DE238317C - - Google Patents

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DE238317C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/12Propulsion specially adapted for torpedoes
    • F42B19/14Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors
    • F42B19/20Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors characterised by the composition of propulsive gas; Manufacture or heating thereof in torpedoes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238317 — KLASSE 65 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der bei selbstfahrenden Torpedos in den Drucklufterhitzer eingespritzten Wassermenge, die mittels einer Pumpe in diesen gefördert wird, während die Einführung des Brennstoffs durch die Druckluft erfolgt. Durch die Erfindung wird bezweckt, das erforderliche gegenseitige Verhältnis der in'. den Drucklufterhitzer eingeführten Brennstoff- und
ίο Einspritzwassermengen bei jeder Druckluftspannung genau aufrechtzuerhalten. Dieser Zweck wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß in einem einerseits an die Druckluftleitung, anderseits an die Einspritz-Wasserzuleitung angeschlossenen Zylinder ein. Kolben spielt, der in der Zylinderwandung vorgesehene Auslaß Öffnungen für das überschüssige Einspritzwasser steuert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Von der Druckmindervorrichtung a, durch die in bekannter Weise der in dem nicht dargestellten Druckluftbehälter herrschende Druck der Luft auf die für den Betrieb des Antriebsmotors geeignete Druckhöhe gebracht wird, führt eine Leitung b zur Verbrennungskammer c. Der Durchgangsquerschnitt der Drupkluftleitung b ist an der Mündungsstelle durch eine Düse d verkleinert, so daß der Druck in der Verbrennungskammer c stets etwas kleiner als der Druck in der Leitung b und infolgedessen die Einspritzung des Brennstoffs in die Kammer c gesichert igt.
Der Brennstoffbehälter e steht durch eine an seinen oberen Teil angeschlossene Leitung f. mit der Druckluftleitung b in Verbindung, und zwar mündet die Leitung f in die Leitung b an einem oberhalb der Düse d liegenden Punkte g, von dem eine Verlängerung f1 der Leitung f ausgeht. Ferner steht der Brennstoffbehälter e durch eine von seinem Boden ausgehende Leitung h mit der innerhalb der Verbrennungskammer c liegenden Düse i für die Einspritzung des Brennstoffs in Verbindung. Oberhalb der Mündung der Düse i ist in der Kammer c eine Prallplatte / angeordnet.
Aus diesen Teilen setzt sich die übliche Vorrichtung zur Drucklufterhitzung bei selbstfahrenden Torpedos zusammen. .
Nach der Erfindung ist diese Vorrichtung zwecks selbsttätiger Regelung der in die Kammer c eingespritzten Wassermenge in besonderer Weise eingerichtet. Die Pumpe k, deren Kurbelwelle m durch die Torpedomaschine angetrieben wird, saugt das Einspritzwasser unmittelbar aus der See durch den Saugkorb η an. Die Druckleitung t der Pumpe mündet in die Kammer c und endigt in eine Einspritzdüse p. In die Leitung t ist ein Windkessel 0 zur Erzielung einer gleichmäßigen Bewegung der durchströmenden Wassermengen eingeschaltet. Ferner steht mit der Leitung t ein Zylinder q in Verbindung, in dem ein Kolben r spielt, durch dessen untere Kante in der Wandung des Zylinders q vorgesehene, mit der See in Verbindung stehende Auslaß Öffnungen s für das Einspritzwasser überdeckt oder freigegeben wer-
den können. Am oberen Ende steht der Zylinder q durch die Verlängerung f1 der Leitung / mit der Druckluftleitung b in Verbindung.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Bei normalem Betriebe »schwimmt« gewissermaßen der Kolben r in seinem Zylinder q und nimmt eine durch die Betriebsverhältnisse bedingte Gleichgewichtslage ein, da er mit seiner Unterseite unter dem in der Leitung t herrschenden, ihn aufwärts drückenden, mit seiner Oberseite dagegen unter dem in den Leitungen b, f1 herrschenden, ihn abwärts treibenden Drucke steht.
