AT51496B - Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Halogen-Sauerstoff-Verbindungen. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Halogen-Sauerstoff-Verbindungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Halogen-Sauerstoff-Verbindungen. 



   Bekanntlich erzielt man hohe Ausbeuten bei der Elektrolyse der Halogen-Verbindungen der Alkalien dadurch, dass man die Reaktion der nnterhalogenigen   Verbindungen an   der Kathode sowie eine Sauerstoffentwicklung an der Anode zn verhüten sich bemüht. Die Reduktion der unterhalogenigen Verbindungen an der Kathode zu verhüten, gelingt bekanntlich zum grossen Teile durch gewisse Zusätze von Elektrolyten, wie z.   H.   Chromat. 



  Die Sauerstoffentwicklung ist eine Folge teils zu hoher Temperatur, teils des Umstandes, dass der Elektrolyt meist nicht neutral oder nicht ganz schwach sauer reagiert. Wie man auch arbeiten möge, so ist stets die Einhaltung dieses Zustandes des Elektrolyten mit grossen Schwierigkeiten verknüpft, da in neutraler und schwach sauerer   Lösung immer   so 
 EMI1.1 
 gegnen, hat man entweder dauernd einen   Chlorstrom   in oder über den Elektrolyten geleitet oder auch periodisch einen Zusatz von   Salzsiiure gomacht. Heides   hat seinen Nachteil. Letzteres Verfahren den, dass plötzlich die unterhalogenigen Verbindungen zersetzt werden, wobei sich Chlor entwickelt and bald weieder alkalische rEaktion eintritt.

   Der Zusatz von Chloriden solcher Metalle. die durch Alkalien als Oxyd oder   Hydroxyd gefällt werden,   
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Ausf hfungsform.   



   Eine neutrale, gesättigte   Kochsalzlösung wird mit 0#2% Chromat   und   10   bis 80    VolumprozentTetrachlorkohleoatoC, der mit Chlor gesättigt ist, vereetzt   und zwischen Platiniridiumanoden und Graphitkathoden in geschlossenen Zellen elektrolysiert. Die Gesamtstromausbeute an Halogen-Sauerstoff-Verbindungen ist bei Durchführung der Elektrolyse bis zu   #%   Chloridgehalt eine nahezu theoretische. 



   PATENTANSPRÜCHE : l. Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Halogen-Sauerstoff-Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten eine Chlor absorbierende und leicht wieder abgehende mit ihm nicht mischbare Substanz zugesetzt wird, zum Zwecke, eine schädliche Alkalität dauernd zu verhindern.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer geschlossenen Zelle die verdampfende Hilfsflüssigkeit unter Anwendung eines Rückflusskühlers kondensiert und nach Absorption des Chlors aus den Abgasen dem Elektrolyten wieder zugeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase durch ein mit der Hauptzelle kommunizierendes, mit der Hilfsflüssigkeit gefülltes Gefäss durchstreichen müssen.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch Verwendung von Tetrachlorkohlenstoff als Hìlfsflüssiglreit.
AT51496D 1911-02-09 1911-02-09 Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Halogen-Sauerstoff-Verbindungen. AT51496B (de)

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