessung eine einseitige Lagerung zu ermöglichen. Zudem stellt ein Edelstahlblech auch eine hygienische Lösung dar, da es leicht zu reinigen ist und nicht korrodiert.
Die Erfindung wird in weiterer Folge anhand von Ausführungsbeispielen mithilfe der beiliegenden Figuren näher erläutert Es zeigen hierbei die
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Beziehen von Bettendecken oder Kissen in einer Übergangsposition der Auflageplatte zwischen ihrer vertikalen Transportposition und ihrer horizontalen Gebrauchslage, und die
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß der Fig. 1 in ihrer horizontalen Gebrauchslage.
Zunächst wird auf die Fig, 1 Bezug genommen. Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Beziehen von Bettendecken oder Kissen mit einer ersten Auflageplatte 1, die in ihren Abmessungen einer Bettdecke angepasst ist und auf einem Traggestell 3 montiert ist, sowie einer zweiten Auflageplatte Γ, die in ihren Abmessungen einem Kissen angepasst ist. Die relative Anordnung der beiden Auflageplatten 1, 1' kann freilich variieren, es ist auch denkbar für die zweite Auflageplatte 1' ein eigenes Traggestell 3 vorzusehen. Die in ihren Abmessungen einer Bettdecke angepasste erste Auflageplatte 1 ist aufgrund ihrer Größe schwenkbar am Traggestell 3 angeordnet, sodass sie von ihrer horizontalen Gebrauchslage (siehe Fig. 2] in eine vertikale Transportposition verschwenkt werden kann. Die Fig. 1 zeigt eine Übergangsposition.
Die erste Auflageplatte 1 ist über einen Tragarm 7 mit dem Traggestell 3 verbunden, wobei der Tragarm 7 über einen Schwenkmechanismus verfiigt, mit dem der Tragarm 7 und somit die Auflageplatte 1 schwenkbar ist, Der Schwenkmechanismus weist vorzugsweise einen Spannhebel auf, urn die Auflageplatte 1 in ihrer horizontalen und vertikalen Endposition zu fixieren. Am Traggestell 3 sind ferner Rollen oder Räder 5 vorgesehen, sodass das Traggestell 3 leicht transportiert werden kann.
Das Traggestell 3 kann unterschiedlich ausgeführt sein, wesentlich ist jedoch, dass der Auflageplatte 1,1' ein Bezug iibergezogen werden kann, ohne dass Teile des Traggestells 3 das Überziehen behindern. Gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 weist das Traggestell 3 einen ersten seitlichen Rahmenteil 3.1, einen zweiten seitlichen Rahmenteil 3.2, sowie einen unteren Rahmenteil 3.3 und einen oberen Rahmenteil 3,4 auf. Die Auflageplatte 1 ist iiber ihren Tragarm 7 ausschließlich am ersten seitlichen Rahmenteil 3.1 schwenkbar befestigt und auf diese Weise iiber dem oberen Rahmenteil 3.4 beabstandet gehalten. Die Auflageplatte 1 bildet auf ihrer oberen Seite eine Auflagefläche für eine Bettdecke (in der Fig. 1 und 2 nicht dargestellt).
Die Auflageplatte 1 weist ferner an zwei gegeniiberliegenden Seiten von ihrer Auflagefläche beabstandete Gleitkanten 2a, 2b fiir den Bezug auf. Im gezeigten Ausfiihrungsbeispiel werden die Gleitkanten 2a, 2b mithilfe zweier Leisten gebildet, die an der Auflageplatte 1 befestigt sind, die Auflageplatte 1 könnte aber auch an zwei gegeniiberliegenden Seiten rechtwinkelig gebogen sein, sodass die aufgrund der Biegung von der Auflagefläche beabstandeten Seitenkanten die Gleitkanten 2a, 2b bilden. Gleiches gilt sinngemäß für die Gleitkanten 2a', 2b' der Auflageplatte V fiir das Kissen.
Die zwei gegenüberliegenden Seiten mit den Gleitkanten 2a, 2b stellen eine erste und eine zweite Seite der Auflageplatte 1 dar. An einer dritten Seite der Auflageplatte 1 ist sie am Traggestell 3 einseitig gelagert. An der der dritten Seite gegenüber liegenden vierten Seite der Auflageplatte 1 ist gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ferner ein Klemmmechanismus 4 fiir die Bettdecke angeordnet. Der Klemmmechanismus 4 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als schwenkbare Klemme ausgebildet, die ein je nach Schwenklage in einen unterschiedlichen Abstand zur Aufiagefläche bewegbare Klemmkante 4a aufweist. Die Schwenkachse der Klemme quert dabei die Auflagefläche. Freilich kann der Klemmmechanismus 4 auch anders ausgeführt werden, seine Funktion besteht jedenfalls darin die Bettdecke im Zuge des Überziehens eines neuen Bezuges zu fixieren und diesen Vorgang somit zu erleichtern. An der vierten Seite der Auflageplatte 1 sind ferner Griffausnehmungen 6 angeordnet, deren Zweck in weiterer Folge noch erläutert werden wird.
Die Funktionsweise der gegenständlichen Vorrichtung ist nun wie folgt. Eine überzogene Bettdecke wird auf die horizontale Auflageplatte 1 aufgelegt, sodass sie zwischen den Gleitkanten 2a, 2b zu liegen kommt. Die offene Seite des Bezuges liegt dabei an der dritten Seite der Auflageplatte 1, und die geschlossene Seite des Bezuges an der gegenüberliegenden vierten Seite. Eine erste Person befindet sich an der dritten Seite der Auflageplatte 1 und halt die Bettdecke fest, während eine zweite Person, die sich an der gegeniiberliegenden vierten Seite der Auflageplatte 1 befindet, den Bezug abzieht. Dieser Vorgang ist an sich einfach und würde noch keiner erfindungsgemäßen Vorrichtung bedürfen.