Erzeugt infolge irgendwelcher Ursachen die Pumpe k in der Leitung t einen größeren Druck, als in der Leitung b herrscht, wodurch eine zu große Wassermenge in die Verbrennungskammer c eingespritzt werden würde, so wird der Kolben r durch den Überdruck in der Leitung t aufwärts getrieben. Der Kolben legt dabei eine oder mehrere Auslaß öffnungen s frei, durch die eine gewisse Wassermenge in die See zurückgeführt wird. Die in die Verbrennungskammer c eingeführte Wassermenge bleibt daher genau konstant.
Ändert man andererseits absichtlich mit Hilfe der Druckmindervorrichtung α den Druck .30 in der Leitung b, so kommt der Kolben r in eine andere Gleichgewichtslage, in der er eine größere oder kleinere Anzahl Auslaß öffnungen s als zuvor überdeckt oder freilegt. Die in die Verbrennungskammer c eingeführte Wassermenge und infolgedessen der Druck in der Leitung t wird auf diese Weise selbsttätig so geregelt, daß Brennstoff- und Einspritzwassermengen in dem für die neuen Betriebsbedingungen erforderlichen Verhältnis zueinander stehen.
Die Pumpe k ist zweckmäßig zur Erzielung emef\gleichmäßigen Wasserlieferung mehrzylindrig gebaut und so groß bemessen, daß sie eine größere Wassermenge liefert, als in die Verbrennungskammer c eingespritzt werden muß.
Bei Verwendung verhältnismäßig einfacher
Pumpen mit mehr oder weniger schwankender Leistung erhält der Zylinder q vorteilhaft so große Abmessungen, daß sein Kolben r als Akkumulator wirkt, indem er bei der Höchstleistung der Pumpe emporgetrieben wird und sich bei geringer Pumpenleistung wieder senkt. Dadurch wird die Wasserzufuhr zur Verbrennungskammer c ohne Zuhilfenahme eines Windkessels 0 fast konstant gehalten.
Gibt man dem Kolben r verschieden große Druckflächen, so wird er auch bei verschieden großen Drücken in der Druckluftleitung und in der Einspritzwasserleitung im Gleichgewicht gehalten, d. h. das Einspritzwasser wird in die Verbrennungskammer, c mit größerem oder mit kleinerem Druck, als in der Leitung δ herrscht, eintreten. Der Kolben r kann auch zum Auslaß des überschüssigen Einspritzwassers, anstatt im Zylinder vorgesehene Auslaßöffnungen zu steuern, eine besondere Auslaßvorrichtung, z. B. ein entlastetes Absperrventil, beeinflussen oder den Durchgangsquerschnitt für das Einspritzwasser so regeln, daß das überschüssige Wasser durch ein Überdruckventil ausfließt.
Die Vorrichtung, mittels welcher man auf die obere Kolbenfläche einen größeren Druck ausüben kann, als in der Verbrennungskammer herrscht, kann auch durch eine oder mehrere Pitot-Röhren o. dgl. ergänzt oder ersetzt werden, um die kinetische Energie des Drückluftstromes zur Erzielung des gewünschten Druckes in dem Brennstoff- oder Wasserbehälter auszunutzen. Das Einspritzwasser kann natürlich auch in anderer als der dargestellten Weise in die Verbrennungskammer eingeführt oder in einen besonderen Verdampfer eingeleitet werden. Die Art der Zuführung des Brennstoffs ist beliebig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Regelungsvorrichtung für die Einführung des Einspritzwassers in den Drucklufterhitzer von selbstfahrenden Torpedos, bei denen das Einspritzwasser durch eine Pumpe und der Brennstoff durch die Druckluft in den Drucklufterhitzer eingeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem einerseits an die Druckluftleitung (b), andererseits an die Einspritzwasserzuleitung (t) angeschlossenen Zylinder (q) ein Kolben (r) spielt, der in der Zylinderwandung vorgesehene Auslaßöffnungen (s) für das überschüssige Einspritzwasser steuert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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