DE238317C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE238317C DE238317C DENDAT238317D DE238317DA DE238317C DE 238317 C DE238317 C DE 238317C DE NDAT238317 D DENDAT238317 D DE NDAT238317D DE 238317D A DE238317D A DE 238317DA DE 238317 C DE238317 C DE 238317C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- compressed air
- injection water
- water
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 27
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 17
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 17
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 8
- 241000251729 Elasmobranchii Species 0.000 claims description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 11
- 239000002828 fuel tank Substances 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
- F42B19/12—Propulsion specially adapted for torpedoes
- F42B19/14—Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors
- F42B19/20—Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors characterised by the composition of propulsive gas; Manufacture or heating thereof in torpedoes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238317 — KLASSE 65 d. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der bei selbstfahrenden
Torpedos in den Drucklufterhitzer eingespritzten Wassermenge, die mittels einer Pumpe in
diesen gefördert wird, während die Einführung des Brennstoffs durch die Druckluft erfolgt.
Durch die Erfindung wird bezweckt, das erforderliche gegenseitige Verhältnis der in'. den
Drucklufterhitzer eingeführten Brennstoff- und
ίο Einspritzwassermengen bei jeder Druckluftspannung genau aufrechtzuerhalten. Dieser
Zweck wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß in einem einerseits an die
Druckluftleitung, anderseits an die Einspritz-Wasserzuleitung angeschlossenen Zylinder ein.
Kolben spielt, der in der Zylinderwandung vorgesehene Auslaß Öffnungen für das überschüssige
Einspritzwasser steuert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch
dargestellt.
Von der Druckmindervorrichtung a, durch die in bekannter Weise der in dem nicht dargestellten
Druckluftbehälter herrschende Druck der Luft auf die für den Betrieb des Antriebsmotors geeignete Druckhöhe gebracht wird,
führt eine Leitung b zur Verbrennungskammer c. Der Durchgangsquerschnitt der Drupkluftleitung
b ist an der Mündungsstelle durch eine Düse d verkleinert, so daß der Druck in der
Verbrennungskammer c stets etwas kleiner als der Druck in der Leitung b und infolgedessen
die Einspritzung des Brennstoffs in die Kammer c gesichert igt.
Der Brennstoffbehälter e steht durch eine an seinen oberen Teil angeschlossene Leitung f.
mit der Druckluftleitung b in Verbindung, und zwar mündet die Leitung f in die Leitung
b an einem oberhalb der Düse d liegenden Punkte g, von dem eine Verlängerung f1 der
Leitung f ausgeht. Ferner steht der Brennstoffbehälter e durch eine von seinem Boden
ausgehende Leitung h mit der innerhalb der Verbrennungskammer c liegenden Düse i für
die Einspritzung des Brennstoffs in Verbindung. Oberhalb der Mündung der Düse i ist
in der Kammer c eine Prallplatte / angeordnet.
Aus diesen Teilen setzt sich die übliche Vorrichtung zur Drucklufterhitzung bei selbstfahrenden
Torpedos zusammen. .
Nach der Erfindung ist diese Vorrichtung zwecks selbsttätiger Regelung der in die Kammer
c eingespritzten Wassermenge in besonderer Weise eingerichtet. Die Pumpe k, deren Kurbelwelle
m durch die Torpedomaschine angetrieben wird, saugt das Einspritzwasser unmittelbar
aus der See durch den Saugkorb η an. Die Druckleitung t der Pumpe mündet in die Kammer
c und endigt in eine Einspritzdüse p. In die Leitung t ist ein Windkessel 0 zur Erzielung
einer gleichmäßigen Bewegung der durchströmenden Wassermengen eingeschaltet. Ferner
steht mit der Leitung t ein Zylinder q in Verbindung, in dem ein Kolben r spielt, durch
dessen untere Kante in der Wandung des Zylinders q vorgesehene, mit der See in Verbindung
stehende Auslaß Öffnungen s für das Einspritzwasser überdeckt oder freigegeben wer-
den können. Am oberen Ende steht der Zylinder q durch die Verlängerung f1 der Leitung
/ mit der Druckluftleitung b in Verbindung.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Bei normalem Betriebe »schwimmt« gewissermaßen der Kolben r in seinem Zylinder
q und nimmt eine durch die Betriebsverhältnisse bedingte Gleichgewichtslage ein, da
er mit seiner Unterseite unter dem in der Leitung t herrschenden, ihn aufwärts drückenden,
mit seiner Oberseite dagegen unter dem in den Leitungen b, f1 herrschenden, ihn abwärts
treibenden Drucke steht.
Erzeugt infolge irgendwelcher Ursachen die Pumpe k in der Leitung t einen größeren Druck,
als in der Leitung b herrscht, wodurch eine zu große Wassermenge in die Verbrennungskammer
c eingespritzt werden würde, so wird der Kolben r durch den Überdruck in der Leitung t
aufwärts getrieben. Der Kolben legt dabei eine oder mehrere Auslaß öffnungen s frei,
durch die eine gewisse Wassermenge in die See zurückgeführt wird. Die in die Verbrennungskammer
c eingeführte Wassermenge bleibt daher genau konstant.
Ändert man andererseits absichtlich mit Hilfe der Druckmindervorrichtung α den Druck
.30 in der Leitung b, so kommt der Kolben r in eine andere Gleichgewichtslage, in der er eine
größere oder kleinere Anzahl Auslaß öffnungen s als zuvor überdeckt oder freilegt. Die in die
Verbrennungskammer c eingeführte Wassermenge und infolgedessen der Druck in der
Leitung t wird auf diese Weise selbsttätig so geregelt, daß Brennstoff- und Einspritzwassermengen
in dem für die neuen Betriebsbedingungen erforderlichen Verhältnis zueinander stehen.