Der große Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt sich nun beim Überziehen des neuen Bezuges. Der Klemmmechanismus 4 wird dabei zunächst so verschwenkt, dass die Klemmkante 4a auf der der Beziehrichtung des neuen Bezuges abgewandten Seite der Schwenkachse auf die Bettdecke aufgelegt wird. Die Beziehrichtung ist dabei in Bezug auf die Fig. 2 von rechts vorne nach links hinten orientiert, oder in anderen Worten von der vierten Seite der Auflageplatte 1 zu ihrer dritten Seite. Der neue Bezug wird in weiterer Folge auf der vierten Seite der Auflageplatte 1 über die Auflageplatte 1 und die auf ihr liegende Bettdecke gestiilpt und in Richtung der dritten Seite der Auflageplatte 1 gezogen. Dieser Vorgang kann am leichtesten durch zwei Personen bewerkstelligt werden, die sich jeweils an den beiden gegeniiberliegenden ersten und zweiten Seiten der Auflageplatte 1 mit den Gleitkanten 2a, 2b befinden. Während des Überziehvorganges stellen die Gleitkanten 2a, 2b eine Beabstandung des Bezuges von der Bettdecke sicher und verhindern auf diese Weise ein ungewolltes Mitziehen der Bettdecke, Des Weiteren wird die Bettdecke über den Klemmmechanismus fixiert, falls die Bettdecke mit dem Bezug ungewollt in Beziehrichtung mitbewegt wird. Die Klemmkante 4a klemmt in diesem Fall die Bettdecke fest und ermöglicht somit eine Relativbewegung des Bezuges zur nun ruhend fixierten Bettdecke.
Sobald die beiden Personen die dritte Seite der Auflageplatte 1 erreicht haben, ist die Bettdecke mit dem neuen Bezug iiberzogen. Eine der beiden Personen begibt sich nun zur gegeniiberliegenden vierten Seite der Auflageplatte 1 und ergreift die iiberzogene Bettdecke, was durch die Griffausnehmungen 6 erleichtert wird. In weiterer Folge kann die iiberzogene Bettdecke von der Auflageplatte 1 abgezogen werden, wobei die Klemmkante 4a aufgrund der Umkehrung der Bewegungsrichtung nun nicht mehr fixierend wirkt. In analoger Weise erfolgt das Abziehen eines Bezuges von einem Kissen und das Überziehen des Kissens mit einem neuen Bezug mithilfe der Auflageplatte Γ, wobei dieser Vorgang in der Regel von einer einzigen Person bewerkstelligt werden kann. Für das entsprechende Personal wird das Überziehen von Bettdecken und Kissen jedenfalls entscheidend einfacher gestaltet, sodass das Überziehen von Bettdecken Oder Kissen mit frischen Beziigen rascher und körperlich weniger anstrengend vorgenommen werden kann. Der Bewegungsvorgang kann für die entsprechenden Personen ergonomischer gestaltet werden, indem häufiges Bücken vermieden wird. Die Zeitersparnis bietet dabei auch ökonomische Vorteile für den Betreiber von Einrichtungen mit hoher Bettenanzahl. Es ware etwa denkbar, zentral eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorzusehen und das Überziehen von Bettdecken und Kissen auf Vorrat durchzufiihren, um bei Bedarf die bereits gefalteten und frisch iiberzogenen Bettdecken und Kissen zu den Betten transportieren zu können. Bei mehreren Stockwerken ist es auch denkbar fiir jedes Stockwerk eine erfindungsgemäße Vorrichtung vorzusehen.
Claims (7)
- Patentansprüche:1. Vorrichtung zum Beziehen von Bettendecken oder Kissen mit einem Bezug, dadurch gekennzeichnet, dass eine rechteckförmige Auflageplatte (1, l') mit einer Auflagefläche für die Bettdecke oder das Kissen vorgesehen ist, die an zwei gegenüberliegenden Seiten mit von der Auflagefläche beabstandeten Gleitkanten (2a, 2b, 2a', 2b'] für den Bezug versehen ist und einseitig im Bereich einer dritten Seite mit einem Traggestell [3] verbunden ist, wobei die Auflageplatte (1, l'] im Bereich der Auflagefläche vom Traggestell (3) beabstandet gehalten ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der der dritten Seite gegeniiberliegenden vierten Seite der Auflageplatte Cl· l') cin Klemmmechanismus (4] fiir die Bettdecke Oder das Kissen angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmmechanismus (4] als schwenkbare Klemme ausgebildet ist, die ein je nach Schwenklage in unterschiedlichen Abstand zur Auflagefläche bewegbare Klemmkante (4a] aufweist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (1, 1‘] an zwei gegeniiberliegenden Seiten rechtwinkelig gebogen ist und die aufgrund der Biegung von der Auflagefläche beabstandeten Seitenkanten die Gleitkanten (2a, 2b, 2af, 2b'] bilden.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (1, l') im Bereich der dritten Seite iiber einen Tragarm (7] mit dem Traggestell (3) verbunden ist, wobei der Tragarm (7) schwenkbar am Traggestell (3] angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Auflageplatte (1, l') um ein Edelstahlblech handelt.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,. dass zwei Auflagepiatten (1, l') vorgesehen sind, wobei die Auflagefläche einer ersten Auflageplatte (1) in ihren Abmessungen jenen einer Bettdecke im Wesentlichen entspricht, und die Auflagefläche einer zweiten Auflageplatte (l'J in ihren Abmessungen jenen eines Kissens im Wesentlichen entspricht.
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