<Desc/Clms Page number 1>
Selbsttätige Regelungsvorrichtung für das Einspritzwasser der Drucklufterhitzer selbstfahrender Torpedos.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der bei selbstfahrenden Torpedos in den Drucklufterhitzer eingespritzten Wassermenge und bezweckt, durch diese Regelung das erforderliche gegenseitige Verhältnis der in die VerbrennungskammereingeführterBrennstoff-undEinspritzwassermengengenauaufrechtzuerhalten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Von der Druckmindervorrichtung a, durch die in bekannter Weise der in dem nicht dargestellten Druckluftbehälter herrschende Druck der Luft auf die für den Betrieb des Antriebsmotors geeignete Druckhöhe gebracht wird, führt eine Leitung t zur Verbrennungs-
EMI1.1
durch eine Düse d verkleinert, so dass der Druck in der Verbrennungskammer c stets etwas k) einor ais der Druck in der Leitung A und infolgedessen die Einspritzung des Brennstoffes in die Kammer c gesichert ist.
EMI1.2
liegenden Düse i für die Einspritzung des Brennstoffes in Verbindung. Oberhalb der Mündung der Düse i ist in der Kammer c eine Prallplatte j angeordnet.
Aus diesen Tetlen setzt sich die übliche Vorrichtung zur Drucklufterhitzung bei selbstfahrenden Torpedos zusammen.
Nach der Erfindung ist diese Vorrichtung zwecks selbsttätiger Regelung der in die Kammer c eingespritzten Wassermenge in besonderer Weise eingerichtet. Die Pumpe k. deren Kurbelwelle 111 durch die Torpodomaschine angetrieben wird, saugt das Einspritzwasser unmitteihar aus der See, oder aus einem besonderen, mit Süsswasser gefüllten Be-
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
oder mehrere Auslassöffnungon s frei, durch die eine gewisse Wassermenge in die See zurückgeführt wird. Die in die Verbrennungskammer c eingeführte Wassermenge bleibt daher genau konstant.
Ändert man andererseits absichtlich mit Hilfe der Druckmindervorrichtung a den Druck in der Leitung b, so kommt der Kolben r in eine andere Gleichgewichtslage, in der er eine grössere oder kleinere Anzahl Auslassöffnungen s als zuvor überdeckt oder freilegt, Die in die Verbrennungskammer c eingeführte Wassermenge und infolgedessen der Druck in der Leitung t wird auf diese Weise selbsttätig so geregelt, dass Brennstoff-und Einspritzwassermengen in dem für die neuen Betriebsbedingungen erforderlichen Verhältnis zueinander stehen.
Die Pumpe k ist zweckmässig zur Erzielung einer gleichmässigen Wassorlieferung mehrzylindrig gebaut und so gross bemessen, dass sie eine grössere Wassermenge liefert, als in die Verbronnungskammer c eingespritzt werden muss.
Bei Verwendung verhältnismässig einfacher Pumpen mit mehr oder weniger schwankender Leistung urhäit der Zylinder q vorteilhaft so grosse Abmessungen, dass sein Kolben r als Akkumulator wirkt, indem er bei der Höchstleistung der Pumpe emporgetrieben wird und sich bei geringer Pumpenleistung wieder senkt. Dadurch wird die Wasserzufuhr zur Verbrennungskammer c ohne Zuhilfenahme eines Windkessels 0 fast konstant gehalten.
Gibt man dein Kolben r verschieden grosse Drucksachen, so wird er auch bei verschieden grossen Drücken in der Druckluftleitung und in der Einspritzwasserleitung im Gleichgewicht gehalten, d. h. das Einspritzwasser wird in die Verbrennungskammer c mit grösserem oder mit kleinerem Druck, als in der Leitung b herrscht, eintreten. Des Kolben r kann auch zum Auslass des überschüssigen Einspritzwassers, anstatt im Zylinder vorgesehene Auslassöffnungen zu steuern, eine besondere Auslassvorrichtung, z.
B. ein entlastetes Absperrventil, beeinflussen oder den Durchgangsquerschnitt für das Einspritzwasser so regeln, dass das überschüssige Wasser durch ein Überdruckventil ausfliesst. Beim Antrieb der Pumpe durch eine besondere Maschine kann auch die Zufuhr des Treibmittels dieser Maschine durch den Kolben geregelt werden.
Das Einspritzwasser kann natürlich auch iil anderer als der dargestellten Weise in die Verbrennungskammer eingeführt oder in einen besonderen Verdampfer eingeleitet werden. Die Art der Zuführung des Brennstoffes ist beliebig.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.2
scibstfahrender Torpedos, dadurch gekennzeichnet, dass ein nachgiebiges Drnckglied (Kolben oder Membran) r, das auf einer Seite unter dem Drucke der zur Verbrennungskammer c führenden Druckluftleitung b und auf der anderen Seite unter dem Druckeder Einspritzwasserleitung t socht, eine Auslassvorrichtung für das überschüssige Einspritzwasser beeinflusst.