Die Pumpe k ist zweckmäßig zur Erzielung emef\gleichmäßigen Wasserlieferung mehrzylindrig
gebaut und so groß bemessen, daß sie eine größere Wassermenge liefert, als in die Verbrennungskammer
c eingespritzt werden muß.
Bei Verwendung verhältnismäßig einfacher
Pumpen mit mehr oder weniger schwankender Leistung erhält der Zylinder q vorteilhaft so
große Abmessungen, daß sein Kolben r als Akkumulator wirkt, indem er bei der Höchstleistung
der Pumpe emporgetrieben wird und sich bei geringer Pumpenleistung wieder senkt.
Dadurch wird die Wasserzufuhr zur Verbrennungskammer c ohne Zuhilfenahme eines Windkessels
0 fast konstant gehalten.
Gibt man dem Kolben r verschieden große Druckflächen, so wird er auch bei verschieden
großen Drücken in der Druckluftleitung und in der Einspritzwasserleitung im Gleichgewicht
gehalten, d. h. das Einspritzwasser wird in die Verbrennungskammer, c mit größerem oder
mit kleinerem Druck, als in der Leitung δ herrscht, eintreten. Der Kolben r kann auch
zum Auslaß des überschüssigen Einspritzwassers, anstatt im Zylinder vorgesehene Auslaßöffnungen
zu steuern, eine besondere Auslaßvorrichtung, z. B. ein entlastetes Absperrventil,
beeinflussen oder den Durchgangsquerschnitt für das Einspritzwasser so regeln, daß
das überschüssige Wasser durch ein Überdruckventil ausfließt.
Die Vorrichtung, mittels welcher man auf die obere Kolbenfläche einen größeren Druck
ausüben kann, als in der Verbrennungskammer herrscht, kann auch durch eine oder mehrere
Pitot-Röhren o. dgl. ergänzt oder ersetzt werden, um die kinetische Energie des Drückluftstromes
zur Erzielung des gewünschten Druckes in dem Brennstoff- oder Wasserbehälter auszunutzen.
Das Einspritzwasser kann natürlich auch in anderer als der dargestellten Weise in
die Verbrennungskammer eingeführt oder in einen besonderen Verdampfer eingeleitet werden.
Die Art der Zuführung des Brennstoffs ist beliebig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Regelungsvorrichtung für die Einführung des Einspritzwassers in den Drucklufterhitzer von selbstfahrenden Torpedos, bei denen das Einspritzwasser durch eine Pumpe und der Brennstoff durch die Druckluft in den Drucklufterhitzer eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem einerseits an die Druckluftleitung (b), andererseits an die Einspritzwasserzuleitung (t) angeschlossenen Zylinder (q) ein Kolben (r) spielt, der in der Zylinderwandung vorgesehene Auslaßöffnungen (s) für das überschüssige Einspritzwasser steuert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238317C true DE238317C (de) |
Family
ID=497849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238317D Active DE238317C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238317C (de) |
-
0
- DE DENDAT238317D patent/DE238317C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4422552C1 (de) | Verfahren zum Einspritzen von Kraftstoff in den Brennraum einer Brennkraftmaschine | |
| EP0638708B1 (de) | Schmierölkreislauf für eine Brennkraftmaschine mit einer ventilgesteuerten Nachfülleinrichtung | |
| DE238317C (de) | ||
| DE2807514C3 (de) | Membranpumpe | |
| DE3016384A1 (de) | Fluessigkraftstoff-einspritzpumpvorrichtung | |
| DE617830C (de) | Regelungseinrichtung fuer Dieselmaschinen | |
| DE608211C (de) | Vorrichtung zur Brennstoffzufuehrung zu Vergasern fuer Brennkraftmaschinen mittels Speisepumpen | |
| AT50486B (de) | Selbsttätige Regelungsvorrichtung für das Einspritzwasser der Drucklufterhitzer selbstfahrender Torpedos. | |
| DE605549C (de) | Steuerung fuer luftverdichtende Brennkraftmaschinen | |
| DE422050C (de) | Brennstoffoerdervorrichtung | |
| DE213834C (de) | ||
| DE728940C (de) | Hilfspumpe fuer Einspritzbrennkraftmaschinen | |
| DE966213C (de) | Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffeinspritzmenge von Brennkraftmaschinen | |
| DE73159C (de) | Vorrichtung zum Neben-und Hintereinanderschalten von Kreiselpumpen | |
| AT154009B (de) | Einrichtung zur Verstellung des Einspritzzeitpunktes bei Dieselmaschinen. | |
| DE617738C (de) | Brennstoff-Einspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE229148C (de) | ||
| DE356564C (de) | Verfahren zum Betrieb von Kreiselpumpen mit Tiefsaugeeinrichtung | |
| AT159533B (de) | Brennstofförderanlage für Brennkraftmaschinen u. dgl. | |
| DE245341C (de) | ||
| DE173480C (de) | ||
| DE2319249A1 (de) | Pumpe zur foerderung von fett in schmieranlagen | |
| DE177775C (de) | ||
| DE182929C (de) | ||
| DE370899C (de) | Regelung der Brennstoffzufuehrung fuer Verbrennungskraftmaschinen |